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Volvo Oceanrace

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Volvo Champions Race: Spektakulärer Segelsport
(11.01.2005) Das Volvo Champions Race geht 2005 in sein drittes Jahr. Wieder wird den Zuschauern, die in den beiden ersten Jahren so zahlreich gekommen waren, bei drei Veranstaltungen hochkarätiges olympisches Segeln geboten.
Europameister, Weltmeister und Olympiasieger der beiden Klassen Tornado und 49er sind regelmäßig beim Volvo Champions Race am Start und demonstrieren, wie der Segelsport von morgen aussieht. Die Attraktivität für die Zuschauer wird durch das spannende und unterhaltsame Rahmenprogramm unterstrichen. Dies sind die drei Veranstaltungsorte und Termine des Volvo Champions Race 2005: Starnberg (2. bis 5. Juni), Leipzig, Cospudener See (30. Juni bis 3. Juli) und Travemünde (8. bis 11. September).
Volvo Car Germany intensiviert mit dem Volvo Champions Race (VCR) sein Sponsoring-Engagement im Segelsport und sorgt für einen attraktiven Spannungsbogen zum Volvo Ocean Race, das im November 2005 gestartet wird.
Jochen Schümann, Teamchef der deutschen Olympiasegler 2004, fasste seine Eindrücke beim VCR so zusammen: "Besser kann man den Segelsport nicht präsentieren". Tatsächlich gibt es derzeit keine spektakulärere und zuschauerfreundlichere Segelserie in Deutschland: Leicht verständliche Regeln, Regatta-Action direkt vor den Augen der Zuschauer und eine Mischung aus Stadt- und Beach-Event sorgen drei Tage lang für Spannung und Unterhaltung gleichermaßen. Der Auftakt findet wie im Vorjahr am Starnberger See statt, am ersten Juli-Wochenende trifft sich die segelnde Weltelite dann am Cospudener See in Leipzig, bevor beim Finale auf der Ostsee vor Travemünde die Gesamtsieger in beiden Klassen ermittelt werden.
Quelle: Dirk Neumann, 4Sail Communications

Österreicher und Dänen gewinnen Regenduell im Rostocker Stadthafen
Rostock (04.07.2004) Die Tornado-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher aus Österreich haben das Volvo Champions Race im Rostocker Stadthafen in zehn Wettfahrten für sich entschieden und ein Preisgeld von 3000 Euro gewonnen. Den Goldmedaillengewinnern genügte in der letzten Wettfahrt in der „Segelarena" auf der Warnow ein vierter Platz, um den 2. Tour-Stopp der dreiteiligen Serie Volvo Champions Race zu gewinnen. In der Klasse der 49er setzten sich die Dänen Peter und Sören Hansen in elf Rennen durch und kassierten ebenfalls 3000 Euro.

In der Gesamtwertung des Volvo Champions Race führen nun nach zwei Etappen Hagara/ Steinacher und Hansen/ Hansen in den jweiligen olympischen Klassen.

Sturmböen und sintflutartige Regenfälle hatten am Schlusstag im Rostocker Stadthafen für schwierige Bedingungen für die Segler gesorgt. Einer der Favoriten im Tornadofeld - der Australier Darren Bundock und sein Vorschoter Glen Ashby - konnten zur letzten Wettfahrt gar nicht mehr antreten, weil die Kieler Crew Johannes Polgar/ Carsten Happel die viermaligen Weltmeister bei einem Tonnenmanöver rammten und das Boot von Bundock nicht mehr fahrbereit war. Da die deutschen Segler das Vorfahrtrecht Bundocks miachtet hatten, gab es einen Ausgleich für das australischen Duo (Mittelwert aller gesegelten Wettfahrten). Trotz des Malheurs liegen Bundock/ Ashby in der Gesamtwertung punktgleich mit Hagara/ Steinacher an der Spitze des Volvo Champions Race.

Die deutschen Olympiakandidaten im Tornado, Roland Gäbler/ Gunnar Struckmann (Tinglev/ Kiel) konnten sich trotz zweier zweiter Plätze im achten und neunten Rennen nicht mehr weiter nach vorn verbessern und beendeten das Volvo Champions Race mit Platz fünf vor den deutschen Konkurrenten Polgar/ Happel. Die Olympiakandidaten im 49er, Marcus Baur/ Max Groy (Kiel/ Fleckeby) setzten auf der Warnow zu einer erfolgreichen Aufholjagd an und wurden nach Rang vier am Vortag noch Zweite in Rostock. Im Gesamtklassement liegen die beiden deutschen Top-Segler damit auf dem zweiten Platz hinter dem dänischen Hansen-Duo.

Das Segelereignis Volvo Champions Race im Rostocker Stadthafen besuchten insgesamt 19.000 Zuschauer. Trotz der Wetterunbilden - vor allem am Sonnabend strömten immerhin 7000 Zuschauer auf die Kaimauern, um den Tornados und 49ern zu zusehen. Die dritte Etappe des Volvo Champions Race findet vom 24. bis 26. September in Travemünde statt.

Zu den Überraschungen des Sonntag zählte der Besuch von Dai Zhiqiang, Senior Spezialist des Segel-Komitees der Olympischen Spiele von Peking 2008. Das Mitglied des Organisationskomitees schaute sich die Wettfahrten der Tornados und 49er an und war auch Gast der Siegerehrung. In China gibt es kaum Tornado- und 49er-Segler, die Erfahrungen mit den beiden schnellsten olympischen Klassen sind nicht sehr groß. Dai Zhiqiang nutzte die Gelegenheit, beim Volvo Champions Race Eindrücke zu sammeln und vertiefte sich mit Thomas Hanelt (Volvo) und Dirk Neumann (ForSail Projects) in einen Austausch über die Anforderungen und Besonderheiten der beiden Klassen und der medialen Umsetzung des Themas Segeln.

Ergebnisse:
Tornado, Endstand nach 10 Wettfahrten:
1. Roman Hagara/ Hans-Peter Steinacher (Österreich), 23 Punkte; 2. Darren
Bundock/ Glen Ashby (Australien), 24,4; 3. Diogo Cayolla/ Nuno Barreto
(Portugal), 30; 4. Peder und Sören Ronholt (Dänemark), 30; 5. Roland Gäbler/
Gunnar Struckmann (Tinglev/ Kiel), 33; 6. Johannes Polgar/Carsten Happel
(Kiel), 41;... 8. Helge und Christian Sach (Zarnekau), 47; ..15. Ingo und
Anna Köhn (Schwerin) 125.

49er, Endstand nach elf Wettfahrten:
1. Peter und Sören Hansen (Dänemark), 30 Punkte; 2. Marcus Baur/ Max Groy
(Kiel/ Fleckeby), 31; 3. Michael Hestbek/ Dennis Andresen (Dänemark), 32; 4.
Marcin Czajkowski/ Krzystof Kierkowski (Polen) 33; 5. Jan-Peter und Hannes
Peckolt (Hamburg/ Kiel), 35; 6. Pawel Kacprowski/ Pawel Kuzmicki (Polen),
43;....9. Ronald Rensch/ Torsten Haverland (Schwerin), 67.

Zwischenstand Volvo Champions Race nach 2 von 3 Stationen:
Tornado:
1. Roman Hagara/ Hans-Peter Steinacher (Österreich), 3 Punkte; 2. Darren
Bundock/ Will Howden (Australien), 3 Punkte; 3. Diogo Cayolla/ Nuno Barreto
8 Punkte; 4. Roland Gäbler/ Gunnar Struckmann (Tinglev/ Kiel) 8; 5. Peder
Ronholt/ Sören Jörgensen (Dänemark) 10; 6. Johannes Polgar/ Carsten Happel
(Kiel), 10.

49er
1. Peter Hansen/ Sören Hansen (Dänemark), 4 Punkte; 2. Marcus Baur/ Max Groy
(Kiel/ Fleckeby), 4; 3. Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/ Kiel), 6; 4.
Michael Hestbek/ Dennis Dengsoe, (Dänemark), 10: 5. Pawel Kacprowski/ Pawel
Kuzmicki (Polen), 11; 6. Marcin Czajkowski/ Krzystof Kierkowski (Polen)

Quelle: Dirk Neumann, 4Sail Communications

VOLVO CHAMPIONS RACE: "Bundee" erobert die Spitze im Tornadofeld
Rostock (03.07.2004) Der viermalige Tornado-Weltmeister Darren Bundock (Australien) und sein Vorschoter Glenn Ashby haben am zweiten Tag des Volvo Champions Race im Rostocker Stadthafen die Führung nach sieben Wettfahrten übernommen. Der 33 Jahre alte Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Sydney nutzte die frische Brise des Nachmittags, um ganz nach vorn zu segeln. Bereits am Vormittag hatten Bundock/Ashby mit einem zweiten Platz und einem Tagessieg die Aufholjagd hinter den Olympiasiegern Roman Hagara/ Hans-Peter Steinacher (Österreich) begonnen und zogen in der Gesamtwertung an den Dauerkonkurrenten vorbei. Die deutschen Olympiakandidaten Roland Gäbler (Tinglev) und Gunnar Struckmann (Kiel) fielen auf den fünften Rang zurück. Die Nachwuchscrew Johannes Polgar/ Carsten Happel (Kiel) ist den Vorbildern nach einem Tagessieg im siebten Rennen dicht auf den Fersen.

Die spektakulären Gleitjollen 49er erwischten im Rostocker Stadthafen beim 2. Tour-Stopp des Champions Race ganz unterschiedliche Wetterbedingungen. Die ersten Rennen wurden durch heftige Böen durcheinandergewirbelt, die prompt drei Kenterungen zur Folge hatten. Stunden später schlief der Wind dann zeitweise fast ein und zwang die Crews zur Fein-Akrobatik auf den kippeligen Skiffbooten. Die Dänen Peter und Sören Hansen liegen nach acht Wettfahrten in Führung und übertrumpften damit ihre Landsleute, die Olympiakandidaten Michael Hestbek und Dennis Andersen, die erst während der Kieler Woche die Qualifikation für Athen schafften. Auf einen glänzenden zweiten Platz in der Gesamtwertung fuhren die Polen Marcin Czajkowski und Krzystof Kierkowski. Das deutsche Olympiateam Marcus Baur (Kiel)/ Max Groy (Fleckeby) fiel auf den vierten Rang zurück, gefolgt von ihren Sparringspartnern Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/ Kiel).
Sport in Zahlen, Segeln, Volvo Champions Race;

Stand 49er nach acht Wettfahrten:
1. Peter und Sören Hansen (Dänemark), 22 Punkte; 2. Marcin Czajkowski/
Krzystof Kierkowski (Polen), 24; 3. Michael Hestbek/ Dennis Andresen
(Dänemark), 25; 4. Marucs Baur/ Max Groy (Kiel/ Fleckeby), 32; 5. Jan-Peter
und Hannes Peckolt (Hamburg/ Kiel), 35; 6. Pawel Kacprowski/ Pawel Kuzmicki
(Polen) 40....9. Ronald Rensch/ Torsten Haverland (Schwerin), 49.

Stand Tornado nach sieben Wettfahrten:
1. Darren Bundock/ Glen Ashby (Australien), 18 Punkte; 2. Roman Hagara/
Hans-Peter Steinacher (Österreich), 19; 3. Peder Ronholt/ Sören Jörgensen
(Dänemark), 24; 4. Diogo Cayolla/ Nuno Barreto (Portugal), 25; 5. Roland
Gäbler/ Gunnar Struckmann (Tinglev/ Kiel), 29; 6. Johannes Polger/ Carsten
Happel (Kiel)

Quelle: Gundula Maronde, Volvo Car Germany GmbH

Volvo Champions Race: Segel-Weltelite in Rostock am Start
Köln (27.06.2004) Das Volvo Champions Race macht Station in Rostock. Vom 2. bis 4. Juli 2004 treten die besten Crews der Welt in den rasanten olympischen Bootsklassen Tornado und 49er im Rostocker Stadthafen an und demonstrieren die Attraktivität des modernen Segelsports. Weltmeister und Olympiasieger garantieren Segeln der Extraklasse - ufernah und zuschauerfreundlich. An Land ist für jede Menge Unterhaltung gesorgt, abends gibt es Live-Musik im Race Village. Die Bedeutung des Volvo Champions Race in der Segelszene unterstreicht die Tatsache, dass nach zehn Jahren Abstinenz das Fernsehen wieder olympischen Segelsport live auf den Bildschirm bringt.

Nach einem überaus erfolgreichen Premierenjahr 2003 mit fast 100.000 Besuchern vor Ort, acht Millionen Fernsehzuschauern und unzähligen Veröffentlichungen in Segelmagazinen, Illustrierten sowie überregionalen und lokalen Tageszeitungen geht das Volvo Champions Race ins zweite Jahr. Rostock ist - nach dem Auftakt am Starnberger See - der zweite Tour-Stopp der dreiteiligen Deutschland Tournee. Der Stadthafen steht drei Tage lang im Mittelpunkt der segelnden Weltelite und ihrer Fans. "Das Volvo Champions Race hat schon im Vorjahr die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. Und die Aktiven, immerhin die besten ihres Fachs weltweit, waren voll des Lobes und froh darüber, einmal zeigen zu können, wie attraktiv ihre Sportart sein kann. Ich denke, wir haben den richtigen Weg gefunden, einem sehr breiten Publikum die schönsten Seiten des olympischen Segelsports hautnah zum Anfassen zu zeigen", sagt Thomas Hanel, Leiter Public Affairs bei Volvo Car Germany und verantwortlich für die Sponsoringaktivitäten des schwedischen Automobilherstellers in Deutschland.

Welche Bedeutung die Aktiven "dem neuen Gesicht des Segelsports" beimessen, zeigt ein Blick in die Meldelisten: In Rostock ist in der Tornado-Klasse nahezu die komplette Weltelite am Start. Angefangen bei den Österreichern Roman Hagara und Hans Peter Steinacher, den Goldmedaillen-Gewinnern von Sydney 2000. Der Silbermedaillen-Gewinner von Sydney 2000, Titelverteidiger im Volvo Champions Race und Gewinner des Auftakt-Events in Starnberg Darren Bundock aus Australien ist mit seinem Vorschoter Glen Ashby ebenso dabei wie der beste deutsche Tornado-Segler aller Zeiten, Roland Gäbler mit seinem Vorschoter Gunnar Struckmann, Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney 2000 und bester deutscher Teilnehmer beim Volvo Champions Race 2003. Damit sind in Rostock in der Tornado-Klasse die drei Medaillen-Gewinner der letzten Olympiade zu sehen - wenige Wochen vor der Olympiade in Athen sicher ein ganz besonderes Highlight. Komplettiert wird die Top-Besetzung durch die mehrfachen Weltmeister Santiago Lange und Carlos Espinola aus Argentinien.

Bei den 49ern geht das deutsch-deutsche Prestige-Duell der amtierenden Europameister und derzeit besten deutschen 49er-Segler Marcus Baur und Max Groy gegen die Aufsteiger der Saison, die Gebrüder Peckolt, die in Starnberg siegreich waren, in die nächste Runde. Zu den Top-Seglern der 49er-Szene gehören auch Peter und Sören Hansen aus Dänemark (Sieger der Volvo Champions Race Gesamtwertung 2003), ihre Landsleute Michael Hestbek und Dennis Dengsoe, die beiden Schweizer Olympiateil-nehmer Tom Ruegge und Jörg Steiner sowie die Polen Marcin Czajkowski und Krzystof Kierkowski.

In den beiden Klassen Tornado und 49er treten in Rostock jeweils 15 Teams aus aller Welt an und kämpfen um Prestige, Punkte und Preisgeld. Der Kurs für die spektakulären Kurzrennen wird direkt vor der Kaimauer ausgelegt. Moderator André Keil vom NDR wird das Geschehen live, fachkundig und mit vielen prominenten Gesprächspartnern kommentieren.

Der NDR überträgt im Rahmen des "Sportclub Extra" drei Stunden live in seinen dritten Programmen: am Samstag, den 3. Juli 2004, von 15 bis 17 Uhr und am Sonntag, den 4. Juli 2004, auch die letzten entscheidenden Regatten von 13 bis 14 Uhr. Kommentator ist Peter Carstens, Segelexperte der ARD.

Das Volvo Champions Race beginnt am Freitag traditionell mit einem Warm-Up-Training der Stars, bevor um 14 Uhr der offizielle Startschuss zu den Wettfahrten erfolgt. Die einzelnen Regatten finden ufernah direkt unter den Augen der Zuschauer statt, dauern jeweils rund 20 Minuten und enden gegen 17.30 Uhr.

Neben den sportlichen Highlights ist auch an Land für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. So sorgt das Team von Star- und Sternekoch Alfons Schuhbeck für das leibliche Wohl der Gäste. Ab 18 Uhr läutet eine Happy-Hour das Abendprogramm ein. Ab 20 Uhr heißt das Motto: Groove Company meets Sweden Power. Mitglieder der erfolgreichen Coverband sind unter anderem Sonja Vigant und Ron T, die schon mit Musik-Größen wie Paul Young, Lionel Ritchie, Cher und Peter Gabriel arbeiteten. Sie sorgen mit Hits von ABBA, Ace of Base, Alcazar und Roxette für schwedischen Pop-Touch und die entsprechende Stimmung.

Am Samstag werden die Regatten ab 10 Uhr gestartet und gehen - unterbrochen von einer zweistündigen Mittagspause - bis 17.30 Uhr. Ab 18 Uhr heißt es wieder Happy Hour im Partyzelt. Das Abendprogramm wird ab 20 Uhr von der Partyband StreetLIVE bestritten, bei der Nikky McCoy und Annabell Krischka auftreten. Die beiden Musikerinnen sind bereits mit den Backstreet Boys, Whitney Houston, Jennifer Rush und Michael Jackson aufgetreten. Dazu gesellt sich Worthy, der Britney Spears auf ihrer Deutschland-Tournee begleitete. StreetLIVE spielt an diesem Abend Hits der 70er und 80er Jahre. Optisches Highlight ist gegen 23.30 Uhr ein großes Musikfeuerwerk. Der Eintritt ist natürlich nicht nur für die Segelregatten, sondern auch für alle Abendprogramme frei.

Am Sonntag geht es ab 9.30 Uhr mit den Wettfahrten der Tornado- und 49er-Segler weiter. Das Volvo Champions Race verabschiedet sich am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr mit der Siegerehrung der besten Teams. Thomas Hanel, Pressesprecher der Volvo Car Germany GmbH, sagte im Vorfeld: "Wir sind stolz darauf, mit dem Volvo Champions Race eine ganz eigene Marke im internationalen Regattasport kreiert zu haben. Jetzt freuen wir uns auf den zweiten Tourstopp 2004 in Rostock. Dort wollen wir drei Tage lang ein Segelsportfestival feiern, von dem man noch lange sprechen wird."
Quelle: Gundula Maronde, Volvo Car Germany GmbH

Volvo Ocean Race Round the World 2005-06
Neue Boote, neue Route, neue Wertung
Moderne 70-Fuß-Yachten / Weniger Häfen, kürzere Renndauer / Kleinere Crews
Montag, 10. Februar 2003, 11:58 Uhr

Auckland/Kiel - Das nächste Volvo Ocean Race wird in den Jahren 2005 und 2006 auf größeren, noch schnelleren Einrumpf-Booten mit 70 Fuß Länge (21,34 Meter) und einer geänderten Route mit weniger Etappenhäfen rund um den Globus führen. Auch der Wertungsmodus ist neu: Punkte gibt es künftig nicht nur an den Etappenzielen, sondern auch auf Zwischenstationen und bei Kurzwettfahrten während der Hafenaufenthalte. Damit soll die härteste Hochseesegelregatta der Welt sowohl für die Fans als auch für die Teilnehmer noch attraktiver und spannender werden. Das gab Volvo als Regattaveranstalter am Montag (10. Februar) in Auckland und parallel auch in Kiel bekannt. "Das Volvo Ocean Race ist der Weltcup des Segelsports. Wäre es nicht großartig, ihn 2006 im selben Land zu entscheiden, in dem dann auch die Fußballweltmeisterschaft stattfindet?", sagt der neue VOR-Chef Glenn Bourke. "Beim vorigen Rennen hat Deutschland uns ein wundervolles Finale bereitet, als mehr als 500.000 Menschen nach Kiel kamen, um die Segler zu begrüßen," so Bourke weiter, "das wünschen wir uns fürs nächste Rennen wieder so." Das Volvo Ocean Race 2001-2002 hatte die Leverkusener Yacht "illbruck" unter Skipper John Kostecki (USA) als erste deutsche Teilnehmerin überhaupt mit einem grandiosen Zieleinlauf am 9. Juni in die Kieler Förde gewonnen.

Noch steht der endgültige Kurs, der wieder der traditionellen Klipperroute mit dem Westwindgürtel über rund 32.000 Seemeilen (rund 60.000 Kilometer) um die Welt folgt, nicht fest, doch sicher ist ein Start im Mittelmeer statt in Southampton/England, das auf der Rücktour Ziel der Transatlantiketappe statt La Rochelle/Frankreich wird. Von daher könnte diesmal der Starthafen in Frankreich liegen, doch noch sind eine ganze Reihe von klassischen Hafenmetropolen zwischen Barcelona/Spanien und Genua/Italien im Gespräch.

Auch soll der Start erst Anfang November erfolgen, um später im Südpolarmeer die optimalen Bedingungen anzutreffen. Dadurch wird die Gesamtdauer der Regatta auf unter acht Monate verkürzt. "Das ist auch ein Beitrag zur generellen Kostenreduzierung", erklärt Glenn Bourke, der die Teilnahme für Syndikate und deren Sponsoren erschwinglicher machen will.

Die erste Etappe führt wieder über den Atlantik nach Kapstadt in Südafrika. Es bleibt auch bei der obligatorischen Bahnmarke Fernando de Noronha, einer Insel vor der Nordost-Ecke Brasiliens. Allerdings erfolgt hier nun eine erste Zwischenwertung, bei der die Yachten quasi wie bei einer Bergwertung im Radsport erste, halbe Punkte sammeln. Der Erste eines Zwölferfelds bekäme dort sechs Punkte, der Zweite 5,5 und so weiter. Im Ziel gibt es die volle Punktezahl (z.B. 12, 11, usw.); ein Streichresultat der schlechtesten Platzierung ist nicht geplant.

Um die Spannung während der sechs Etappenstopps zu erhalten, sind dort jeweils Kurzwettfahrten mit halber Punktzahl geplant, bei denen entsprechend 20 Prozent der Gesamtpunktzahl vergeben werden. Die küstennahen Regatten sollen für zusätzliche Spannung sorgen, in dem sie das Publikum zum ersten Mal die spektakulären Rennboote mit ihren Weltklasseteams hautnah in Aktion erleben lassen. So werden die Zuschauer noch viel enger eingebunden als bisher.

Die zweite Etappe wird wieder durch das Südpolarmeer (Southern Ocean) führen, wo schwere Stürme und eisige Kälte die härtesten Bedingungen, aber auch die außergewöhnlichsten Bilder der Regatta bringen. Nach Zwischenwertungen bei den Kerguelen Inseln und Eclipse Island, der Insel unter der Südwest-Ecke Australiens, ist das Ziel noch nicht bestimmt. "Das klären wir nach dem Ausgang des America's Cups in Auckland", so der VOR-Chef. Es soll allerdings nur einen Etappenhafen in Ozeanien geben, wahrscheinlich mit einem zusätzlichen Kurz-Stopp auf der dritten Etappe, der ebenfalls als Zwischenwertung mit halber Punktzahl zählt. Ein solcher Pit Stop war 2001 erstmals beim Sydney Hobart Race eingelegt worden und hatte sich bewährt.

Von Australasien geht es mit Zwischenwertung rund um das Kap Hoorn wieder nach Rio de Janeiro/Brasilien. Von dort ist Fernando de Noronha erneut gewertete Bahnmarke, doch die Route führt an Florida vorbei direkt nach Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Nach dem Re-Start in Annapolis nahe Baltimore ist der zweite Kurz-Stopp der Regatta in New York geplant. Von dort gehen die Yachten auf die Rekordstrecke von 1905, als der 56-Meter-Schoner "Atlantic" im Great Ocean Race von Sandy Hook bei New York nach Lizard am Südwest-Zipfel Englands den Atlantik in 12 Tagen, 4 Stunden, einer Minute und 19 Sekunden überquerte. Der Rekord hat bis heute offiziell Bestand.

Vom Etappenziel in Southampton, wo die Teilnehmer sich im strömungsreichen Solent messen müssen, geht der Kurs nach Norden Richtung Göteborg, dem Sitz der Konzernzentrale von Volvo, bevor das große Finale in der Ostsee ansteht. Dazu der Münchner Tony Kolb, damals Vorschiffsmann an Bord der siegreichen "illbruck": "Dieses phänomenale Bild der vielen tausend jubelnden Fans auf den Schären in Schweden und am Ufer der Kieler Förde werde ich niemals vergessen. Dieses Finish war nicht zu überbieten."

Das Volvo Ocean Race 2005-2006 wird auf nagelneuen 70-Fuß-Einrumpf-Rennmaschinen gesegelt werden. Das offene Design erlaubt einen Schwenkkiel, wahlweise ein oder zwei zusätzliche Schwerter und ein oder zwei Ruder. Das neue Boot dürfte dadurch äußerst schnell und aufregend zu segeln sein. Die Regelvorschrift ist relativ offen und damit eine Herausforderung für die Designer.

Der neue Volvo Ocean 70 (V.O.70) wird einfacher zu bedienen sein, weniger Segel mitführen und bessere Bedingungen für die Crew bieten. "Bei vorigen Rennen haben wir oft anderthalb Tonnen Ausrüstung, vor allem Segelsäcke, mehrmals in der Nacht von einer auf die andere Seite wuchten müssen", berichtet Tony Kolb, "- und das als Freiwache." Das wird sich nun ändern. Durch die neuen Regeln des Rennens sollen vor allem nicht das dickste Portemonnaie, sondern Ideen, Kreativität und seglerisches Können die größten Vorteile bringen. Glenn Bourke bringt die Herausforderung auf den Punkt: "Es geht darum, das allerbeste Allround-Hochseeteam der Welt zu finden."

Die Boote werden baugleiche Elemente aufweisen: den Schwenkkiel und die Kielbombe sowie einen standardisierten Kohlefasermast. Außerdem wird die Zahl der Segel von vorher insgesamt 38 auf nur noch 20 deutlich reduziert. Rund neun Segel sollen pro Etappe mitgeführt werden dürfen. Der Hintergrund: Die Organisatoren wollen die Kosten in allen Bereichen begrenzen, bei denen in der Vergangenheit große Ausgaben nur minimale Unterschiede verursacht haben.

Im Hinblick auf den Stellenwert einer anspruchsvollen Medienberichterstattung werden die neuen Rennboote mit einem speziellen Mediencenter an Bord ausgestattet sein, das von den Navigationsinstrumenten komplett abgekoppelt ist. Modernste Minikameras werden noch spektakulärere Bilder von jedem Boot verfügbar machen. Besonders die An-Bord-Bilder waren es, die das vergangene Rennen so spannend und hautnah erlebbar gemacht hatten.

Die Crewgröße wird insgesamt reduziert, wodurch weitere Kosten gespart werden. Zudem fördert sie durch ihre Differenzierung die Teilnahme von Frauen. Ein rein männliches Team darf bis zu neun, ein gemischtes mit mindestens fünf Frauen bis zu zehn und eine reine Frauenmannschaft sogar bis zu elf Crewmitglieder umfassen.

Bei den Hafenregatten ist ein weiteres Crewmitglied erlaubt. Das könnte zum Beispiel der Teammanager, ein bekannter Segler, ein Spezialist für Kurzwettfahrten oder ein ortskundiger Experte sein. Zusätzlich können drei weitere, nichtteilnehmende Gäste pro Boot mitsegeln, darunter der Inhaber oder ein Vertreter des Syndikats, ein Medienvertreter und ein Repräsentant von Volvo.

Die Kurzregatten in den oder nahe der jeweiligen Häfen werden nicht nur dem Publikum einen besseren Zugang zu der Veranstaltung verschaffen, sondern auch die Möglichkeiten der Berichterstattung nochmals deutlich verbessern - ein großer Nutzen für Syndikate und Sponsoren. Zudem erfordern die Kurzregatten auf engstem Raum von den Crews eine größere Vielfalt seglerischer Fähigkeiten als nur auf den langen Hochsee-Etappen.

Während des Rennens darf es von Land aus keine spezielle Unterstützung durch Meteorologen geben. Ziel des Volvo Ocean Race ist es, die Fähigkeiten der Segler herauszufordern und nicht die der Shore-Teams. Von der bestens ausgestatteten Regattaleitung in der Zentrale in England wird die Flotte täglich und in regelmäßigen Abständen einen Wetterdienst erhalten.

"Dieses neue Volvo Ocean Race wird in Seglerkreisen weltweit auf großes Interesse stoßen. Jetzt müssen wir, die schon mal dabei waren, und andere, die mitmachen wollen, losgehen und das nötige Geld beschaffen. Wir haben nun das richtige Werkzeug und die richtige Veranstaltung, um Sponsoren zu finden, und an den Start gehen zu können", begrüßt Grant Dalton, Volvo Ocean Race-Veteran und früherer Gewinner, die neuen Pläne.

Volvo als Veranstaltungsinhaber und Sponsor hat sich der grundsätzlichen Förderung des Segelsports verschrieben, die nicht nur die Ausrichtung und Weiterentwicklung des Volvo Ocean Race umfasst, sondern auch ein dynamisches Volvo Jugendsegelprogramm. Sein Engagement im internationalen Segelsport unterstreicht Volvo nicht zuletzt mit der Ankündigung eines neuen Hochseerennens für 2007: Das Volvo Pacific Ocean Race wird mit den neuen Volvo 70ern gesegelt werden und in asiatische Häfen unter anderem in China und Japan führen, und von dort über den Pazifik nach San Francisco und San Diego in den USA.
Quelle: Andreas Kling

New plans for Volvo Ocean Race 2005-2006
Donnerstag, 19. Dezember 2002, 22:26 Uhr

Southampton, England, December 19, 2002: Following a meeting of the Volvo Ocean Race Board in Sweden, Volvo is set to support sailing in a more encompassing way than previously envisioned. In addition to confirming the Volvo Ocean Race 2005-2006, full backing will be given to support additional sailing events in co-operation with other partners. In doing so, Volvo is supporting the sport of sailing in a broader and more beneficial way.

Final plans for the next Volvo Ocean Race were approved, and a press conference will be held in Auckland, New Zealand, on February 10th, where plans will be revealed. The new concepts now formalised are as a result of much discussion with ocean racing competitors, designers, potential entries and commercial partners, and the plans reflect the consensus of opinion distilled from this detailed consultation process. The details of the new design of race boat, together with the revised racetrack and new format will be confirmed in Auckland.

Sailing exemplifies the finest traits of human endeavour and the success of the Volvo Ocean Race 2001-2002 has augmented the belief that sailing and ocean racing is the sport that Volvo wishes to be associated with in an integrated and long term partnership.

Chief Executive of the Volvo Ocean Race, Glenn Bourke said, “A great deal of thought and research has gone into our planning for the Volvo Ocean Race 2005-2006 and I am delighted that we have full approval for the new ideas we have been developing. We believe the sailing community will be excited with Volvo’s global partnership with the sport and its total endorsement of the Volvo Ocean Race should allow teams to demonstrate a stable and committed platform to generate their own sponsor opportunities”.

Lizzie Green, Press Officer - Volvo Ocean Race Head Quarters Press Office

Markus Hunold vom Spandauer Yachtclub richtig professionell gestaltete Seiten zum Thema "Volvo-Round-The-World":
Unter dieser Adresse sind derzeit drei "Projekte" erreichbar: Offizielle Homepage der illbruck-Pinta: Das Projekt illbruck-Pinta ist das erste Projekt, das fest die Teilnahme am Volvo-Round-The-World 2001/2002 plant. Es wird auch schon kräftig und vor allem kompetent gearbeitet und trainiert. Mit von der Partie: Tim Kröger
In der Berichterstattung will Rüdiger Pauly, Webmaster der illbruck-Pinta-Seite intensiv mit ESYS zusammenarbeiten.

Siegerportrait: Paul Cayard, die Sieger des Whitbread 1997/98

LEBEN - LEIDEN - LIEBEN ein Rückblick auf das Whitbread 97/98 von Judith Duller-Mayrhofer


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