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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




05.03.2021

Kutter 'Ocean Pursuit'
Kutter 'Ocean Pursuit'
(Bild: Alan Harvey) Großbild klick!
Kutter wird am Strand begraben
(05.03.21) Mehr als ein Jahr, nachdem am 1.3.2020 der 73 Fuß lange, amerikanische Kutter 'Ocean Pursuit' im Oregon Inlet strandete, ist er weiterhin ein Fall für die Behörden. Gleichzeitig wurde er zu einer örtlichen Attraktion, weil das zunächst hoch auf dem Strand sitzende Schiff mit der Zeit unter seinem eigenen Gewicht immer tiefer in den Sand einsank und langsam begraben wird.
An der Strandungsstelle eine halbe Meile südlich der Cape Hatteras National Seashore Ramp 4 am Bodie Island Spit nördlich der Marc Basnight Bridge ragen nur noch das Heck und das rostige Ruderhaus aus dem Sand. In den Tagen nach der Strandung hatte der Eigner der US Coast Guard und dem National Park Service versichert, an einem Plan zur Bergung zu arbeiten. Seither arbeiten nur die Elemente an dem Wrack.
Der Cape Hatteras National Seashore hakte wiederholt nach, doch es gab seither keine Reaktionen mehr. Die Outer Banks Group versuchte derzeit, Finanzmittel für eine Wrackräumung aufzutreiben. Diese sollen dann nach dem System Unit Resource Protection Act zurückgefordert werden. Es gab keinen Zeitplan für eine mögliche Beseitigung des Schiffs.
Bis dahin werden Sand und Wellen weiter daran arbeiten, den Muschelkutter auf ihre Weise zu begraben. Er war zuletzt bei der Coast Guard als 'Cameron Scott' mit Heimathafen Newport News registriert. Weitere Daten lagen nicht vor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Cowes
(05.03.21) Auf dem britischen Hopperbagger 'Needles', 292 BRZ (IMO: 8995201), kam es auf der Fahrt von Cowes nach Poole am 4.3. gegen 11 Uhr zu einem Maschinenausfall an der Einfahrt des Hafens von Cowes. Der Schlepper 'Avon' nahm den Havaristen auf den Haken und brachte ihn nach Poole. Hier traf der Schleppzug gegen 20 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Atlantic Destiny' mit Schlagseite
Trawler 'Atlantic Destiny' mit Schlagseite
(Bild: JRCC Halifax) Großbild klick!
Verrückte Rettungsaktion mit Happy End - Atlantik wurde der Atlantic Destiny zum Schicksal
(05.03.21) Große Erleichterung herrschte nach der erfolgreichen Rettung aller 31 Crewmitglieder sowie zweier Techniker, nachdem der 43 Meter lange, 2002 bei der Karstesens Skibsværft in Skagen erbaute kanadische Trawler 'Atlantic Destiny', 1113 BRZ (IMO: 9246669), am Morgen des 3.3. an der George's Bank auf den Grund des Nordatlantik vor der Südwestküste von Nova Scotia gesunken war. 'Wir haben uns wirklich große Sorgen um die Crew gemacht und sorgen jetzt für ihre sichere Heimkehr', sagte Martin Sullivan, der CEO der Ocean Choice International, die das Schiff nebst fünf weiteren bereederte.
Die Information, dass die Crew 32 Köpfe stark war, hatte sich zuvor als falsch erwiesen. Das Schiff sollte so viele Leute an Bord haben, doch der letzte Mann war nicht erschienen, bis es auslief. Am 2.3. gegen 20 Uhr begannen dann die Schwierigkeiten.
Ein Feuer, das 220 Kilometer vor Yarmouth im Maschinenraum entstand, führte zu einem Ausfall der Bordenergie. Dann kam es zu einem Wassereinbruch, und der Trawler trieb in sechs bis acht Meter hohen Wellen hilflos den Elementen ausgesetzt. Das schwer arbeitende Schiff machte es den Helikoptercrews nicht einfacher, bei dem stürmischen Wind ein ums andere Mal anzufliegen, über dem schwankenden Deck zu hovern und ein Seil herabzulassen, das dann von jeweils einem Crewmitlgied auf dem Achterdeck gewahrschaut werden musste.
'Atlantic Destiny' sinkt
'Atlantic Destiny' sinkt
(Bild: JRCC Halifax) Großbild klick!
27 Mann wurden nacheinander an Bord des kanadischen CH-149 Cormorant-SAR-Hubschraubers und zwei Helikoptern der U.S. Coast Guard gezogen. 13 wurden von dem Cormorant nach Nova Scotia geflogen. Als er landete, hatte er nur noch für 40 Minuten Benzin im Tank. Die beiden anderen der US-Coastguard vollendeten dann die Evakuierung. Es sei eine der verrücktesten Rettungsaktionen gewesen angesichts der Anzahl der Anflüge und wie schwierig es war, immer wieder Ruhe ins Fluggerät zu bekommen, ehe die Fischer abgeborgen wurden, sagte Phillip Morales von einem der Coast Guard-Helikopter später. Es zeuge von der harten Arbeit der Rettungscrews. Es dauerte 12 Stunden, bis die Schiffbrüchigen in Sicherheit waren. Der Kapitän war noch mit drei Mann an Bord geblieben in einem letzten Versuch, das Schiff zu retten.
Sie wurden dabei von zwei Technikern unterstützt, die vor Beginn der Rettungsaktion an Bord abgesetzt wurden und zunächst die Evakuierung vorbereitet hatten. Tatsächlich gelang es ihnen, die Bordenergie wiederherzustellen, und sie begannen, Wasser auszupumpen. Doch die Versuche stellten sich am Ende als uneffektiv heraus.
Es drang mehr Wasser ein als gelenzt werden konnte. Deshalb mussten auch sie sich schließlich abbergen lassen. Das Patroullienschiff 'Cape Roger', das nach dem Mayday-Ruf 11 Stunden gegen die See angeknüppelt hatte, um den Havaristen zu erreichen, setzte ein RHIB aus. Die sechs Mann kletterten dann an einem Fallreep auf dieses hinab und wurden in Sicherheit gebracht.
Das Patroullienboot blieb dann auf Standby, sodass die Crew und die letzten Geretteten der 'Atlantic Destiny' Zeugen wurden, wie sich der verlassene Trawler im Morgengrauen immer weiter nach Backbord überlegte. Schließlich stellte er sich aufs Heck und ging um 10.36 Uhr auf Tiefe, rund zweieinhalb Stunden, nachdem die letzten Menschen von Bord gegangen waren.
Die Schiffbrüchigen wurden nach Yarmouth gebracht, wo sie medizinisch gecheckt, mit Nahrung versorgt und untergebracht wurden. Alle hatten die dramatische Rettungsaktion unversehrt überstanden. Bange Stunden endeten damit auch für die Angehörigen, die zwar von der Notlage gehört hatten, aber lange im Unklaren blieben, wie die konkrete Situation war.
Viele widersprüchliche Informationen kursierten, bis gegen drei Uhr bekannt wurde, dass die Helikopter mit dem Abbergen begonen hatten.
Gegen fünf Uhr meldeten sich die Geretteten dann bei ihren Familien. Die vier Mann auf dem Patroullienboot wurden nach Shelburne gebracht. Dank ging am Ende auch an die Fischereifahrzeugen 'Cape LaHave', 'Maude Adams', 'Atlantic Preserver' und 'Atlantic Protector', die nach der Notmeldung Kurs auf den Havaristen genommen hatten, bis zur erfolgreichen Rettung der Crew auf Standby geblieben waren, und so auch zu dem glücklichen Ende des Seenotfalls beitrugen.
Ocean Choice International begann mit den Behörden mit Untersuchungen, um die Ursache des Brandes zu klären. Sie werden voraussichtlich in den kommenden Tagen abgeschlossen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Lizard Point
(05.03.21) Am 2.3. um 00.20 Uhr kam es auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Seamuse', 28799 BRZ (IMO: 9382700), der von New York nach Amsterdam unterwegs war, zu einem Economiser-Problem, das einen Ausfall der Hauptmaschine verursachte. Das Schiff trieb auf Position 49 49 07 N, 004 50 08 W rund 16 Seemeilen vor Lizard Point im Englischen Kanal. Die Crew startete mit Reparaturen, die um 07.40 Uhr abgeschlossen wurden. Nachdem die Maschine wieder lief, setzte der unbeladene Tanker die Fahrt nach Amsterdam fort, wo er am 6.3. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Backbordrumpf
Schaden am Backbordrumpf
(Bild: Moro Naval) Großbild klick!
Kollision in Gíjon bei Werfterprobung
(05.03.21) Am Ende der zweiten Erprobungsfahrt der spanischen LNG-Schnellfähre 'Eleanor Roosevelt' (Armon G021), 9378 BRZ (IMO: 9863637), bei der eine neue Spitzengeschwindigkeit von 39 Knoten erzielt wurde, kam es zu einem Unfall, als das Schiff, das am 26.2. vom Armon Shipyard in El Natahoyo nach El Musel bei Gíjon verlegt worden war, dorthin zurückkehrte. Beim Anlegemanöver misslang am 4.3. eine Drehung vor dem Kai, und das Schiff stieß mit dem Backbordrumpf gegen den Anleger. Dabei wurde der Rumpf direkt oberhalb der Wasserlinie auf mehreren Metern Länge tief aufgerissen.
Um die Schadensstelle herum waren noch weitere Beulen und Schrammen. Die Wetterverhältnisse spielten keine Rolle bei der Havarie. Um 18.40 Uhr lag das Schiff
Weiterer Schaden am Backbordrumpf
Weiterer Schaden am Backbordrumpf
(Bild: Foro Naval) Großbild klick!
am Werftkai. Die mit 130 Metern Länge und 20 Metern Breite aktuell weltgrößte Schnellfähre soll im ersten Quartal des Jahres an Balèaria Eurolineas Maritimas in Alicante abgeliefert werden. Die für Ende März geplante Übergabe wird sich durch die Reparatur wohl verzögern.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Annalisa P' auf Holtenau-Reede
'Annalisa P' auf Holtenau-Reede
(Bild: Jonas Thielen) Großbild klick!
Zwei Schleusenanfahrungen an einem Tag - der Rekord, den niemand will
(05.03.21) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter 'Annalisa P', 15334 BRZ (IMO: 9437141), hat einen neuen Rekord aufgestellt, den eigentlich niemand haben möchte - noch niemals zuvor hat ein Schiff es geschafft, an einem Tag mit beiden Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals zu kollidieren. Der erste Zusammenstoß ereignete sich am 3.3. um 11.14 Uhr beim Einlaufen in Brunsbüttel. Dabei brachen Steine aus der Wand der Schleusenkammer, doch der Schaden blieb begrenzt.
Nachdem die Havarie protokolliert war, konnte das Schiff gegen 13 Uhr seine Fahrt von Hamburg nach Gdingen fortsetzen. Doch als es gegen 22 Uhr in die Nordschleuse in Kiel-Holtenau einlief, kam es vom Kurs ab und stieß mit dem Heck gegen die Mauer.
Dabei wurde Mauerwerk herausgebrochen und stürzte hinab. Die Trümmer blockierten auch das Schleusentor. Dieses wurde zudem verbogen und ließ sich nicht mehr fahren. Der Frachter musste zur weiteren Untersuchung auf der Holtenauer Reede auf Position 54° 22.81' N 010° 10.83' E vor Anker gehen.
Die Untersuchungen ergaben, dass weder Drogen noch Alkohol im Spiel waren. Vielmehr war eine Trägheit beim Manövrieren ursächlich dafür, dass das Schiff vom geplanten Einlaufkurs abgekommen war. Es hatte schlicht anders reagiert, als Lotse und Kapitän erwarten durften.
Da auf der Ostsee keine derartigen Probleme zu erwarten waren, durfte der Frachter seine Fahrt am 4.3. gegen 15 Uhr fortsetzen.
Am 5.3. um 17 Uhr sollte er nun den Zielhafen erreichen. Der Unglücke im Zusammenhang mit ihm war aber noch kein Ende. Bei den fieberhaften Reparaturarbeiten in der gesperrten Schleusenkammer, die nur noch eine betriebsbereite Schleuse in Kiel übrig ließ, stürzte ein Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamts von der Kaimauer ab.
Er landete auf den Reibhölzern in der Schleusenkammer und wurde schwer verletzt. Die Feuerwehr wurde gerufen, den Mann zu bergen. Wegen der schwierigen Lage mussten dazu die Höhenretter zum Einsatz kommen.
Der Mann kam dann in ein Krankenhaus. Die Verletzungen waren nicht lebensgefährlich. Gegen 15 Uhr konnte dann nach einer Notreparatur die Schleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden. Das provisorisch geflickte Schleusentor funktionierte vorerst wieder.
Die 'Annalisa P', ein 1.296-TEU-Feeder, der Stammkunde auf der Wasserstraße ist, ist 166,15 Meter lang, 25,26 Meter breit, hat 9,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 18.464 Tonnen. Sie läuft für die Reederei Stefan Patjens GmbH & Co. KG in Drochtersen und wurde 2008 bei der Zhejiang Ouhua Shipbuilding Co. Ltd. in Zhoushan als 'Warnow Porpoise' erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Haida Lady'
Kutter 'Haida Lady'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Einsatz an der 'Haida Lady' beendet
(05.03.21) Die US Coast Guard hat die Überwachung der Diesel-Reinigungsaktion bei Sitka, Alaska, nach dem Untergang des Kutters 'Haida Lady' am 4.3. abgeschlossen. Das Wrack des Schiffs wurde mit Hebesäcken geborgen, ausgepumpt und abtransportiert. Aus den Tanks wurden zuvor rund 1,550 Gallon Diesel und Öl-Wasser-Gemisch entfernt.
Weitere 275 Gallonen Ölprodukte wurden mit absorbierenden Mitteln aufgefangen. 1.000 Fuß Ölschlängel und 72 Sekionen absorbierender Sperren waren ausgebracht und später wieder eingeholt worden. Alle Ölprodukte und das Netz wurden auf den Kutter 'Eyak' (MMSI: 367717690) gebracht und wurden nach dem Eintreffen in Sitka ordnungsgemäß entsorgt.
Die mit den Arbeiten betraute Hanson Marine verließ die Unfallstelle, nachdem der Kutter abgeschleppt worden war. Das Coast Guard Marine Safety Detachment Sitka überwachte diesen weiter. Es gab aber keine nennenswerten Umweltrisiken mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brand in Kavala verlief glimpflich
(05.03.21) Am Abend des 4.3. kam es zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum der in Kavala liegenden Yacht 'Efstatios' in der Eleftheron-Marina. Die alarmierte Hafenbehörde informierte sofort den Eigner, der den Brand ohne externe Hilfe löschen konnte. Die zentrale Hafenbehörde von Kavala verhängte ein Auslaufverbot und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff 'Schwerin' achterlastig
Fahrgastschiff 'Schwerin' achterlastig
(Bild: Polizei MV) Großbild klick!
Schwerin hat wieder Oberwasser
(05.03.21) Am Vormittag des 4.3. stellte ein Mitarbeiter der "Weißen Flotte" in Schwerin fest, dass das rund 40 Meter lange Fahrgastschiff 'Schwerin' am Anleger in der Schlossbucht zu sinken drohte. Eine erhebliche Menge Wasser war in die Bilge eingedrungen, sodass das Schiff achterlastig wurde. Die um 9.30 Uhr alarmierte Berufsfeuerwehr Schwerin rückte mit einem Großaufgebot zum Einsatzort aus, um das Sinken des Fahrgastschiffes zu verhindern und eine Ölsperre auszubringen.
Die eingesetzten Kräfte der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin waren mit dem Streifenboot 'WS 63' sowie einem Funkstreifenwagen im Einsatz, Mitarbeiter der zuständigen Behörde der Stadt Schwerin und des StALU begaben sich ebenfalls vor Ort. Mit Hilfe des Streifenbootes wurde die Ölsperre auf dem Wasser ausgelegt, um nötigenfalls das Ausbreiten eines Ölfilms auf dem Schweriner See zu verhindern.
Zeitgleich wurde mit dem Lenzen des Schiffes durch die Feuerwehr begonnen. Dabei wurden rund fünf Tonnen Wasser aus dem Fahrgastschiff in einem mobilen Tank an Land gepumpt. Es hatte bereits 70 Zentimeter hoch im Schiffsinnern gestanden. Ursache des Wassereinbruchs war nach aktuellen Ermittlungen ein technischer Defekt an Bord des Schiffs.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Personen an Bord des Schiffes, und zum Austritt von umweltgefährdenden Stoffen kam es nicht. Die weiteren Ermittlungen wurden durch Beamte der Wasserschutzpolizei Schwerin geführt. Es wurde eine vorläufige Festlegeverfügung für das Fahrgastschiff ausgesprochen.
Die 'Schwerin' ist 39,54 Meter lang, 5,10 Meter breit und hat 0,9 Meter Tiefgang. Sie ist für 232 Passagiere zugelassen und hat eine zweiköpfige Crew sowie zwei Gastronomie-MitarbeiterInnen. Sie wurde 1979 bei der VEB Elbewerft Boizenburg erbaut und 1994 in Berlin bei den DBW - Deutsche Binnen Werften, (ex VEB Yachtwerft Berlin) umgebaut und von den ursprünglich 28,60 Metern Länge auf die jetzige gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Llanes/Spanische Biskaya abgeschleppt
(05.03.21) Am Nachmittag des 4.3. kam es auf dem spanischen Kutter 'Nuevo Sandra María' zu einem Maschinenschaden. Die Crew bat Salvamento Marítimo um Assistenz.
Diese schickte das SAR-Boot 'Sant Carles' (MMSI: 224093950) zu Hilfe. Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn gegen 17 Uhr in den Hafen von Llanes ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Eems Sprinter'
Archivbild Frachter 'Eems Sprinter'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kupplungsschaden vor Happisburgh
(05.03.21) Der holländische Frachter 'Eems Sprinter', 1862 BRZ (IMO:9421611), hatte am 3.3. um 12.50 Uhr auf der Reise von Duisburg nach Seaham einen Schaden an Kupplung und Antrieb, als er sich sieben Seemeilen vor Happisburgh befand. Nachdem die Crew den Schaden behoben habtte, setzte er die Fahrt fort. Am 4.3. um 9.20 Uhr machte er in Seaham fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Syros
(05.03.21) Am Morgen des 4.3. kam es zu einem Maschinenschaden auf dem griechischen Kutter 'Odysseya', als er sich zwischen Delos und Syros befand. Der Skipper verständigte die Hafenbehörde der Mykonos-Präfektur, die ein Patroullienboot zu Hilfe schickte.
Außerdem reagierte die 'Megalochari' auf die Notmeldung, die den Havaristen auf den Haken nahm und in den Hafen von Syros abschleppte. Die Hafenbehörde von Syros verhängte ein Auslaufverbot und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter hatte Drehwurm auf der Weser
(05.03.21) Am 5.3. um 7.40 Uhr kam es auf dem unter Singapur-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Pac Canopus', 20886 BRZ (IMO: 9638630), auf der Weser zu einem technischen Schaden. Das Schiff hatte gegen fünf Uhr in Bremen losgeworfen und sollte am 8.3. in Nantes eintreffen. Auf Höhe von Elsfleth kam es querab der Hunte-Mündung auf einmal vom Kurs ab und drehte sich mit der Strömung 180 Grad herum.
Drei Schlepper brachten den Frachter wieder unter Kontrolle. Er wurde dann von der 'Baer' und der 'RT Emotion' nach Bremerhaven gezogen. Hier machte er beim MSC Gate am Stromkai um 10.55 aUhr zur Untersuchung fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Spurn Point
(05.03.21) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Equinox Dream', 33232 BRZ (IMO: 9503964), hatte auf der Fahrt von Baton Rouge nach Immingham am 3.3. um 16.30 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine. Das Schiff warf 15 Meilen vor Spurn Point entfernt Anker, wo sich die Crew der Sache annahm. Um 14.45 Uhr ankerte es dann auf der Reede von Immingham auf Position 53° 45.78' N 000° 29.06' E, wo es am 5.3. weiterhin lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper von eigener Trosse beschädigt
(05.03.21) Der britische Schlepper 'Duke of Normandy', 212 BRZ (IMO: 9348429), überlief seine eigene Schlepptrosse und wurde dabei beschädigt. Unter anderem wurde ein Propellerschaft verbogen. Am 2.3. um 15.30 Uhr erreichte das Schiff den Trafalgar Wharf Ship Lift in Portsmouth Hier sollte der Schaden behoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler treibt in irischer See
(05.03.21) Der britische Fischfrachter 'Magan D.' 263 BRZ (IMO: 6819623), wurde mit einer 15-köpfigen Crew an Bord am 3.3. um 20.50 Uhr in der Irischen See manövrierunfähig. Wasser hatte sich in der Maschine mit Öl vermischt, die daraufhin ausgefallen war. Das Schiff trieb 27 Seemeilen vor Porthdinllaen auf Position 52 51 00.0 N, 005 17 56.0 W.
Mit der Coastguard Milford Haven wurden zweistündige Sicherheitschecks vereinbart. Die Crew kontaktierte die Reederei, damit ein Schlepper zu Hilfe käme. Auch die Holyhead Coastguard schaltete sich ein. Inzwischen lief der irische Schlepper 'Trojan' (MMSI: 250001394) aus Dublin zum Havaristen aus.
Am 4.3. um 17 Uhr befand sich der Havarist auf Position 52 50 N, 05 10 43 W, rund 32 Seemeilen vor Wicklow Der Schlepper sollte ihn am 5.3. gegen 17 Uhr erreichen. Vor Ort waren vier bis sechs Windstärken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper trieb Ohio River hinunter
(05.03.21) Auf dem 28 Meter langen, amerikanischen Schlepper 'Edith Tripp' (MMSI: 367402660) kam es am 3.3. zu einem Maschinenausfall unweit der Belleville Locks and Dam. Das Schiff trieb hilflos den Ohio River hinab, und die achtköpfige Crew wurde evakuiert. Dann gelang es, den Havaristen bei der Valley Inc. nahe Millwood in Jackson County zu sichern.
Eine der Bargen, mit denen er unterwegs war, riss sich los und kam auf dem Damm fest. Am 4.3. kam sie kurz nach Mitternacht von selbst wieder frei und wurde wenig später ein Stück flussabwärts gesichert. Am Damm entstand kein sichtbarer Schaden, er sollte aber nach Sinken des Flusspegels noch genauer inspiziert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran kenterte vor Ossabaw Sound
(05.03.21) Am 2.3. rettete die US Coast Guard vier Personen von einem 50 Fuß langen Katamaran, der nahe der Zufahrt des Ossabaw Sound gekentert war. Im 19.30 Uhr hatte die Coast Guard Charleston einen Mayday-Ruf des Schiffs aufgefangen. Von der Air Station Savannah stieg daraufhin ein MH-65 Dolphin-Helikopter mit Lenzpumpe und Rettungsschwimmer auf.
Nach dem Eintreffen vor Ort wurde er auf diesem abgesetzt. Nachdem der Katamaran auf Grund gelaufen war, hatte er einen Wassereinbruch erlitten. Die Schäden waren so schwer, dass er schließlich kenterte.
Der Hubschrauber zog alle vier Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden auf dem Hunter Army Airfield abgesetzt. Von der Coast Guard Station Tybee kam außerdem ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe, das den Rettungsschwimmer aus dem Wasser holte. Die Marine Safety Unit Savannah untersuchte das Boot auf mögliche Umweltrisiken hin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter nach Ostende eingeschleppt
(05.03.21) Am Nachmittag des 4.3. traf der holländische Schlepper 'Sea Bronco' (IMO: 9345491) mit dem unter Bahamas-Flagge laufenden Frachter 'Icelandica Hav', 1513 BRZ (IMO: 8128884),.in Ostende ein. Er hatte ihn im Englischen Kanal nahe Southampton auf den Haken genommen und nach Belgien gezogen. Auf der Reede von Ostende kam auch die 'Multratug 11' zur Assistenz als Steuerschlepper herbei.
Um 14.40 Uhr lag der Frachter sicher im Vlotdock am Kai. Die 'Sea Bronco' lief anschließend nach Vlissingen zurück. Die 'Icelandica Hav' hatte am 28.2. auf der Reise von Belfast nach Bremen einen Ruderschaden erlitten. Sie warf um 4.50 Uhr auf Position 50 25 57 N, 001 25 29 W Anker, während der Eigner Schlepperassistenz organisierte.
Quelle:Tim Schwabedissen


11 Fischer im Roten Meer gerettet
(05.03.21) Am 4.3. wurden 11 Fischer im Roten Meer gerettet, nachdem der Kutter 'Nemaat Allah' sank. Das von Suez kommende Schiff hatte ein Leck in einem Brennstofftank erlitten und einen Notruf nahe Geisum Island, drei Seemeilen entfernt von Gouna, abgesetzt. Ein anderer Kutter nahm die Schiffbrüchigen an Bord und brachte sie an Land, wo sie medizinisch betreut wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppboot sank vor Pointe Blanche
(05.03.21) Ein Schleppboot sank am 4.3. gegen 11.30 Uhr in den Gewässern von Pointe Blanche, als es mit einer Barge unterwegs war, auf deren Deck schwere Maschinen transportiert wurden. Die Coastguard der niederländischen Antille kam zu Hilfe und rettete die zweiköpfige Crew. Auch das Lotsenboot von Port St. Maarten assistierte dabei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion bei Klein Curaçao
(05.03.21) Am 4.3. um 19 Uhr fing das Coast Guard Rescue & Coordination Center (RCC) Willemstad von dem Kutter 'Fenix' einen Notruf auf. Das Schiff hatte nahe Klein Curaçao Probleme mit der überhitzten Maschine. Das RCC mobilisierte das Patroullienflugzeug Dash.
Der Rettungsdienst CITRO wurde informiert und schickte die 'Braakman' und 'Metal Shark' nach Klein Curaçao. Wenig später meldete das Aufklärungsflugzeug, dass der Havarist auf Felsen gestrandet sei und die dreiköpfige Crew ans Ufer kletterte.
Als die Rettungsboote vor Ort eintrafen, fanden sie einen der Schiffbrüchigen mit einem Beinbruch vor. Das Personal von CITRO versorgte ihn vor Ort und transportierte ihn dann an Bord der 'Braakman' nach Caracasbaai, wo am Bootshaus ein Krankenwagen bereitstand. Die beiden anderen wurden mit der 'Metal Shark' zur Coast Guard-Station Steunpunt in Parera gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.03.2021

Frachter 'Titania' im Schlepp
Frachter 'Titania' im Schlepp
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Frachter nach Las Palmas abgeschleppt
(04.03.21) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Titania', 3136 BRZ (IMO: 7359204), der von Santa Cruz de Tenerife nach Laayoune in Ballast mit einer 10-köpfigen Crew an Bord unterwegs war, erlitt am 3.3. einen Maschinenausfall rund 5,8 Seemeilen nördlich von Punta del Camello, Gran Canaria. Salvamento Marítimo wurde um Assistenz gebeten und schickte das SAR-Schiff 'Miguel de Cervantes' (IMO: 9320116) der Station in Las Palmas zu Hilfe. Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in Richtung des dortigen Hafens ab.
Die Operation wurde koordiniert vom MRCC in Las Palmas. Gegen 12 Uhr machte der 94 Meter lange Havarist sicher an der Reina Sofia Sur in Las Palmas fest. Hier lag er am 4.3. weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Rhodos abgeschleppt
(04.03.21) Auf der Fahrt von Thessaloniki nach Port Said kam es auf dem liberianischen Containerfrachter 'Contship Fun', 9981 BRZ (IMO: 9308613), am 1.3. zu einem Maschinenschaden 15 Meilen nordwestlich von Karpathos. Er hatte eine 17-köpfige Crew und 8.242 Tonnen Ladung an Bord. Das Schiff bat um Assistenz und wurde von dem Schlepper 'Christos XXV' auf den Haken genommen werden.
Am Morgen des 3.3. traf es auf der Reede von Rhodos ein und warf dort Anker. Die Hafenbehörde verhängte ein Weiterfahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Am 4.3. lag es weiterhin vor dem Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Rimini'
Archivbild Frachter 'Rimini'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Überladung in Brunsbüttel
(04.03.21) Auf dem holländischen Frachter 'Rimini', 1862 BRZ (IMO: 9421635), der am 3.3. um 21.10 Uhr auf der Reise von Klaipeda nach Moerdijk in die neue Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel eingelaufen war, wurde bei einer Kontrolle durch die Polizei Brunsbüttel eine Überladung festgestellt. Die Mehrbelastung betrug mehr als 40 Tonnen.
Das Schiff war beladen mit 2.584 Tonnen Eisenschrott und hatte den Mindestfreibord unterschritten, die Freibordmarken waren überspült. Die Freibordmessung ergab, dass das Schiff 4,7 Zentimeter zu tief ins Wasser eingetaucht war.
Gemäß den hydrostatischen Daten des Schiffes betrug die unzulässige Massenmehrbelastung 45 Tonnen. Ballastwasser war nicht an Bord, so dass das Schiff Ladung löschen musste. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ordnete ein Weiterfahrverbot bis zur Einhaltung des Mindestfreibords und die Einziehung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.400 Euro an.
Das Schiff wurde um 23:20 Uhr wurde in den Kanal zurückgeschleust und verholte zu den Bahnhofsdalben im Kanalhafen von Brunsbüttel. Hier machte er um 23.45 Uhr fest und musste dort verbleiben, bis die überschüssige Ladung gelöscht ist. Die Ermittlungen in dieser Sache dauerten an, die Polizisten fertigten eine Strafanzeige.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht 'Ruwin' wird gelöscht
Motoryacht 'Ruwin' wird gelöscht
(Bild: Bastiaan Miche) Großbild klick!
Yacht durch Feuer auf der Vecht zerstört
(04.03.21) Die holländische Motoryacht 'Ruwin' ist am 3.3. auf der Vecht in Brand geraten und wurde dabei vollständig zerstört. Die Feuerwehr von Nederhorst den Berg wurde um 16 Uhr über das Feuer an der Schleuse 't Hemeltje informiert. Ein Tanklöschwagen und ein Löschboot rückten aus.
Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle, doch es gab nicht mehr viel zu retten. Der Skipper hatte sich zuvor rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Er war nach Amsterdam unterwegs gewesen, als wohl durch einen technischen Fehler auf der Vecht das Feuer entstand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht 'Ellen'
Motoryacht 'Ellen'
(Bild: Anton Kappers) Großbild klick!
Niederländischer Sänger nach Kollision im Nebel vermisst
(04.03.21) Am 3.3. um 11.15 Uhr kollidierte die in Amsterdam beheimatete Motoryacht 'Ellen' des 28-jährigen holländischen Sängers Douwe Bob, im Wattenmeer zwischen Harlingen und Kornwerderzand mit dem 135 Meter langen, holländischen Binnenschiff 'Jolina', 3950 ts (MMSI: 244820092), das von Harlingen nach Amsterdam unterwegs war.
Die Havarie ereignete sich im De Boontjes-Fahrwasser in dichtem Nebel. Nachdem sich die beiden Skipper verständigt hatten, setzten sie ihre jeweilige Fahrt fort.
Doch nach einiger Zeit wurde die 'Ellen' vermisst, und es gab die Sorge, dass sie in weitere Probleme geraten war. Deshalb startete das Coastguard Center in Den Helder eine Suchaktion. Boote der KNRM-Station Harlingen, zwei Schiffe der Rederei Noordgat die Polizei und andere Fahrzeuge wurden dazu mobilisiert.
Nach mehr als einer halben Stunde kam die Meldung, dass die 'Ellen' sicher den Hafen von Harlingen erreicht hatte. Hier vernahm die Polizei Douwe Bob zum Sachverhalt. Menschen waren nicht zu Schaden gekommen.
Die 'Jolina' machte um 21.40 Uhr in Amsterdam fest. Douwe Bob hat die Niederlande am 4.3.2016 beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm vertreten. Er kam damals mit dem Song Slow Down auf Platz 11.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker 'Willy'
Archivbild Tanker 'Willy'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision mit Rollfendern in Brunsbüttel
(04.03.21) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Tanker 'Willy', 4973 BRZ (IMO: 9268241), touchierte auf der Fahrt von Fawley nach Fredericia beim Einlaufen in die Brunsbütteler Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals am 27.2. um 23.53 Uhr die Rollfender der Schleusen in Brunsbüttel. Diese wurden dabei leicht beschädigt. Das Schiff setzte seine Fahrt gen Osten am 28.2. um ein Uhr fort.
Um 8.20 Uhr machte es bei der Kieler Lindenau-Werft fest und konnte nach Untersuchungen die Reise um 17.40 Uhr desselben Tags fortsetzen. Am 1.3. um 2.20 Uhr erreichte den Hafen von Fredericia.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'Annalisa P'
Containerfrachter 'Annalisa P'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Annalisa P beschädigt zwei Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals an einem Tag
(04.03.21) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter 'Annalisa P', 15334 BRZ (IMO: 9437141), der am 3.3. auf der Reise von Hamburg nach Gdingen mit der den Fendern, die zum Schutz des Mauerwerks an Mittelmauer der neuen Nordschleuse in Brunsbüttel angebracht sind, kollidiert war, hatte auf der Weiterreise gen Osten eine weitere Havarie. Er trat nach der Untersuchung der Havarie um kurz nach 13 Uhr die Weiterreise an. Als er die Schleusen in Kiel-Holtenau erreichte, stieß er am um 21.56 Uhr beim Einlaufen in die neue Nordschleuse gegen deren nördliche Seitenmauer.
Mit der Backbordseite des Achterschiffs wurde das Mauerwerk touchiert und dabei auch das Schleusentor verbogen und verzogen. Die Mauer wurde auf einer Länge von etwa 2,5 Metern stark beschädigt. Das kanalseitige Tor konnte durch den Verzug nicht mehr geöffnet werden.
Um weitere Schäden und das Abbrechen von Mauerstücken zu verhindern, wurde die Nordschleuse außer Betrieb genommen. Damit stand in Kiel derzeit nur noch eine einzige Schleusenkammer bereit. Die BG Verkehr verhängte ein Weiterfahrverbot für den Frachter. Noch in der Schleuse gingen Beamte der Polizei an Bord, um die Beteiligten zu befragen. Um 00.20 Uhr verließ die 'Annalisa P' dann die Nordkammer und ging auf der Holtenauer Reede vor Anker.
Dort wurde der Schaden am Schiff begutachtet. Es hatte bei der zweiten Havarie des Tages eine Beule an Rumpf davongetragen, in Brunsbüttel trug war es Farbabschürfungen davongekommen. Am 4.3. lag es dort weiter auf Position 54° 22.81' N 010° 10.83' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Halifax aufgegeben und gesunken
(04.03.21) Die Coastguard der USA und Kanadas sowie die Royal Canadian Air Force haben am 2. und 3.3. die gesamte 31-köpfige Besatzung des kanadischen Trawlers 'Atlantic Destiny' mehr als 130 Seemeilen südlich von Halifax, Nova Scotia, gerettet. Am 2.3. um 19.05 Uhr hatte das RCC in Halifax das Coast Guard First District Command Center alarmiert. Von der U.S. Coast Guard Air Station Cape Cod stiegen eine HC-144 Ocean Sentry sowie zwei MH-60 Jayhawk-Helikopter auf.
Die Royal Canadian Air Force schickte einen CH-149-Helikopter des 14 Wing Greenwood in Nova Scotia. Dieser barg sechs Mann ab und setzte im Gegenzug zwei SAR-Techniker auf dem Havaristen ab, die beim Lenzen des Havaristen assistierten.
Die Jayhawks der U.S. Coast Guard holten weitere 21 Mann an Bord. Insgesamt wurde das Schiff bei der 12 Stunden währenden, im Sturm dramatischen Rettungsaktion 27 Mal angeflogen. Alle Schiffbrüchigen wurden nach Yarmouth, Nova Scotia, geflogen und dort medizinisch betreut.
Die an Bord verbliebenen vier Crewmitglieder sowie die beiden Techniker mussten am 3.3. gegen acht Uhr aber ebenfalls das Schiff verlassen, nachdem die Lenzbemühungen nichts fruchteten. Sie wurden von der 'Cape Roger' der kanadischen Coast Guard an Bord genommen. Diese überwachte den verlassen in der See treibenden Havaristen, bis er um 10.36 Uhr endgültig sank.
Vor Ort waren 35 Meilen Windgeschwindigkeit und 15 Fuß hohe Wellen. Bereits 2017 hatte das Schiff in denselben Gewässern einen Maschinenschaden erlitten. Beim Versuch der Crew, sie wieder in Gang zu bekommen, überdrehte sie vollends und wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter hatte Einspritzproblem
(04.03.21) Am 2.3. um 15.15 Uhr kam es auf dem maltesischen Containerfrachter 'CMA CGM Jean Mermoz', 219277 BRZ (IMO: 9776420), der mit einer 28-köpfigen Crew auf der Reise von Rotterdam nach Marsaxlokk war, zu einem Problem mit den Einspritzdüsten der Maschine. Er befand sich auf Position 51 31 54 N, 002 01 08 E. Nachdem Reparaturen durchgeführt wurden, nahm der Frachte rum 16.10 Uhr wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 7.3. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge trieb gegen Brückenpfeiler
(04.03.21) Am 2.3. um 23.40 Uhr kollidierte die mit Kohle beladene, indonesische Barge 'Prima Sakti VI' mit der Dondang Kukar Bridge im Muara Jawa Distrikt der Kutai Kartanegara Regency, Ost-Kalimantan. Sie traf einen Pfeiler an der linken Flussseite, wodurch dieser sich zur Seite neigte, und es zu Rissen in der Fahrbahn kam. Die Barge hatte bei Teluk Dalam Village verankert gelegen, als sie sich plötzlich selbstständig machte und den Fluss in Richtung der 1,5 Meilen entfernten Brücke hinabtrieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf Schwerin in Schwerin
(04.03.21) Am 4.3. kam es durch ein Leck zu einem Wassereinbruch des 39,54 Meter langen, deutschen Fahrgastschiffs 'Schwerin' der Weißen Flotte an seinem Liegeplatz auf dem Schweriner See. Die Schweriner Feuerwehr wurde alarmiert und legte als erstes Ölschängel aus.
Das 1979 bei der VEB Elbewerft Boizenburg erbaute Schiff war durch das Wasser achterlastig. Wo genau sich das Leck befand oder wie viel Wasser eintrat, konnten die Einsatzkräfte vor Ort noch nicht abschätzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kapitän der Go äußert nach Kollision Kritik an Yacht-Konstrukteuren
(04.03.21) Die zweifache Kollision der 77 Meter langen Superyacht 'Go' (IMO: 9774305) mit der Steganlage des St. Maarten Yacht Clubs am 24.2. war offenbar einer Computerpanne geschuldet. Die Yacht steuerte die Ausfahrt aus der Simpson Bay an, die der 13,5 Meter breiten Yacht bei der Brückendurchfahrt nur 50 Zentimeter Platz auf jeder Seite lässt. Der Wind wehte achterlich mit 24 Knoten, und 50 Meter vor der Durchfahrt bewegte sich die Yacht auf mysteriöse Weise vorwärts.
Die Kontrollen auf der Brücke zeigten keine Fehlfunktion an, und auch im Maschinenraum war alles normal. Der Skipper überlegte, den Anker fallen zu lassen, aber hätte der Bug dann in den Wind und das Heck Richtung Felsen und Brücke gedreht, hätte es eine Grundberührung geben können.
Dies wollte der Skipper mit 160 Tonnen Kraftstoff an Bord vermeiden Deshalb drehte er mit dem Bug in Richtung des Yachtclub-Stegs, um dort kontrolliert zu stranden. Das Manöver gelang, und er konnte das Schiff auch wieder befreien. Doch nach einer erneuten Fehlkommunikation zwischen Brücke und Maschinenraum kam es zu einer weiteren Kollision.
Die Ursachen für die Fehlfunktion sind noch nicht endgültig geklärt. Eine Untersuchung war im Gange. Es gab keinen Alarm, und so blieben nur 13 Sekunden Zeit, um die Entscheidung zu treffen, gegen den Steg zu fahren. Zuvor hatte der Kapitän 28.000 Meilen mit dem Schiff zurückgelegt und besuchte dabei 276 Häfen angelaufen.
Auf der Brücke sind zwar 14 Computer installiert und zwei weitere unter Deck, doch es gab keine Möglichkeit für eine manuelle Übernahme der Steuerung. Die Yacht darf nun den Hafen nicht verlassen, bis die Lloyds Versicherung die nötigen Reparaturen genehmigt hat. Dann folgt noch ein Test auf See, um alle Systeme zu überprüfen. Der deutschen Eigner Hans Peter Wild stellte sich hinter Entscheidungen des Kapitäns.
Dieser habe eine personelle, wirtschaftliche und ökologische Katastrophe für die Insel abwenden können. Er habe volles Vertrauen in den Kapitän und sei ihm sehr dankbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölleckage auf US-Kreuzer durch Rostfraß
(04.03.21) Die 'Vella Gulf', ein Lenkwaffen-Kreuzer der US Navy, musste am 26.2. nach Norfolk, Virginia, zurückkehren, nachdem die Crew ein Leck in einem Öltank entdeckt hatte. Dort wurde der Schaden seither untersucht. Offenbar ist er durch Korrosion und nicht durch Seeschlag entstanden.
Die 'Vella Gulf' gehört zur Dwight D. Eisenhower Carrier Strike Group, die am 19.2. die Base verlassen hatte. Die Dauer der Reparatur wird vom Ergebnis der Untersuchungen abhängen. Die Einsatzfähigkeit der Strike Group wurde nicht beeinträchtigt durch den Ausfall.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion im Nebel an altem Schiffsgerippe
(04.03.21) Am 1.3. wurde das RNLI-Boot aus Fraserburgh von der HM Coastguard um 15.18 Uhr alarmiert, weil ein Holzboot mit vier Personen an Bord durch Treibstoffmangel Motorausfall erlitten hatte. Das ALB 'Willie and May Gall' verließ wenig später den Hafen bei leuchtendem Sonnenschein, wurde wenig später aber von dichtem Nebel umfangen. Dennoch konnte das Boot in Not rasch lokalisiert werden.
Die Seenotretter stellten eine Schleppverbindung her und zogen es zurück in den Hafen von Fraserburgh. Dabei kam der Schleppzug dicht an den Überresten eines vor 16 Jahren gescheiterten Trawlers vorbei, der 'Sovereign-BF 380', 121 BRZ (IMO: 7342768), der am 18.12.2005 bei Inverallochy nahe Fraserburgh mit fünf Mann an Bord gestrandet war und dessen nun als Vogelrastplatz dienendes Gerippe im Nebel schemenhaft erkennbar wurde.
Die Fischer an Bord des Kutters waren seinerzeit von einem Seaking-Helikopter der RAF Lossiemouth gerettet worden. Das 1974 erbaute, 24,24 Meter lange Schiff ging aber total verloren und wird seither immer mehr von der See zerzaust. Nachdem der aktuelle Notfall ein besseres Ende genommen hatte, wurden die vier Bootsfahrer von der Coastguard in Fraserburgh in Empfang genommen. Das Rettungsboot war um 16.45 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Troon gestrandet
(04.03.21) Am 3.3. um 19.50 Uhr wurde die RNLI-Station Troon RNLI von der Belfast Coastguard alarmiert, nachdem eine Segelyacht mit zwei Personen an Bord am Crab unweit der Hafeneinfahrt auf Grund gelaufen war. Die Seenotretter kamen mit der RNLB 'Jim Moffat' und 'Sheena' zu Hilfe. Auch ein Ayr Coastguard Rescue Team war im Einsatz.
Das kleinere Rettungsboot steuerte den Havaristen an. Da das Wasser ablief und die Yacht nicht umgehend von den Felsen gezogen werden konnte, wurde deren Anker zunächst ausgebracht und sie damit gesichert. Die beiden Segler wurden abgeborgen und zur Rettungsbootstation gebracht.
Bei Flut sollte ihr Boot dann geborgen werden. Nachdem die Crew in Sicherheit war, entließ die Belfast Coastguard die freiwilligen Seenotretter aus dem Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe vor Peterhead abgeschleppt
(04.03.21) Das britische Wachschiff 'GV Opportune', 146 BRZ (IMO: 7816056), erlitt einen Maschinenausfall, als es am 28.2. einen unbesetzten Kutter längsseits nach Peterhead schleppen sollte, und trieb auf Position 57 27 42.0 N, 001 43 54.0 W, rund 6,8 Seemeilen südlich deS Buchaness Lighthouse. Das RNLI-Boot aus Peterhead wurde um 13:58 Uhr von der HM Coastguard alarmiert. Die 'Misses Robertson of Kintail' lief mit ihrer Freiwilligencrew um 14:22 Uhr aus und erreichte den Havaristen um 14:44 Uhr.
Sie ging auf Standby, während die Crew des Wachschiffs versuchte, die Maschine wieder zu starten. Als bei einsetzender Dämmerung noch kein Fortschritt erzielt wurde, nahm das Rettungsboot den Kutter in Schlepp nach Peterhead, während die 'Opportune' auf See zurückblieb. Die 'Misses Robertson of Kintail' erreichte Peterhead um 16:53 Uhr, wo ein Arbeitsboot den Anhang übernahm.
Dann kehrte sie zur 'Opportune' zurück, die inzwischen sich mit einem anderen Kutter verständigt hatte über einen Schlepp in den Hafen von Peterhead. Die 'Misses Robertson of Kintail' eskortierte beide Schiffe bis dorthin und kehrte um 18.20 Uhr zur Station zurück. Am 4.3. lag das Wachschiff weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.03.2021

4 Katzen auf dem Kutter
4 Katzen auf dem Kutter
(Bild: Sergeant Chen) Großbild klick!
Thailändische Marine rettet 4 Katzen
(03.03.21) 13 Kilometer vor Adang Island in der Provinz Satun geriet am 2.3. der thailändische Kutter 'Phamosin Nava 10' in Brand und begann zu sinken. Die achtköpfige Crew sprang über Bord und wurde von einem anderen Schiff gerettet. Doch vier Katzen blieben auf dem Kutter zurück.
Als ein Schiff der thailändischen Marine das Wrack untersuchte, von dem nur noch der Bug und der vordere Mast aus dem Wasser ragten, entdeckten sie die Tiere auf diesem. Ein Marineangehöriger sprang daraufhin ins Meer und brachte alle Tiere auf seinem Rücken sicher an Bord seines Schiffs. Bis auf eine Dehydrierung und etwas Hunger waren sie wohlauf.
Letzte Katze gerettet
Letzte Katze gerettet
(Bild: Sergeant Chen) Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen


Vlissingen: Tanker saß auf Westerschelde fest
(03.03.21) Am frühen Morgen des 3.3. lief der unter Marshall Islands-Flagge registrierte Tanker 'Okyroe', 42469 BRZ (IMO: 9273088), auf der Westerschelde auf Grund. Das Schiff war am 2.3. um 16.40 Uhr aus Antwerpen ausgelaufen mit einer für Lagos bestimmten Ladung Öl an Bord und hielt gerade auf Vlissingen zu, als es zu einem technischen Versagen kam. Das Schiff geriet außer Kontrolle und kam dann bei Waarde fest.
Der Kapitän ließ sofort Anker werfen. Dann kamen drei Schlepper und ein Patroullienboot von Rijkswaterstaat zu Hilfe. Es gelang, den 227 Meter langen und 32 Meter breiten Havaristen wieder flottzumachen. Weil es nicht möglich war, ihn nach Antwerpen zurückzubringen, wurde er zur Reede vor Everingen geschleppt. Hier warf er zwischen Borssele und Ellewoutsdijk um 6.40 Uhr auf Position 51° 24.26' N 003° 44.14' E Anker.
Anschließend wurde mit umfassenden Inspektionen begonnen. Der Schlepper 'Multratug 17' blieb vor Ort auf Standby. Es kam zu keinen Umweltschäden durch die Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Annalisa P'
Archivbild Containerfrachter 'Annalisa P'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(03.03.21) Am 3.3. um 11:14 Uhr kollidierte beim Einlaufen in die neue Südschleuse in Brunsbüttel der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter 'Annalisa P', 15334 BRZ (IMO: 9437141), auf der Reise von Hamburg nach Gdingen mit deren Mittelmauer. Als er mit dem Heck dagegen stieß, brach ein Stück des Mauerwerks heraus. Der Unfall wurde von der Polizei Brunsbüttel in der Schleusenkammer protokolliert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Heckschaden
Heckschaden
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!



Frachter nach Bergung vor Kalymnos in die Kette gelegt
(03.03.21) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter 'Astol', 2580 BRZ (IMO: 8230156), der am Abend des 26.2. nordöstlich der Insel Pserimos am KapVasiliki im DodecaneseArchipel auf Grund gelaufen war, als er von Iskenderun nach Azov unterwegs war, konnte am Abend des 27.2. wieder flottgemacht werden. Die Schlepper 'Pothitos', 'Antonios' und 'Kalliopi Koumaniou' zogen ihn dann auf die Reede von Kalymnos. Die Hafenbehörde von Kalymnos verhängte ein Fahrverbot.
Nach einer Hafenstaatskontrolle wurde es in die Kette gelegt wegen festgestellter Sicherheitsmängel. Die Hafenbehörde verhängte entsprechend der PSC-Paris MOU-Regularien Strafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Haida Lady'
Kutter 'Haida Lady'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Ölverschmutzung bei Sitka nach Schiffbruch
(03.03.21) Die Coast Guard Juneau wurde am 27.2. alarmiert, nachdem bei Sitka in Alaska gegen 14 Uhr der 52 Fuß lange Kutter 'Haida Lady' gesunken war. Das Wrack lag zwischen Cobb Island und Silver Point südlich von Sitka auf flachem Wasser auf der Backbordseite. Nachdem Diesel auszulaufen begann, wurde die Hanson Marine von der Coast Guard mit der Bekämpfung der Verschmutzung beauftrag.
Die Leckage konnte am 28.2. gesichert werden. Die Arbeiten wurden von dem Coast Guard Marine Safety Detachment Sitka überwacht. Die Hanson Marine legte 440 Fuß ölabsorbierende Sperren an der Untergangsstelle aus. Taucher brachten den Kutter mit Hebesäcken in eine aufrechte Position, sodass er teilweise über der Wasserlinie erschien.
Kutter 'Haida Lady' gesunken
Kutter 'Haida Lady' gesunken
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Dann wurde mit dem Auspumpen von Kraftstoff und Wasser begonnen. Wieviel Diesel insgesamt ausgelaufen ist, war unbekannt. 825 Gallonen wurden aus dem Tank des Schiffs ausgepumpt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'MSC Carmen'
Containerfrachter 'MSC Carmen'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Lagos
(03.03.21) Der portugiesische Containerfrachter 'GH Meltemi', 35878 BRZ (IMO: 9440306), kollidierte am 26.2. beim Einlaufen in den Hafen von Lagos mit dem unter Panama-Flagge registrierten Containerfrachter 'MSC Carmen', 50963 BRZ (IMO: 9349813), der dort seit dem 22.2. am Terminal der Ports & Cargo Handling Services Ltd. in Tincan-Lagos lag. Es gab keine Verletzten oder Umweltschäden. Die Behörden des portugiesischen Flaggenstaats haben Ermittlungen eingeleitet.
Die 'GH Meltemi' machte nach der Havarie am Fivestar Tincan Island Container Terminal fest. Sie lag, wie auch die 'MSC Carmen', am 3.3. weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'Shahraz' mit Schleppern
Containerfrachter 'Shahraz' mit Schleppern
(Bild: Piet Sinke) Großbild klick!
Containerfrachter nach einem Dreivierteljahr geborgen
(03.03.21) Am 2.3. ist es gelungen, den iranischen Containerfrachter 'Shahraz', 74175 BRZ (IMO: 9349576), wieder flottzumachen. Das 299 Meter lange Schiff war am 10.5.2020 vor Batam bei einem Ausweichmanöver auf Grund gelaufen und mittschiffs eingeknickt. Umfangreiche Reparaturarbeiten mussten nach dem langwierigen Löschen der Ladung durchgeführt werden, um es so weit zu stabilisieren, dass es von der Untiefe heruntergezogen werden konnte.
Dabei wurde unablässig weiter Wasser aus dem angeschlagenen Rumpf gepumpt. Nun müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, bevor es voraussichtlich nach Yangshan geht. Der Frachter wurde auf Position 01° 10.91' N 103° 52.34' E verankert. Die Schlepper 'Asd. Gema 5', 'Kt Hang Tuah V', 'Tb Hemingway 2400', 'Tb. Hemingway 3200' und 'Tc Vigour' sicherten es dort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bugstrahlruderschaden in Chania
(03.03.21) Am 2.3. kam es auf der griechischen Fähre 'Festos Palace', 36894 BRZ (IMO: 9220342), nach dem Einlaufen in Souda Chania auf der fahrplanmäßigen Fahrt nach Heraklion und Piräus mit 19 Passagieren an Bord zu einem Schaden am Bugstrahlruder. Der Kapitän informierte die Hafenbehörde, die ein Auslaufverbot verhängte, bis die Klassifizierungsgesellschaft die Seetüchtigkeit bescheinigt hatte. Nachdem dies geschehen war, wurde eine einmalige Überfahrt zu den beiden Häfen gestattet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Eknoe', ex 'Allegretto'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Havarie bei Sehestedt
(03.03.21) Am 2.3. um kurz nach 14 Uhr lief während des westgehenden Transits des Nord-Ostsee-Kanals nahe Sehestedt bei Gut Steinwehr der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter 'Eknoe', 3128 BRZ (IMO:9353395), der Reederei Eicke GmbH & Co. KG in Heide in die Böschung der Südseite der Wasserstraße. Um 14.13 Uhr wurde die Verkehrszentrale in Brunsbüttel informiert. Da sich das Schiff, das von St. Petersburg nach New Ross unterwegs war, nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte, begann um 16 Uhr der aus Rendsburg zur Unglücksstelle ausgelaufene Schlepper 'Flemhude', den bei Kilometer 72 in der Böschung sitzenden Havaristen wieder zurück ins Fahrwasser zu ziehen.
Die Unglücksstelle war für andere Schiffe nicht passierbar, nachdem die Verkehrszentrale Brunsbüttel den Kanal zwischen den Ausweichstellen Rade und Königsförde voll gesperrt hatte. Nachdem das Schiff gegen 17 Uhr nach mehreren vergeblichen Anläufen endlich wieder befreit war, wurde die Sperrung aufgehoben. Der Frachter musste für eine Taucheruntersuchung den Rendsburger Kreishafen ansteuern, wo er um 17.40 Uhr festmachte.
Während der Untersuchung wurde kein technischer Fehler gefunden, nachdem zunächst ein Ruderausfall vermutet worden war. Die Reederei sah ein Verschulden des Lotsen. Gegen 1.10 Uhr des 3.3. durfte der Frachter seine Fahrt fortsetzen. Um 6.40 Uhr schleuste er in Brunsbüttel ein und wird am 5.3. im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alte Meyer-Fähre wird an unbekanntem Ort verschrottet
(03.03.21) Die ausrangierte und beschädigte, kanadische Fähre 'Apollo', 6609 BRZ (IMO: 7006314), die 1970 bei der Meyer-Werft in Papenburg vom Stapel lief, soll an einem geheimen Platz abgewrackt werden. Das Schiff diente lange als 'Gelting Nord' auf der Linie Faaborg-Gelting und in Europa zuletzt auf der Route Langeland-Kiel, bis der zollfreie Verkehr nicht mehr möglich war und der Traditionsroute im Jun 1999 ein Ende setzte. Von 2000 an war das Schiff in der St. Lawrence-Straße zwischen Neufundlang und Labrador unterwegs.
2019 folgte das Ende, nachdem sie zweimal in Kollisionen mit Fährterminals verwickelt war. Am Ende ihrer Laufbahn sollte sie von der Apollo Company zu einem Tauchriff umfunktioniert werden. Doch wegen steigender Kosten nach Asbestfunden und wegen Corona scheiterte der Plan, und das Schiff wurde für einen Dollar zum Abbruch angeboten.
Die Dalhousie Marine Recyclers in New Brunswick planten, sie zu diesem Preis zu übernehmen und in Dalhousie zu verschrotten. Doch der Bürgermeister von Quebec fürchtete, dass das Schiff vor der letzten Reise womöglich sinken könnte und verlangte, dass sie umgehend aus dem Hafen verschwindet. So wurde es jetzt in aller Stille an einen unbekannten Ort abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Spetses
(03.03.21) Am 2.3. gegen Mittag wurde die Hafenbehörde von Spetses vom Kapitän der griechischen Fähre 'Katerina Star', 313 BRZ (IMO: 9563263), über einen Maschinenschaden informiert. Sie konnte deshalb nicht den fahrplanmäßigen Dienst nach Costa Argolida durchführen. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Inspektion durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker ging in Patmos verloren
(03.03.21) Am Nachmittag des 1.3. wurde die Hafenbehörde von Patmos vom Kapitän der griechischen Fähre 'Nissos Kalymnos', 755 BRZ (IMO:8704212), informiert, das im Hafen von Arkia der Steuerbordanker verlorengegangen sei. Das Schiff hatte noch keine Passagiere an Bord und sollte von Patmos zu den Häfen Kalymnos, Leros, Lipsi, Arkia, Agathonisi und Samos auslaufen.
Es nahm dann Kurs auf Kalymnos. Die Hafenbehörde verhängte dort ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Inspektion durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Preveza
(03.03.21) Am Nachmittag des 2.2. wurde die Hafenbehörde von Preveza vom Kapitän des albanischen Frachters 'Edro IV', 2138 BRZ (IMO: 8843886), über einen Maschinenschaden informiert. Das Schiff sollte im Hafen Schmieröl an Bord nehmen. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Inspektion durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler geriet auf dem Nordatlantik in Brand
(03.03.21) Der kanadische Trawler 'Atlantic Destiny', 114 BRZ (IMO: 9246669), geriet mit einer 31-köpfigen Crew an Bord rund 200 Seemeilen südsüdwestlich von Halifax, Nova Scotia, am 2.3. gegen 20 Uhr in Brand. Er war 120 Meilen vor Yarmouth auf der Georges-Bank auf Fang gewesen. Der Kapitän setzte einen Notruf ab, meldete später, das Feuer sei gelöscht, doch dann flammte es wieder auf.
Außerdem wurde ein Wassereinbruch auf dem in stürmischer See treibenden Schiff gemeldet. Mehrere andere Schiffe, darunter die 'Cape Lehave', 'Maude Adams', 'Atlantic Preserver' und 'Atlantic Protector' waren in der Nähe und hielten sich bereit, die Crew, wenn nötig, zu retten. Gegen Mitternacht wurde der überwiegende Teil der Crew der 'Atlantic Destiny' von zwei CH-149 Cormorant Helikoptern und einem Hubschrauber der US Coastguard abgeborgen und zum Yarmouth Airport geflogen.
Hier wurde die ersten Geretteten am 3.3. um 1.25 Uhr abgesetzt, gefolgt von den anderen in den folgenden Hubschraubern. Mehrere Krankenwagen standen zur weiteren Betreuung bereit. Das Rote Kreuz und die Emergency Measures Organization kümmerten sich um die Seeleute.
Mehrere kamen für Checks ins Krankenhaus. Die Rettungsoperation wurde unterstützt von einer CC130 Hercules des 14 Wing Greenwood. Auch das Patroullienboot CCGS 'Cape Roger' war unterwegs zum Havaristen.
Am Morgen waren zwar alle Feuer an Bord aus, doch weiterhin drang Wasser ein. Die Maschine war ausgefallen, und das Schiff trieb bei 55 Knoten Wind in acht Meter hohen Wellen. Eine Restcrew von etwa einem halben Dutzend unter dem als sehr erfahren geltenden Skipper blieb an Bord, um die Lage zu stabilisieren.
Um 00.30 Uhr gelang es ihnen, einen Generator zu starten, um Wasser auspumpen zu können. Die SAR-Einheiten hielten sich weiter klar zum Eingreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Hakata
(03.03.21) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Alicia 8', 8657 BRZ (IMO: 9403798), kollidierte mit dem Kai seines Liegeplatzes, als er am 1.3. um 16.20 Uhr aus Hakata auslaufen wollte. Es gab einen Kontakt an Backbordseite. Nach einer Untersuchung durch die japanische Coastguard konnte das Schiff seine Reise nach Hiroshima fortsetzen, wo es am 2.3. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden an Öleinspritzdüse
(03.03.21) Auf dem liberianischen Containerfrachter 'Al Safat', 75579 BRZ (IMO: 9349497), kam es auf der Fahrt von Antwerpen ach Tangier am 1.3. um 12.30 Uhr zu einer Leckage an einer Öleinspritzdüse. Das Schiff war NUC auf Position 50 23 29 N, 000 28 51 W. Nachdem die Crew den Schaden repariert hatte, nahm es um 13.20 Uhr wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leitungsschaden macht Tanker manövrierunfähig
(03.03.21) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker 'Sunny Horizon', 29338 BRZ IMO: 9410911), der von New Orleans nach Quebec unterwegs war, wurde am 1.3. um 00.45 Uhr durch eine Leckage an einer Frischwasser-Kühlleitung der Hauptmaschine manövrierunfähig. Er befand sich zu der Zeit 48 Seemeilen südlich der Insel Anticosti auf Position 48 18 00.0 N, 062 20 00.0 W. Während das Schiff in der See trieb, machte sich die Crew an die Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maersk Eindhoven verließ Yokohama nach Reparatur
(03.03.21) Der dänische Containerfrachter 'Maersk Eindhoven', 141716 BRZ (IMO: 9456771), der am 25.2. bei den APM Terminals Yokohama festgemacht hatte für Reparaturarbeiten nach dem Verlust von 260 Containern vor Japan sowie Schäden an 65 weiteren Boxen auf Deck am 17.2., verließ den Hafen am 2.2. wieder. Einige Stahlrelings an Deck hatten auch repariert werden müssen. Am 1.3. waren alle Arbeiten abgeschlossen und das Schiff für seetüchtig erklärt.
Um 8.45 Uhr lief die 'Maersk Eindhoven' wieder nach Los Angeles aus und sollte dort am 13.3. eintreffen. Sie war, wie auch die 'Maersk Essen', die im Pazifik 750 Container verlor, im TP6 Asia-U.S. Service eingesetzt. Dieses Schiff näherte sich nach seiner Reparatur nun bereits Los Angeles an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern dauert an
(03.03.21) Am 3.3. setzte die japanische Coastguard die Suche nach fünf vermissten Crewmitgliedern des 27 Meter langen, chinesischen Kutters 'Shen Liang Cheng 707', 105 BRZ (MMSI: 412698170), aus Shenzen fort. Dieser war am Morgen des 2.2. nördlich von Ishigaki Island gekentert. Ein Patroullienflugzeug hatte das Wrack um 8.50 Uhr nach einem Notruf kieloben treibend in der aufgewühlten See rund 165 Meilen östlich von Wenzhou entdeckt.
Fünf der 10 Fischer hatten von einem anderen chinesischen Kutter gerettet werden können. Ishigaki liegt nördlich der von Japan kontrolliertem Senkaku-Inseln und wird auch von China beansprucht, das sie Diaoyu nennt.
Quelle:Tim Schwabedissen


02.03.2021

Frachter 'Alta' in der Brandung
Frachter 'Alta' in der Brandung
(Bild: Jennie O'Sullivan) Großbild klick!
Geisterschiff 'Alta' wird von der Brandung zerschlagen
(02.03.21) Rund ein Jahr, nachdem der verlassene, zuletzt in Panama registrierte Frachter 'Alta', 2295 BRZ (IMO: 7432305), am 16.2.2020 bei Ballycotton an der Küste von Cork gestrandet war, beginnt das Wrack unter den Schlägen der Brandung jetzt auseinanderzubrechen. Im Stürmen wurden große Teile der Backbordseite abgerissen. Die Decks sind zusammengebrochen, und an Steuerbordseite öffnete sich ein großer Riss.
Der Receiver of Wreck bestätigte derweil, dass die Frist, in der jemand Anspruch erheben könnte - 366 Tage - nun abgelaufen ist. Trotz eines Kontaktes zu einer Person, die angab, der Eigner zum Zeitpunkt der Strandung gewesen zu sein, gab es keinen validen Nachweis. Der Receiver of Wreck konsultierte das National Museum, das binnen 30 Tagen zu entscheiden hat, ob das Wrack von irgendeinem historischen Wert ist. Andernfalls wird der englische Staat der rechtmäßige Eigentümer, und alle weiteren Entscheidungen würden dem Minister for Transport, Eamon Ryan, obliegen.
Das 1976 in Norwegen erbaute Schiff war im August 2018 auf dem Atlantik vor dem aufziehenden Hurrikan Leslie von seiner Crew aufgegeben worden, nachdem die Vorräte an Bord ausgingen. Fast ein Jahr darauf hatte die HMS 'Protector' der Royal Navy das herrenlose Geisterschiff vor der Küste von Westafrika entdeckt. Fünf Monate später strandete es dann im Sturm Dennis in Irland.
Der Cork County Council wendete über 200,000 Pfund auf, um umweltgefährdende Stoffe von dem auf Felsen nahe Ballyandrine liegenden Wrack zu entfernen. 90 Barrel Öl wurden auf dem Luftweg von Bord geholt. Anfang dieses Jahres wurde es auf mögliche sonstige Materialien, die eine Gefahr darstellen könnten, untersucht.
Berger haben geschätzt, dass es mindestens 10 Millionen Pfund kosten würde, das Wrack zu beseitigen, ohne dass ein nennenswerter Gegenwert entstünde. So wird sich die See wahrscheinlich das Geisterschiff von Ballycotton holen, so wie zuvor die 'Ranga', die 1982 bei Slea Head strandete oder die 'Kowloon Bridge' auf den Stag Rocks.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Baffin Bay'
Trawler 'Baffin Bay'
(Bild: Jose Rodeiro) Großbild klick!
Trawler in Vigo geborgen
(02.03.21) Die Bergung des britischen Trawlers 'Baffin Bay', 1871 BRZ (IMO: 8822416), in Vigo ist am Bouzas-Reparaturdock am 1.3. einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das Schiff schwamm nun, gehalten von einer großen Zahl von Luftsäcken, mit nur noch leichter Steuerbordschlagseite und etwas achterlastig, aber soweit stabil, an dem Liegeplatz, an dem es am 3.12. in Brand geraten und durch das Gewicht des Löschwassers dann gesunken war. Die gesamte Bergungsaktion hatte länger gedauert als geplant.
Am 25.2. war damit begonnen worden, die Hebesäcke langsam aufzublasen und so das Schiff höher aus dem Wasser zu bekommen. Am Morgen des 2.3. war ein stabiler Schwimmzustand erreicht. ier Ringe von Ölsperren blieben um den Liegeplatz ausgebracht, um jedes Risiko einer Verschmutzung auszuschließen.
Vor dem Heben hatte ein Taucherteam im Rumpf mögliche Schäden gesucht, aber keine ernsthaften Risse gefunden, die die Schwimmfähigkeit beeinträchtigen könnten. Dann hatten die Berger der Ardentia Marine am 25.1. damit begonnen, Tank für Tank auszupumpen und die Inhalte an Land zu lagern. Erst als diese Arbeit abgeschlossen war, begann die eigentliche Hebung.
Das Ziel, diese binnen vier Wochen zu beenden, wurde zwar verfehlt, aber mit etwas Verzögerung hatte die 'Baffin Bay' nun doch wieder Wasser unterm Kiel und konnte genauer inspiziert werden zur Ermittlung des Reparaturbedarfs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Cointainerfrachter 'A2B Independent'
Archivbild Cointainerfrachter 'A2B Independent'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Leckage vor Lowestoft
(02.03.21) Am 1.3. um 9.45 Uhr kam es auf dem holländischen Cointainerfrachter 'A2B Independent', 5056 BRZ (IMO: 9186405), der von Blyth nach Moerdijk unterwegs war, zu einer kleinen Leckage im Hauptmaschinenraum. Die Crew führte eine Reparatur durch, und wenig später setzte er seine Fahrt fort. Er machte am selben Tag um 17.40 Uhr im Zielhafen fest und verließ ihn am 2.3. um 3.35 Uhr mit Kurs Immingham.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeitsboot in Harlesiel ausgebrannt
(Datum) am 1.3. gegen neun Uhr kam es im Hafen von Harlesiel zum Brand eines 8,50 Meter langen Arbeitsbootes. Das Feuer wurde durch einen technischen Defekt am Motor des Bootes ausgelöst. Die zwei Besatzungsangehörigen kamen mit dem Schrecken davon.
Zur Brandbekämpfung waren die Freiwilligen Feuerwehren Carolinensiel, Berdum, Wittmund und Burhafe eingesetzt. Das Boot wurde durch die Flammen aber komplett zerstört. Um die Löscharbeiten zu erleichtern und abzuschließen, wurde das Wrack durch den Eigne auf eine nahegelegene Arbeitsplattform abtransportiert.
Der Einsatz für die 40 Einsatzkräfte konnte nach gut zwei Stunden abgeschlossen werden. Die Schadenshöhe lag bei rund 25.000 Euro. Die Ermittlungen durch die zuständige Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht 'Ipsum' wird verschrottet
Luxusyacht 'Ipsum' wird verschrottet
(Bild: Marine Nationale) Großbild klick!
In Saint Tropez gestrandete Luxusyacht wird nach fast zwei Jahren verschrottet
(02.03.21) Am 2.3. begann der Abbruch der 30,29 Meter langen, italienischen Luxusyacht 'Ipsum' an der Küste von Saint-Tropez (Var), die dort seit dem 5.5.2019 gestrandet gelegen hatte. Eine Bergungsfirma soll sie binnen zwei bis drei Wochen zerlegen. Die Kosten werden bei etwa 100,000 Euro liegen.
Bereits im Mai 2019 waren alle umweltgefährdenden Stoffe abgepumpt worden. Dennoch wird vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt, um jedes Risiko auszuschließen. Der Eigner der Yacht hatte die Räumung nicht finanzieren können, deshalb wird sie durch einen speziellen Fonds der Dreal finanziert. Die in demselben Sturm erst mit der 'Ipsum' kollidierte und dann neben ihr gesunkene, 21,8 Meter lange Yacht
Ipsum und Skinny
Ipsum und Skinny
(Bild: Marine Nationale) Großbild klick!
'Twinny' ist bereits vom Strand verschwunden. In der Unglücksnacht hatte sich erst die 'Ipsum' gegen vier Uhr von ihrem Ankerplatz losgerissen.
Sie trieb mit 10 Personen an Bord auf die nahen Felsen. Die Feuerwehr barg die Gruppe unversehrt ab. Wenig später machte sich dann die 'Twinny' ebenfalls selbstständig und driftete in die am Ufer festsitzende, größere Yacht. Nachdem sie in deren Heck gekracht war, sank sie direkt daneben. Die Seenotretter der SNSM holten deren zweiköpfige Crew ebenfalls unversehrt von Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Tekirdag
(02.03.21) Am 26.2. kam es auf dem unter Komoren-Flagge laufenden Fluss-See-Frachter 'Svyatoy Georgiy', 2516 BRZ (IMO: 8841618), zu einem Maschinenschaden, als er in Tekirdag lag. Nachdem die Frachtoperationen beendet waren, verholte das Schiff auf die Hafenreede zur Reparatur. Die Auslaufgenehmigung wurde bis zu deren Abschluss von der Hafenbehörde widerrufen. Am 2.3. lag es weiterhin auf Position 40° 58.09' N 027° 32.77' E vor Tekirdag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Kusadasi
(02.03.21) Auf dem moldawischen Fluss-See-Frachter 'Dobrynya Nikitich', 3994 BRZ (IMO: 8942905), kam es am 28.2. zu einem Maschinenausfall. Er war zu dem Zeitpunkt von Rostov-on-Don nach Beirut unterwegs. Das Schiff war gegen Mittag auf der Reede von Kusadasi Anker, und die Crew begann mit Reparaturarbeiten. Anschließend setzte das Schiff seine Reise fort und sollte den Zielhafen am 8.3. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'X-Press Mulhacen'
Containerfrachter 'X-Press Mulhacen'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenausfall in Brunsbüttel
(02.03.21) Auf der Fahrt von Bremen nach Gdingen kam es am 1.3. um 21.45 Uhr auf dem maltesischen Containerfrachter 'X-Press Mulhacen', 7702 BRZ (IMO: 9365960), zu einem Maschinenausfall, nachdem er in die neue Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel für den ostgehenden Transit der Wasserstraße eingelaufen war. Nachdem Versuche, den Antrieb wieder in Gang zu bekommen, fehlgeschlagen waren, wurden um 23.30 Uhr die beiden Assistenzschlepper 'Bugsier 15' und 'Luchs' zu Hilfe gerufen.
Sie zogen den Havaristen aus der Schleusenkammer heraus und bugsierten ihn zu den Marinedalben-Süd im Kanalhafen von Brunsbüttel. Hier wurde er am 2.3. um 1.10 Uhr festgemacht und lag dort aktuell weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei vor Ares gestrandet
(02.03.21) Am frühen Morgen des 1.3. kam es auf dem spanischen Trawler 'Burelés', 224 BRZ (IMO: 9160657), zu einem Maschinenausfall fünf Meilen vor Ares. Das manövrierunfähige Schiff kam daraufhin 5,5 Meilen westnordwestlich des Torre de Hércules mit seiner 10-köpfigen Crew auf Felsen fest und setzte einen Notruf ab. Salvamento Marítimo schickte daraufhin das SAR-Boot 'Salvamar Betelgeuse' (MMSI: 225986508), ihrer Station in A Coruña zu Hilfe.
Diesem gelang es, den Havaristen zurück ins tiefe Wasser zu ziehen. Anschließend wurde er zum Oza-Dock in A Coruña geschleppt. Nachdem der Maschinenschaden repariert war, kehrte das Schiff noch am selben Tag auf die Fanggründe zurück, da es die Strandung ohne weitere Schäden überstanden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Icelandica Hav'
Archivbild Frachter 'Icelandica Hav'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Ruderprobleme vor Nab Anchorage
(02.03.21) Der unter Bahamas-Flagge registrierte Frachter 'Icelandica Hav', 1513 BRZ IMO:8128884), der von Belfast nach Bremen unterwegs war, lief am 28.2. gegen 4.50 Uhr auf dem Weg zur Nab Anchorage einen erratischen Kurs. Er ankerte schließlich auf Position 50 25 57 N, 001 25 29 W.
Um 20.20 Uhr wurden der HM Coastguard Probleme gemeldet, die möglicherweise mit der Ruderanlage zu tun hatten. Am 2.3. lag das Schiff weiter vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch in der Zea-Marina
(02.03.21) Am Morgen des 28.2. kam es auf der griechischen Fähre 'Ionian Blue', 198 BRZ (IMO: 8628858), die in der Zea-Marina in Piräus lag, zu einem Wassereinbruch. Nachdem die Hafenbehörde informiert wurde, schickte sie sofort ein Patroullienboot zum Liegeplatz. Es fand das Schiff mit Backbordschlagseite vor.
Lenzpumpen wurden an Bord installiert und vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt. Während das eingedrungene Wasser ausgepumpt wurde, bildete sich ein leichter Ölfilm innerhalb der Sperre, der sich aber bald auflöste.
Die Feuerwehr und ein Taucherteam waren ebenfalls vor Ort. Nachdem die Lage unter Kontrolle war, verhängte die Hafenbehörde von Zeas ein Auslaufverbot, bis ein Seetüchtigkeitszertifikat beigebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Istanbul
(02.03.21) Auf dem moldawischen Frachter 'New Way', 2516 BRZ (IMO: 8857693), kam es auf der Reise von Azov nach Tekirdag am 26.2. gegen drei Uhr zu einem Maschinenausfall auf der Reede von Istanbul. Das Schiff trieb auf die Küste zu, bis es von den beiden Coastal Safety-Schleppern 'Kurtarma-3' und 'Kurtarma-11', die neben einem KEGM-Rettungsboot und einem technischen Team zu Hilfe kamen, gesichert worden war.
Es wurde dann auf die Reede von Akhirkapi zur Reparatur geschleppt. Am 2.3 lag es dort weiterhin auf Position 40° 58.50' N 028° 56.91' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter wird zur Reparatur nach Tuzla geschleppt
(02.03.21) Am 27.2. wurde der maltesische Frachter 'Nakhchivan' 5684 BRZ (IMO: 9353072), in Piräus von dem Ankerziehschleppr 'Ocean Ergun' auf den Haken genommen. Er sollte zu einer Werft in Tuzla zur Reparatur geschleppt werden. Hier wurde er am 2.3. erwartet.
Das Schiff hatte am 4.5.2020 in Yalova einen Maschinenschaden erlitten. Bemühungen, in Piräus eine Reparatur durchzuführen, waren danach fehlgeschlagen. Deshalb fiel die Entscheidung, dies in Tuzla zu tun.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Petropavlovsk
(02.03.21) Beim Manövrieren im Hafen von Petropavlovsk-Kamchatskiya kam es am Morgen des 28.2. zu einer Kollision des russischen Kühlfrachters 'Kam Star', 3192 BRZ (IMO: 8220096), mit dem dortigen Hafenschlepper 'Yaropolk', 270 BRZ (IMO: 8725759), der am Kai festgemacht lag. Der Reefer war offenbar beim Manövrieren vom Kurs abgekommen, weil ihm ein anderer Schlepper vor den Bug zu laufen drohte.
Daraufhin traf er mit dem Bug die 'Yaropolk' am Backbord-Achterschiff. Diese wurde dabei vom Liegeplatz losgerissen und trieb ab. Die Höhe des Schadens war noch unklar. Menschen wurden nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crewboot lief bei Liverpool auf Grund
(02.03.21) Das 19 Meter lange, britische Crewboot 'Kitty Petra TTL 15' (MMSI: 235103572), lief mit 11 Personen an Bord am 26.2. unweit von Liverpool auf Grund. Die Crew informierte die Holyhead Coastguard und den Vessel Ttaffic Service über die Situation. Das Schwesterschiff 'Ginny Louise' ging am Havaristen auf Standby.
Mit dem steigenden Wasserpegel der Abendflut kam er gegen 20 Uhr wieder frei. Um 21 Uhr machte er im Huskisson Dock in Liverpool fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß vor Osaka fest
(02.03.21) Der japanische Frachter 'Otaka Maru No. 1' 363 BRZ (IMO: 8889543), lief unweit der Grenze zwischen Osaka und der Hyogo-Präfektur am 28.2. gegen 12 Uhr auf Grund. Gegen 21.20 Uhr wurde er wieder flottgemacht. Am Haken eines Schleppers erreichte er wenig später den Hafen von Osaka.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öl soll aus Wrack vor Skytteren geborgen werden
(02.03.21) Das Wrack des 172 Meter langen Frachters 'Skytteren' liegt seit fast 80 Jahren auf dem Meeresboden vor Lysekil in etwas mehr als 70 Meter Tiefe. Die schwedische Seeverwaltung hoffte nun, die Tanks des Schiffs, das 1942 vor Måseskär sank, in diesem Jahr auspumpen zu können. Sie enthalten noch bis zu einer 50 Tonnen Öl, das kontinuierlich tropfenweise austritt.
Das Wrack ist mittlerweile in einem schlechten Zustand. Darüber hinaus befindet sich die Untergangsstelle direkt an einem ökologisch sensiblen Archipel. Es gibt dort auch viele Freizeitfischer, die von Zeit zu Zeit Öl feststellten.
Im Jahr 2018 führte die Behörde die erste Tauchuntersuchung vor Skytteren durch. Es wurden dabei 27.000 Bilder aufgenommen, um einen Überblick darüber zu erhalten, wo sich das Öl im Wrack befindet. Das Abpumpen des Öls wird mindestens 20 Millionen schwedische Kronen kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Ärmelkanal
(02.03.21) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Dione', 44043 BRZ (IMO: 9729881), der von Ust-Luga nach Koper mit einer Kohleladung und einer 19-köpfigen Crew an Bord unterwegs war, kam es am 28.2. zu einem Maschinenschaden und Antriebsausfall. Das Schiff lag zu der Zeit im Englischen Kanal auf Position 50 43 35.0 N, 000 49 37.0 E vor Anker.
Die Dover Coastguard wurde informiert. Am 1.3. waren die Reparaturen abgeschlossen, und um 13.10 Uhr nahm der Frachter wieder Fahrt auf. Er sollte den Zielhafen am 11.3. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nehir treibt weiter vor Lupo
(02.03.21) Das Wrack des unter Palau-Flagge registrierten Tankers 'Nehir', 498 BRZ (IMO:9753258), der am 22.2. vor der galizischen Küste bei A Mariña wegen Drogenschmuggels aufgebracht wurde und dessen Crew versucht hatte, ihn durch Öffnen der Bodenventile zu versenken, treibt weiter kieloben in der See. Er befand sich etwa 100 Meilen vor der Küste von Lugo. Salvamento Marítimo hat inzwischen den SAR-Schlepper 'María de Maeztu' (IMO: 9429091) aus Gíjon zur Überwachung der Drift geschickt.
Er blieb seither ununterbrochen in der Nähe des Wracks, um andere Schiffe in dem Seegebiet zu warnen und so Unfälle zu verhindern. Am 25.2. hatte der Auftrieb des Tankers weiter abgenommen, blieb aber seither stabil. Einige Schiffe hatten das Wrack zuvor sehr nah passiert.
Wie es mit der 'Nehir' weitergehen sollte, war derzeit unklar. Schlechtes Wetter macht die Lage noch komplizierter. Die spanische und französische Marine führten ihrerseits wiederholt Überwachungsflüge in dem betroffenen Gebiet durch, um sicherzustellen, dass alles unter Kontrolle ist. Am 2.3. trieb der Tanker auf der ungefähren Position 45° 18.32' N 006° 58.35' W.
Die neunköpfige Crew aus der Türkei und Georgien wurde am 25.2. dem Haftrichter in Pontevedra vorgeführt. Danach kam sie ins Gefängnis von A Lama. Möglicherweise hatte sie an Bord des Tankers neben den sichergestellten drei Tonnen Kokain noch zwei Tonnen mehr geschmuggelt, die sich noch im Schiff befinden müssten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf 118 Jahre altem Abbruchfrachter
(02.0.321) Am 1.3. brach in einer Kabine des Große-Seen-Frachters 'J.B. Ford', 4368 BRZ (IMO: 5166378), am Kai der Azcon Metal am Rice's Point nahe der Blatnik Bridge in Duluth ein Feuer aus. Es entstand durch Schweißfunken in der hölzernen Kapitänskajüte im Achterschiff bei den laufenden Abbrucharbeiten. Das Duluth Fire Department wurde um 15:15 Uhr alarmiert.
Der Brand war um 16.15 Uhr unter Kontrolle. Danach wurden noch Hotspots abgelöscht. Das Feuer breitete sich nicht über den betroffenen Raum hinaus aus. Die Abbrucharbeiten waren nicht beeinflusst durch den Zwischenfall.
Die 'J.B. Ford' lief 1903 in Ohio als 'Edwin F. Holmes' vom Stapel. Der 8.000-Tonner ist 440 Fu0ß lang und wurde 2015 zum Verschrotten an die Azcon verkauft. Am 9.10. jenes Jahres verließ es das Superior Municipal Dock am Haken der Schlepper 'Helen H.' und 'Minnesota' zur letzten Reise zu den Azcon Metals in Duluth.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Vermisste nach Kutterunglück vor Okinawa
(02.03.21) Am Morgen des 2.3. kenterte ein chinesischer Kutter in rauer See vor der Küste der Okinawa-Präfektur. Um 8.50 Uhr fing die japanische Coastguard einen Notruf auf und schickte aus Kyodo ein Boot und ein Flugzeug zu der Position rund 330 Kilometer nördlich der Insel Ishigaki im Süden der Präfektur. Rund 30 Minuten später sichtete ein Flugzeug acht Personen, die sich an Treibgut festhielten.
Ein chinesischer Kutter, der sich in der Nähe befand, wurde herangeführt. Er konnte fünf Crewmitglieder retten. Fünf weitere wurden noch vermisst. Das Wrack trieb kieloben in der aufgewühlten See.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Vermisste nach Schiffsunglück auf Karnaphuli River
(02.03.21) Zwei Mann wurden vermisst, nachdem am 2.3. ein mit 700 Tonnen Steinen beladener Frachter auf dem Karnaphuli River bei Kalarpole in Patiya im Chattogram-Distrikt sank. Das Schiff war mit einem Pfeiler der Kalarpole Bridge auf dem Muran-Kanal in Patiya kollidiert und untergangen.
Insgesamt 27 Mann konnten vom Chittagong Fire Service und der Civil Defence gerettet werden. An Bord waren 24 Steinarbeiter und fünf Mann Besatzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maersk Eindhoven trat nach Ladungsschaden Weiterreise an
(02.03.21) Am 25.2. durfte der dänische Containerfrachter 'Maersk Eindhoven', 141716 BRZ (IMO: 9456771), in Yokohama einlaufen, nachdem er rund 260 Container auf der Fahrt von Xiamen nach Los Angeles in stürmischer See verloren hatte, weil er infolge eines Maschinenausfalls ins Rollen geriet. Sobald die beschädigten Container aus den Bays entfernt waren, begannen Reparaturexperten gemeinsam mit Vertretern der Reederei, die Schäden zu bewerten und festzustellen, ob weitere Arbeiten notwendig waren.
Die Operation wurde an den APM Terminals in Yokohama durchgeführt und schneller als erwartet bereits am 2.3. abgeschlossen. Das Schiff setzte dann die Reise fort, nachdem die Hafenbehörden eine Auslaufgenehmigung erteilt hatten. Maersk arbeitete mit den APM Terminals Pier 400 in Los Angeles zusammen, um das weitere Prozedere nach dem voraussichtlichen Einlaufen am 13.3. zu koordinieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


ONE Apus könnte Mitte des Monats Kobe verlassen
(02.03.21) Der japanische Containerfrachter 'ONE Apus', 146694 BRZ (IMO: 9806079), der seit dem 8.12. in Kobe liegt und gelöscht wird, könnte Mitte März die Fahrt zur US-Westküste fortsetzen. Bis Ende Februar waren nun 940 Container gelöscht. Um den 15.3. wäre ein Auslaufen möglich und dann ein Eintreffen im Zielhafen Long Beach um den 30.3.
Es gab für diese Zeitschiene aber noch keine Garantie, und sie konnte sich noch ändern. Etliche Boxen könnten an Bord des Schiffes ihre Weiterreise antreten. Generell sollten so viele Container wie möglich, die unbeschädigt geblieben sind, an Bord des Schiffes transportiert werden. Es war aber wahrscheinlich, dass viele auch aus operativen Gründen auf anderen Frachtern auf die Reise gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


01.03.2021

Abgebranntes Motorboot
Abgebranntes Motorboot
(Bild: Quentin Goodbury) Großbild klick!
Eine Vermisste nach Feuer in Ladysmith
(01.03.21) Am Morgen des 27.2. ging eine Motoryacht in Ladysmith Harbour in Flammen auf. Um 5.20 Uhr wurde die Royal Canadian Marine Police alarmiert, nachdem Feuer auf dem in der Marina liegenden Boot an der Gladden Road festgestellt worden war. Die Ladysmith Fire Department und die BC Emergency Health Services waren rasch vor Ort.
Einer der beiden Bewohner der Yacht konnte mit einem kleinen Boot gerettet werden. Er erlitt nicht lebensbedrohliche Verletzungen und kann ins Krankenhaus. Die zweite Person, eine Frau in den 60ern, war aber offenbar nicht mehr in der Lage, rechtzeitig von Bord zu kommen. Das 50 Fuß lange Boot trieb im Hafen, bis die Ladysmith Royal Canadian Marine SAR es zum Ufer bei Slag Point schleppte, wo es in flachem Wasser sank.
Hier wurde der Brand auf dem komplett zerstörten Wrack vom Ladysmith Fire Department endgültig abgelöscht. Am Abend des 27.2. waren Taucher der der RCMP mit dem Underwater Recovery Team (URT) auf der Suche nach der Vermissten, die bislang aber nicht entdeckt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre 'Stena Danica'
Archivbild
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Feuer vor Göteborg
(01.03.21) Am 28.2. gegen 10 Uhr wurde ein Feuer im Maschinenraum der schwedischen Fähre 'Stena Danica', 28727 BRZ (IMO: 7907245), festgestellt, kurz nachdem sie aus Göteborg nach Fredrikshamn ausgelaufen war. Nachdem der Alarm anging, wurden alle 51 Passagiere in der Caféteria versammelt. Insgesamt befanden sich 104 Menschen an Bord des Schiffs.
Wenig später gelang es der Crew, den Brand zu löschen. Das Schiff konnte seine Fahrt nach Frederikshamn fortsetzen, wo es um 12.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild RoRo-Fähre 'Finnsky'
Archivbild RoRo-Fähre 'Finnsky'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenproblem in Travemünde
(01.03.21) Am Nachmittag des 27.2. kam es auf der finnischen RoRo-Fähre 'Finnsky', 33816 BRZ (IMO: 9468906), zu einem Schaden an einer Maschine und einem Defekt am Bugstrahlruder. Deshalb wurde ihr beim Ablegen vom Skandinavienkai um 15.30 Uhr von den beiden Hafenschleppern 'Argus' und 'Saturnus' assistiert. Sie nahm anschließend mit einer reduzierten Fahrt von 12 Knoten Kurs auf St. Petersburg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter und Bergungsschlepper mit Maschinenausfall vor Málaga
(01.03.21) Am 27.2. wurde das MRCC von Salvamento Marítimo in Tarífa von dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Kapetan Sideris', 30822 BRZ (IMO: 9316816), um Assistenz gebeten, nachdem dieser auf der Fahrt von Almería nach Las Palmas vor der Küste von Marbella (Málaga) einen Maschinenausfall erlitten hatte und auf diese zutrieb. Der Schlepper 'SAR Mastelero', 907 BRZ (IMO: 9525730), kam aus Málaga zu Hilfe und assistierte, bis der unter Vanuatu-Flagge laufende Offshoreschlepper 'Jarvis', 2235 BRZ (IMO: 9197301), der vom Eigner beauftragt worden war, den Havaristen abzuschleppen, übernahm. Doch auf diesem kam es ebenfalls zu einem Maschinenschaden vor der Küste von Manilva und Sotogrande, in San Roque.
Abermals wurde Salvamento Marítimo alarmiert, nachdem der Schlepper die Trosse slippen musste. Gegen Mittag wurde ein anderer Schlepper beauftragt, sich des Frachters anzunehmen. Er wurde am 1.3. um 1.30 Uhr nach Algeciras eingeschleppt. Dort war die 'Jarvis' bereits am 28.2. um 23.15 Uhr eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autofrachter 'Helios Leader'
Autofrachter 'Helios Leader'
(Bild: Hadi Rahman) Großbild klick!
Autofrachter erreicht nach Explosion Dubai
(01.03.21) Der unter Bahamas-Flagge laufende Autofrachter 'Helios Leader' hat am 28.2. in Dubai festgemacht, wo die Explosionsschäden weiter untersucht werden sollen. Im Trockendock der DP World wird dann eine Reparatur erfolgen. An beiden Seiten des Rumpfes klafften oberhalb der Wasserlinie rund 1,5 Meter im Durchmesser große Löcher.
Das Schiff lag nun im Port Rashid-Hafen. Israel beschuldigte den Iran, eine Attacke im Golf von Oman durchgeführt zu haben. Eine Delegation machte sich auf den Weg nach Dubai. Die 'Helios Ray' gehört der Ray Shipping Ltd. aus Tel Aviv über eine auf der Isle of Man registrierte Schifffahrtsgesellschaft. Sie hatte in verschiedenen Häfen im Persischen Golf Autos gelöscht und machte sich dann auf den Weg nach Singapur. Die Explosion ereignete sich in der Nacht zum 26.2. nach dem Verlassen des Hafens von Dammam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelboot sank in Varel
(01.03.21) Am 28.02. gegen 07.45 Uhr wurde der Polizei in Varel gemeldet, dass im Hafen ein Segelboot an seinem Liegeplatz gesunken sei. Beamte des Polizeikommissariats Varel und der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven stellten fest, dass ein acht Meter langes Boot wegen einer Undichtigkeit an der Schraubenwelle Wassereinbruch erlitten und dadurch untergegangen war. Die Kajüte und der obere Teil des Rumpfes ragten wegen der geringen Wassertiefe noch aus dem Wasser.
Wassergefährdende Stoffe traten nicht aus. Der 79-jährige Eigner wurde ausfindig gemacht und über den Sachverhalt unterrichtet. Er konnte sein Boot lenzen und am Nachmittag an Land bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kranbarge 'Hong Bang 6' zurück
Kranbarge 'Hong Bang 6' zurück
(Bild: Rubne Pillay) Großbild klick!
Berger zurück an Wakashio
(01.03.21) Nach einer Zwangspause wegen einer Schlechtwetterphase kehrte die chinesische Kranbarge 'Hong Bang 6' (MMSI: 413361550) der Lianyungang Dali Underwater Engineering Co. Ltd. am 27.2. zur Strandungsstelle des unter Panama-Flagge registrierten Bulkcarriers 'Wakashio', 101932 BRZ (IMO: 9337119), auf dem Riff von Pointe-d'Esny zurück. Um 1.30 Uhr wurde sie bei ruhigerem Wetter auf Position 20° 26.34' N 057° 44.74' E verankert.
Dann riss ein Bagger als erstes die Brückennock an Steuerbordseite ab. Die chinesischen Berger haben Zeit bis April, die Räumung der 7.500 Tonnen Stahl des Achterschiffs abzuschließen. Der erste Versuch, die Kranbarge zu verankern, war an rauer See gescheitert, und sie musste zunächst nach Port Louis geschleppt werden und eine Wetterberuhigung abwarten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unfallflucht nach Kollision mit Kardinaltonne vor Brunsbüttel
(01.03.21) In der Nacht zum 28.2. hat ein noch unbekanntes Schiff in Brunsbüttel eine Kardinaltonne angefahren, ohne dass ein Verantwortlicher den Vorfall anzeigte. Die Ermittlungen nach dem Verursacher dauern an. Gegen Mitternacht meldete die Verkehrszentrale Elbe, dass die Kardinaltonne Süd sich nicht mehr auf der Position der ehemaligen Mole III befand und vertrieben war.
Die Tonne wurde durch einen Zusammenstoß mit einem Schiff erheblich beschädigt, konnte aber noch vor dem Sinken gesichert werden. Durch den Verursacher erfolgte keine Anzeige bei der Verkehrszentrale Nord-Ostsee-Kanal. Der Beschädigung verdächtig waren mehrere Fahrzeuge, die gegen 23.45 Uhr von der Elbe aus in die große Südschleuse der Schleusenanlage Brunsbüttel einliefen.
Eine erste Überprüfung eines Schiffes im Binnenhafen von Brunsbüttel verlief negativ, Weitere Checks werden voraussichtlich in Kiel erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot brauchte vor Egmont Key Hilfe
(01.03.21) Crews der US Coast Guard assistierten am 28.2. einem 21 Fuß langen Motorboot und dessen dreiköpfiger Crew nach einem Wassereinbruch 18 Seemeilen vor Egmont Key. Um 13.50 Uhr hatte der Skipper die Notlage gemeldet, und von der Station St. Petersburg lief ein 29-Fuß-Boot aus, dessen Crew das eingedrungene Wasser lenzte, das Leck abdichtete.
Dann nahm es den Havaristen in Schlepp in Richtung John's Pass. Außerdem lief von der Station Saint Petersburg ein 45-Fuß-Boot aus, das die Yacht dann übernahm, bis am Ende ein Bergungsunternehmen vor Ort eintraf und das weitere Abschleppen übernahm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief im Sortlandsund auf Grund
(01.03.21) Am 28.2. wurde das NSSR-Boot 'Knut Hoem' alarmiert, nachdem ein 39 Fuß langer Kutter im Sortlandsund auf Grund gelaufen war. Auch das Patroullienboot 'Harstad' der Küstenwache war vor Ort und assistierte dabei, eine Schlepptrosse zum Havaristen zu bekommen. Nachdem es gelungen war, diesen wieder freizuschleppen, untersuchten Taucher des Rettungsboots den Rumpf des Kutters. Da keine Schäden festgestellt wurden, konnte dieser anschließend seine Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Strategie an Golden Ray nach fortwährenden Problemen geändert
(01.03.21) Am 26.2. brach ein Verbindungsstück der Schneidekette während der Arbeiten an Sektion VII des gekenterten Autofrachters 'Golden Ray' im St. Simons Sound. Weil die Vorbereitungen der Schneidelinie von Sektion II fertig war und um weitere Verzögerungen zu vermeiden, beschloss das Unified Command, die Kranbarge 'VB-10000' zu verholen und an dieser Sektion weiterzuschneiden. Während die 'VB-10000' an Sektion II beschäftigt ist, sollten Taucher Sektion VII untersuchen und ein System installieren, das es erlaubt, die Schneidekette wieder in Position zu bringen. Wenn Sektion II entfernt ist, soll es dann zurück an Sektion VII gehen. Das Wrack blieb unterdessen stabil.
Die Barge 'Julie B' was sollte in rund 10 Tagen in Brunswick, Galveston, wieder eintreffen. Dann sollte Sektion II auf ihr abgesetzt werden, sobald der Schnitt abgeschlossen ist.
Am 25.2. hatte Öl begonnen, aus der 'Golden Ray' in den St. Simons Sound auszulaufen, während an der Maschinenraumsektion gearbeitet wurde. Eine Flottille von mindestens 17 Reinigungsbooten schwärmte in Formation aus, um mit der Strömung das Öl aufzufangen. Trainierte Crews waren mit Ölskimmern, Ölsperren und Auffangschiffen im Einsatz. Das meiste Öl blieb innerhalb der Schutzsperre.
Rund 400 Menschen waren mit den Reinigungsarbeiten beschäftigt, darunter auch die, die regelmäßig an den umliegenden Küsten auf Patroullie sind. Am Morgen des 25.2. hatte die Kranbarge 'VB 10,000' ihre Schneidarbeiten nach einer neuntägigen Instandsetzungspause des Rigg-Systems erst wieder fortgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepperwrack behindert Schifffahrt in Moín
(01.03.21) Der in Costa Rica registrierte Schlepper 'Don José Maria', 119 BRZ (IMO: 9136369), der Japdeva sank am 5.2. gegen 14 Uhr nach einem Wassereinbruch in einem der Zufahrtskanäle des Gastón Kogan Terminals in Moín. Die vierköpfige Crew wurde gerettet, doch das Wrack bereitet nun Sorgen. Die Bergungskosten könnten zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Dollar betragen.
Das in 17 Metern Wassertiefe liegende Wrack hindert andere Schiffe am Anlagen an den APM Terminals. Auch kleinere Schiffe werden beim Manövrieren vor dem Container-Terminal behindert. Vor der Hebung soll das Öl abgepumpt werden. Dies soll weitere 120.000 Dollar kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach vier Tagen geborgen
(01.03.21) Der neuseeländische Trawler 'Remus', 112 BRZ (IMO: 8011665), der am 25.2. gegen 10:10 Uhr in der Big Bay, 40 Kilometer nördlich von Milford Sound in Southland auf Grund gelaufen war, konnte vier Tage später wieder flottgemacht werden. Versicherer und ein Bergungsteam waren am 26.2. vor Ort. Ein Schlepper aus Westport wurde mit der Bergung beauftragt.
Das flache Wasser vor dem Strand bedeutete, dass er sich nicht weiter als 1.000 Meter annähern konnte, was die Bergung kompliziert machte. Der erste Versuch, den Trawler freizubekommen, scheiterte am 27.2. Am 28.2. gelang es dann aber, ihn wieder flottzumachen. Die vierköpfige Crew hatte die Havarie unversehrt überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank bei Mongla
(03.01.21) Der in Bangladesch registrierte Frachter 'BB-1147', der Starn Private Ltd., der mit 848 Tonnen Kohle beladen war, sank am 28.2. gegen 23 Uhr auf dem Passur River unweit von Mongla in Bagerhat. Die 12-köpfige Crew konnte unversehrt gerettet werden. Das Wrack, dessen Aufbauten noch aus dem Wasser ragten, lag bei Banishanta im Passur-Channel, einen Kilometer südlich von Mongla. Der Frachter war von Harbaria nach Nawapara im Jashore-Distrikt unterwegs gewesen. Das Wrack behinderte die übrige Schifffahrt nicht. Am 1.3. sollte die Bergung beginnen. Das Unglück ereignete sich in dichtem Nebel und bei starker Strömung.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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