EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker

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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




29.01.2020

Archivbild Frachter 'Sunmi'
Archivbild Frachter 'Sunmi'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Zylinderschaden im Ärmelkanal
(29.01.20) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter 'Sunmi', 2825 BRZ (IMO: 9073581), erlitt am 27.1. einen Schaden am Hauptzylinder, als er sich auf der Fahrt von Grenaa nach Santander befand. Er steuerte um 19.15 Uhr die Reede von Margate an, wo die Crew Reparaturen durchführte. Danach setzte es seine Reise fort und sollte den Zielhafen am 30.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überreste der 'City of Adelaide'
Überreste der 'City of Adelaide'
(Bild: Wikipedia) Großbild klick!
Einstiger Frachtsegler wurde zum Mangrovenwald
(29.01.20) An der australischen Küste verwandelt sich ein Schiff aus dem 19. Jahrhundert in letzter Zeit zusehends in einen Mangrovenwald. Die Überreste der 'City of Adelaide' sehen inzwischen aus wie eine sorgfältig arrangierte Kunstinstallation in der Cockle Bay. 1863 begann ihre Laufbahn in Glasgow, und sie verkehrte als Fahrgastschiff zwischen Häfen wie Sydney, Melbourne und Honolulu.
Fast 30 Jahre später wurde sie zur Viermastbark für die Frachtfahrt umgebaut. 1912 geriet sie in Brand, und es dauerte mehrere Tage, ehe die Flammen erloschen. 1915 erwarb George Butler aus Magnetic Island das Schiff, um es als Teil einer Pier in Picnic Bay zu verwenden. Als sie dorthin geschleppt wurde, lief sie in Cockle Bay auf Grund und blieb dort bis zum heutigen Tage liegen.
Am 22.10.1942eg streifte ein Bomber auf einem Trainingsflug einen der zu der Zeit noch stehenden Masten des als Übungsziel dienenden Wracks und stürzte ab. Drei Piloten der Royal Australian Air Force und einer der US Navy starben. Am 24.12.1971 brach ein Teil des Stahlrumpfes in einem Wirbelsturm zusammen. Nun ist das Wrack zu einem Mangrovenwald mit einer reichen Vogelwelt geworden.
Die Bäume, die an schwierige Lebensumstände gewöhnt sind, sind in den verschlammten Überresten des Rumpfes zuletzt gut gewachsen. Inzwischen steht die künstliche Insel unter Naturschutz, sodass sich die Pflanzen, die sich erst relativ spät angesiedelt haben in Ruhe entwickeln können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher am Wrack der SS 'Cotopaxi'
Taucher am Wrack der SS 'Cotopaxi'
(Bild: Dan Robets) Großbild klick!
Wrack im Bermudadreieck als Dampfer, der 1925 verschwand, identifiziert
(29.01.20) Ein Team von Experten hat das Wrack eines 1925 im Bermuda-Dreieck verschollenen Schiffs entdeckt. Der Dampfer SS 'Cotopaxi' war am 29.11.1925 aus Charleston, South Carolinean nach Havanna ausgelaufen. Dort kam er aber nie an, und das Schicksal der 32 Personen an Bord blieb ein Mysterium.
Nun wurde ein Wrack 35 Meilen vor St. Augustine von einem Team von Unterwasserforschern und -archäologen untersucht. Sie waren fündig geworden, nachdem sich herausstellte, dass das Schiff am 1.12. Notsignale mit einer Positionsangabe gefunkt hatte. Dadurch geriet ein Wrack, das bislang nur als Bear Wreck firmierte und bereits vor 35 Jahren gefunden wurde, in den Fokus. Gemeinsam mit Forschern des St. Augustine Lighthouse and Maritime Museum konnte es nun als jenes der verschollenen 'Cotopaxi' identifiziert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Iver Prosperity'
Archivbild 'Iver Prosperity'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision vor Martha's Vineyard
(29.01.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker 'Iver Prosperity', 23421 BRZ (IMO:9351921) kollidierte am Abend des 27.1. gegen 20.10 Uhr mit dem 21 Meter langen, amerikanischen Kutter 'Edna May' (MMSI: 367069490) rund 25 Meilen südlich von Martha's Vineyard, Massachusetts auf der Fahrt nach Providence. Der Kutter wurde leicht beschädigt und von der Coast Guard, zurück in den Heimathafen Tiverton, Rhode Island, eskortiert.
Die vierköpfige Crew blieb unversehrt. Der Tanker kam mit Schrammen davon und warf nach der Havarie zunächst Anker östlich von Martha's Vineyard, wo er auf seine Seetüchtigkeit hin untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chaos nach Brand in Scottsboro
Chaos nach Brand in Scottsboro
(Bild: Alabama Fire) Großbild klick!
Aufräumarbeiten in Scottsboro nach Brandtragödie
(29.01.20) Am Morgen des 28.1. wurde mit schweren Maschinen und einer Kranbarge damit begonnen, die Wracks von 35 am Vortag im B-Doch der Jackson County Marina in Scottsboro auf dem Tennessee River zerstörten Boote zu räumen. Die Arbeiten könnten Wochen dauern. Unter den derzeit bestätigten acht Toten, von denen einer durch Ertrinken starb, waren auch vier Kinder im Alter von 7, 9, 10 und 16 Jahren.
Sieben weitere Menschen, die verletzt wurden, konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen. Konkret vermisst wurde aber offenbar niemand mehr. Allem Anschein nach entstand der Brand in einem der Boote.
Dieses wurde für gesonderte forensische Untersuchungen abtransportiert. Brandstiftung wurde nicht vermutet. Neben der Alabama Fire waren am 28.1. auch Vertreter des National Transportation Safety Board vor Ort.
Taucher und Helikopter waren im Einsatz, um mögliche weitere Opfer zu finden. Es galt auch, gegen auslaufenden Kraftstoff vorzugehen. Ölsperren wurden um die Trümmer der Stege ausgelegt.
Das Feuer war kurz nach Mitternacht entstanden und hatte sich vom Innern der Marina nach außen gefressen. Binnen 20 Minuten war das gesamte hölzerne Dock abgebrannt. Der Wind trieb die Flammen vor sich her. Die Marina Jackson County Park war erst 2017 renoviert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Getriebeschaden bei versehentlichem Ankerwurf
(29.01.20) Auf dem maltesischen Frachter 'Serena R.', 36280 BRZ (IMO: 9707699), kam es am 23.1. gegen 14 Uhr zu Schäden am steuerbordseitigen Ankerwindengetriebe, als das Schiff von Nanaimo kommend versehentlich den Anker in der Straße von Georgia auf Position 49 13 34.2 N, 123 49 10.2 W warf. Es ankerte dann unweit von Snake Island mit dem Backbordanker. Am 27.1. um 3.20 Uhr machte es in Vancouver fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderschaden in Quebec
(29.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Arctic', 20236 BRZ (IMO: 7517507), kam es am 26.1. um 16.30 Uhr zu einem Problem mit der Ruderanlage 26 Meilen südöstlich von Havre-Saint-Pierre, Quebec, auf Position 49 57 14.4 N, 063 05 11.4 W. Mit dem Ersatzrudersystem erreichte der Frachter Sept-Iles, wo Reparaturen durchgeführt wurden. Anschließend wurde die Reise von Saguenay nach Deception Bay fortgesetzt, wo das Schiff am 2.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre nach Kollision außer Betrieb
(29.01.20) Die Fähre zwischen Huissen und Loo musste für einige Tage außer Betrieb genommen werden, nachdem am Abend des 28.1. ein unbekanntes Schiff mit den Führungsbooten, die für eine sichere Kabelführung sorgen, kollidierte. Außerdem löste sich eines der Boote und trieb davon. Die drei Führungsboote sorgen dafür, dass die Fähre die richtige Position im Fluss hat.
Sie kann ohne diese Boote nicht fahren. Eines von ihnen lag jetzt am Ufer, ein zweites befand sich noch an seiner ursprünglichen Position und das dritte trieb ab. Die Polizei und der Rijkswaterstaat suchten nach ihm. Der Unfall wurde gegen 18.45 Uhr gemeldet.
Wegen der Beschädigung ist die Fähre mindestens ein bis zwei Tage außer Betrieb. Die Fährroute ist eine wichtige Verbindung zwischen Huissen und Duiven. Radfahrer und Autos müssen jetzt Umwege fahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Ulsan
(29.01.20) Der südkoreanische Tanker 'Bon Challenger', 8581 BRZ (IMO: 9361471), kollidierte beim Auslaufen aus Ulsan mit der Schutzmole des Hafens. Er hatte zuvor eine Ladung Palmöl gelöscht und war auf dem Weg nach Busan. Das in Ballast laufende, hoch aufragende Schiff wurde dann von starken Windböen erfasst und gegen das Bauwerk gedrückt. Es warf nach der Havarie Anker vor Ulsan und lag dort am 29.1. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Mar del Plata
(29.01.20) Am Nachmittag des 28.1. kollidierte das argentinische Ausflugsschiff 'Anamora' beim Auslaufen aus Mar del Plata mit Dutzenden von Touristen an Bord mit einem in einem Päckchen am Kai liegenden Fischereifahrzeug. Das Schiff trug am Heck geringe Schäden davon. Mehrere Fahrgäste wurden leicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hybridfähre hatte in Largs/Schottland Maschinenausfall
(29.01.20) Am 26.1. kam es auf der britischen Fähre 'Catriona', 499 BRZ (IMO: 9759862), zu einem Maschinenausfall in Largs. Dort war sie gerade auf der Route nach Cumbrae als Ersatz für die 'Loch Shira' im Einsatz, die ihrer Jahresüberholung unterzogen wird. Der Ausfall der electrischen Hybridfähre war auf einen technischen Fehler zurückzuführen, der an der Largs Pier bis zum, 28.1. behoben wurde.
In dieser Zeit verkehrte die kleinere 'Loch Riddon' auf der Route. Am 2.2. sollte auch die 'Loch Shira' wieder zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff mit technischem Schaden
(29.01.20) Auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff 'Disney Fantasy', 129750 BRZ (IMO: 9445590), kam es zu einem technischen Ausfall, der die Route veränderte, da das Schiff nicht mit normaler Fahrt laufen konnte. Das Schiff sollte am 28.1. wieder mit voller Kraft unterwegs sein. Dennoch musste der für diesen Tag geplante Anlauf in Tortola abgesagt werden. Stattdessen ging es nach San Juan, Puerto Rico.
Die Fahrgäste bekamen als Entschädigung 150 Dollar für ihr Bordguthaben gutgeschrieben. Die nächste Kreuzfahrt in die westliche Karibik, die am 1.2. in Port Canaveral startet, sollte wieder planmäßig verlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weiteres Opfer von Schiffbruch vor Tarifa entdeckt
(29.01.20) Am 28.1. gab das Meer ein weiteres Opfer des Schiffbruchs des 14 Meter langen, spanischen Longliners 'Rúa Mar' frei - die Leiche von Óscar Maquera, 44, wurde von einem Fischer vor Tarifa bei Puna Oliveros in der Straße von Gibraltar entdeckt. Das Schiff selbst wie auch vier weitere noch vermisste Fischer blieb weiterhin verschwunden.
Bereits am 27.1. war Skipper Antonio Javier Maza, 52, der Onkel des Eigners und Bruder des Präsidenten der andalusischen Fischereigemeinschaft, tot aufgefunden worden. Die Suche wurde inzwischen noch intensiviert. Ein in 330 Metern Tiefe lokalisiertes Wrack war aber nicht das des verschwundenen Schiffs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb im Sound of Raasay
(29.01.20) Am 28.1. wurde das RNLI-Boot aus Portree alarmiert, nachdem in der Tianavaig Bay ein Kutter durch eine Leine, die sich um den Propeller gewickelt hatte, manövrierunfähig geworden war. Die Seenotretter liefen gegen neun Uhr zu dem in südlicher Richtung im Sound of Raasay treibenden Havaristen mit seiner zweiköpfigen Crew aus. Die Seenotretter waren 20 Minuten später vor Ort, nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn nach Portree ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Filey/GB geborgen
(29.01.20) Das RNLI-Boot aus Filey, die 'Keep Fit Association', wurde am Morgen des 28.1. gegen acht Uhr von der Humber Coastguard alarmiert, nachdem eine Meile nördlich von Filey Brigg der 10 Meter lange Kutter 'Staggering In' durch einen blockierten Propeller manövrierunfähig geworden war. Er trieb mit seinem Skipper in der See. Binnen 10 Minuten war das Rettungsboot längsseits des Havaristen und bereitete das Abschleppen nach Scarborough vor.
Ein Rettungsmann wurde dazu an Bord abgesetzt. Um 9.30 Uhr wurde der Kutter sicher im Hafen festgemacht. Eine Stunde später war das Rettungsboot zurück an der Station in Filey.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Port Aransas/Texas
(29.01.20) Auf der 48 Meter langen, amerikanischen Fähre 'Amadeo Saenz Jr.' (MMSI: 367767230), kam es am 28.1. zu einem Maschinenausfall im Fahrwasser von Port Aransas. Sie hatte 28 Passagiere und deren Autos an Bord und war auf dem Weg von Harbor Island nach Mustang Island. Der Havarist trieb einige hundert Meter den Kanal hinab in Richtung der Zufahrt der Marina.
Zwei andere Fähren, die 'William G. Burnett' und 'Joseph Weber', warfen los, um ihm zu assistieren. Nach rund 30 Minuten konnte die Maschine der 'Amadeo Saenz' wieder gestartet werden. Sie wurde zum Anleger auf Mustang Island eskortiert und dort entladen. Anschließend wurde der Ausfall untersucht. Das Schiff kann erst nach einer Freigabe durch die Coast Guard in den Dienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge kollidierte mit Brücke
(29.01.20) Die US. Coast Guard wurde in der Nacht zum 29.1. alarmiert, nachdem eine mit Kohle beladene Barge mit einer Brücke über den Ohio River in Nord-Kentucky kollidierte. Ein von der 'Washington' bugsierter Schubverband mit 15 Bargen kam vom Kurs ab, sodass eine die I-275-Brücke zwischen Boone County und Lawrenceburg traf und leckschlug.
Der Schubverband machte anschließend an Dalben am Flussufer fest. Das Kentucky Transportation Cabinet schickte einen Inspektor, und auch die Kentucky State Police war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank im Mamquam Blind Channel/Kanada
(29.01.20) Eine Segelyacht strandete am 4.1. in einem Sturm im Mamquam Blind Channel. Die Coast Guard wurde informiert, und das Schiff danach in sicherer Distanz zum Ufer verankert. Doch am 27.1. wurde festgestellt, dass das Boot gesunken war.
Rund 20 Liter Öl waren an Bord. Die Coast Guard kontaktierte den Eigner, der eine Bergung organisieren wollte, nachdem erste Versuche, die Yacht wieder schwimmfähig zu machen, fehlschlugen.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Enigma Astralis' gefunden?
(29.01.2020) Am 26.1. geriet die russische Fischfarbrik 'Enigma Astralis', 3036 BRZ (IMO: 9217149), die am 21.1. im Ochotischen Meer in Brand geraten und von ihrer 47-löpfigen Crew aufgegeben worden war, in einen Sturm und verschwand kurz darauf vom Radar. Eine Suchaktion wurde daraufhin mit 11 Schiffen gestartet. Am 28.1. entdeckte eines von ihnen, das russische Fangschiff 'Imatra' (IMO: 8859768) mit seinem Sonar ein gesunkenes Objekt auf dem Meeresgrund unweit der letzten bekannten Position der 'Enigma Astralis'.
Ein anderes russisches Fangschiff, die 'Kalinovka' (IMO: 8423272), wurde ebenfalls in das Seegebiet beordert. Es sollte versuchen, zu verifizieren, ob es sich tasächlich bei dem Wrack um die 'Enigma Astralis' handelte. Am 21.1. hatte diese sich 80 Meilen vor Magadan befunden. Das RCC Rosmorrechflot hatte die LSS 'Sibirskiy' geschickt, sie in den dortigen Hafen zu schleppen. Doch am Abend des 23.1. gab es eine weitere Explosion auf dem weiterhin brennenden Schiff.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband sitzt bei Belene fest
(29.01.20) Am 28.1. musste die Schifffahrt auf der Donau bei der Insel Belene in Nord-Bulgarien unterbrochen werden, nachdem dort bei Flusskilometer 564 wegen niedrigen Wasserstands ein ukrainischer Schubverband mit einer Barge auf Grund gelaufen war. 15 andere Schiffe wurden durch den Havaristen derzeit an der Weiterfahrt gehindert.
Den Schiffsführer erwartete eine Strafe wegen Verstoßes gegen die 2,20-Meter-Tiefgangsbeschränkung. Sein Schiff hatte 2,30 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


28.01.2020

Kutter 'L'Etel' kieloben
Kutter 'L'Etel' kieloben
(Bild: Guido Coucero) Großbild klick!
Kutter sank in Ribeira
(28.01.20) Der 1989 erbaute, spanische Kutter 'Necora - 3VILL-3-9714', 5,01 BRZ, sank am 21.1. im Hafen von Santa Uxía de Ribeira. Weil das auf Position 42-33.3 N 008-59.2 W liegende Wrack für die sichere Navigation im Hafen ein Risiko darstellte, wurde eine umgehende Bergung angeordnet. Das 8,87 Meter lange Holzschiff wurde anschließend auf einer Betonrampe im Hafen abgesetzt.
Der am 22.1. gesunkene, 1967 erbaute Kutter 'L'Etel', 283 BRZ (IMO: 6807412) hingegen, der für Beobachter nicht überraschend nach jahrelanger Aufliegezeit gekentert war, lag hingegen weiterhin kieloben in Santa Uxía de Ribeira auf Position 42-33.3 N 008-59.2 W auf Grund. Nur ein Stück des Unterwasserschiffs ragte noch über die Wasserlinie empor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Trinité-sur-Mer geborgen
(28.01.20) Der französische Kutter 'Brenn Ar Mor' wurde am 27.1. aus dem Zufahrtskanal von La Trinité-sur-Mer geborgen. Der Trawler war am Abend des 25.1. dort erst auf Grund gelaufen und dann vollgelaufen. Die Feuerwehr hatte zunächst das Problem auslaufenden Dieselöls bewältigen müssen.
Dann wurde das Schiff bei Niedrigwasser gelenzt und von der 'Le Viga' längsseits genommen und abgeschleppt. Er wurde dann auf Land gezogen, wo der Schaden untersucht werden soll. Am Nachmittag zog die Feuerwehr die letzten Ölsperren ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Marry S.'
Archivbild 'Marry S.'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Leck in Ölleitung verursachte Blackout
(28.01.20) Auf dem holländischen Frachter 'Marry S.', 2375 BRZ IMO: 9148178), kam es am 20.1. um, 5.25 Uhr zu einem Blackout und Maschinenausfall sieben Meilen nordwestlich von Pendeen vor Land's End. Es stellte sich heraus, dass eine leckende Ölleitung daran schuld war. Nachdem die Crew eine Reparatur durchgeführt hatte, setzte das Schiff seine Reise von Ijmuiden nach Drogheda fort, wo es am 27.1. um 19 Uhr einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgebranntes Gerippe
Ausgebranntes Gerippe
(Bild: Alabama Fire) Großbild klick!
Feuer in Marina forderte mindestens acht Menschenleben
(28.01.20) Mindestens acht Menschen kamen bei einem Großbrand, der Dutzende von Booten in einer Marina im Jackson County Park in Scottsboro auf dem Huntersville Lake rund 100 Meilen nordöstlích von Birmingham. Alabama, zerstörte, ums Leben. Das Aluminiumdach des hölzernen Bootshauses kollabierte, und einige Boote sanken. Sieben Menschen, die ins Wasser sprangen, wurden gerettet und ins Krankenhaus gebracht.
Das Feuer brach gegen 00.40 Uhr aus und erfasste 35 Fahrzeuge mit einer Länge zwischen 20 und 40 Fuß, von Hausbooten bis Pontons, die auf dem Tennessee River lagen. Viele Menschen schliefen dort an Bord. Propangastanks führten zu einer raschen Ausbreitung des Feuers. Die Bergungsarbeiten werden noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Das Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives nahm gemeinsam mit der Scottsboro Police, dem Jackson County und dem State Fire Marshal Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper 'American' wird versenkt
Schlepper 'American' wird versenkt
(Bild: Outer Banks Anglers Club) Großbild klick!
Schlepper als künstliches Riff versenkt
(28.01.20) Am 27.1. wurde vor den Augen Dutzender Vertreter des Outer Banks Anglers Club an Bord der 'Crystal Dawn' der Pirate's Cove Marina in Manteo rund 7,5 Meilen vor dem Oregon Inlet der Schlepper 'American', 120 BRZ, versenkt, der nun das neue Artificial Reef, (AR-165) wird. Die Operation wurde unterstützt vom Outer Banks Anglers Club Artificial Reef Committee, und das Wrack soll zur Heimat neuer Fischgründe werden. Das Projekt wurde sieben Jahre lang vorbereitet.
Das Schiff wurde von einem anderen Schlepper auf Position gebracht und dann mit Wasserschläuchen vollgepumpt. Schließlich legte es sich nach Backbord auf die Seite und stellte sich aufs Heck. Augenblicke später verschwand der Bug in einem Schaumwirbel.
Das neue Wrack wird ergänzt durch Teile der alten Bonner Bridge, die gerade abgebrochen wird. Die 'American' wurde 1951 von der Chesapeake Marine Railway Company in Baltimore, M.D., als 'G. and E. No. 3' für die Consolidated Gas and Electric Company in Baltimore, Maryland erbaut. 1996 wurde sie von der Constellation Power Sources Incorporated in Baltimore akquiriert und lief seit 2003 für die Vane Brothers Company. 2006 erwarb die Dann Marine Towing Company aus Chesapeake City, Maryland, das Schiff und brachte es als 'Chesapeake Coast' in Fahrt.
2011 erfolgte die Übernahme durch die Mullane Brothers Marine Transportation Company auf Chincteague Island, Virgina, für die es bis 2012 als 'American' lief und dann außer Dienst gestellt und auf dem Elizabeth River in Chesapeake, Virginia, aufgelegt wurde. Der Schlepper war 79,5 Fuß lang, 20,1 Fuß breit und hatte 10,4 Fuß Tiefgang.
Von den nun 68 künstlichen Riffen entlang der Küste von North Carolina befinden sich 43 im Atlantik und 25 in Flussmündungen. 55% der Bonner Bridge werden zum AR-160, dem Riff, das am dichtesten am Oregon Inlet liegt. Die übrigen 45% werden auf andere Riffe nördlich davon verteilt.
Von den nun 68 künstlichen Riffen entlang der Küste von North Carolina befinden sich 43 im Atlantik und 25 in Flussmündungen. 55% der Bonner Bridge werden zum AR-160, dem Riff, das am dichtesten am Oregon Inlet liegt. Die übrigen 45% werden auf andere Riffe nördlich davon verteilt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Archangelsk
(28.01.20) Am 27.1. brach gegen 16 Uhr bei Schweißarbeiten ein Feuer auf dem russischen Frachter 'Svytitel Innokentiy', 3743 BRZ (IMO: 7811056), aus. Das Schiff lag in Archangelsk am Kai der Solombal-Werft nahe des Krasnaya Kuznitsa-Kraftwerk, dessen Arbeiter die Feuerwehr alarmierten. Rauch und Flammen schlugen aus einer Ladeluke auf dem Vorschiff. Eine Fläche von 6x5 Metern war in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit 42 Mann und 10 Fahrzeugen an. Die Brandbekämpfung gestaltete sich kompliziert, da die Einsatzkräfte nicht an den Brandherd unten im Raum herankamen. Deshalb wurde die Luke mit Schaum gefüllt. Gegen 17 Uhr war das Feuer beträchtlich eingedämmt, und um 18.50 Uhr war es endgültig gelöscht. Die in Mitleidenschaft gezogene Fläche betrug insgesamt 66 Quadratmeter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf Frachter in Mersin
(28.01.20) Auf dem türkischen Frachter 'Mustafa Kemal 1', 1560 BRZ (IMO: 8207410), kam es am 24.1. in Mersin zu einem Maschinenausfall. Danach verholte das Schiff zu einer Werft in Iskenderun zur Reparatur. Die notwendigen Arbeiten wurden im Anschluss an eine Schadensaufnahme gestartet. Am 27.1. lag das Schiff weiterhin in der Werft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach drei Schlepperfahrern eingestellt
(28.01.20) Die US Coast Guard hat am 27.1. die Suche nach den drei noch vermissten Crewmitgliedern des Schleppers 'RC Creppel' beendet, der auf dem Mississippi River bei Flussmeile 123 nahe Luling, Louisiana, gesunken war. Es waren bis dahin über 835 Meilen über einen Zeitraum von 67 Stunden abgesucht. Aus der Luft wurde weiterhin Ausschau gehalten.
Die Luft in der Umgebung der beschädigten Barge war nun frei von allen Schwefelsäuregas-Spuren. Es gab keine Gesundheitsgefährdungen in dem Gebiet. Um 21.30 Uhr wurde der Mississippi zwischen den Meilen 121 und 123 wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.
Der McKinney Salvage wurde damit beauftragt, die Barge zu bergen. Die Luftüberwachung sollte bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten fortgesetzt werden. Das National Transportation Safety Board und die Coast Guard untersuchten den Unfall gemeinsam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Juneau
(28.01.20) Auf der amerikanischen Fähre 'Matanuska', 9214 BRZ (IMO: 5228827) kam es am 26.1. zu einem Maschinenproblem, sodass die Abfahrten an diesem und dem folgenden Tag für Reparaturen abgesagt werden mussten. Das Schiff blieb am Auke Bay-Terminal in Juneau liegen. Die Passagiere konnten an Bord bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie im Suez-Kanal
(28.10.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker 'UACC Riyadh', 29124 BRZ IMO: 9458834), lief, von Rabigh kommend, am 26.1. gegen 16 Uhr beim Transit des Suez-Kanals auf Grund. Wenig später konnte er wieder abgebracht werden und setzte seine Fahrt fort. Um 19 Uhr verließ er den Kanal gen Mittelmeer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hansekogge sechs Jahre nach Untergang vor Rückkehr an die Schlachte
(28.01.20) Mehr als sechs Jahre, nachdem die Kogge 'Roland von Bremen' wegen eines defekten Ventils in der Weser am 28.1.2014 sank, kommt das Schiff voraussichtlich im Sommer 2020 zurück an die Schlachte in Bremen. Derzeit liegt sie weiter im Hohentorshafen, wo ein Team der Bremer Arbeitslosenhilfe mit den Sanierungsarbeiten beschäftigt ist. Der Verein "Bras e.V. - Arbeiten für Bremen" kümmert sich mit etwa 20 Langzeitarbeitslosen und Geflüchteten um die Sanierungs- und Restaurationsarbeiten an dem Schiff.
Seit 2015 ist der Verein auch dessen Eigentümer. Während der Arbeiten stellte sich heraus, dass die Restaurierung anspruchsvoller war als zunächst gedacht, denn die Hälfte des Holzes war morsch. Das Schiff musste daraufhin komplett auseinandergebaut werden.
Inzwischen ist es wasserdicht und könnte bereits jetzt schwimmen. Es fehlen aber noch der Anstrich und ein paar Restarbeiten. Außerdem fehlten noch der Boden, die Treppen, Pumpen und etwas Technik. Das Oberdeck wurde bislang nur provisorisch wiederhergerichtet. In jedem Fall steht der Platz im Hohentorshafen nur noch bis Ende des Jahres zur Verfügung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Ruderprobleme
(28.01.20) Auf der norwegischen Fähre 'Hardingen', 2631 BRZ (IMO: 9036040), kam es am Abend des 27.1. zu technischen Problemen. Deshalb mussten die Abfahrten um 20.40 Uhr von Festøya und um 21.10 Uhr von Solavågen abgesagt werden. Die Crew teilte mit, dass es Schwierigkeiten mit dem Ruder gäbe. Nach Reparaturarbeiten konnte das Schiff um 21.40 Uhr wieder den normalen Betrieb aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tarifa: Skipper vermissten Kutters tot geborgen
(28.01.20) Die spanischen Behörden haben am 26.1. den Untergang des Kutters 'Rúa Mar' bestätigt, drei Tage nachdem er vor Marokko vermisst gemeldet wurde. Am 27.1. konnte eine Leiche, die in den Gewässern von Tarifa entdeckt worden war, als Antonio José Maza, dem Skipper und Eigner des Schiffs, identifiziert werden. Ein Sportboot hatte sie 11 Kilometer vor der Küste von Cádiz entdeckt.
Ein Rettungsboot hatte sie dann nach Tarifa gebracht. Der Tote trug eine Rettungsweste und hatte sich unweit der Position, an der der Kutter am Morgen des 23.1. verschwand, befunden. Die Suchaktion nach den fünf noch vermissten Crewmitgliedern ging am 27.1. weiter.
Am Nachmittag entdeckte das ROV der 'Tofiño' der spanischen Marine ein Wrack an einer Stelle, wo eine Dieselölspur auf dem Wasser trieb. Es stellte sich aber heraus, dass es sich um einen 30 Meter langen, sehr alten Trawler handelte, der dort auf dem Meeresgrund lag. Um 20.0 Uhr lief auch die 'Clara Campoamor' mit einem Sonar des Instituts für Ozeanographie und einem ROV von Sasemar, das aus La Coruña geschickt worden war, aus. In dem Seegebiet liegen viele alte Wracks von Fischereifahrzeugen.
Quelle:Tim Schwabedissen


27.01.2020

Fischer retten sich auf Felsen
Fischer retten sich auf Felsen
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Kutter bei Port de Selva (Katalonien) gestrandet
(27.01.20) Das MRCC von Salvamento Marítimo wurde am 26.1. um 13.30 Uhr alarmiert, nachdem ein Kutter in der Zufahrt von Cala Torta auf Felsen bei Port de la Selva gelaufen und leckgeschlagen war. Das SAR-Schiff 'Salvamar Alnilam' (MMSI: 224248230), der dortigen Station wurde mobilisiert und fand den Havaristen auf einer kleinen Felseninsel bei Cap de Creus in Girona halb unter Wasser liegend vor. Die beiden Fischer aus Maghreb hatten sich auf die Felsen retten können.
Bei stürmischer See kam die 'Salvamar Alnilam' aber nicht dicht genug an die Felsen heran, um eingreifen zu können. Deshalb wurde eine spezielle Einsatzgruppe der Feuerwehr gerufen, die mit einem Helikopter die zwei Männer aus ihrer Notlage befreite und nach Port de la Selva flog. Sie brauchten keine medizinische Betreuung. Für ihr Schiff konnte indes kein Bergungsversuch unternommen werden. Es ein großes Loch im Rumpf und wäre gesunken, hätte man es von den Felsen heruntergezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief nach Strandung vor La Trinité-sur-Mer voll
(27.01.20) Der französische Kutter 'Brenn ar Mor - PL.279091', 5,97 BRZ (MMSI: 227639050), lief am 25.1. gegen 22.30 Uhr in der Einfahrt des Hafens von La Trinité-sur-Mer (Morhiban) auf Grund, nachdem er aus dem Fahrwasser abgekommen war. Das CROSS Etel wurde alarmiert und mobilisierte das Rettungsboot 'SNS 158 Eric-Tabarly' der SNSM-Station La Trinité-sur-Mer zum Havaristen. Es traf um 23 Uhr ein und war bis um 3:30 Uhr des 26.1. im Einsatz.
Der Skipper des Havaristen wurde unversehrt abgeborgen. Um 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr ebenfalls um Hilfe gebeten. Am 26.1. gegen Mittag lag der Kutter auf der Seite. Rund 300 Liter Diesel liefen aus und bildeten einen Ölfilm von 2,5 Kilometern Länge und einer Breite zwischen 20 und 50 Metern.
Der Wind und die Strömung trieben es auf die Seite von Saint-Philibert, wo Austerfarmen bedroht waren. 15 Einsatzkräfte aus Carnac, Auray und Belz legten Ölsperren aus. Am Nachmittag lag der Kutter fast vollständig unter Wasser. Das SNSM-Boot brachte den Eigner, einen Bergungsexperten und zwei Taucher zu Inspektionen zum Unglücksort. Am 27.1. sollte der Kutter geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Kutter 'Rúa Mar'
Suche nach Kutter 'Rúa Mar'
(Bild: Subdelegacion del Gobierno) Großbild klick!
Überreste vermissten Kutters bei Cádiz entdeckt
(27.01.20) Die Suche nach der seit dem 24.1. vermissten, sechsköpfigen Crew des spanischen Kutters 'Rúa Mar' trug am Nachmittag des 26.1. erste Früchte, als ein Kuttter aus Barbate zwei geschlossene Rettungsinseln und zwei Fässer, die dem Schiff zugeordnet werden konnten, unweit von Cádiz bei El Retin entdeckte, der sie dem Marineschiff 'Relámpago' übergab. Damit war zu fast 100 % sicher, dass der Kutter gesunken war.
Die Inseln konnten anhand ihrer Seriennummern der 1997 erbauten 'Rúa Mar', die erst im Mai 2019 komplett überholt worden war, zugeordnet werden. Sie verschwand 28 Meilen vor der marokkanischen Küste. Die Suche nach der Crew dauerte trotz schlechten Wetters an.
Am Morgen des 25.1. kamen auch ein Sonar an Bord der 'Tofiño' der spanischen Marine zum Einsatz. Ein weiteres ROV wurde in Algeciras an Bord der 'Clara Campoamor' gebracht. Ein zusätzliches Sonargerät wurde auf der 'Mastelero' in Cádiz installiert.
Auch die Küsten wurden überwacht. Am 26.1. besserte sich das Wetter in der Straße von Gibraltar. Unterdessen wurde nach Analyse aller Tracking-Daten in dem Seegebiet ausgeschlossen, dass der Kutter einer Kollision zum Opfer fiel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Guernsey abgeschleppt
(27.01.20) Auf dem unter Barbados-Flagge laufenden Frachter 'Valiant', 1513 BRZ (IMO: 9030503), der am 25.1. um 17.40 Uhr aus Poole in Richtung der Kanalinseln ausgelaufen war, kam es in der Nacht zum 26.1. zu Ruderproblemen. Diese verstärkten sich, als sich das Schiff am 26.1. Herm annäherte. Der Schlepper 'Duke of Normandy', das Lotsenboot 'Golden Spur' aus Guernsey und das Arbeitsboot 'Sarnia' assistierten dabei, die 'Valiant' bei stürmischer werdendem Wetter in Sicherheit zu bringen.
Direkt vor dem Hafen von Guernsey wurde eine Schleppverbindung hergestellt. Die 'Duke of Normandy' zog den Havaristen um 14.440 Uhr nach St. Peter Port, wo er sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


US Coast Guard löscht brennendes Boot
US Coast Guard löscht brennendes Boot
(Bild: USCG) Großbild klick!
Bootsbrand in Tampa
(27.01.20) Am 25.1. wurde die Coast Guard Station St. Petersburg alarmiert, weil ein Boot nahe der Gandy Bridge in Tampa Feuer gefangen hatte. Ein 29-Fuß-Boot lief von der Station aus und begann, mit ihren Löschpumpen den Brand zu bekämpfen. Es gab keine Verletzten oder Vermissten zu beklagen.
Auch Einsatzkräfte des Pinellas County, des Hillsborough County und der City of Tampa waren zu Wasser und von Land aus an den Löscharbeiten beteiligt. Das Boot wurde bei dem Feuer allerdings total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Bjorholm' wird gelenzt
Kutter 'Bjorholm' wird gelenzt
(Bild: Kjetil Rytland) Großbild klick!
Veteranenschiff droht zu sinken
(27.01.20) Der alte norwegische Kutter 'Bjorholm', 47 BRZ, drohte am 26.1. am Kai in Fitjar zu sinken, nachdem es zu einem Wassereinbruch gekommen war. Rettungskräfte aus Stord und Fitjar wurden alarmiert. Die Feuerwehr von Fitjar rückte gegen 11 Uhr mit einem Boot an.
Es gelang, das Wasser zu lenzen und den achtern bereits tief im Wasser liegenden Havaristen zu stabilisieren, Minuten bevor er untergegangen wäre. Mit zusätzlichen Lenzpumpen konnte dann das gesamte eingedrungene Wasser beseitigt und die Leckage abgedichtet werden. Das 1953 erbaute Schiff war auf Durchreise in Fitjar und ist in Florø beheimatet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Groix: Fischer konnten sich in letztem Augenblick aus sinkendem Kutter befreien
(27.01.20) Unter dramatischen Umständen konnte sich die Crew des französischen Kutters 'Jordjy II - LO.61426', 30 BRZ (MMSI: 227127600), am 24.1. retten, nachdem das Schiff um 17.30 Uhr plötzlich zu sinken begonnen hatte.
Nachdem das CROSS Etel erst um 20.20 Uhr das EPIRB-Signal 16 Kilometer nordwestlich von Groix aufgefangen hatte, leitete es eine Rettungsaktion ein und funkte ein Mayday Relay. Ein Dragon-56-Helikopter, das Rettungsboot 'SNS 147 - Notre- Dame-de-Calme' der SNSM-Station auf Groix sowie die 'SNS 127 - Ar Beg' der SNSM-Station in Trévignon-Concarneau wurden alarmiert.
Um 21.56 Uhr sichtete die Hubschraubercrew eine Rettungsinsel rund acht Kilometer von der Originalposition entfernt. Mit Nachtsichtgläsern erspähte sie zuerst einen Lichtblitz und dann eine rote Notrakete. Es gelang aber nicht, die Insassen zu retten. Um 22.07 Uhr war die 'Ar Beg' eingetroffen und nahm die Schiffbrüchigen mit Unterkühlungen an Bord.
Sie wurden nach Lorient gebracht und dort von der Feuerwehr in Empfang genommen. Sie hatten über vier Stunden im Meer getrieben. Aber abgesehen von einer leichten Kopfverletzung waren sie soweit wohlauf.
Ihr Schiff hatte sich ohne Vorwarnung auf die Seite gelegt und war binnen Minuten gesunken. Die Umstände waren ein Rätsel. Das Wetter war nicht allzu schlecht gewesen.
Einer der Fischer konnte sich mit einem Sprung ins Wasser retten. Der Skipper war zunächst in einem Betriebsgang gefangen. Er konnte aber ein Bulleye mit einem verstellbaren Schraubenschlüssel teilweise öffnen und schließlich auch entkommen. Dann fand er einen zweiten Seemann gefunden, der an Bord gefangen war, und ihn ebenfalls befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen


RNLI an Bord der 'Miss Moneypenny'
RNLI an Bord der 'Miss Moneypenny'
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Verlassen vor Anker liegende Yacht geborgen
(27.01.20) Das neue Rettungsboot der RNLI-Station Rhyl hatte am 25.1. um 11.20 Uhr seinen ersten Einsatz, als es eine unbemannte Segelyacht vor Prestatyn abschleppte. Der Eigner der 34 Fuß langen 'Miss Moneypenny' war von Liverpool nach Llannerch-Y-Mor unterwegs gewesen, hatte aber am Morgen Probleme mit dem Motor bekommen, als er sich vor Prestatyn Barkby befand. Er ankerte sein Boot und begab sich mit dem Beiboot an Land, um Hilfe zu bekommen.
Als er zurückkehrte, versagte der Motor seines Beiboots aber ebenfalls den Dienst, sodass er an Land gefangen war und nicht zu seiner im vielbefahrenen Fahrwasser liegenden Yacht zurückkam. Mitglieder des Prestatyn Sailing Club verständigten die Coastguard n Holyhead, die Schiffe in der Nähe um Hilfe bat. Der Skipper des in Rhyl beheimateten Charterkutters 'Merlin', Roger Daniels, lokalisierte die Yacht und gab deren Position an die Coastguard durch, die dann das Rettungsboot von Rhyl zu Hilfe rief.
Die 'Anthony Kenneth Heard' war 12 Minuten später vor Ort und nahm die Yacht auf den Haken. Zwei Rettungsmänner wurden dazu an Bord abgesetzt. Wegen des großen Kiels wurde der Plan, das Boot nach Rhyl zu bringen, verworfen. Stattdessen wurde es an eine Mooring in Mostyn gebracht. Der Skipper der Yacht wurde von der Rhyl-Coastguard in Prestatyn aufgespürt und nach Mostyn Harbour gebracht, wo er wieder auf sein Boot zurückkam. Um 15.15 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Don aufgelaufen
(27.01.20) Der russische Frachter 'Zernograd', 4953 BRZ (IMO: 9252905), der mit einer Getreideladung von Rostov nach Trabzon unterwegs war, lief am 26.1. um 9.50 Uhr auf dem Don im Gebiet von Azov unweit des Dorfes Petrovskiy auf Grund. Vier Schlepper sollten den Havaristen wieder flottmachen. Dazu galt es aber erst einen günstigen Wasserstand abzuwarten. Am 27.1. saß der Frachter weiter auf Position 47° 7.45' N 039° 23.61' E fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper kollidierten auf Mississippi - drei Verletzte
(27.01.20) Nach der Kollision zweier amerikanischer Schubschlepper auf dem Mississippi am 26.1. gegen sechs Uhr wurden mehrere Crewmitglieder vermisst. Die 22 Meter lange 'RC Creppel' (MMSI: 367546430) sank nach einem Zusammenstoß mit der 60 Meter langen 'Cooperative Spirit' bei Flussmieile 123 bei Luling, Louisiana. Zunächst wurden alle vier Mann der 'RC Creppel' vermisst, nachdem die flussaufwärts laufende 'Cooperative Spirit' in ein Gebiet mit Bargen geraten war und erst gegen diese und dann den kleineren Schlepper stieß. Dieser wurde so schwer beschädigt, dass er unterging.
Eine Reihe von Bargen rissen sich los. Ein 29-Fuß-Boot der Coast Guard Station New Orleans und ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station New Orleans wurden alarmiert. Ein Crewmitglied des gesunkenen Schleppers konnte unterdessen aus dem Wasser gezogen werden. Die Suche nach den übrigen drei dauerte an.
Erschwert wurde der Einsatz dadurch, dass die beiden Bargen, die an die 'RC Creppel' angekoppelt waren, mit Schwefelsäure beladen waren. Eine von diesen wurde beschädigt, und es kam zu einem Gasaustritt. Es gelang, die Leckage an einem Ventil wieder zu verschließen.
Von den Flussmeilen 121 bis 123 wurde eine Sperrzone für die übrige Schifffahrt eingerichtet. Das Center of Toxicology and Environmental Health wurde zur Überwachung der Luftqualität eingeschaltet. Beteiligt am Rettungseinsatz waren die Coast Guard Air Station New Orleans, die Coast Guard Station New Orleans, der Port of South Louisiana, das St. Charles Parish Sheriff's Office und das St. Charles Parish Homeland Security and Emergency Preparedness Center.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Bootsfahrer bei Bermeo gerettet
(27.01.20) Am 25.1. begann ein Motorboot an einer Pier bei Ibarrangelu unweit des Hafens von Bermeo nach einem Wassereinbruch zu sinken. Salvamento Marítimo wurde um 19 Uhr alarmiert und schickte das SAR-Boot 'Salvamar Monte Gorbea' zum Havaristen. Als dieses um 19.30 Uhr vor Ort eintraf, hatte sich das Boot mittlerweile aufs Heck gestellt.
Nur noch die Bugspitze ragte aus dem Wasser. Die vierköpfige Crew, drei Erwachsene und ein Kind, wurde gerettet und nach Bermeo gebracht. Hier standen Rettungswagen zur weiteren Betreuung bereit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Houston aufgelaufen
(27.01.20) Der norwegische Bulkcarrier 'Clipper Eirene', 18898 BRZ (IMO: 9834715), lief vor Houston auf Grund, als er am 24.1. um 13.30 Uhr voll beladen nach Cristobal auslaufen wollte. Mehrere Schlepper machten den Havaristen wieder flott. Am 27.1. lag er auf der Reede von Houston auf Position 29° 15.08' N 094° 39.21' W vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre kollidierte mit Kutter
(27.01.20) Die indonesische Fähre KMP 'Laskar Pelangi', 1320 BRZ (IMO: 8135435), kollidierte am 26.1. um 9.10 Uhr in den Gewässern von Balikpapan mit einem Kutter, als sie auf der Route Mamuju - Kariangau Balikpapan unterwegs war. Der kleine Kutter hatte einen Maschinenausfall erlitten und trieb in der See. Der Skipper war gerade dabei, einen Reparaturversuch zu unternehmen und nahm die herannahende Fähre gar nicht wahr.
Diese traf das Boot und versenkte es. Der Fischer wurde von der Fährencrew gerettet und nach Kariangau gebracht. Das SAR-Office East Kalimantan wurde informiert und schickte das Balasarapan Basarnas-Team zur Untersuchung des Unfalls. Die 'Laskar Pelangi' hatte vergeblich versucht, die drohende Kollision mit einem voll zurück- und Ausweichmanöver zu verhindern, konnte aber nicht komplett abdrehen wegen eines anderen Schiffs in der Nähe, sodass die Kollision unvermeidlich wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kraftstoffprobleme im Nordatlantik
(27.01.20) Der finnische Frachter 'Aurora', 5052 BRZ (IMO: 9255579), hatte am 25.1. um 8.30 Uhr auf Position 50 47 00 N, 000 53 39 E Probleme mit dem Treibstoffversorgungssystem. Das Schiff war auf der Fahrt von Ijmuiden nach Neapel. Nachdem die 10-köpfige Crew den Schaden behoben hatte, nahm der Frachter gegen neun Uhr wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 2.2. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reparatur der Stettin 2,5 Jahre nach Kollision drohte zu platzen
(27.01.20) Mehr als 2,5 Jahren nach der Kollision mit der finnischen Fähre 'Finnsky', 33816 BRZ (IMO: 9468906), auf der Warnow am 12.8.2017 machte der deutsche Museumseisbrecher 'Stettin', 783 BRZ (IMO: 8882923), am 24.1. bei der Norderwerft in Hamburg fest, um endgültig repariert zu werden. Bislang war der zwei Meter lange Riss oberhalb der Wasserlinie nur provisorisch mit einer aufgeschweißten Stahlplatte abgedichtet gewesen. Nun soll der Rumpf denkmalgerecht wiederhergerichtet werden.
Doch die geplante Dockung verlief nicht ohne Hindernisse: Ursprünglich sollte der Eisbrecher um vier Uhr bei Stauwasser zeitgleich mit einem Schwimmkran der deutschen Marine ins Dock gehen. Zwei Schleppern sollten das Manöver mit Lotsenassistenz durchführen.
Doch nur zwei Stunden zuvor erteilte die Hafennehörde wegen Sichtweiten unter 1.000 Metern ein Fahrverbot. Daraufhin drohte der gesamte Werfttermin zu platzen, was bedeutet hätte, dass es erst Anfang bis Mitte April den nächstmöglichen Termin auf der Norderwerft gegeben hätte. Dann wäre auch die Teilnahme am Hafengeburtstag 2020 ins Wasser gefallen.
Um 10 Uhr dann kam die gute Nachricht, dass sich die Norderwerft bereit erklärt hatte, das Schwimmdock am 25.1. nochmal abzusenken, damit die 'Stettin' noch mit eingedockt werden kann. Um neuerliche Fahrverbote wegen Nebels zu umgehen, ging die 'Stettin' bereits am Nachmittag des 24.1. am Dock längsseits. Am 27.1. kurz vor Hochwasser ging es dann endlich ins Schwimmdock hinein.
Für die Reparatur werden 530 000 Euro Fördergeld vom Bund und die gleiche Summe aus der Vereinskasse veranschlagt. Dabei wird die Stärke der Rumpf-Platten mit Ultraschall gemessen und dann der Not-Flicken samt 17 beschädigter oder fehlender Spanten ersetzt. Vorher müssen die alten Niete herausgebrannt werden. Acht Wochen sollen die Arbeiten dauern und nun rechtzeitig zum Hafengeburtstag abgeschlossen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe sanken in Roatán
(27.01.20) Am 25.1. sanken die aufgegebenen Transportschiffe 'Emporio' und 'AJ Transport' am Kai der National Police von Honduras, in Roatán auf den Islas de la Bahía. Dabei kam es zu Ölaustritten, die das Gebiet von Los Fuertes bedrohten. Bis zum 26.1. gelang es Einsatzkräften des Despachos de Gestión del Riesgo y Contingencias Nacionales (Copeco), der Marina Mercante und der Base Naval, Oficina Administradora de Bienes Incautados (OABI), 60 % des Kraftstoffs zu beseitigen.
Beteiligt waren auch das Departamento de Protección del Medio Marino de la Dirección General de la Marina Mercante. Taucher untersuchten die Rümpfe der Wracks und fanden heraus, dass der Untergang der Schiffe durch Risse im Rumpf verursacht wurde, durch die Wasser eindringen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und zwei Vermisste vor Sumatra
(27.01.20) Eine Person was kam ums Leben, zwei weitere wurden noch vermisst, nachdem die KM 'Wingstone 2' am 24.1. vor Nord-Sumatra in den Gewässern von Tanjung Tiram im Batubara-Distrikt nach einem Wassereinbruch gekentert war. Eine Leiche wurde am 26.1. geborgen.
Die SAR-Operation fokussierte sich nun auf ein Gebiet nordwestlich der ursprünglichen Position. Beteiligt waren Personal des Search and Rescue Office und des Maritime Security Board sowie Schiffe in dem Seegebiet. Acht Personen überlebten den Schiffbruch.
Quelle:Tim Schwabedissen


25.01.2020

Asphalttanker 'Reem 5' kurz vor dem Untergang
Asphalttanker 'Reem 5' kurz vor dem Untergang
(Bild: K-Line-India-Shipping) Großbild klick!
Tanker sank einen Tag nach Wassereinbruch
(25.01.20) Die Situation des unter Panama-Flagge laufenden Asphalttankers 'Reem 5', 1351 BRZ (IMO: 8300767), verschlechterte sich am Tag nach der Aufgabe durch seine Crew weiter. Am 23.1. trieb der Tanker vor Pakistan halb unter Wasser in westlicher Richtung auf Position 22 19 00N 65 03 00 E. Am 24.1. dann ging er auf Position 22 19 20 N, 065 06 36 E mit seiner Bitumen-Ladung endgültig unter.
Die indische Coastguard hatte bis dahin die Lage weiter überwacht und die Schifffahrt gewarnt, einen weiten Bogen um den Havaristen zu fahren. Der Frachter 'Ganga K' hielt sich bis zum Untergang noch in der Nähe des Tankers auf. Dann nahm er mit den 13 Schiffbrüchigen an Bord Kurs auf Mumbai, wo er am 26.1. erwartet wurde.
Der Versuch, zum Betreiber, dem Aurum Ship Management in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kontakt aufzunehmen, scheiterte unterdessen. Die 'Reem 5' war im Juni 2019 in Oman zeitweilig mit einem Auslaufverbot belegt gewesen, weil es ein Problem mit den Schiffszertifikaten gab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Rhodos abgeschleppt
(25.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Ormi', 10299 BRZ (IMO: 9397200), kam es am 21.1. im Mittelmeer südlich von Rhodos zu einem Maschinenschaden. Das Schiff, das mit einer Ladung Sojabohnen unterwegs von Kherson nach Haifa war, trieb mehrere Tage manövrierunfähig in der aufgewühlten See. Am 22.1 lief aus Mykonos der Schlepper 'Karapiperis 18' (IMO: 8810205), zur Assistenz aus.
Er schleppte den Havaristen erst in Richtung Karpathos. Am Morgen des 25.1. nahm der Schleppzug dann Kurs auf Piräus, wo er am 26.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brest: Aufmerksame Brückenwache bemerkt Einhandsegler in Seenot
(25.01.20) 90 Meilen nordwestlich von Brest geriet ein 70 Jahre alter, englischer Einhandsegler in der Nacht zum 24.1. mit seiner 8,5 Meter langen Segelyacht in Schwierigkeiten, als diese Mastbruch und er dabei Verletzungen erlitt. Er hatte damit auch seine Funkverbindung verloren. Zu seinem Glück aber wurde auf der Brücke des unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters 'Maersk Nienburg', 26836 BRZ (IMO: 9446104), der von Bremerhaven kommend in dem Seegebiet unterwegs war, sein Lichtsignal westlich der Verkehrstrennungszone von Ouessant wahrgenommen.
Um 21 Uhr wurde das CROSS Corsen verständigt und koordinierte die Rettungsaktion. Trotz stürmischen Winds gelang es um 22.20 Uhr, den Briten an Bord zu nehmen. Der Frachter wurde dann angewiesen, Kurs auf die französische Küste zu halten.
Zur selben Zeit wurde die SNSM-Station Conquet alarmiert, und das Rettungsboot 'SNS 151 - La Louve' traf sich 10 Meilen vor der Küste mit dem Containerschiff. Am 24.1. um sechs Uhr wurde der Segler auf das Rettungsboot übergeben und nach Le Conquet gebracht. Von dort ging es mit Krankenwagen ins Hospital Cavale Blanche in Brest. Die 'Maersk Nienburg' ging derweil wieder auf Südwestkurs und setzte ihre Reise fort. Wegen der aufgegebenen Yacht wurde eine AVURNAV ausgestrahlt, die vor dem Boot, dessen letzte Position 48.52 N 06.46 W gewesen war, warnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler sank vor Groix
(25.01.20) Am 24.1. um 20.20 Uhr wurde das CROSS Etel alarmiert, nachdem der EPIRB des 13 Meter langen, französischen Trawlers 'Jordjy II - LO.61426 ', 28,86 BRZ (MMSI: 227127600) sich neun Meilen west-nordwestlich der Insel Groix aktivierte. Das in Lorient beheimatete Schiff sank zwischen Groix und den Glénans.
Das CROSS strahlte ein Mayday-Relay aus und alarmierte einen Dragon 56-Helikopter des Zivilschutzes, das Rettungsboot 'SNS 147 - Notre-Dame-de-Calme' der SNSM-Station auf Groix sowie die 'SNS 127 - Ar Beg' der SNSM-Station von Trévignon-Concarneau. Die dreiköpfige Crew wurde um 22 Uhr von dem Hubschrauber in einer Rettungsinsel lokalisiert. Um 22.07 Jhr war die 'Notre-Dame-de-Calme' in Kontakt mit den Schiffbrüchigen. Sie wurden dann aus der Insel geborgen und unversehrt nach Lorient gebracht, wo sich die Feuerwehr ihrer annahm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß auf Paraná fest
(25.01.20) Der norwegische Bulkcarrier 'Star Athena', 32839 BRZ (IMO: 9497880), lief in Rosario am 24.1. um 08.30 Uhr auf dem Paraná River auf Grund, kurz nachdem er mit einer Ladung Sojabohnen in Richtung Bahia Blanca zur Ladungsergänzung losgeworfen hatte. Gegen 23 Uhr wurde er wieder flottgemacht. Er ging anschließend auf der gegenüberliegenden Flussbank auf Position 33° 1.19' N 060° 35.31' W vor Anker, wo er am 25.1. weiterhin lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Vancouver
(25.01.20) Am 12.1. kam es um 8.40 Uhr auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Chemikalientanker 'Seaways Skopelos', 29826 BRZ (IMO: 9478638), zu einem Schaden an der Hauptmaschine in Vancouver, British Columbia, auf Position 49 18 18.6 N, 123 06 48.6 W. Das Schiff steuerte die X-Reede in Vancouver zur Reparatur an. Am 13.1. um acht Uhr setzte es die Reise fort und traf am 16.1. gegen 18 Uhr in Crockett ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leitungsschaden vor St. Davids Head
(25.01.20) Der unter Zypern-Flagge laufende Frachter 'Jolanta', 3621 BRZ (IMO: 9148257), musste seine Reise von Newport nach Belfast mit 11 Crewmitgliedern an Bord am 23.1. um 15.10 Uhr nordwestlich von Saint Davids Head auf Position 51 57 18.6 N, 005 38 18.0 W unterbrechen. Es war zu einem Problem mit einer Kühlwasserleitung gekommen. Nach einer Reparatur durch die Crew setzte das Schiff die Reise um 20.40 Uhr fort und machte am 24.1. um 15 Uhr an der Sinclair Wharf in Belfast fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Luxusyachten gingen binnen einer Woche in Dubai in Flammen auf
(25.01.20) Die Dubai Civil Defence wurde am 24.1. alarmiert, nachdem eine Luxusyacht in der Dubai Marina in Brand geraten war. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Boot befand sich unweit des Marina Shopping Centre. Es gelang, den Brand zu löschen, der Sachschaden war aber beträchtlich.
Erst vor einer Woche hatten die Einsatzkräfte eine Luxusyacht bei Madinat Jumeirah löschen müssen. Die dreiköpfige Crew wurde unversehrt von Bord geholt. Eine Ölleckage im Anschluss an einen Maschinenschaden hatte den Brand verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Spur von vermisstem spanischen Kutter
(25.01.20) Von dem in Cadiz beheimateten Kutter 'Rúa Mar' fehlte seit dem 243.1. vor Marokko weiter jede Spur. Er war am Vorabend aus Algeciras ausgelaufen und sollte in der Nacht wegen schlechten Wetters bei Kap Spartel zurückkehren. Um 1.30 Uhr aktivierte sich der EPIRB, und gegen drei Uhr ging der Sender aus. Die Suche nach dem Schiff und seiner sechsköpfigen Crew dauerte bis zum 24.1. mit dem Helimer 207 Helikopter und dem Sasemar 101-Suchflugzeug sowie Hubschraubern der Civil Guard und der 'Relámpago' der spanischen Marine an, koordiniert vom MRCC Tarifa.
Auch Kutter aus Barbate und Algeciras hielten nach den Vermissten Ausschau. Für Untersuchungen unter Wasser stellte die große Wassertiefe von über 500 Metern ein Problem dar. Ein hydrographisches Forschungsschiff sollte den Meeresgrund nun untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank nach Kollision mit einem Kutterwrack
(25.01.20) Der Kutter 'Miss Anne' kollidierte am 19.12.2019 vor Hilton Head Island in South Carolina mit einem unter Wasser liegenden Hindernis, bei dem es sich nach Erkenntnissen der U.S. Coast Guard um das Wrack eines 2017 gesunkenen Kutters handelte, der eigentlich in tieferem Wasser gesunken war, sich seither aber um 700 Yards bewegt hatte. Nun lag er in einem Gebiet mit einer Wassertiefe, in der er bis zu vier Fuß unter die Wasseroberfläche aufragte. Zuvor hatte bereits eine Yacht den Rumpf aufgerissen und Propellerschaden erlitten, als sie gegen das Wrack stieß, das vor dem Calibogue Sound, zwischen Hilton Head und Tybee Island, Galveston, liegt.
Die Crew der 'Miss Anne' funkte einen Notruf nach der Havarie, und die Coast Guard-Station auf Tybee Island war binnen 11 Minuten mit einem Boot vor Ort. Als das erste Crewmitglied gerade an Bord gezogen wurde, begann der Kutter zu sinken, und die beiden anderen Fischer mussten aus dem Wasser gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leiche von Skipper aus Kutterwrack geborgen
(25.01.20) Marinetaucher haben am 25.1. eine Leiche vor Wexford geborgen, bei der es sich um den vermissten Skipper Willie Whelan des Kutters 'Alize' handeln dürfte. Der Körper wurde am Nachmittag auf den Tonnenleger 'Granuaile' gebracht. Am Morgen hatten die Bemühungen, ihn aus dem Wrack zu bergen, begonnen.
Die Suche nach dem 41-jährigen aus Saltmills, Fethard-on-Sea in County Wexford, hatte fast drei Wochen gedauert. Taucher des Hook Sub Aqua Club hatten am 22.1. einen Körper im Wrack ausgemacht. Seitdem war die Bergung durch die Taucher des Irish Naval Service vorbereitet worden.
Ein ROV dokumentierte das Schiff, und dann stieg ein 15-köpfiges Team ab. Auch das Patroullienboot 'LÉ Samuel Beckett', Grenzschutz und Coast Guard waren in die Operation eingebunden. Der Kutter war am 4.1. um 22.30 Uhr auf dem Rückweg in den Hafen gesunken. Der 65-jährige Joe Sinnott aus Kilmore war bei der Suchaktion tot von einem Hubschrauber im Meer entdeckt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


24.01.2020

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Archivbild Containerfeeder 'Hooge'
Archivbild Containerfeeder 'Hooge'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Briese-Frachter saß vor Brunsbüttel fest
(24.01.20) Am 24.1. um 01:30 Uhr kam der unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfeeder 'Hooge', 15633 BRZ (IMO: 9301122), der Briese Schifffahrts-GmbH & Co. KG in Leer, der von Antwerpen nach St. Petersburg unterwegs war, aus dem Fahrwasser der Nordwestreede von Brunsbüttel ab, als er in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen wollte. Er saß kurze Zeit dort an der Schlickkante fest. Als zweiter Schlepper wurde zur Assistenz die "Bugsier-18" zu Hilfe gerufen.
Der Havarist wurde von dem Grund wieder abgebracht und machte dann, von beiden Schleppern assistiert, gegen zwei Uhr in der Schleuse fest. Um 3.20 Uhr begann das Schiff den ostgehenden Transit und soll den Zielhafen in der Frühe des 27.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Levitha
(24.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Ades', 1971 BRZ (IMO: 9523237), kam es am Abend des 23.1. zu einem Maschinenschaden im Mittelmeer, als das Schiff gerade Schutz vor dem dort wütenden Sturm Gloria südlich der Insel Levitha suchte. Es trieb danach in südlicher Richtung, und der Kapitän erbat Assistenz.
Der griechische Schlepper 'Pothitos' (IMO: 9012094) lief aus Kalymnos aus und nahm den Havaristen am 24.1. um 03.15 Uhr auf den Haken. Die 'Ades' hatte sich auf der Reise von Haifa nach Tuzla befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Pollux'
Archivbild Frachter 'Pollux'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Wessels-Frachter lief auf Vänern-See auf Grund
(24.01.20) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'Pollux', 2452 BRZ (IMO: 9390135), der Wessels Reederei GmbH & Co KG in Haren-Ems kam beim Ansteuern des Hönnsäter Hafens in Hällekis am 23.1. gegen 10 Uhr aus dem Fahrwasser ab und lief mit dem Bug in eine Schlickbank. Er war mit Betonit aus Spanien gekommen und wollte nach Löschen einer Teilladung in Lidköping von dort kommend nun den Rest der Fracht entladen. Einige Stunden später traf das Patroullienboot 'KBV 492' der schwedischen Coast Guard für eine erste Lageeinschätzung vor Ort ein.
Später folgten die 'KBV 051' sowie der Schlepper 'Lidköping', der aus dem gleichnamigen Hafen nach Hällekis gerufen wurde. Erste Versuche, den Havaristen zurück ins Fahrwasser zu ziehen, scheiterten allerdings. Das Schiff bewegte sich nur wenige Meter und blieb dann erneut stecken.
'Pollux' sitzt fest
'Pollux' sitzt fest
(Bild: Kustbevakningen) Großbild klick!
Im Laufe des Nachmittags wurden diese Versuche vorübergehend eingestellt. Zunächst wurde nun ein Vertreter der schwedischen Transportagentur von der 'KBV 492' auf der 'Pollux' abgesetzt und nahm Untersuchungen vor. Nachdem der Wasserstand etwas gestiegen war, ging es erneut daran, den Frachter aus dem Schlick zu bekommen. Diesmal gelang das Manöver tatsächlich, und um 16.35 Uhr lag er mit dem letzten Tageslicht sicher am Hafenkai. Am 3.11.2011 war die 'Pollux' auf der Reise von Ceuta nach Kolding mit dem Tor der kleinen Nordschleuse in Brunsbüttel kollidiert. Dieses trug zwei große Beulen unter Wasser davon und war danach nicht mehr einsatzfähig.

Das Schiff war, wie die Untersuchungen der Polizei ergaben, offenbar zu schnell in die Schleusenkammer eingelaufen. Der Bug des Frachters nahm damals ebenfalls Schaden. Um 10.30 Uhr desselben Tages konnte er dennoch von den Bahnhofsdalben, an denen er zunächst festgemacht hatte, wieder loswerfen und den ostgehenden Transit des Kanals antreten. Das Schleusentor konnte ebenfalls am Vormittag nach provisorischen Reparaturen wieder in Betrieb genommen werden.
Die 'Pollux' ist 87,85 Meter lang, 12,9 Meter breit und hat 5,59 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 3.689 Tonnen. Der 176-TEU-Frachter wurde 2008 bei der Slovenske Lodenice Komarno A.S. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bretagne-West: Segelyacht sank vor Lanvéoc
(24.01.20) Am 23.1. gegen 13 Uhr wurde das CROSS Corsen alarmiert, nachdem eine Segelyacht 20,6 Meilen südöstlich von Lanvéoc einen Wassereinbruch erlitten hatte. Sofort wurde ein Mayday-Relay ausgestrahlt und ein Caïman-Helikopter der Marinebase in Lanvéoc-Poulmic sowie der Marineschlepper 'Antares' zu der Position mobilisiert. Die Yacht sank um 13.15 Uhr. Um 13.30 Uhr wurde die zweiköpfige Crew von einem RHIB des Schleppers gerettet. Nachdem sie auf diesen gebracht worden war, winschte sie der Caiman um 14.18 Uhr auf und flog sie ins Cavale-Blanche-Hospital in Brest. An die Schifffahrt wurde eine AVURNAV ausgestrahlt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaufelraddampfer 'Szoke Tisza', ex Felszabadulas
Schaufelraddampfer 'Szoke Tisza', ex Felszabadulas
(Bild: Gal Joszef) Großbild klick!
Größter Raddampfer Ungarns wird geborgen
(24.01.20) Am 23.1. war die Bergung des legendären ungarischen Dampfers 'Szoke Tisza' im Hafen von Tápé Harbor nahe Szeged auf der Donau im Gang. Der größte Schaufelraddampfer des Landes war 2012 gesunken. Die MA-HARD Vízépíto Kft. begann am Morgen damit, das Wrack nach monatelanger Vorbereitung aus dem Wasser zu ziehen.
Es war im Oktober 2019 an die Wasseroberfläche geholt worden. Dann wurde ein Wasser-Zirkulationssystem insalliert, um weitere Schäden durch Eisgang zu verhindern. An Land wurden Rampen gebaut und am Rumpf Zugpunkte installiert.
Kettenzüge und zwei Kilometer Stahltrossen wurden dann in Stellung gebracht, um den 300 Tonnen schweren Rumpf, der mit 15 je 10 Meter langen und 1,5 Meter Durchmesser aufweisenden Hebekissen unterstützt wurde, in Bewegung zu versetzen. Diese wurden unter den Rumpf gerollte, und am 24.1. sollte die 'Szoke Tisza' festen Grund erreicht haben.
Bergung der 'Szoke Tisza'
Bergung der 'Szoke Tisza'
(Bild: Fannii Taszas) Großbild klick!
Das Schiff wurde 1916/1917 erbaut und nach Szent Imre, dem letzten ungarischen König, benannt. Bis 1959 lief es als 'Felszabadulás'. 1976 wurde es außer Dienst gestellt und nach Szeged gebracht, wo es als Discoschiff diente. Für einen symbolischen Betrag wurde es im Jahr 2000 verkauft, um fortan als Museum und Restaurant in Tápé zu dienen, wo es aber sich selbst überlassen wurde und nach langem Verfall 2012 unterging.
Fünf Jahre später kaufte es eine Stiftung, um es zu bergen und zu bewahren. Der niedrige Wasserpegel machte die Bergung nun möglich. Vorsichtig wurde der marode Rumpf langsam aufs Trockene gezogen, wobei es immer wieder Verzögerungen gab.
Es galt unbedingt zu verhindern, dass er bricht. Auch versagte einer der 80 Tonnen hebenden Ballons. Am 25.1. könnte die Arbeit abgeschlossen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Golf von Lion: Kutter sank in Agde
(24.01.20) Am 24.1. gegen zwei Uhr begann der französische Kutter 'Nene Francine - St.315095' 27,52 BRZ (MMSI: 227316290), nach einem Wassereinbruch vor der Criée du Grau am Auktionskai des Fischereihafens von Agde zu sinken. Das Schiff entwickelte Schlagseite nach Backbord und setzte schließlich auf dem Hafengrund auf mit noch aus dem Wasser ragenden Aufbauten. Einsatzkräfte von Sodéal wurden alarmiert und legten eine Ölsperre aus, um mögliche Wasserverschmutzungen durch auslaufenden Kraftstoff zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ceuta: Maschinenschaden führte zur Fährausfall
(24.01.20) Am Morgen des 24.1. kam es auf der spanischen Fähre 'Pasió Per Formentera' , 6146 BRZ (IMO: 9465239), zu einem Maschinenschaden, sodass die fahrplanmäigen Abfahrten zwischen Ceuta und Algeciras um sechs und acht Uhr ausfallen musste. Das Schiff blieb zu Reparaturen am Kai liegen.
Gebuchte Passagiere wurden auf der 'Avemar Dos' eingeschifft, die Ceuta um 7:30 Uhr verließ und um 8:30 Uhr in Algeciras eintraf. Nachdem der technische Schaden behoben war, konnte die 'Passió Per Formentera' um 10:45 Uhr wieder von Ceuta aus in Betrieb gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Keratsini/Athen
(24.01.20) Der 29 Meter lange, griechische Kutter 'Stavros' (IMO: 8696661), der im neuen Drapetsona-Hafen von Keratsini am Kai lag, wurde am 22.1. von der in Panama registrierten Fähre 'European Star' 12711 BRZ (IMO:7813949), gerammt, als diese einlief. Es gab etwas Materialschaden an beiden Schiffen, aber keine Verletzten. Die Hafenverwaltung von Keratsini leitete Ermittlungen ein. Es wurden keine Umweltschäden gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in der Queen Charlotte Strait
(24.01.20) Der kanadische Kutter 'Ocean Ranger', 81 BRZ (MMSI: 316006786), wurde mit einer dreiköpfigen Crew an Bord durch einen Maschinenausfall am 20.1.1 gegen 14 Uhr in der Queen Charlotte Strait manövrierunfähig. Das von Prince Rupert kommende Schiff trieb anschließend auf Position 51 02 54.3 N, 127 41 25.7 W. Am 23.1. um 18.30 Uhr machte es in Port Hardy fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eis sorgte für Kühlungsproblem
(24.01.20) Der kanadische Frachter 'Evans Spirit', 15026 BRZ (IMO: 9327774), der sich auf der Reise von Baltimore nach Sept-Iles in Quebec befand, meldete am 22.1. um 1.25 Uhr Antriebsprobleme, nachdem durch Eisbildung die Kühlwassereinlässe blockiert wurden. Vor Sept-Iles wurde er auf Position 49 33 19.1 N, 66 01 20.2 W, dadurch manövrierunfähig. Nachdem die Crew Reparaturen durchgeführt hatte, konnte das Schiff den Hafen von Pointe Noire ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker drohte nach Wassereinbruch zu sinken
(24.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker 'Reem 5', 1351 BRZ (IMO: 8300767), der auf der Fahrt von Basrah nach Okha in Gujarat war und eine Ladung Bitumen transportierte, kam es am 23.1. gegen sechs Uhr zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum 210 Meilen vor dem Zielhafen. Nachdem dieser geflutet war, drohte das Schiff zu sinken und funkte einen Notruf. Die indische Coastguard koordinierte eine SAR-Operation für den Havaristen, der 90 Meilen innerhalb der pakistanische SAR-Zone trieb, und nahm Kontakt mit dem MRCC in Karachi auf.
In der Nähe des Havaristen wurde der von Mina Sagr kommende, indische Bulkcarrier 'Ganga K' (IMO: 9482110) ausfindig gemacht und um Assistenz gebeten. Er rettete in den Morgenstunden alle 13 Crewmitglieder und nahm sie wohlbehalten an Bord. Sie sollten am 25.1. an Bord des Schiffes in Mumbai eintreffen. Der verlassene Tanker trieb derweil 185 Meilen südwestlich von Karachi.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter auf Cádiz vermisst
(24.01.20) Beim MRCC von Salvamento Marítimo in Tarifa wiurde in der Nacht zum 23.1. das EPIRB-Signal des 14 Meter langen, spanischen Kutters 'Rúa Mar 3-CA-3197', 17,72 BRZ (Reg.Nr.: ESP000023669), aufgefangen. Die Position war 28 Meilen westlich von Cabo Espartel in marokkanischen Gewässern, rund 45 Kilometer vor der Hafenstadt Tanger. Der von Barbate aus eingesetzte Kutter hatte eine sechsköpfige Crew an Bord, als der Kontakt zu ihm gegen ein Uhr früh abbrach.
Eine SAR-Operation wurde eingeleitet, an der sich der Helikopter Helimer 207, ein Sasemar 101-Suchflugzeug sowie der spanische Notschlepper 'SAR Mastelero' (IMO: 9525730) beteiligten, das um 8.30 Uhr aus Huelva in das Seegebiet auslief. Am Nachmittag stieß auch ein Hubschrauber der Guardia Civil hinzu. Die Suche nach dem 22 Jahre alten Longliner wurde ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Alle Crewmitglieder waren am Abend des 21.1. aus Algeciras nach Barbate aufgebrochen, um auf Fangfahrt zu gehen. Darunter waren der Skipper, ein Mechaniker und vier Decksleute, unter ihnen ein Peruaner. Der Skipper und der Mechaniker waren Brüder des Präsidenten der Federación Andaluza de Asociaciones Pesqueras (FAAPE), Pedro Maza.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenraumbrand im Golf von Aden
(24.01.20) Am 23.1. brach gegen 23 Uhr ein Feuer im Maschinenraum des britischen Bulkcarriers 'BW Acorn' im Golf von Aden aus. Er war mit bewaffneten Guards an Bord auf der Fahrt von Fang Cheng Gang nach Suez. Die Crew konnte den Brand zwar löschen, doch danach war der Frachter manövrierunfähig und brauchte wohl Schlepperhilfe. Am Vormittag des 24.1. trieb er auf Position 13° 4.01' N 048° 46.02' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Explosion auf russischem Fischereifahrzeug
(24.01.20) Die russische Fischfabrik 'Enigma Astralis', 3036 BRZ (IMO: 9217149), der am 21.1. gegen 12.30 Uhr nach einer Explosion im Ochotischen Meer rund 80 Meilen vor Magadan in Brand geraten war, wurde am 22.1. von dem russischen Schlepper LSS 'Sibirskiy', den das MRCC Rosmorrechflot zum Havaristen geschickt hatte, auf den Haken genommen. Er sollte ihn in den Hafen von Magadan abschleppen. Das Schiff brannte weiterhin, und in der Nacht zum 23.1. ereignete sich eine weitere Explosion an Bord, die einen starken Lichtblitz erzeugte. Menschen wurden dabei nicht verletzt.
Die 47-köpfige Crew war am Unglückstag um 14.50 Uhr von einem anderen Fischereifahrzeug, das längsseits gegangen war, abgeborgen worden. Zu der Zeit drang dichter Qualm aus den Aufbauten und dem Schiffsinnern des Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Horten/Norwegen abgeschleppt
(24.01.20) Am Abend des 23.1. geriet eine Segelyacht vor Horten in Schwierigkeiten, nachdem ihr der Kraftstoff ausgegangen war und sie manövrierunfähig in den Gewässern von Vestfold trieb. Auf den Notruf hin lief das NSSR-Boot RS 'Elias' um 18.30 Uhr aus. Es war dessen erster Einsatz im Jahr 2020.
Normalerweise ist in dem Seegebiet zu dieser Jahreszeit wenig Schiffsverkehr. Die Yacht wurde von den Seenotrettern auf den Haken genommen und sicher in den Hafen von Horten eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot bei Guaratuba/Brasilien gesunken
(24.01.20) Am Morgen des 22.1. sank ein Motorboot in der Bucht von Guaratuba vor der Praia de Caieiras unweit der Barre. Die Feuerwehr und ein Hubschrauber der Militärpolizei wurden alarmiert. Die zweiköpfige Crew wurde von der 'Old Pena' gerettet.
Das Wrack des Boots wurde unter Wasser zu einer nahen Marina geschleppt. Der Hafenkapitän von Paraná informierte den Eigner und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verdacht auf Verbrechen in Zusammenhang mit Frachterstrandung
(24.01.20) Die Maldives National Defence Force (MNDF) setzte am 23.1. die Suche nach dem vermissten Kapitän des Frachters 'TTS Faana' fort, der am 5.1. auf ein Riff bei Kagi im Kaafu Atoll aufgelaufen war und der seither verschwunden war. Der Maldives Police Service leitete eine Untersuchung ein. Beim Verschwinden des Kapitäns wurde inzwischen ein Verbrechen vermutet.
Die 'TTS Faana' strandete, ohne dass dies dem Eigner oder den Behörden gemeldet wurde. Die MNDF wurde erst verständigt, nachdem lediglich zwei Crewmitglieder, aber eine weitere Person an Bord des Havaristen gefunden wurden. Die Hilfe eines passierenden Schiffs wurde abgelehnt, dessen Besatzung daraufhin davon ausging, dass alles Notwendige veranlasst war, was mitnichten der Fall war.
Taucherteams der MNDF fanden vor Ort ein blutiges Handtuch und einen großen Abfallsack mit einem blutigen Messer, ein zerstörtes Mobiltelefondisplay und verbrannte Papiere. All diese Objekte wurden der Polizei übergeben. Versuche, das Schiff wieder flottzumachen, schlugen seit der Strandung fehl. Es lag weiter im flachen Wasser mit Schlagseite auf dem Riff.
Quelle:Tim Schwabedissen


Auftrag für Bergung gesunkenen Kutters vergeben
(24.01.20) Die Bergung des 39 Fuß langen Krabbenkutters 'Bay Tiger' der am 9.12.2019 gegen 21 Uhr in der Pensacola Bay sank, wird 49.000 Dollar kosten. Das Schiff ging auf 20 Fuß Wassertiefe eine Meile südlich von Warrington beim Aufholen der Fangnetze unter, die zweiköpfige Crew wurde nach ihrem Notruf gerettet. Wochenlang liefen geringe Treibstoffmengen aus dem Wrack, dessen Mastspitze noch aus dem Wasser ragte, insgesamt wohl um die 80 Gallonen.
Nun hat die Escambia County Commission die Hondo Enterprises Inc. aus DeFuniak Springs mit der Bergung beauftragt. Gegen den Eigner des Kutters, den 47-jährigen John Derek Williams aus Pensacola, wurde ein Strafverfahren wegen des Aufgebens eines Schiffs eingeleitet. Ihn könnte eine Strafe von bis zu 1.000 Dollar oder ein Jahr im Gefängnis erwarten.
Auch die Bergungskosten könnten ihm auferlegt werden. Die Escambia County Commissioners wollten damit ein Signal senden, dass das Aufgeben von Schiffen nicht toleriert wird. Die Bergungskosten werden zunächst aus einem staatlichen Programm vorgestreckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und ein Vermisster bei Kollision bei Isla Tabón/Chile
(24.01.20) Am 23.1. kollidierte gegen Mittag eine 40 Meter lange und 10 Meter breite Holzbarge mit einem Super-Sol-Motorboot aus Puerto Montt südlich der Isla Tabón im Golf von Ancud in der Los Lagos Region. Ein Mann auf der Barge kam ums Leben, ein zweiter wurde vermisst und der dritte unversehrt gerettet. Nachdem ein Notruf bei der Rettungsstation in Calbuco eingegangen war, lief eine Rettungsaktion an, an der sich acht Schiffe sowie Hubschrauber beteiligten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsboot ging in Flammen auf
(24.01.20) 16 Personen, davon 13 Touristen und drei Crewmitglieder wurden gerettet, als das indische Ausflugsschiff 'Oceana' am 23.1. um 13.15 Uhr bei Pathiramanal Island auf dem Vembanad Lake in Kerala in Flammen aufging. Unter den Geretteten befanden sich sechs Frauen, zwei Babies, ein vierjähriger Junge und vier Männer aus Kannur. Sie waren von Kumarakom aus um 11.30 Uhr mit der 'Oceana' ausgelaufen.
Beim Eintreffen in Pathiramanal entstand ein Feuer in der Kombüse und breitete sich rasch aus. Das Schiff befand sich in einem Gebiet mit Sandbänken, und die Menschen konnten in das nur fünf Fuß tiefe Wasser springen. Sie wurden von der 'S-54', einem Passagierboot des State Water Transport Department, das von Muhamma nach Kumarakom unterwegs war, aufgenommen. Die Schiffbrüchigen wurden zur Mole in Muhamma und von dort ins Gasthaus in Alappuzha gebracht.
Das Ports Department leitete eine Untersuchung ein. Ein Gasleck oder ein Kurzschluss könnte den Brand verursacht haben. Von dem Schiff blieb nur das immer noch rauchende, ausgebrannte Skelett, das am Ufer antrieb, über. Es hatte keine Fahrlizenz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergang eines Kutters forderte zwei Tote
(24.01.20) Die US Coast Guard startete am 23.1. rund 45 Meilen südöstlich von Portland eine Rettungsaktion für die zweiköpfige Crew des 42 Fuß langen Kutters 'Hayley Ann' aus Kennebunkport. Dessen Notsender hatte sich um 12.35 Uhr aktiviert. Ein HC-144-Suchflugzeig, das Patroullienboot 'Steelhead' und zwei Helikopter der Air Station Cape Cod wurden alarmiert.
Die Flugzeugcrew wurde noch Zeuge des Untergangs des Kutters in fünf bis acht Fuß hohen Wellen, von dem eine Rettungsinsel auftrieb. 20 Minuten später entdeckte die Crew eines der Hubschrauber zwei Personen im Wasser. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und fand die beiden Männer leblos und die Rettungsinsel leer vor. Um 16.30 Uhr wurden die Toten von dem Kutter 'Ella Christine' geborgen und an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank vor Ajman
(24.01.20) Der unter Tansania-Flagge laufende Offshore-Schlepper 'Mehran 77', 297 BRZ IMO: 8741612) sank am 20.1. auf Position 25 28 22.8 N, 55 24 55.8 E. Der Untergang erfolgt unweit der Lotsenstation von Ajman in den Gewässern der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Ursache war unbekannt, es wurde eine Navigationswarnung ausgestrahlt.
Quelle:Tim Schwabedissen


23.01.2020

'Necora' wird geborgen
'Necora' wird geborgen
(Bild: Carmelia Queijeiro) Großbild klick!
Zwei Schiffe sinken in Ribeira
(23.01.20) Nach dem Untergang der 'Nécora' am Abend des 20.1. sank am Morgen des 22.1. ein weiteres Schiff im Hafen von Ribeira. Der 35 Meter lange Trawler 'L'Etel', 263 BRZ (IMO: 6807412), kenterte um 6.30 Uhr, nachdem er durch Windeinwirkung und Wassereinbruch instabil geworden war. Er hatte bereits jahrelang in dem Hafenbecken des Flusses gelegen und auf den Abbruch gewartet. Das Schiff war 2012 in Brand geraten und hatte seither in Santa Uxía de Ribeira aufgelegen.
Ein Anwohner schlug Alarm, als sie nun Schlagseite entwickelte. Wenig später ragte nur noch ein Teil des Schiffsbodens aus dem Wasser. Hafenpersonal schloss eine Gefahr für die Umwelt aus, da kein Öl mehr in den Tanks des bereits seit rund 10 Jahren beschäftigungslosen Schiffs gewesen war.
Kleinere Dieselölflecken trieben allerdings auf dem Wasser. Reinigungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Boote von Salvamento Marítimo und Gardacostas sammelten im Wasser treibende Leinen ein, damit sie nicht andere Schiffe gefährdeten. Der Eigner wurde verständigt, um eine Räumung des Wracks einzuleiten.
Trawler 'L'Etel' kieloben
Trawler 'L'Etel' kieloben
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Der 10 Meter lange Kutter 'Nécora' war nach langer Zeit der Vernachlässigung ebenfalls bei stürmischem Wind in Santa Uxía komplett gesunken. Er wurde aber bereits am 22.1. wieder von dem Kranschiff 'Hercules' gehoben. Taucher stiegen um 10 Uhr ins Wasser und brachten Hebegurte an. Eine Stunde später erschien das Wrack an der Wasseroberfläche.
Es wurde ausgepumpt und dann an einem sicheren Ort abgelegt. Das seit drei Jahren beschäftigungslose Schiff wird nun wohl auch verschrottet. Die Bergung wurde durch die Portos de Galicia veranlasst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yachten bei Ria de Arousa gestrandet
(23.01.20) Am Strand von A Illa in Arousa trieb am Morgen des 22.1. die 1999 erbaute Segelyacht 'Isla de Ons" bei A Canteira auf Grund. Sie hatte sich im Sturm von ihrer Mooring losgerissen. Nach kurzer Drift landete sie am Ufer. Sie kam zum Zeitpunkt des höchsten Flutstandes fest. Am Nachmittag konnte sie aber wieder freigeschleppt werden. Das Boot kam mit geringen Schäden am Bug davon.
Erst in der vergangenen Woche war die neun Meter lange Segelyacht 'Papaleisson' bei Areoso gestrandet. Sie hatte im Hafen von O Grove gelegen und sich am 15.1. ebenfalls bei starkem Wind selbstständig gemacht. Das unbemannte Boot trug u.a. Schäden am Ruder davon.
Fischer der Cofradía de A Illa hatten es in der Frühe entdeckt. Am Nachmittag wurde die 1980 erbaute Yacht wieder freigeschleppt und von Salvamento Marítimo in den Hafen zurückgebracht. Es handelte sich um einen Nuntucket Clipper, der 1993 nach Valencia kam. 2014 wurde er bei der Astilleros Garrido in O Grove umfassend repariert, nachdem es zu Löchern und strukturellen Schäden am Rumpf gekommen war. Seit 2012 hatte es an verschiedenen Regatten in der Region teilgenommen.
Eine 19 Meter lange und eine 15 Meter lange Motoryacht sanken im Sturm Gloria in Tarragona. Nachdem Wellen die Mole überflutet hatten, wurden etliche Boote beim Reial Club Nàutic de Tarragona beschädigt. Zwei von ihnen gingen dann komplett unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gütermotorschiff 'Stadt Heilbronn'
Gütermotorschiff 'Stadt Heilbronn'
(Bild: Polizei Mannheim) Großbild klick!
Binnenschiff in Mannheim auf Grund gelaufen
(23.01.20) Am 21.1. gegen 23 Uhr lief das auf dem Neckar zu Tal fahrende, deutsche Gütermotorschiff 'Stadt Heilbronn' 2619 ts (MMSI: 211495540, mit einer Ladung Industriesalz in Mannheim auf Höhe der Kurpfalzbrücke auf Grund. Vermutlich war das Schiff, das von Heilbronn nach Ludwigshafen unterwegs gewesen war, zu tief abgeladen gewesen. Die Wasserschutzpolizei Mannheim sicherte die Unglückstelle auf Postion 49° 31.12' N 008° 26.07' E ab.
Das Schiff wurde beim Auflaufen nicht beschädigt, ein Passieren des Havaristen blieb nach Absprache möglich. Im Laufe des 22.1. wurde begonnen, die Ladung zu leichtern, um den Tiefgang zu reduzieren. Gegen Mittag trafen dazu zwei Schiffe, von denen eines einen Bagger geladen hatte, ein. Am Morgen des 23.1. ging das Bunkerboot 'Rheintank 14' (MMSI: 211507050) am immer noch festsitzenden Havaristen längsseits. Nachdem er wieder frei war, machte er um 10.15 Uhr in Ludwigshafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Salamis: Durchgerostete Fähre ging auf letzte Reise
(23.01.20) Die unter Zypern-Flagge registrierte Fähre 'Ionian Sky', 19539 BRZ (IMO: 7377567), ist am Nachmittag des 21.1. auf ihre letzte Reise gegangen. Das verrottete Schiff wurde von dem griechischen Schlepper 'Christos XXXIV' (IMO: 7907415) an seinem Langzeit-Aufliegeplatz in Ampelakia an der Kysuras-Salamis-Werft, wo es seit September 2013 gelegen hatte, auf den Haken genommen und in die Türkei gezogen. Am 23.1. wurde sie dort bei Abbrechern in Aliaga abgeliefert.
Am 8.10.2019 hatte das Schiff einen Wassereinbruch gehabt und dabei erhebliche Steuerbordschlagseite entwickelt. Es wurde anschließend vorsorglich von Ölschlängeln umgeben. Ie Fähre war für die bankrott gegangenen NEL Lines im Einsatz gewesen. Im März 2018 gab es Gerüchte, eine portugiesische Reedrei hätte sie gekauft, um sie auf der Route Setubal - Funchal einzusetzen.
Dies war der letzte Versuch, eine Aufgabe für das Schiff zu finden. Es war zuvor auf der Route Thessaloniki / Kavala - Mytilene - Chios - Samos - Ikaria eingesetzt gewesen. Am 109.2013 dann kam der finanzielle Zusammenbruch ihrer Reederei, und das 1974 erbaute Schiff wurde in Kinousa festgemacht, ohne nochmals in Fahrt zu kommen. 2019 erwarb die Comber Shipholding SA auf den Marshall Islands den Seelenverkäufer, der für die letzte Fahrt in Palau registriert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Containerfrachter Hamburger Reederei
(23.01.20) Im Maschinenraum des unter Portugal-Flagge registrierten Containerschiffs 'Northern Jupiter', 108622 BRZ (IMO:9466984), der Norddeutsche Reederei H. Schuldt GmbH & Co KG in Hamburg brach am frühen Morgen des 4.1. in der Straße von Malakka ein Feuer aus. Das Schiff war zu der Zeit auf der Reise von Singapur nach Port Klang und warf Anker.
Am 10.1. wurde es von einem Schlepper auf den Haken genommen und zurück nach Singapur gezogen. Es wurde auf der dortigen Reede auf Position 01° 10.91' N 103° 45.49' E verankert und lag dort am 23.1. weiterhin vermoort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor China mit Schlagseite aufgegeben
(23.01.20) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter 'Lian Feng No. 18', 1312 BRZ (), entwickelte am Abend des 19.1. Backbord-Schlagseite, als er sich auf der Fahrt von Kaohsiung nach Busan an der Grenze der chinesischen Provinzen Fujian und Guangdong in der südlichen Straße von Taiwan befand. Die 10-köpfige Crew aus Myanmar setzte einen Notruf ab, und eine SAR-Operation wurde durch das MRCC Zhangzhou eingeleitet.
Rund 1,5 Stunden später nahmen passierende Schiffe die Seeleute unversehrt auf und übergaben sie später an ein SAR-Schiff. Der Havarist war vor dem Verlassen verankert worden und befand sich am 20.1. in unveränderter Lage.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Straße von Singapur
(23.01.20) Der chinesische Supertanker 'Xin Jin Yang', 1527400 BRZ (IMO: 9294068), kollidierte am 22.1. gegen 21 Uhr in der westlichen Straße von Singapur mit dem malaysischen Containerfrachter 'Danum 160', 9689 BRZ (IMO: 9477268), östlich von Karimunbesar Island. Beide Schiffe waren in dieselbe Richtung unterwegs. Der Tanker, der beladen vom Irak nach China unterwegs war, ankerte nach dem Zusammenstoß zu Inspektionen auf der Reede von Karimun auf Position 01° 5.98' N 103° 29.82' E unweit der Unfallstelle.
Der Containerfrachter konnte seine Reise von Port Klang nach Kuching, Borneo, fortsetzen. Der Sachschaden auf beiden Schiffen blieb begrenzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Takush Harbour abgeschleppt
(23.01.20) Der kanadische Kutter 'Sanderling No.1', 58 BRZ (MMSI 316007789), wurde mit einer vierköpfigen Crew an Bord nach einem Maschinenausfall am 17.1. im Queen Charlotte Sound, British Columbia, gegen 11 Uhr manövrierunfähig auf Position 51 13 24.0 N, 127 49 18.0 W. Das Patroullienboot 'Cape Sutil' der kanadischen Coast Guard kam zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde anschließend nach Takush Harbour eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Generatorausfall in Vancouver
(23.01.20) Auf der kanadischen Fähre 'Queen of Capilano', 2885 BRZ (IMO: 9008354), kam es am 20.2. zu einem Ausfall des Notstromgenerators, während das Schiff am Kai in Horseshoe Bay, West Vancouver, auf Position 49 22.567 N, 123 16.29 W, am Kai lag. Nachdem Reparaturen durchgeführt wurden, konnte das Schiff am 22.1. wieder den Dienst nach Swartz Bay aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht wird nach einem Monat geräumt
(23.01.20) Einen Monat, nachdem eine Segelyacht am 26.12. auf der Fahrt von Picton nach Nelson von ihrer Mooring im Marlborough Sound durch einen blockierten Propeller manövrierunfähig geworden und in der Okuri Bay nahe French Pass on gestrandet war, ist die Räumung des Wracks jetzt im Gang. Der Marlborough District Council statete sie am 21.1., bevor die Trümmer sich noch weiter verbreiteten. Der Eigner hatte die Option, die Arbeiten selbst zu veranlassen, nicht wahrgenommen.
Am Tag der Strandung war das Boot mit einem Mann und einer Frau an Bord unterwegs. Weil die See stürmisch war und es nicht gelang, den Anker zu werfen, ruderte der Skipper an Land, um Hilfe zu organisieren. Die Eignerin blieb an Bord, und er wurde entdeckt und nach Okiwi Bay gebracht. Am Abend rettete die Coastguard die Frau.
Der Versuch, die Yacht abzuschleppen, schlug fehl, und sie trieb auf den Strand. Am 10.1. wurden einige Habseligkeiten von Bord geborgen. Anwohner entfernten einige Trümmer und die Treibstofftanks. Die Hoffnung, sie zu bergen, hat sich seither im wahrsten Sinne des Wortes zerschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kotug bot schnelle Hilfe für beschädigten Containerfrachter
(23.01.20) Die holländische Firma Kotug wurde mit der Assistenz für den unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Containerfrachter 'EM Oinousses', 25294 BRZ (IMO: 9203514), beauftragt, der am 20.1. gegen 21 Uhr vor der Küste von Mosambik durch einen Maschinenraumbrand manövrierunfähig geworden war. Die beiden Schlepper 'RT Spirit' (IMO: 9190054) und 'RT Magic' (IMO: 9190066) hatten den Mayday-Ruf des mit 25 Mann besetzten Schiffs aufgefangen, das von Maputo nach Mombasa unterwegs gewesen war. Es war der Crew zwar gelungen, den Brand zu löschen, doch der Maschinenraum war schwer beschädigt und der Frachter nicht mehr fahrtüchtig.
Die Schlepper erreichten das rund 50 Meilen vor Nacala treibende, 208 Meter lange Schiff und konnten trotz hohen Seegangs rasch die Schlepptrossen festmachen. Dann wurde der Havarist in den Hafen von Nacala gebracht. Die 'RT Magic' und 'RT Spirit' entstanden nach Kotugs Rotortug-Design, bei der der Antrieb dreiecksförmig angeordnet ist, um eine bessere Kraft, Effizienz und Manövrierunfähigkeit zu bekommen. Damit erhielt die 'RT Magic' nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2000 den KNVTS Ship of the Year-Preis.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster bei Kutterbrand
(23.01.20) Sechs Fischer wurden gerettet, nachdem der indische Kutter 'Dhanya Jai' am Morgen des 22.1. zwischen Porbandard und Harshard im Decbhoomi Dwarka Distriks in Flammen aufging. Das Schiff war im Hafen Wanakbara in Diu beheimatet. Ein anderer Kutter, die 'Saguna', eilte zu Hilfe und barg sechs Mann im Alter von 27 bis 59 Jahren von Bord des in hellen Flammen stehenden Havaristen ab. Ein 18-jähriger wurde aber noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sea Ray sank auf Okanagan Lake
(23.01.20) Auf dem Okanagan Lake begann am 22.1. ein direkt vor Kelownas Manhattan Point an einer Mooringtonne vertäutes Motorboot zu sinken. Ein Rettungsboot der Feuerwehr wurde am Nachmittag alarmiert. Es umrundete gegen 15.15 Uhr den Havaristen mehrere Minuten lang, bis sichergestellt war, dass sich niemand an Bord der Sea Ray befand.
Nur die oberen Teile ragten schließlich noch aus dem Wasser. Bauarbeiter in der Nähe sagten, das Boot sei den ganzen Tag über langsam weggesackt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leiche in gesunkenem Trawler entdeckt
(23.01.20) Am 22.1. entdeckten Amateurtaucher im Wrack des am 4.1. gesunkenen Trawlers 'Alize' vor Hook Head in Wexford eine Leiche, bei der es sich um William 'Willie' Whelan, 41, aus Salmilla handeln dürfte. Die Taucher des Hook Sub Aqua Club wurden um 11.30 Uhr fündig. Die Bergung der Leiche mit Ausrüstung des Naval Service und der Garda Water Unit könnte je nach Wetterverhältnissen wegen der schwierigen Bedingungen vor Ort bis zu 48 Stunden dauern.
Vorher kann es auch keine endgültige Gewissheit über die Identität geben. Das Wetter hatte bereits mehrfach zu Unterbrechungen bei der Suchaktion geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler mit Schlagseite in Busan
(23.01.20) Der russische Trawler 'Arka 35', 777 BRZ (IMO:8717568), der im Hafen von Busan vertäut war, entwickelte am 21.1. auf einmal Schlagseite nach Steuerbord. Das Schiff war längsseits eines anderen russischen Fangschiffs, der 'Triton', vertäut und legte sich auf dieses. Die Crew blieb unversehrt. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


22.01.2020

Katastrophe in Mallorca
Katastrophe in Mallorca
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Massenstrandung in Pollensa
(22.01.20) Das Sturmtief Gloria hat am 21.1. in Port de Pollença bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 84 km/h etwa 20 Boote von ihren Moorings losgerissen und ans Ufer getrieben. Segelyachten lagen mit zerfetzten Segelresten am Strand in der Brandung, auch Motorboote hatten sich selbstständig gemacht und drifteten gegen Hafenanlagen. Besonders an der Moll kam es zu Verwüstungen.
Anwohner konnten sich an kein vergleichbares Unwetter erinnern. Selbst langerfahrene Fischer erklärten, sie hätten noch nie eine so aufgewühlte See an der mallorquinischen Küste erlebt. Auch in anderen Orten an der Ostküste wurden enorm hohe Wellen beobachtet.
Betroffen waren u.a. Porto Cristo, Cala Ratjada oder Cala Millor. In Port de Pollença verbringen seit vielen Jahrzehnten im Sommer vor allem wohlhabendere Briten ihren Urlaub. Es kam dort auch an der Strandpromenade und Häusern am Hafen zu Schäden.
Das Sturmtief Gloria hielt Mallorca seit dem 19.1. in Atem. Vor allem in der Nacht zum 20.1. kam es zu intensiven Regenfällen und Überschwemmungen Vier Spanier kamen ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ouistreham: 'Anjuzo' wird geborgen
(22.01.2020) Am 21.1. begann die Bergung des französischen Trawlers 'Anjuzo - CN.914389 ', 22 BRZ (MMSI: 227397620), der am 11.11.2019 fünf Meilen vor Ouistreham nach einem Wassereinbruch gesunken war. Das Wrack lag im Zufahrtskanal zum Hafen. Das unter Panama-Flagge laufende Bergungsschiff 'Friendship' sowie das Vermessungsboot 'Ceres II' aus Saint-Vaast-la-Hougue führten die Bergungsoperation durch.
Sie wurde am 22.1. fortgesetzt. Das Rettungsboot 'Sainte-Anne' der SNSM-Station in Ouistreham, ein Dragon 76-Hubschrauber aus Le Havre und ein Zollhubschrauber waren der zweiköpfigen Crew am Unglückstag zu Hilfe gekommen. Letztlich wurden sie von dem Kutter 'Carpe Diem' aus einer Rettungsinsel aufgenommen und nach Ouistreham. Die 'Anjuzo' war wenig später untergegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Funkraum der 'Titanic'
Funkraum der 'Titanic'
(Bild: RMS Titanic Inc) Großbild klick!
RMS Titanic Inc. möchte Marconi-Transmitter aus Wrack bergen
(22.01.20) Die RMS Titanic Inc. Würde gerne das Funkgerät der RMS 'Titanic' bergen, mit dem Funker Jack Philips an 15.12.1912 den Notruf: 'Come at once. We have struck a berg. It's a CQD, old man' ausstrahlte. Danach schickte er auf Vorschlag seines Juniorkollegen Harold Bride erstmals den neuen Notruf SOS in den Äther. Der Marconi-Transmitter war die einzige Verbindung des Luxusliners zum Rest der Welt.
'We are putting passengers off in small boats', hieß es einige Zeit später, und dann: 'Women and children in boats. Cannot last much longer. Losing power." Minuten vor dem Untergang kam der letzte Spruch vom Schiff: "Come quick. Engine room nearly full."
Die RMS Titanic Inc. in Atlanta-hat als einzige Firma das Recht, Artefakte vom Wrack zu bergen. Es möchte nun die Genehmigung zu einer chirurgischen Operation zur Entfernung des Marconi-Sets bekommen. Die Anfrage wurde dem U.S. District Court in Eastern Virginia vorgelegt, gerade als England und die USA einen besonderen Schutz des Wracks vereinbart hatten.
Es wäre das erste Mal, dass etwas aus dem Schiffsinnern entfernt würde. Die RMS Titanic Inc. argumentierte, dass der Drahtlosübermittler rasch geborgen werden müsse, idealerweise binnen eines Jahres, da er sonst unter Trümmern verschüttet werden könnte. Die 'Silent Cabin', der schalldichte Raum, der ihn beherbergt, hat bisher die Schalttafeln und Regler geschützt, doch 2005 begann das Deckshaus darüber auseinanderzufallen. Löcher entstanden über der Kabine.
In den kommenden Jahren könnte der Bereich komplett kollabieren und die Reste des berühmtesten Funkgeräts der Welt für immer unzugänglich machen. Die Idee, Teile aus dem Schiffsinnern zu bergen, war in der Vergangenheit kritisiert worden.
RMS Titanic Inc.-Präsident Bretton Hunchak sicherte zu, dass die Aktion kein trojanisches Pferd werden sollte. Die Mission würde sehr begrenzt sein und das Artefakt erhalten können, bevor es zu spät sei. Er würde mit einem U-Boot extrahiert werden mit einem Unterwasserroboter, der das Deck perforiert und dann ins Innere gelangt.
Bei einer Expedition 2001 wurde festgestellt, dass das System in der Reset-Position war, was zeigte, dass Phillips, der den Untergang nicht überlebte, versucht hatte, das Signal ein letztes Mal zu booten, bevor die Energie komplett ausfiel. Wenn das Gerät geborgen würde, könnte es womöglich, so die RMS Titanic Inc., so restauriert werden, dass es wieder arbeitet und die Stimme der Titanic hörbar macht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saugbagger 'Everett Fisher' leckt
Saugbagger 'Everett Fisher' leckt
(Bild: USCG) Großbild klick!
Baggerbarge nach Wassereinbruch auf Grund gesetzt
(22.01.20) Der amerikanische Saugbagger 'Everett Fisher' (MMSI: 367144030) schlug am Abend des 20.1. auf dem Matagorda Ship Channel unweit von Port Lavaca, Texas, leck. Die Coast Guard Corpus Christi wurde informiert, und der Schlepper 'Dana Robyn' schob die 'Everett Fisher' vorsorglich auf Grund, um einen Untergang zu verhindern. Er nahm auch deren vier Crewmitglieder unversehrt an Bord.
Um den Havaristen wurde vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt. Die Coast Guard richtete eine Sicherheitszone zwischen den Kanalkilometern 51 und 66 ein. Das Marine Safety Detachment Victoria wurde mobilisiert.
Es gelang am Abend des 21.1., die Barge wieder flottzumachen. Sie wurde nahe Port Larnaca festgemacht. Am 22.1. wurde der Matagorda Ship Channel wieder für die gesamte Schifffahrt freigegeben. Die Ursache der Havarie wurde noch weiter untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge 'Trias' losgerissen vor der Küste
Barge 'Trias' losgerissen vor der Küste
(Bild: Port of Ventspils) Großbild klick!
Barge bei Ventspils/Lettland geborgen
(22.01.20) Die Bergungsfirma Alfons Håkans hat am 19.1. die 101 Meter lange, dänische Barge 'Trias', 4744 BRZ (IMO: 8606018), die sich am 31.12. von dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Schlepper 'Raduga Europe', 408 BRZ (IMO: 8518168), vor der lettischen Küste losgerissen hatte, geborgen. Sie war in einem geschützten Natura 2000-Gebiet unweit von Ventspils gestrandet. Die Vorbereitungen unter Bergungskapitän Pekka Arasola, hatten bereits am 5.1. begonnen, nachdem Alfons Håkans den Auftrag erhalten hatte.
Die beiden Schlepper 'Thor' und 'Poseidon' wurden rasch mobilisiert. Allerdings führten stürmischer Wind und hoher Wellengang zu Komplikationen an der Südwestküste. Die Bergung sollte ohne Umweltschäden zu verursachen durchgeführt werden. Es gelang nach fast drei Wochen, die Barge vom Strand herunterzuziehen und nach Riga zu schleppen.
Hier wurde sie den Eignern, der Raduga Shipping, zurückgegeben. Sie hatte von der 'Raduga von Danzig, wo sie am 28.12. ausgelaufen war, nach Finnland gebracht werden sollen und war auf dem Weg dorthin in einen schweren Sturm geraten. Bei den Versuchen, die Barge wieder einzufangen, war die 'Raduga Europe' selbst erheblich beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Victoria
(22.01.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Schwergutfrachter 'Sun Rise', 21825 BRZ (IMO:9623219), kollidierte am 18.1. beim Anlegemanöver in Victoria, British Columbia, auf Position 48 24 57. 5, 123 23 20.3 W um 10.50 Uhr mit der Kaianlage. Diese wurde dabei leicht beschädigt. Am 21.1. lag der Frachter weiter in Ogden Point.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden im Bosporus
(22.01.20) Auf dem russischen Frachter 'Nadezhda', 1984 BRZ (IMO: 8611221), kam es auf der Reise von Samsun nach Istanbul während des Transits des Bosporus bei Sariyer zu einem technischen Schaden. Das in Ballast laufende Schiff steuerte die Reede von Büyükdere an und warf dort Anker. Die Crew machte sich an die Reparatur, und anschließend erreichte das Schiff seinen Zielhafen am 22.1. um 5.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß in Chiba fest
(22.01.20) Der japanische Frachter 'Sanyu Maru No.2', 499 BRZ (MMSI: 431500409) lief am 21.1. gegen 11.10 Uhr im Hafen von Chiba auf Grund. Es gelang, ihn wenig später wieder flottzumachen. Es gab keine Berichte über Schäden oder Gewässerverschmutzungen. Das in Ballast laufende Schiff setzte seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Lyttelton
(22.01.20) Der australische Kutter 'Leila Jo', 220 BRZ (IMO: 9214460), kollidierte am 12.1. gegen Mitternacht mit dem unter Liberia-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Rose Harmony', 24100 BRZ (IMO: 9778985), vor der Küste von Lyttelton. Der Kutter wurde zwar beschädigt, konnte aber ohne Assistenz nach Lyttelton zurückkehren. Die 'Rose Harmony' hatte den Hafen gerade mit Fahrtziel Ravensbourne verlassen, und die 'Leila Jo' kehrte nach einer Fangfahrt dorthin zurück, als sich der Unfall ereignete.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Transport Accident Investigation Commission (TAIC) leitete eine Untersuchung ein. Die 'Rose Harmonvy' machte am 13.1. gegen sieben Uhr in Ravensbourne fest und lief von dort am 15.1. nach Port Nelson aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bis zu vier Tote auf Sarayu River
(22.01.20) Eine Person ertrank, drei weitere wurden noch vermisst, nachdem am Morgen des 21.1. ein indisches Transportboot mit 24 Menschen an Bord auf dem Sarayu River bei Aili Parsoli auf dem Weg von Kaifighat in Ayodhya nach Dhohadan Purva in Gonda kenterte. Zuvor war es mit einer Pontonbrücke kollidiert und instabil geworden. Einige Menschen brachten sich schwimmend in Sicherheit, andere wurden von Anwohnern gerettet.
Ein 40-jähriger Lehrer wurde tot aus dem Wasser gezogen. Nach den drei noch vermissten Personen dauerte die Suche an. Dabei wurden auch Taucher eingesetzt. Die National Disaster Response Force und State Disaster Response Force waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tod nach Beerdigung
(22.01.20) 15 Menschen starben, weitere wurden vermisst, nachdem eine Pirogge am 20.1. bei starkem Wind im Kongo bei Bankay auf dem Lake Mai-Ndombe kenterte. An Bord waren rund 30 Personen, die von einer Beerdigung 35 Kilometer entfernt zurückkehrten.
Die Suche nach den Vermissten dauerte an. Oft sind diese offenen Boote in schlechtem Zustand und werden überladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tollycraft sank nach Feuer
(22.01.20) In der Schooner Cove Marina in Nanoose Bay auf Vancouver Island wurde eine Tollycraft-Yacht am Nachmittag des 19.1. durch ein Feuer zerstört und sank. Das Nanoose Bay Volunteer Fire Department musste erst mehrere hundert Fuß Schlauch ausrollen, um den Brandort zu erreichen. Das Powerboot wurde so schnell wie möglich in eine sichere Distanz zu anderen Hafenliegern gezogen.
Die Feuerwehr konnte auf diese Weise ein anderes Schiff mit geringen Schäden retten. Der Rumpf einer längsseits liegenden Segelyacht war aber durch die Hitze bereits erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Ölsperre wurde um das gesunkene Schiff ausgelegt, um die Marina vor dem daraus auslaufenden Öl zu schützen. Die Brandursache wurde noch untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neun Personen vor den Solomon Islands vermisst
(22.01.20) Vor den Solomon Islands wurden neun Personen vermisst, nachdem ihr 40-PS-Boot 'Posarae Clinic' am 20.1. gekentert in den Gewässern der Isabel-Provinz entdeckt wurde. Es war am 15.1. aus Gizo in der West-Provinz nach Süd-Choiseul with ausgelaufen. An Bord waren zwei Männer, zwei Frauen und vier Kinder.
Das leere Boot fanden Suchmannschaften unweit von Kia. Die Polizei nahm an, dass es auf der 100 Kilometer weiten Strecke in rauer See umgeschlagen war. Es wurde kieloben in der See treibend von einem Boot aus Posarae aufgefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf maledivischem Schnellboot
(22.01.20) Ein Schnellboot der Maldives National Defence Force (MNDF), die 'Velana Launch', geriet am 21.1. gegen 16 Uhr unweit von Guraidhoo im Kaafu Atoll in Brand. Das Feuer konnte von der Crew gelöscht werden. Es gab keine Verletzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermisstem Fischer dauert an
(21.01.20) Taucher der Garda Sub-Aqua Unit sind am 21.1. von dem Tonnenleger 'Granuaile' aus zu dem Wrack des am 4.1. Trawlers 'Alize' neun Meilen vor Hook Head Hook Head im County Wexford abgestiegen in der Hoffnung, den 2,5 Wochen nach dem Schiffbruch weiterhin vermissten Fischer Willie Whelan zu finden. Die große Wassertiefe machte aber eine genaue Untersuchung des Wracks bislang unmöglich. Der 61-jährige Joe Sinnot war nach dem Schiffbruch von dem Rescue-116-Helikopter aus der See gezogen worden, war aber bereits tot.
Der 41-jährige Mr Whelan, 41 wurde seither vermisst. 17 Tage lang suchten die HM Coast Guard, die RNLI, der Naval Service und örtliche Schiffer nach ihm. Das Patroullienboot 'LE James Joyce' war auf Standby in dem Seegebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Zolloffiziere starben bei Bootsunglück in Hongkong
(22.01.20) Drei Zolloffiziere kamen ums Leben, als das Zollboot 'CE 13' am 21.1. nahe des Hong Kong International Airport bei der Kollision mit einem Schmugglerboot, das eine illegale Ladung Gefrierfleisch an Bord hatte, bei Chek Lap Kok Island nördlich von Lantan Island kenterte. Es handelte sich um eine 43-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 39 und 27 Jahren. Die zwei Crewmitglieder überleben den Unfall. Das Fire Services Department schickte 72 Einsatzkräfte nach dem Alarm um 21.15 Uhr zu der Unglücksstelle.
Die Retter waren 30 Minuten später vor Ort und lokalisierten die drei Opfer binnen Minuten in der Kajüte. Sie wurden geborgen und Tuen Mun Hospital für tot erklärt. Die beiden Überlebenden waren an Deck gewesen.
Das Boot wurde 2016 in Dienst gestellt und war um 18 Uhr von der Station Stonecutters Island zu einer Anti-Schmuggler-Patroullie ausgelaufen. Das von ihm verfolgte Fahrzeug wurde später leer in der See treibend entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter von Fischereipräsident ging in Flammen auf
(22.01.20) Am 7.1. geriet der Kutter 'Peruga' von George Barisich, dem Präsidenten der United Commercial Fishermen's Association, und sein Decksmann Robert Campo Jr. beim Garnelenfang auf dem Lake Borgne in brand. Gegen 22 Uhr stellten sie Rauchentwicklung fest, und Minuten später stand bereits die gesamte Kajüte in Flammen.
Die Coastguard war rechtzeitig vor Ort und konnte die beiden Fischer retten, unmittelbar bevor sie über Bord ins kalte Wasser hätten springen müssen. Das Schiff aber ging in Flammen auf und sank eine Viertelmeile nordwestlich von Half Moon Island.
Quelle:Tim Schwabedissen


21.01.2020

Frachter 'Zelek Star'
Frachter 'Zelek Star'
(Bild: Alda Nathaniel) Großbild klick!
Sturm vereitelt Bergungsstart in Ashdod/Isreal
(21.01.20) Seit fast vier Wochen liegt der unter Vanuatu-Flagge laufende Frachter 'Zelek Star', 2833 BRZ (IMO:9379117) bereits unweit der Hafenmolen von Ashdod auf Grund. Am 26.12. war er auf Drift gegangen, nachdem der Anker nicht mehr gehalten hatte, und war auf Position 34°35'22.92' N 33°24'14.82' E festgekommen. Am 2.1. wurde eine LOF mit SCOPIC von der Bergungsfirma T&T Salvage unterzeichnet, die das Schiff nun wieder auf tiefes Wasser bringen soll.
Der geplante Start der eigentlichen Bergung war für den 20.1. geplant. Doch schlechtes Wetter machte den Bergern einen Strich durch die Rechnung. So könnte der Frachter noch einige Zeit länger eine Touristenattraktion vor der Stadt bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Sea Lion' gestrandet in der Cadboro Bay
'Sea Lion' gestrandet in der Cadboro Bay
(Bild: Jerry Donaldson) Großbild klick!
Bürokratische Hürden sorgen für Frustration bei Beseitigung von Wracks in B.C.
(21.01.20) Die Dead Boat Society arbeitete gemeinsam mit Oak Bay, Saanich, seit dem 20.1. daran, ein halbes Dutzend Boote, die am Wochenende in der Cadboro Bay angetrieben sind, zu beseitigen. Sie wurden auf beiden Seiten der Saanich- und der Oak Bay in British Columbia entdeckt, nachdem ein Sturm aus Düdost mit über 80 km/h Windgeschwindigkeit am 18.1. über Greater Victoria gezogen war und schwere Schäden angerichtet hatte. Mindestens vier Boote wurden auf Grund getrieben, zwei weitere sanken. Aus mindestens einem lief Treibstoff ins Wasser.
Es wurde spekuliert, ob einige der Bootseigner neu in der Cadboro Bay waren und noch nicht ausreichend vertraut mit den Windverhältnissen hier. Es handelt sich um ein windiges Gebiet mit geringer Wassertiefe und Sandgrund. Deshalb müssen Boote hier sehr sicher verankert werden. Die Dead Boat Society war nun in Kontakt mit dem Distrikt der Oak Bay und von Saanich sowie der kanadischen Coast Guard, doch die Reinigungsarbeit gestaltete sich komplex und mit verschiedensten juristischen Zuständigkeiten verschiedener Behörden und Regierungen, die die Küstenlinie kontrollieren.
Eines der Boote lag direkt an der Grenze von Oak Bay und Saanich, was zu weiteren Komplikationen führte. Die Society versucht zuerst die Eigner der Boote zu finden, doch häufig führen die Registrierungsnummern zu keinen Kontaktinformationen. Dann muss ein Boot neu registriert werden, was ein langer Prozess ist.
Während dieser Zeit bleiben sie in ihrer Lage. Der Bürgermeister von Oak Bay, Kevin Murdoch, teilt die Frustration über die bürokratischen Hürden, doch seine Hände sind gebunden. Wahrscheinlich wird der Distrikt einen Fonds zur Finanzierung der Bergungsarbeiten samt Personal und Material auflegen. Wichtig wäre aber auch eine vorbeugende Arbeit zur Vermeidung von solchen Havarien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Baggerschiffs 'Spencer'
Wrack des Baggerschiffs 'Spencer'
(Bild: DNR) Großbild klick!
Räumungsprogramm für aufgegebene Schiffe im Snohomisch County
(21.01.20) Etliche Bootswracks säumen weiterhin die Wasserwege im Snohomish County, trotz der intensiven staatlichen Bemühungen zur Wrackräumung. Der Spencer Island Park ist ein Paradies für Naturliebhaber, aber auch ein Schiffsfriedhof. Vergessene, aufgegebene Hulken, rostige Schlepper, Kutter, Kranschiffe mit leeren Fensterhöhlen, verrottete Segelboote und verschlammte Rümpfe - entlang des Ebey Slough nahe Everett, östlich der Interstate 5 und nördlich des U.S. Highway, liegen etliche Wracks, die die Umwelt gefährden und nicht nur Anwohnern ein Dorn im Auge sind.
Abfälle treiben aus den Wracks ab und den Fluss hinab. Ein besonders großes Schiff ist der 100 Fuß lange Kutter 'Midas'. Im vergangenen Sommer schickte das Department of Natural Resources zwei Schlepper, um ihn zu räumen. Tatsächlich wurde er nur auf eine Flussbank beim Ebey Slough geschoben und lag dort seither halb unter Wasser.
Immerhin hat das DNR seit 2002 nicht weniger als 580 aufgegebene oder wrackgewordene Boote aus den Wasserwegen in Washington aus illegalen Marinas entfernt. 12 von ihren Eignern aufgegebene Boote wurden im Oktober 2019 von legalen Liegeplätzen geräumt und auktioniert. Vor fünf Jahren war ein Programm zur Unterstützung von Bootseignern aufgelegt worden, die notwendige Reparaturen nicht mehr bezahlen konnten. Dennoch bleiben die Schiffsfriedhöfe offenbar ein Kampf gegen Windmühlenflügel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Stornoway erneut in Not
(21.01.20) Als der 15 Meter lange Kutter 'Ranger - OB 29' den Hafen von Stornoway am 19.1. erreicht hatte, standen der schottische Fire and Rescue Service und Stornoway CRT am Kai bereit, beim lenzen und sichern des Havaristen zu assistieren. Nachdem alles Wasser ausgepumpt war, rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Allerdings wurden sie wenig später erneut zum Hafen gerufen: Eine Planke des Rumpfes war abgesprungen, und schon wieder sprudelte Wasser in den Rumpf des Kutters.
Die 'Stornoway Alb', die Feuerwehr, Stornoway CRT und AC18 kamen erneut zu Hilfe und überwachten nach dem neuerlichen Auspumpen die Situation des Schiffs. Die Lenzpumpe des Helo R948 wurde an Bord belassen und von der Crew überwacht, bis der folgende Morgen anbrach. Früh am 20.1. verholte der Kutter zu einem Slip im Hafen und wurde dort zur Reparatur aus dem Wasser gezogen.
Die 'Ranger - OB 29' hatte am 19.1. um 13.26 Uhr Wassereinbruch im Sturm erlitten, als sie sich 15 Meilen westlich von Kinlochbervie in Sutherland auf Position 58 27 12.3 N, 005 31 17.2 W befand. Ein Mayday Relay erreichte die HM Coastguard vom in der Nähe befindlichen Kutter 'Harvest ReaperAs'. Der Havarist drohte bei 45 Meilen Windgeschwindigkeit und sechs Meter hohen Wellen zu sinken.
Die Coastguard koordinierte die anschließende SAR-Operation, an der die RNLI-Boote der Stationen Lochinver und Stornoway, ein Helikopter der Coastguard in Stornoway, der Notfallschlepper 'Ievoli Black', der Kutter 'Enterprise', die 'Electron' und die HMS 'Sutherland' der britischen Marine teilnahmen. Wegen des hohen Seegangs konnte eine Lenzpumpe nur auf dem Luftweg an Bord abgesetzt werden.
Nachdem diese um 14.30 Uhr arbeitete, nahm der Kutter Kurs auf Stornoway unter Eskorte der Seenotretter. Am Abend war deren Einsatz beendet. Die Landeinsatzkräfte hingegen wurden entsprechend noch mehrfach beschäftigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Ulsan
(21.01.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker 'Valour', 12814 BRZ (IMO: 9226009), kollidierte am 20.1. um 14.30 Uhr mit einem koreanischen Kutter vor Ulsan, als er von Slavyanka kommend den Hafen ansteuerte. Der Kutter mit sechs Mann an Bord wurde schwer beschädigt, blieb aber schwimmfähig und konnte den Hafen von Gampo nördlich von Ulsan mit eigener Kraft erreichen. Die 'Valor' warf zunächst auf der Außenreede von Ulsan Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Containerfrachter
(21.01.20) Im Maschinenraum des unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Containerfrachters 'EM Oinousses', 25294 BRZ (IMO:9203514), brach am Nachmittag des 19.1. ein Feuer aus, als er sich mit einer 25-köpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Maputo nach Mombasa befand. Das Schiff wurde auf on Position 14 33 12 S 41 00 48 E oberhalb von Nacala im Mozambique Channel manövrierunfähig. Der Maschinenraum wurde abgeschottet und das automatische Feuerlöschsystem aktiviert.
Zwei Schlepper kamen zur Assistenz aus Nacala, die unter Bahamas-Flagge laufenden 'RT Magic' und 'RT Spirit'. Sie nahmen den Frachter gegen 21 Uhr auf den Haken und nahmen mit ihrem Anhang Kurs auf Nacala. Dort traf er am Morgen des 21.1. ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler bei Magadan
(21.01.20) Am Morgen des 21.1. brach auf dem russischen Trawler 'Enigma Astralis', 3036 BRZ (IMO:9217149), ein Feuer im Ochotskischen Meer südöstlich von Magadan aus. Es kam dabei zu starker Rauchentwicklung, ohne das von anderen Schiffen aus offene Flammen festgestellt wurden.
Alle 47 Crewmitglieder wurden auf andere Fischereifahrzeuge, die sich in der Nähe befanden, evakuiert. Es gab offenbar keine Verletzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran bei Fort Bloquet gestrandet
(21.01.20) Am 20.1. gegen 18 Uhr wurde das CROSS Etel alarmiert, nachdem ein Katamaran zwischen, Guidel und der Insel Groix bei fünf Windstärken n Seenot geraten war. Es strahlte ein Mayday Relay aus und rief das Rettungsboot 'Notre Dame du calme' der SNSM-Station in Groix, die 'GMF-Plac'h-Dolan' der SNSM-Station Clohars-Carnoët, einen Dragon 56-Rettungshubschrauber, eine Atlantic II der Marine und ein Patroullienboot der Feuerwehr in Morbihan zu Hilfe. Gegen 20 Uhr wurde der Katamaran vor Fort Bloquer gestrandet von der Atlantique II entdeckt.
Der Dragon 56 überflog die Strandungsstelle und entdeckte im Scheinwerferlicht die beiden Bootsfahrer, denen es um 20.15 Uhr gelang, schwimmend das Ufer zu erreichen. Sie waren unverletzt und wurden von der Feuerwehr betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bagger brannte auf Frachterdeck
(21.01.20) Am 20.1. gegen 11 Uhr brach im Maschinenhaus des Baggers, der auf dem Oberdeck des norwegischen Frachters 'Framfjord', 1683 BRZ (IMO: 9340738), steht, ein Feuer aus. Das Schiff lag nördlich von Skattøra in Tromsø. Flammen schossen meterhoch aus dem Motor empor.
Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war aber rasch vor Ort und konnte den Brand binnen kurzer Zeit löschen, bevor er sich weiter hätte ausbreiten können. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Hydrauliköl auf ein heißes Rohr getropft war und sich entzündet hatte. Der Frachter war am 16.1. aus Hammerfest ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion vor Santa Marta
(21.01.20) Die kolumbianische Marine rettete am 20.1. zwei Personen an Bord der 'Capi Chuco' in der Santa Marta Bay. Das Passagierboot war nach einem Ausfall der Hauptmaschine in stürmischer See gekentert. Skipper und sein Fahrgast landeten in der See. Von der Coast Guard Station in Santa Marta kam ein Boot zu Hilfe und rettete die beiden Schiffbrüchigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Tote bei Unglück auf Stausee in Thailand
(21.01.20) Fünf Menschen ertranken, nachdem ein Transportboot am Morgen des 20.1. einen unter Wasser liegenden Baum rammte und auf dem Sirikit-Damm-Reservoir im Tha Pla-Distrikt kenterte. Es war vom Dorf Huay Ta in Tambon Nang Phaya kurz nach neun Uhr mit 10 Fahrgästen und dem Skipper an Bord ausgelaufen.
Es hatte auch landwirtschaftliche Güter und ein Auto geladen. Zwei Kilometer vor dem Fahrtziel Ban Tha Rua kam es zu dem Unglück. Wegen der Trockenzeit war der Wasserpegel in dem Reservour gesunken, und der Baum befand sich dicht unter der Wasseroberfläche. Das Boot nahm Wasser und schlug kurz darauf um.
Rettungskräfte der Uttaradit Songkroh Foundation kamen zu Hilfe und konnten sechs Menschen, darunter ein Mädchen, lebend aus dem Wasser ziehen. Fünf weitere, darunter der Skipper, konnten nur noch tot geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Bootsunglück in Boracay
(21.01.20) Ein 45-jähriger chinesischer Tourist kam am 21.1. gegen 11 Uhr bei einem Bootsunglück vor Boracay Island in Aklan ums Leben. Er war mit einer Gruppe Urlauber und ihrem philippinischen Tourguide auf einem Insel-Hopping-Ausflug, als das Auslegerboot 'Jocelyn 1' vor Barangay Balabag in Boracay gegen Mittag kenterte, nachdem der Ausleger vor Diniwid Beach brach, wo unvermittelt hoher Seegang auftrat. Personal der Station Boracay der philippinischen Coast Guard (PCG) kam zu Hilfe, und 22 weitere Touristen, der Guide sowie die dreiköpfige Crew wurden wohlbehalten gerettet.
Ein Mann aber starb trotz sofort durchgeführter Wiederbelebungsmaßnahmen im Ciriaco S. Tirol Memorial Hospital. Zwei Frauen und ein 11-jähriges Mädchen wurden medizinisch betreut und dann ins Krankenhaus in Kalibo gebracht, wo sie das Bewusstsein wiedererlangten und stabilisiert wurden. Die übrigen 17 kehrten wohlbehalten in ihre Hotels zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner kenterte - Reporter auf Präsidentenbegleitung landeten im Wasser
(21.01.20) Am Nachmittag des 21.1. kenterte der indonesische Schoner 'Plataran Pinisi Bali' mit Reportern an Bord, die den Arbeitsbesuch von Präsident Joko 'Jokowi' Widodo und seiner First Lady Iriana in Labuan Bajo in East Nusa Tenggara (NTT) begleiteten. Das Schiff verunglückte auf der Fahrt nach Bidadari Island. Alle sieben Berichterstatter an Bord sowie die Crew wurden gerettet.
Allerdings ging ihre Ausrüstung dabei verloren. Am 20.1. waren der Wirtschaftsminister Erick Thohir sowie Umwelt- und Forstwirtschaftsminister Siti Nurbaya auf demselben Schiff gewesen. Die Reporter hatten erst der Übergabe von Landzertifikaten an Anwohner am Morgen beigewohnt.
Dann entschieden sie, an Bord des Schiffs zu gehen, um der Rückfahrt des Präsidenten und seiner Entourage zum Komodo Airport, von wo sie nach Jakarta flogen, beizuwohnen. Doch der Schoner geriet in starken Wind und kräftige Strömungen, in denen er sich auf die Seite legte. Binnen Sekunden schlug er schließlich um.
Beschäftigte des in der Nähe stehenden Hotels Plataran eilten mit einem Speedboot zur Unglücksstelle und nahmen die Schiffbrüchigen an Bord. Alle wurden im Hotel von medizinischem Personal des Siloam Hospital in Labuan Bajo betreut. Später machten sie sich dann ebenfalls wieder bereit zum Rückflug nach Jakarta um 154.40 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsmann unterbrach Geburtstagsfeier für Seenoteinsatz
(21.01.20) Simon Nuding, ein freiwilliger Rettungsmann der RNLI, verließ am 20.1. ungeplant die Feier zu seinem 40. Geburtsttag, nachdem ein Motorboot einen Notruf gefunkt hatte. Es war am Newtown Creek auf Grund gelaufen, und der Alarm für das RNLI-Boot aus Lymington erreichte auch ihn um 19.10 Uhr. Das Rettungsboot lief wenig später bei fallendem Wasserstand aus dem Lymington River aus und ging auf Ostkurs zum Newtown Creek auf derIsle of Wight und erreichte das sieben Meter lange Motorboot mit seinen zwei Crewmitgliedern binnen kurzer Zeit.
Es saß im Innern des Creek fest, hatte aber noch Wasser unterm Kiel. Zwei Seenotretter wurden an Bord abgesetzt, ein dritter ging ins Wasser und half dabei, das Motorboot zu schieben, nachdem es freigeschleppt war. Es konnte dann mit eigener Kraft, eskortiert vom Rettungsboot, den Hafen von Lymington ansteuern. Um 20 Uhr war das RNLI-Boot wieder klar auf Station. Rudergänger Simon Nuding konnte wenig später seine Feier im Kreise der Familie und Freunde fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


20.01.2020

Fähre 'Chiquinho BL' in Valletta
Fähre 'Chiquinho BL' in Valletta
(Bild: Brett Bachman) Großbild klick!
Neue Fähre mit technischen Problemen in Valletta
(20.01.20) Am 14.1. um 17.30 Uhr machte die unter Panama-Flagge lauifende Fähre 'Chiquinho BL', 1316 BRZ (IMO: 9899246), in Valletta fest und hatte am Achterschiff an Backbordseite sowie der Heckrampe intensive schwarze Flächen durch Ruß und Öl oder starke Hitzeeinwirkung. Der Bereich erstreckte sich um den dort angeordneten Abgasaustritt. Die Verfärbungen deuteten auf Maschinenprobleme hin.
Das Schiff verließ den Hafen wieder am 16.1. um 17.30 Uhr und nahm Kurs auf Gibraltar, wo es am 21.1. festmachen sollte. Es befand sich auf der Überführungsfahrt von der südkoreanischen Bauwerft, der Mirae Shipyard Co. Ltd. in Goseong, an seine Eigner, die Sofrena Sociedade de Afretamentos E Navegacao

Verrußtes Heck der 'Chiquinho BL'
Verrußtes Heck der 'Chiquinho BL'
(Bild: Brett Bachman) Großbild klick!
S.A. auf den Kapverdischen Inseln.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Guilvinec abgeschleppt
(20.01.20) Am 18.1. um 13.45 Uhr wurde das SNSM-Boot 'Le Prince d'Eckmühl' der Station Saint-Guénolé vom CROSS ETel alarmiert, nachdem der französische Trawler 'Liou an Amzer-LH.798990', 17 BRZ (MMSI: 227602810), einen Maschinenausfall 20 Meilen westlich der Étocs erlitten hatte. Das Schiff mit seiner dreiköpfigen Crew bat zum Assistenz beim Einlaufen in den Hafen von Guilvinec.
Bevor das SNSM-Boot den Havaristen erreichte, wurde dieser von dem Trawler 'Men Ar Groas' auf den Haken genommen.
Um 19.40 Uhr lief die 'Le Prince d'Eckmühl' aus und erreichte den Schleppzug um 20.20 Uhr. Sie übernahm dann die Schleppleine von der 'Men Ar Groa'. Am 19.1. um 00.15 Uhr erreichte der Havarist den Hafen von Guilvinec und wurde dort sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dreimaster 'Carl' strandet 1917
Dreimaster 'Carl' strandet 1917
(Bild: Padstow Museum) Großbild klick!
Deutscher Dreimaster tauchte 102 Jahre nach Strandung wieder aus Sand auf
(20.01.20) An der Küste von Padstow legten Stürme das Wrack des deutschen Dreimasters 'Carl' frei, der vor über 100 Jahren auf einem Riff in der Booby's Bay strandete, als sie sich im Schlepp der Royal Navy befand. Das Schiff entstand 1893 in Maryport und war in Hamburg beheimatet. Als der 1. Weltkrieg ausbrach, wurde es in Cardiff beschlagnahmt.
Es wurde sogar spekuliert, es habe als Minenleger dienen sollen. Am 7.10.1917 wurde die 'Carl' gerade nach London zum Abbruch verschleppt, als sie sich losriss und auf Grund lief. Zwei Schlepper der Admiralität aus Devonport versuchten vergeblich, das Schiff wieder flottzumachen.
Sie bekamen es zwar zunächst vom Außenriff herunter, doch dann brachen beide Schlepptrossen, und das Schiff kam erneut, diesmal auf dem Innenriff, fest. Bei einem weiteren Abschleppversuch brachen die Trossen wieder, und kurz darauf brach die 'Carl' auseinander und wurde ein Totalverlust.
Überreste von 'Carl'
Überreste von 'Carl'
(Bild: Greg Martin) Großbild klick!
102 Jahre später, um Weihnachten herum, begannen die rostigen Überreste aus dem Sand aufzutauchen. Auch Holzreste fanden sich noch zwischen den genieteten Spanten, die nur bei Niedrigwasser sichtbar waren. Inzwischen hat dieser es allerdings auch schon wieder begraben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion der 'Sunda'
Rettungsaktion der 'Sunda'
(Bild: Sea Star Team) Großbild klick!
Frachtercrew rettete Segler und Bordhund im Atlantik
(20.01.20) Die Crew des liberianischen Bulkcarriers 'Sunda', 19906 BRZ (IMO: 9498236), rettete am 10.1. am 10.1. eine französische Familie, deren Hund und den portugiesischen Skipper einer Segelyacht, die nach einem Motorschaden auf dem Atlantik trieb. Nachdem die 'Sunda' um Assistenz gebeten worden war, nahm sie Kontakt mit der Crew auf und wurde informiert, dass diese wohlauf, aber erschöpft sei. Er bekam am 9.1. Sichtkontakt zur Yacht, es wurde wegen des schlechten Wetters vor Ort entschieden, mit der Rettungsaktion bis zum nächsten Morgen zu warten.
Der Frachter hielt sich die folgenden Stunden in unmittelbarer Nähe des Boots, falls sich die Lage verschlechterte. Wegen des anhaltenden stürmischen Wetters mit vier Meter hohen Wellen musste die Rettungsoperation fünf Mal unterbrochen werden, während sich der Frachter in eine möglichst günstige Position zu manövrieren versuchte. Dann gelang es, eine Leine zu übergeben und um 15.05 Uhr die Yacht längsseits zu bekommen.
Binnen 10 Minuten wurden dann alle vier Personen, ein Ehepaar mit ihrem 16-jährigen Sohn und deren Hund sowie der Skipper, unversehrt an Bord geholt. Anschließend setzte die 'Sunda' die Reise von Klaipeda nach Santarem fort. Sechs Tage lang blieben die Geretteten an Bord, bis sie im Hafen von Macapa abgesetzt wurden. Dann setzte ihr Rettungsschiff die Fahrt den Amazonas aufwärts fort und machte am 17.1. in Santarem fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Portsmouth: Maschinenproblem im Englischen Kanal
(20.01.20) Auf dem liberianischen Containerfrachter 'AAL Kobe', 23930 BRZ (IMO: 9498444), kam es auf der Reise von Emden nach Arinaga am 18.1. um 4.15 Uhr zu Problemen mit Maschine und Kesselanlage auf der Position 50 24 11 N 000 39 18 W. Die Reparaturarbeiten wurden gegen neun Uhr durch die Crew abgeschlossen. Das Schiff nahm wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 23.1. erreichen
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht trieb vor Mobile
(20.01.20) Das Patroullienboot 'Decisive' der US Coast Guard assistierte am 18.1. der 52 Fuß langen Motoryacht 'Sava' vor Mobile, Alabama. Um 7.23 Uhr funkte die vierköpfige Crew einen Notruf, nachdem das Schiff 82 Meilen südlich von Cape San Blas, Panama City, Florida, durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig geworden war und in der See trieb. Eine HC-144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile und die 'Decisive' wurden zu der Position mobilisiert.
Das Flugzeug lokalisierte den Havaristen gegen 10 Uhr und stellte eine direkte Funkverbindung her. Das Patroullienboot traf um 19.30 Uhr ein und setze ein Boardingteam an Bord ab. Dieses reparierte die Maschine, sodass der Havarist wieder Fahrt aufnehmen konnte. Er wurde von dem Patroullienboot zur Küste eskortiert und ankerte um 20.15 Uhr nahe der St. Andrews Marina in Panama City..
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Einspritzsystem auf der Nordsee
(20.01.20) Auf dem holländischen Containerfrachter 'Greetje', 5056 BRZ (IMO: 9186388), kam es am 18.1. auf der Fahrt von Cork nach Rotterdam zu einem Schaden an einem Rohr der Öleinspritzung. Nach einer Reparatur auf Position 50 09 12.0 N, 003 06 36.0 W durch die Crew nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Es machte am 19.1. um 22.50 Uhr bei der Rhenus Logistics in Maasvlakte fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterwechsel vor Liverpool
(20.01.20) auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier 'SSI Invincible II', 33044 BRZ (IMO: 9434747), kam es auf der Reise von Bilbao nach Liverpool am 18.1. um 7.55 Uhr zu einem Defekt an einem Ölfilter auf Position 50 39 07.4 N, 006 19 55.5 W. Das Schiff trieb in der See, während der Filter ausgetauscht wurde. Um 8.40 Uhr nahm es wieder Fahrt auf und warf am 19.1. um 3.45 Uhr vor Liverpool auf Position 53° 29.50' N 003° 25.24' W Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai
(20.01.20) Die samoanische Fähre 'Manu'atele' wurde schwer beschädigt, als sie am 19.1. im Sturm mit einem Dock in Ofa auf der Insel Manu'a kollidierte. Der Anleger trug mehrere Risse davon, und Metallverstärkungen wurden freigelegt. Ein Bulldozer half, das Schiff mit Leinen zu stabilisieren. Anwohner halfen mit Reifen und anderem Material als provisorischen Fendern, um weitere Schäden zu verhindern.
Menschen wurden nicht verletzt. Die Fähre war auf der Fahrt von Pago Pago nach Ta'u gewesen, doch wegen einer Wetterverschlechterung durch den Wirbelsturm hatte sie in Ofu Schutz gesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler vor Plymouth in Schwierigkeiten
(20.01.20) Am 18.1. kam das RNLI-Boot aus Plymouth, die 'Annabel E Jones', einer Segelyacht zu Hilfe, deren Skipper Gesundheitsprobleme und einen Motorschaden eine Meile südlich der Hafenmole meldete. Er hatte die Coastguard um Assistenz gebeten, die wiederum die Seenotretter mobilisierte. Die Freiwilligencrew lokalisierte die Yacht kurz nach dem Auslaufen.
Der Skipper brauchte medizinische Hilfe. Es wurde entschieden, einen Mann auf seinem Boot abzusetzen und dieses zur Station zu bringen. Hier stand ein Krankenwagen bereit, dessen Personal den Segler untersuchte und ihn danach in die Obhut von Angehörigen entließ.
Die Yacht wurde dann zurück nach Millbay geschleppt. Um 17.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampenschaden in Athenios
(20.01.20) Am Abend des 18.1. kam es zu einem Schaden an einem Kabel der Rampe der griechischen Fähre 'Andros Jet', 2695 BRZ (IMO: 9150987), in Athenios. An Bord waren drei Passagiere und drei Fahrzeuge. Das Schiff kam von Sikinos und war auf dem Weg nach Santorini und Anafi.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder Feuer auf Golden Ray
(20.01.20) Auf dem unter Marshall Islands-Flagge registrierten Autofrachter 'Golden Ray', 71178 BRZ (IMO: 9775816), der gekentert in St. Simons Sound liegt, kam es am 19.1. erneut zu einem Feuer. Rauch und Flammen schlugen hoch, als bei Schweißarbeiten, die die Berger der T&T Salvage LLC an Bord durchführten, eine Stück erhitztes Eisen abstürzte. Es setzte mindestens ein Fahrzeug im Schiffsinnern in Brand.
Das T&T Salvage Fire Rescue-Team war binnen 15 Minuten vor Ort. Mithilfe eines Boots konnte es das Feuer rasch löschen. Es überwachte den Brandort für den Rest des Tages. An Bord des Wracks waren auch immer noch 50.000 Gallonen Öl.
Quelle:Tim Schwabedissen


Philippinischer Kutter vermisst
(20.01.20) Die philippinische Coast Guard (PCG) suchte nach sieben Fischern, die samt ihrem Kutter 'Narem 2' seit dem 14.1. vermisst wurden in den Gewässern von Barangay Hermosa, Dasol, Pangasinan. Das Schiff war am 6.1. in See gestochen, kehrte aber nicht, wie geplant, am 14.1. nach Infanta, Pangasinan zurück. Der letzte Kontakt über Funk war am 13.1. um 14.30 Uhr, als das Schiff gegen 13 Fuß hohe Wellen ankämpfte und sich 60 Meilen vor Camaso Island in Dasol, Pangasinan, befand.
Die Küstenache setze ein BN Islander-Suchflugzeug ein, das ein Seegebiet 60 bis 90 Meilen vor Camaso Island abflog. Das Bureau of Fisheries and Aquatic Resources schickte das Offshoreschiff BRP 'Lapu-Lapu' in das Suchgebiet. Örtliche Fischer wurden gebeten, ebenfalls Ausschau zu halten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter hatte Wassereinbruch vor den Minks
(20.01.20) Im Seegebiet der Minks an der Nordwestküste von Schottland funkte der Kutter 'Ranger - OB 29' (MMSI: 235000891), mit einer dreiköpfigen Crew an Bord am 19.1. um 13.20 Uhr Mayday in stürmischem Wetter. Er hatte Wassereinbruch erlitten und drohte 15 Meilen westlich von Kinlochbervie in Sutherland
bei 45 Meilen Windgeschwindigkeit und sechs Meter hohen Wellen zu sinken. Die HM Coastguard koordinierte die SAR-Operation, an der sich das RNLI-Boot aus Lochinver und ein Helikppter der Coastguard in Stornoway beteiligten.
Das Rettungsboot lief um 13.30 Uhr aus und konnte um 14.30 Uhr eine Lenzpumpe an Bord absetzen, wozu der Hubschrauber wegen der hohen See genutzt wurde. Dieser kehrte dann zu seiner Base zurück und sollte eine weitere an Bord nehmen. Auch ein Frachter und ein Notfallschlepper nahmen Kurs auf die Position.
Es gelang unterdessen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Pumpen förderten mehr Wasser, als nachlief, und der Kutter nahm, eskortiert vom Rettungsboot, Kurs auf Stornoway. Das dortige RNLI-Boot kam den beiden Schiffen entgegen, und nachdem es sie erreicht hatte, konnte das Boot aus Lochinver um 18:15 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden. Um 20.15 Uhr war es wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Kühlfrachter
(20.01.20) Am Morgen des 20.1. um 9.50 Uhr brach ein Feuer im Maschinenraum des russischen Kühlfrachters 'Vyborg', 6971 BRZ (IMO: 9172698), im Hafen von Archangelsk aus. Das Schiff lag dort im Trockendock zur Überholung. Der Brand erfasste eine Fläche von 100 Quadratmetern im Bereich der Ruderabteilung.
Dichter Rauch quoll aus dem Schiffsinnern. 34 Feuerwehrleute und Rettungskräfte rückten mit sieben Löschfahrzeugen an, um das Feuer zu bekämpfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


18.01.2020

Schlepptrosse wird übergeben
Schlepptrosse wird übergeben
(Bild: ALP Maritime Service) Großbild klick!
Frachter bekommt neue Hauptmaschine in Campamento
(18.01.20) Am 15.1. ging der holländische Frachter 'Alamosborg', 11885 BRZ (IMO: 9466348), nach monatelangen Reparaturarbeiten erstmals wieder in Fahrt. Um 6.50 Uhr legte er von der Werft in Campamento ab, in der er nach einem Maschinenschaden seit dem 3.8.2019 zur Reparatur gelegen hatte. Nach einer Erprobungsfahrt entlang der spanischen Küste lief er am 16.1. um um 22.40 Uhr in Algeciras am Dique de Abrigo Ingeniero an.
Die Geschichte began am 1.7. auf dem Atlantik. Der Frachter war am 18.6. aus Duluth mit Zuckerrübenpellets nach Casablanca ausgelaufen. Plötzlich und ohne Vorwarnung fiel die Hauptmaschine aus. Das Schiff trieb 250 Meilen nordöstlich der Azoren. Der Chief stellte einen großen Schaden am Hauptmotor fest.
Der Kolbenzylinder 5 hatte einen Pleuelstangenbruch, ein gebrochenes Kurbelgehäuse und eine beschädigte Kurbelwelle. Casablanca war noch 730 Meilen entfernt. Der dortige Agent der Wave Shipping und der Charterer wurden informiert.
'Alamosborg' wird in Campamento eingeschleppt
'Alamosborg' wird in Campamento eingeschleppt
(Bild: Wagenborg) Großbild klick!
Für eine Reparatur musste erst der Laderaum 2 leer sein. Um einen korrekten Trim zu gewährleisten, müsste dann auch Laderaum 1 gelöscht werden. Das hieß, das zunächst die gesamte Fracht von Bord musste. Dazu rief die Wagenborg Shipping den Frachter 'Helga' der gerade nach Bilbao unterwegs war. Außerdem wurde der Schlepper 'Alp Ippon' von der Versicherung beauftragt, den Havaristen abzuscheleppen. In Campamento, nahe der Cernaval-Werft in Algeciras, war ein Liegelatz ausfindig gemacht, an dem sowohl das Leichtern der Ladung wie auch die Reparatur stattfinden konnte. Den Havaristen zunächst nach Casablanca zu bringen war keine Option, da dort nicht das Einschleppen eines antriebslosen Schiffs genehmigt würde.
Um die Ladung in Campamento löschen zu können, waren Greifer vonnöten. Diese wurden von der Wagenborg Projects & Logistics aus Delfzijl organisiert. Am 4.7. war der Frachter auf dem Haken und traf dort am 9.7. ein.
Am 14.7. wurden die Greifervon Delfzijl nach Algeciras auf den Weg gebracht. Die 'Helga' begann am 17.1. mit der Übernahme des Bunkers und der Ladung. Die Kräne wurden am 19.7. auf der 'Alamosborg' installiert, und nachdem alle nötigen Vorbereitungen getroffen worden, begann am Abend das Leichtern mit den Deckskränen mit einem Temp von 230 Tonnen pro Stunde.
Am 22.7. waren die Laderäume leer. Am Abend lief die 'Helga' nach Casablanca aus. Derweil wurden Lotsen und Schepper geordert, die 'Alamosborg' an den Reparaturkai zu bringen. Dort stellte sich dann heraus, dass die Maschine komplett ersetzt werden musste. Im Herbst verließ die 'Marietje Andrea' Italien mit einer neuen Hauptmaschine, die in den folgenden Monaten installiert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit betrunkenem Kapitän kam im Øresund vom Kurs ab
(18.01.20) Die schwedische Küstenwache ging am Abend des 17.1. an Bord des in Liberia registrierten Frachters 'Christine' 851 BRZ (IMO: 8502145), im Øresund und hat den Kapitän verhaftet, der wegen Alkohols am Ruder angeklagt wurde. Die Operation erfolgte, nachdem der VTS Øresund feststellte, dass das Schiff, das im Sund in Richtung Süden unterwegs war, unweit von Helsingborg falschen Kurs anliegen hatte und direkt auf Land zusteuerte. Der VTS Øresund alarmierte die Küstenwache und versuchte, das Frachtschiff über Funk zu erreichen, was erst nach einiger Zeit gelang.
Noch rechtzeitig wurde an Bord der Kurs geändert, aber die Küstenwache beschloss, an Bord des Schiffes zu gehen, um die Verhältnisse an Bord zu untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass der Kapitän betrunken war, woraufhin dem Schiff befohlen wurde, in Landskrona anzulegen.
Zur sicheren Navigation ging ein Lotse an Bord. Am 17.1. um 2.20 Uhr machte das Schiff fest. Der Kapitän wurde in Malmö arrestiert. Am Morgen des 18.1. verließ das Schiff Landskrona wieder mit einem Ersatzkapitän und setzte die Fahrt von Frederiksvaerk nach Riga fort, wo er am 20.1. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Pemba'
Archivbild 'Pemba'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Strahlmann-Frachter verlor acht Pontons vor Spanien
(18.01.20) Am 14.1. kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter 'Pemba', 6478 BRZ (IMO: 9504267), der Reederei Strahlmann zum Verlust eines Teils seiner Decksladung. Er ereignete sich, als sich das Schiff durch über sechs Meter hohe Wellen bei Windgeschwindigkeiten von 140 Meilen vor der Costa da Morte in galizischen Gewässern befand, vor der Insel Cies. Er war mit einer Reihe von Pontons, die für Wasserbauarbeiten genutzt werden sollten, auf der Fahrt von Ceuta nach Stettin.
Acht der Konstruktionen, die zwischen neun und 12 Metern lang, drei Meter breit und zwei Meter hoch waren, stürzten ins Wasser. Der Frachter lief anschließend den Hafen von Vigo an, wo er um 21 Uhr an der Muelle de Tranversal festmachte. Hier sollte die verbliebene Ladung neu gesichert und der Vorfalluntersucht werden.
Ponton der 'Pemba' wieder eingefangen
Ponton der 'Pemba' wieder eingefangen
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Die Pontons trieben derweil als gefährliche Schifffahrtshindernisse auf Drift. Zwei von ihnen nahmen die Kutter 'Caprichosa' und 'Villa de Argote' aus Laxe auf den Haken und schleppten sie ein. Ein drittter wurde nach Camariñas gebracht. Am 17.1. waren auch die übrigen Pontons geborgen.
Drei waren bei Langosteira gesichtet worden, zwei auf Felsen in Santa Mariña (Camariñas) gestrandet. Obwohl die 'Pemba' sofort nach der Havarie Salvamento Marítimo informiert hatte, konnte die Bergungsarbeit erst nach Wetterberuhigung stattfinden. Ein Suchflugzeug stieg auf und lokalisierte die verlorene Fracht.
Am Nachmittag dann hatten die Einsatzkräfte von Salvamento Marítimo alle noch im Meer befindlichen Pontons geborgen. Die 'Pemba' lag am 18.1. weiter in Vigo am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Gasplattform vor Ravenna
(18.01.20) Kurze Zeit nachdem der holländische Frachter 'Zaanborg', 4938 BRZ (IMO: 9224154), den Hafen von Ravenna am Abend des 15.1. verlassen hatte und Kurs auf Piräus nahm, kollidierte er mit der 3,5 Meilen vor dem Hafen stehenden ENI-Gasplattform 'Agip 1'. Dabei wurde er am Steuerbordvorschiff und dem Bug schwer beschädigt. Ein etliche Meter langer Riss entstand oberhalb der Wasserlinie, zudem tiefe Einbeulungen und groflächige Schrammen.
Um 14.50 Uhr erreichte der Havarist wieder Ravenna und machte am Porto Corsini Cruise Terminal fest. Der Hafenkapitän verhängte ein Auslaufverbot und leitete Untersuchungen gegen den Kapitän und den 1. Offizier ein wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Artikel 1123 und 1231 des Navigatioscodes. Die Wagenborg-Reederei stellte ihnen zwei italienische Verteidiger zur Seite. Die Ursache der Kollision war unklar. Das Schiff hatte noch den Hafenlotsen an Bord gehabt. Die zunächst gute Sicht hatte sich kurz nach dem Auslaufen verschlechtert. Am 18.1. lag der Frachter weiter am Kai.
Die Plattform sollte an diesem Tag erstmals inspiziert werden. Sie war zum Unfallzeitpunkt nicht in Betrieb gewesen. Es gab auch keine Wasserverschmutzungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker außer Kontrolle in Rotterdam
(18.01.20) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker 'Atlantis Amona', 2603 BRZ (IMO: 9268162), hatte in der Nacht zum 18.1. von Antwerpen kommend einen Ruderausfall auf dem Botlek in Rotterdam. Durch einen technischen Defekt kam es zu einemVerlust der Ruderkontrolle, das Schiff kam vom Kurs ab und lief achteraus statt vorwärts. Es stieß dann im Welplaathaven gegen die Kaianlage samt dreier dort festgemachter Binnenschiffe.
Eines von ihnen, das holländische Tankmotorschiff 'Chamisa D', 6980 tdw (MMSI: 244730603), das dort von Hansweert kommend erst um 18.30 Uhr festgemacht hatte wurde am Heck getroffen, riss sich beim Aufprall los und wurde mit dem Bug gegen den Kai gedrückt. Auf allen betroffenen Fahrzeugen blieb es aber bei geringen Sachschäden. Menschen wurden nicht verletzt. Der Chemikalientanker machte anschließend am Cargill Terminal in Rotterdam fest, wo Taucher abstiegen, um den Rumpf zu untersuchen. Eine Reparatur sollte in der kommenden Woche stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Hydraulikölleck
(18.01.20) Auf dem dänischen Tanker 'Maersk Tacoma', 29445 BRZ (IMO: 9708617), kam es am 17.1. um 11.15 Uhr auf der Fahrt von Antwerpen nach Gibraltar in Ballast laufend zu einem Hydraulikölleck im Maschinenraum. Das Schiff war NUC auf Position 50 13 42 N, 001 09 18 W. Um 11.35 Uhr war der Schaden behoben, und es setzte die Reise nach Gibraltar fort, wo es am 21.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgebrannter Kühlfrachter wartet in Busan auf sein Ende
(18.01.20) Mit Backbordschlagseite und erkennbaren schweren Brandschäden lag der unter Panama-Flagge registrierte Kühlfrachter 'Sea Mark', 5321 BRZ (IMO: 8317423), inzwischen im Nordhafen von Busan. Das Wrack wurde von einem Ölschlängel umgeben und soll wohl verschrottet werden. Das Schiff war am 18.12.2019 auf Position 24 45 N 144 40 E rund 180 Meilen östlich von Iwo Jima auf dem Pazifik in Brand geraten, als es von General Santos über Ningbo nach Majuro unterwegs war.
Hier hätte es am 25.12. eintreffen sollen, erreichte den Hafen aber nie mehr. Die 23-köpfige Crew gab das Schiff auf und wurde vom Tanker 'Golden Aspirant' (IMO: 9758313) gerettet, der auf der Fahrt von Geelong nach Yokohama war. Dort wurden sie am 21.12. abgesetzt. Die Nippon Salvage Co Ltd wurde am 22.12. unter LOF unter Kontrakt genommen, den Havaristen zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Dubai ausgebrannt
(18.01.20) Auf einer Motoryacht vor Dubai brach unweit des Burj Al Arab bei Madinat Jumeirah am 17.1. gegen 14 Uhr ein Feuer aus. Dichter Rauch stieg von dem Schiff auf. Die Dubai Civil Defence rettete die dreiköpfige Crew, bevor mit den Löscharbeiten begonnen wurde. Der Brand wurde durch einen Maschinenausfall und eine dann stattfindende Ölleckage verursacht.
Das Öl hatte Feuer gefangen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Brand konnte von dem Schlepper 'AST 22 Dubai' gelöscht werden, die Yacht wurde aber zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenboot in Gioia Tauro versenkt
(18.01.20) Als am 18.1. um 11.50 der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter 'MSC Adelaide', 95390 BRZ (IMO: 9618290), von Genua kommend seinen Liegeplatz im Hafen von Gioia Tauro ansteuerte, versenkte er ein Lotsenboot. Es lag unbemannt am Kai und wurde zwischen dem Wulstbug des Frachters und der Kaimauer eingequetscht. Schlepper kamen wenig später herbei, um mögliche Wasserverschmutzungen zu bekämpfen.
Ein Kran brachte das Lotsenboot rasch in Hebegurten wieder an die Wasseroberfläche. Es wurde dann auf der Kaifläche abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Scarborough geschleppt
(18.01.20) Am 17.1. wurde das RNLI-Boot aus Filey, die 'Keep Fit Association', um 12.30 Uhr alarmiert, nachdem der 10 Meter lange Kutter 'Azalea' eine Blockade des Propellers erlitten hatte. Die zweiköpfige Crew bat die Humber Coastguard um Assistenz. Der Kutter trieb zwei Meilen nördlich von Filey Brigg.
Keine 10 Minuten nach dem Alarm lief das Rettungsboot mit seiner sechsköpfigen Besatzung aus und erreichte weitere 10 Minuten später den Havaristen. Es wurde entschieden, ihn nach Scarborough abzuschleppen. Dort wurde er um 14 Uhr sicher festgemacht, und das Rettungsboot war gegen 13 Uhr wieder zurück in Filey.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff hatte Kühlwasserprobleme
(18.01.20) Das unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Baggerschiff 'Cement Trader', 3993 BRZ IMO:7716763), der Weser Bereederungs GmbH & Co. KG in Bremerhaven in meldete am 17.1. um 16.40 Uhr auf der Fahrt von Bremerhaven nach Setubal Probleme mit dem Kühlsystem der Hauptmaschine auf Position 50 03 36.0 N, 002 43 06.0 W. Nachdem die Reparatur beendet war, setzte das Schiff die Fahrt um 18.10 Uhr fort. Am 18.1. um 1.20 Uhr gab es erneut Probleme mit der Kühlwasserpumpe.
Um 2.20 Uhr war der Schaden behoben, und das Baggerschiff nahm wieder Fahrt auf. Es war nun nach Augusta bestimmt, wo es am 25.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Verletzter bei hartem Aufprall an Windkraftanlage
(18.01.20) Das britische Crewboot 'Seacat Ranger', 104 BRZ (MMSI: 235103844), stieß am 17.1. um 16.05 Uhr hart gegen eine Windkraftanlage auf der Nordsee vor Harwich auf Position 51 58 45 N, 001 58 03 E. Dabei wurde ein 50-jähriger Mann an Bord gegen die Reling geschleudert und verletzt.
Das Schiff steuerte den Hafen von Harwich an und machte dort um 19.30 Uhr an der Navyyard Wharf fest. Der Verletzte wurde anschließend ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


16.01.2020

'Pappy's Pride' untergegangen
'Pappy's Pride' untergegangen
(Bild: USCG) Großbild klick!
Suche nach vermisstem Fischer dauert an
(16.01.20) Am Tag nach der Kollision mit dem 183 Meter langen norwegischen Tanker 'Bow Fortune' ragte nur noch ein Stück des Hecks vom 26 Meter langen Kutter 'Pappy's Pride' unweit der Molen von Galveston aus dem Wasser. Eine Rettungsinsel trieb als weitere stumme Zeugin des Unglücks bei diesigem Wetter in der See. Rund 500 Fuß Ölsperren wurden um das Wrack des Kutters ausgelegt, und die umliegenden Küsten wurden auf Öl überprüft.
In der Umgebung der Untergangsstelle wurden dünne Ölfilme gesichtet. Das Schiff hatte maximal 14,000 Gallonen Diesel an Bord. Der Oil Spill Liability Trust Fund stellte Mittel zur Ölbeseitigung zur Verfügung.
Die Bergung der 'Pappy's Pride' muss durch die Versicherung beauftragt werden. Um das Wrack wurde eine Sicherheitszone von 300 Yards eingerichtet. Derweil setzte die US Coast Guard die Suche nach zwei weiterhin vermissten Crewmitgliedern des Kutters fort. Ein Unified Command wurde installiert.
Beteiligt an der SAR-Operation waren ein 45-Fuß- sowie ein 29-Fuß-Boot der Station Galveston, ein MH 65-Dolphin-Helikopter der Air Station Houston, ein Unmanned Aircraft System (UAS) Team aus Houston-Galveston, Personal der Coast Guard Marine Safety Unit Texas City, das Texas City Fire Department mit einem Unmanned Aircraft System (UAS) Team, das Galveston Police Department, Galveston County Sheriff's Office, die Galveston Island Beach Patrol sowie private Schiffe und das Texas General Land Office. Es wurde aber immer wahrscheinlicher, dass nur einer der Fischer den Untergang offenbar überlebt hat. Er war von einem 45-Fuß-Boot der Coast Guard kurz nach dem Zusammenstoß aus dem Wasser gerettet worden.
Der Mann kam mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus. Ein weiterer Schiffbrüchiger, den ein zu Hilfe kommendes Schiff an Bord zog, war zu dem Zeitpunkt bereits leblos. Er wurde auf das Küstenwachboot übergeben, wo sofort Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt wurden.
An Land wurde er sofort weiter medizinisch betreut, doch es gelang nicht, ihn ins Leben zurückzurufen. Für die SAR-Operation wurden die Houston. und Galveston Ship Channels für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt. Dies bedeutete, dass Kreuzfahrtschiffe den Hafen von Galveston nicht verlassen und Tanker die Anlagen von Texas City nicht ansteuern konnten. Derweil lag am 16.1. die 'Bow Fortune' weiter am Texas International Terminal in Galveston.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit technischem Schaden vor Datca verankert
(16.01.20) Auf dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachter 'Hamoudi B.', 7747 BRZ (IMO:8012231), kam es auf der Reise von Odessa nach Beirut am 13.1. zu einem technischen Versagen. Das Schiff warf Anker in der türkischen Datca-Bucht, wo sich die Crew an die Reparatur machte. Am 15.1. lag der Frachter dort weiterhin vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogenKutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogen
Kutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogen
(Bild: Bernadette Dubourg) Großbild klick!
Kutter nach Kenterung in Arcachon auf Strand gezogen
(16.01.20) In Arcachon wurde das Wrack des Kutters 'Stéph Annie', 12 BRZ (MMSI: 227317170), der am 12.1. gekentert war, am 15.1. aus dem Wasser gezogen und abgewrackt. Dazu wurde eine Firma aus La Teste de Buch gerufen. Nach dem Schiffbruch hatte das Schiff kieloben im Hafenbecken getrieben und wurde erst am 13.1. von dem SNSM-Boot aus Cap Ferret mit einem Sender versehen.
Am 14.1. zog der Schlepper 'Siba' den Kutter in die Nähe des Strandes unweit des Hafens von Arcachon. In mühevoller Arbeit zerrte ein im Schlamm stehender Bagger das stark zerstörte Wrack dann Stück für Stück aus dem Wasser, sodass es oberhalb der Flutkante zerlegt werden konnte. Die dreiköpfige Crew des Kutters war von dem Fischer Jean-Marc Hervé mit seinem Kutter 'Toi et Moi IV' gerettet worden, nachdem das 1988 erbaute Polyester-Schiff von mehreren sechs Meter hohen Wellen getroffen und förmlich umgeworfen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Lavrio
(16.01.20) Am Abend des 15.1 gelang es der Crew der griechischen Fähre 'Express Pegasus', 4863 BRZ (IMO: 7521651), nicht, die Steuerbord-Hauptmaschine zu starten, als sie den Hafen von Lavrio zum fahrplanmäßigen Dienst nach Agios Efstratios, Limnos und Kavala verlassen wollte. An Bord waren 60 Passagiere, 12 Pkw und neun Trucks.
Die Hafenbehörde von Lavrio verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Am 16.1. lag das Schiff weiter im Hafen am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der 'Susanna'
Wrack der 'Susanna'
(Bild: Eino Kossila) Großbild klick!
Altes Holzwrack in Turku/Finnland soll abgebrochen werden
(16.01.20) Das schrottreife Holzschiff 'Susanna', das seit fünf Jahren in der Rauvola-Bucht in Turku auf Grund liegt, soll in diesem Frühjahr verschwinden. Am 14.1. wurde die Sache beim Umweltkomitee behandelt. Das Schiff kann nicht mehr bewegt werden und muss am Strand von Rauvolaviken direkt zerlegt werden.
Diese Arbeit wurde bereits 2019 ausgeschrieben, und die Firma VS-Purku erhielt den Zuschlag. Sie soll die Verschrottung für 44,000 Euro durchführen. Die Airiston Aluspalvelut gab ein Angebot von 45,000 Euro ab, verlor aber.
Wenn es keinen Widerspruch gegen die Entscheidung des Komitees gibt, kann der Abbruch im März durchgeführt werden. Die Arbeit muss beginnen, bevor die Brutsaison der Vögel beginnt, die an Bord Nistplätze haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


DGzRS stellte Jahresbilanz vor
(16.01.20) Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter der DGzRS im Jahr 2019 insgesamt 2.140 Mal im Einsatz gewesen. Die rund 60 Boote haben dabei 3.396 Menschen Hilfe geleistet. Allein mehr als 350 von ihnen wurden aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. 81 Menschen wurden aus Seenot gerettet und 270 weitere aus Gefahr befreit.
Viele Einsätze galten dabei dem Freizeitbereich und der Sportschifffahrt. Seit Gründung der DGzRS vor 155 Jahren zählt die Statistik der Seenotretter mehr als 85.000 Gerettete. Die Modernisierung der Rettungsflotte schritt unterdessen weiter voran. 2020 wird nach 35 Jahren wieder ein Seenotrettungskreuzer auf den Namen 'Hamburg' getauft. Er ist für die Station Borkum vorgesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Burela/Spanien eingeschleppt
(16.01.20) Am 15.1. wurde der 10 Meter lange, spanische Kutter 'Mar de Annea' (MMSI: 224300690) wegen Maschinenproblemen vor Burela manövrierunfähig und trieb in der See. Die Crew bat Salvamento Marítimo um Assistenz. Diese schickte das 21 Meter lange SAR-Boot 'Salvamar Alioth' (MMSI: 224300690) zu Hilfe.
Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn am Nachmittag sicher in den Hafen von Burela ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker saß vor Yokohama fest
(16.01.20) Der japanische LPG-Tanker 'Hakusei Maru No.11', 676 BRZ (IMO: 9333096), lief am 15.1. gegen 13.10 Uhr im Bereich des Hafens von Yokohama auf dem Weg nach Tokio auf Grund. Um 15.35 Uhr konnte er wieder flottgemacht werden. Am 16.1. lag er weiter auf Position 35° 29.21' N 139° 49.00' E vor Yokohama vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Cuxhavener Reeder hatte Probleme mit Treibstoff
(16.01.20) Der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter 'Mastery D.', 8971 BRZ (IMO: 9301201), der Drevin Bereederungs-GmbH & Co. KG in Cuxhaven meldete am 14.1. gegen 23 Uhr auf der Reise von Liverpool nach Rotterdam mit einer 13-köpfigen Crew an Bord Probleme mit dem Treibstoff auf Position 51 21 06.0 N,005 51 42.0 W, rund 18 Meilen westlich von St. Annes Head, West-Wales, entfernt. Es gelang, den Schaden zu beheben, und am 15.1. um 03.50 Uhr setzte das Schiff die Fahrt fort. Es sollte am 16.11. um 23 Uhr in Holland eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Dardanellen
(16.01.20) Auf dem türkischen Containerfrachter 'Parpali', 10925 BRZ (IMO: 9134701), kam es auf der Fahrt von Khoms nach Ambarli am 15.1. um 8.30 Uhr zu einem Maschinenausfall beim Transit der Dardanellen. Der Schlepper 'Kurtarma 4' wurde zur Assistenz geschickt. Der Frachter konnte seine Passage mit dessen Eskorte fortsetzen. Die Behörden verhängten eine Strafe für die 'Parpali' wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsregeln bei der Passage der Wasserstraße.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision mit Getreidekai in Vancouver
(16.01.20) Der liberianische Bulkcarrier 'Bulk Geneva', 36400 BRZ (IMO:986069), kollidierte am 9.1. um 23.30 Uhr mit dem Kai an Liegeplatz 4 der Pacific Elevators auf Position 49 17 19 N, 123 04 05 W, in Vancouver, British Columbia. Dabei wurden Relings an Deck beschädigt. Das Schiff verließ den Hafen am 10.1. um 0.20 Uhr und nahm Kurs auf Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Frachter mit Maschinenleckage
(16.01.20) Der deutsche Frachter 'Cellus', 4231 BRZ (IMO: 9173317), der Roerd Braren Bereederungs GmbH & Co. KG in Kollmar, der unbeladen auf der Fahrt von Sunderland nach Södra Monsteras mit einer 10-köpfigen Crew war, meldete am 14.1. um 12.40 Uhr ein kleines Leck in der Hauptmaschine auf Position 54 44 04 N, 000 46 49 W, rund 13.5 Meilen vor der Hafeneinfahrt von Tees. Die Maschinencrew führte eine Reparatur durch, und um 13.40 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Es sollte den Zielhafen am 17.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinendefekt in Straße von Dover
(16.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Schwergutfrachter 'GPO Grace', 49091 BRZ (IMO:9760421) kam es am 14.1. zu einer Fehlfunktion der Hauptmaschine beim Transit der Südwestspur der Straße von Dover. Das Schiff steuerte die Trennzone an, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Diese war um 21 Uhr beendet, und es setzte die Fahrt von Rotterdam nac Abu Dhabi fort, wo es am 22.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderkontrollschaden in St. Lawrence-Golf
(16.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'MSC Mediterranean', 29181 BRZ (IMO: 9102710), der von Valencia nach Montreal unterwegs war, kam es am 1.1. um 15.55 Uhr zu einem Ausfall in der Ruderkontrolle, als das Schiff den St. Lawrence-Golf passierte und sich auf Position 47 51 37.1 N, 060 53 14.3 W befand. Es konnte seine Reise fortsetzen und machte am 16.1. um 8.15 Uhr am Termont Maisonneuve-Containerterminal in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kompressorausfall in Montreal
(16.01.20) Als der dänische Containerfrachter 'Nora Maersk', 27733 BRZ (IMO: 9192478), am 14.1. um 5.50 Uhr von Tanger-Med kommend am Dart-Container-Terminal in Montreal festmachen wollte, kam es zum Ausfall eines Haupt-Luft-Kompressors. Am 16.1. lag das Schiff weiter im Hafen am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug bei Vancouver abgeschleppt
(16.01.20) Auf dem kanadischen Schlepper 'Spruce I', 82 BRZ MMSI: 316005583), kam es beim Verschleppen der zwei Bargen 'Captain Seymour' und 'ZB-1801' am 12.1. um 4.45 Uhr auf Position 49 18 53 N, 123 11 03 W, rund 0.91 Meilen südwestlich von West-Vancouver zu einem Maschinenschaden. Die zweiköpfige Crew bat um Assistenz. Der gesamte Schleppzug wurde daraufhin von der kanadischen 'River Rebel' (MMSI: 316028292) auf den Haken genommen und nach Vancouver gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vertrieben bei Prince-Rupert
(16.01.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'White Hawk', 34039 BRZ IMO: 9460394), begann am 10.1. um 2.30 Uhr an seinem Ankerplatz vor Prince Rupert, zu vertreiben. Unter Beratung eines Lotsen verholte der Frachter daraufhin von Ankerplatz 15 nach 26. Hier lag er am 16.1. auf Position 54° 6.26' N 130° 34.80' W.
Der liberianische 'Sage Symphony' 32311 BRZ (IMO:9596167) vertrieb am selben Tag um 6.35 Uhr von Ankerplatz 17 bei Prince Rupert. Es wurde mit Lotsenassistenz zu Ankerplatz 27 verholt und dort neu gesichert. Hier lag es am 16.1. weiter auf Position 54° 6.67' N 130° 35.71' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Betrunkener Schiffsführer kollidierte mit Mainfähre
(16.01.20) Auf dem Main bei Seligenstadt kollidierte am 15.1. gegen 21:20 Uhr ein Gütermotorschiff mit der Mainfähre nach Karlstadt. Der 56-jähriger Schiffsführer war auf der Fahrt nach Regensburg, als sein Schiff gegen die nach Feierabend am linken Ufer festgemachte Fähre stieß.
Ein Atemalkoholtest ergab 2,13 Promille. Das Binnenschiff wurde stillgelegt und über den Entzug seines Patents sollte im Laufe des Tages durch die zuständige Behörde entschieden werden. Die Mainfähre konnte zunächst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Über die Wiederaufnahme des Fährverkehrs sollte im Laufe des 16.1. nach Begutachtung des entstandenen Schadens entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe saßen auf der Donau bei Deggendorf fest
(16.01.20) Ein rumänisches Gütermotorschiff aus Rumänien lief am 15.1. gegen 18 Uhr auf der Donau bei Ruckasing im Landkreis Deggendorf auf Grund. Das in Richtung Österreich laufende Schiff kam nach links aus dem Fahrwasser ab und geriet mit dem Heck auf eine Kiesbank. Ein etwas später flussabwärts laufendes, deutsches Gütermotorschiff kam zu Hilfe.
Es zog den Havaristen wieder in die Fahrrinne. Dabei kam es aber selbst mit dem Bug auf der Sandbank fest, während der andere Schiffsführer einfach weiterfuhr und seinerseits nicht half.
Der Schiffsführer informierte das Wasserschifffahrtsamt über die Havarie. Die Behörde verhängte eine Durchfahrtssperre zwischen Vilshofen und Deggendorf, um andere Schiffe nicht zu gefährden. Am Morgen des 16.1. kam ein in Richtung Regensburg fahrendes Gütermotorschiff zu Hilfe. Es gelang ihm, den Havaristen von der Kiesbank herunterzubekommen. Nach Vermessung der Fahrrinne konnte das Wasserschifffahrtsamt den gesperrten Streckenabschnitt wieder freigeben.
An den Schiffen entstand kein größerer Schaden entstanden. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Mittellandkanal
(16.01.20) Am Abend des 14.1. kollidierten gegen 21.10 Uhr zwei Gütermotorschiffe bei Wolfsburg an der Engstelle auf Höhe des VW-Hochhauses auf dem Mittellandkanal. Es kam zu erheblichem Sachschaden bei dem Frontalzusammenstoß. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt aber fortsetzen. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Junge bei stürmischer Überfahrt im Oslofjord verletzt
(16.01.20) Am Abend des 11.1. wurde die norwegische Fähre 'Color Hybrid, 27164 BRZ (IMO: 9824289), auf der Überfahrt von Strømstad nach Sandefjord von einer großen Welle getroffen und legte sich stark auf die Seite. Eine Mutter mit ihrer acht Monate alten Tochter stürzte, und der 1,5 Jahre alte Sohn, der in einem Hochstuhl saß, kippte um und wurde von einem Tisch getroffen. Sowohl er wie auch die Frau erlitten Verletzungen, und der Junge kam nach Ankunft der Fähre in Sandefjord ins Krankenhaus.
Loses Mobiliar flog herum, und Geschirr landete auf dem Boden. Flaschen fielen aus den Regalen des Duty-Free-Shops. Fahrgäste wurden aus ihren Sitzen geschleudert. Es gab aber keine weiteren Verletzten.
Das Personal wurde für den anschließenden Umgang mit der Lage später gelobt. Es half den Passagieren, von denen viele bei der rauen Überfahrt auch seekrank waren, verteilten Wasser und bemühte sich um ein bestmögliches Wohlergehen. Das meteorologische Institut hatte vier bis fünf Meter Wellenhöhe im Oslofjord vorhergesagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucherschiff saß bei Kauehi fest
(16.01.20) Das 46 Meter lange, unter Marshall Islands-Flagge laufende Safarischiff 'Polynesia Master', 498 BRZ (IMO: 9810874), lief mit 36-Fahrgästen am Abend des 12.1. gegen 21 Uhr am Kauehi Reef auf Grund. Es saß beim Fahrwasser von Arikimatiro nach Kauehi fest. Der Schlepper 'Aito Nui' wurde beauftragt, den Havaristen zu bergen.
Am Nachmittag des 14.1. wurde auch der Schlepper 'Aito 2' aus Papeete nach Kauehi geschickt. Am Morgen des 15.1. gelang es aber bereits vor seinem Eintreffen, den Havaristen bei hohem Wasserstand wieder freizuschleppen. Die 'Aito 2' sollte am Morgen des 16.1. in Kauehi eintreffen mit einem Experten des Bureau Veritas, der den Auftrag hatte das Safarischiff auf Schäden zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


15.01.2020

Umgestürzter LKW in der Fähre 'Bastø 1'
Umgestürzter LKW in der Fähre 'Bastø 1'
(Bild: Brannvesenet) Großbild klick!
Bastø 1 nach Sturmritt wieder in Betrieb
(15.01.20) Die norwegische Fähre 'Bastø 1', 5505 BRZ (IMO: 9144081), verließ den Hafen von Horten wieder am 14.1. um 19.40 Uhr, nachdem alle Aufräumarbeiten abgeschlossen waren. Die Feuerwehr hatte den umgestürzten Truck in den Stunden zuvor vom Fährdeck geborgen. Außerdem wurden alle anderen beschädigten und ein zerstörtes Fahrzeug an Land gebracht und zum Teil auf Trailer gesetzt, um für weitere Untersuchungen abtransportiert zu werden. Neben dem umgestürzten Laster hatte sich noch ein weiterer selbstständig gemacht und in der Nähe stehende Fahrzeuge beschädigt.
Bei der Überfahrt war auch zahlreiches Geschirr zu Bruch gegangen. Stühle flogen durch die Gegend, und Gegenstände rutschten von den Tischen.
Oyvind Lund, CEO von Bastø Fosen, sagte, es sei vertretbar gewesen, bei den herrschenden Wetterverhältnissen auszulaufen. Es sei am Ende immer die Entscheidung des Kapitäns. Als sich das Unglück gegen acht Uhr ereignete, wurden Windgeschwindigkeiten von 23,2 Metern pro Sekunde in der Region gemessen.
Die Fähre arbeitete hart, als sie sich über den Fjord kämpfte. Glücklicherweise befand sich niemand in dem zerquetschten Pkw. Der Fahrer der Zugmaschine, die umstürzte, kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Die Untersuchungen der Polizei dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Bukhta Naezdnik' in Tromsø
Trawler 'Bukhta Naezdnik' in Tromsø
(Bild: Frode Adolfsen) Großbild klick!
Neue Schlepper zum Abtransport von Trawlerwrack in Tromsø eingetroffen
(15.01.20) Nach tagelangem Warten auf ausreichend stabile Wetterverhältnisse wurde der dänische Schlepper 'Westsund' (IMO: 7822421) der aus Aalesund gekommen war, um das Wrack des russischen Trawlers 'Bukhta Naezdnik' von Tromsø nach Bergen zum Abbruch zu bringen, von der Aufgabe entbunden. Am 30.1. hatte er die Verschleppung aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Er verließ den Hafen am 13.1.
Stattdessen wurden die beiden stärkeren Schlepper 'Boa Balder' (IMO:9462342), und 'Boa Odin ' (IMO: IMO:9557927), aus Bodø gerufen, um diese Aufgabe nach Wetterbesserung auszuführen. Sie trafen am 12. bzw. 14.1. in dem Hafen ein und machten längsseits des am Kai schwimmfähig gehaltenen Trawlers fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff 'Zijpe' am Haken
Binnenschiff 'Zijpe' am Haken
(Bild: KNRM) Großbild klick!
Binnenschiff auf Westerschelde in Schwierigkeiten
(15.01.20) Am 14.1. um 21.30 Uhr geriet bei Windstärke 8 aus Südwest das von Hansweert kommende Binnenschiff 'Zijpe', 898 ts (MMSI: 244650840), auf der Westerschelde zwischen Ossenisse und Terneuzen in Schwierigkeiten. Die Seenotretter der KNRM-Station Hansweert, die gerade auf einer Übung waren, wurden alarmiert, nachdem das mit Sand beladene Schiff im Kampf gegen den hohen Seegang Wasser in die Brennstofftanks geriet und einen Maschinenausfall verursachte. Kurz nach der Hauptmaschine versagte auch das Bugstrahlruder.
Daraufhin wurde entschieden, einen Mann der Crew vom Havaristen abzubergen. Schlepper wurden von der Rettungszentrale in Den Helder zu Hilfe gerufen, um das Binnenschiff auf den Haken zu nehmen. Der Schiffsführer blieb derweil an Bord, um das Bergungsmanöver zu unterstützen.
Rasch waren die Schlepper 'Patrol', 'Multraship 13', 'Multraship 19', 'Multraship 27' und 'Multraship 18' vor Ort. Die 'Multraship 13' ging längsseits und stellte eine Schleppverbindung her, nachdem zuvor die 'Multraship 19' einen Mann auf der 'Zijpe' abgesetzt hatte, der das Manöver unterstützen sollte. Die 'Bravo' kam ebenfalls hinzu und machte als Steuerschlepper am Heck fest.
Das Schiff wurde dann von den Multraship-Schleppern zurück nach Hansweert gezogen und dort am 15.1. um 1.15 Uhr sicher festgemacht. Bis dahin blieb das Rettungsboot 'Dorus Rijkers' sicherheitshalber ebenfalls auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer mit Sägen aus gekentertem Kutter in Coos Bay gerettet
(15.01.20) Der 12 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pacific Miner' (MMSI: 368071680) strandete am Abend des 14.1. auf den Felsen der Schutzmole vor Charleston in Coos Bay, Oregon. Um 18.15 Uhr fing die US Coast Guard das EPIRB-Signal des Schiffs auf. Zwei 47-Fuß-Boote der Station Coos Bay und ein MH 65 Dolphin-Helikopter der Air Station North Bend, der sich auf einem Trainingsflug befunden hatte, begannen die Suche nach dem Schiff in der Mündung der Coos Bay.
Der Hubschrauber lokalisierte das Wrack der 'Pacific Miner' dann kieloben liegend auf der Molenspitze. Die Feuerwehr von Coos Bay wurde alarmiert und öffnete den Rumpf des Wracks mit Sägen. Tatsächlich gelang es, die beiden Fischer an Bord um 20.30 Uhr unterkühlt, aber ansonsten wohlbehalten aus dem Schiffsinnern zu ziehen.
Als sie Schiffbruch erlitten, herrschte ein Seegang von acht bis 12 Fuß Wellenhöhe auf der Barre. Die 'Pacific Miner' hatte rund 300 Hummer an Bord, als sie beim Versuch, in den Hafen einzulaufen, von den Brechern auf die Mole geschleudert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Fischer nach Kollision bei Galveston vermisst
(15.01.20) Der 27 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pappy's Pride' (MMSI: 367092780) kenteret am 14.1. um 15.45 Uhr nach der Kollision mit dem norwegischen Chemikalientanker 'Bow Fortune', 23230 BRZ (IMO: 9168635), unweit der Molen von Galveston, Texas. Dabei landete die vierköpfige Crew im Wasser. Nachdem der Vessel Traffic Service Houston-Galveston informiert wurde, schickte die Coast Guard Station Galveston ein 45-Fuß- und ein 29-Fuß-Boot zur Unglücksstelle.
Ein in der Nähe befindliches Schiff und eines der Boote retteten zwei der Fischer kurz nach dem Zusammenstoß aus dem Wasser. Beide wurden medizinischem Personal zur weiteren Betreuung übergeben. Die Suche nach den beiden anderen Fischern dauerte durch die Küstenwache, Schiffe vor Ort sowie das Galveston Police Department an.
Der Tanker, der am 11.1. aus Lake Charles ausgelaufen war, machte am 15.1. um 00.10 Uhr am Texas International Terminal in Galveston fest. Die Ursache der Kollision wurde untersucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte dichter Nebel, der auch die SAR-Operation erschwerte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Quebec
(15.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'MSC Eleni', 54881 BRZ (IMO: 9278143), kam es am 11.1. gegen Mitternacht zu einem Maschinenausfall im St. Lawrence Golf rund 132 Meilen ostsüdöstlich von Gaspe, Quebec. Das Schiff trieb auf Position 48 12 05.8 N, 061 14 08.6 W. Die Crew führte Reparaturen an der Maschine durch, und es setzte anschließend seine Fahrt von Montreal nach Antwerpen fort, wo es am 20.1. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerproblem in Quebec
(15.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Baie Comeau', 24430 BRZ (IMO: 9639892), kam es am 13.1. um 4.20 Uhr zu einem Versagen der Kontrolle des Pitchpropellers vor Les Escoumins, Quebec, auf Position 48 15 39. 8N, 069 24 22.7 W. Das Schiff steuerte daraufhin die Reede von Les Rasades zur Reparatur an. Hier lag es am 15.1. weiterhin auf Position 48° 15.88' N 069° 9.39' W vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm beschädigte Mast in Quebec
(15.01.20) Ein Sturm beschädigte am 10.1. um 4.50 Uhr auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Tanker 'Artemis', 30053 BRZ (IMO: 9291640), einen achtern stehenden Mast, als er im St. Lawrence Golf unterwegs war. Der Schaden trat 155 Meilen östlich von Gaspe, Quebec, auf Position 47 48 54.3 N, 60 52 12.4 W auf. Der Tanker befand sich zu dem Zeitpunkt auf der Fahrt von Venice, Louisiana, nach Quebec, wo er am 11.1. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei Kollision mit Eisscholle beschädigt
(15.01.20) Der südkoreanische Trawler 'Hong Jin No. 707', 469 BRZ (IMO: 8608822), der mit 39 Crewmitgliedern in der Antarktis auf Fangfahrt war, kollidierte östlich der Zuchelli-Station in der Terra Nova Bay am 10.1. mit einer Eisscholle. Dabei wurde die Ruderanlage beschädigt und das Schiff manövrierunfähig. Da es der Crew nicht gelang, den Schaden zu beheben, kontaktierte sie die koreanischen Behörden mit der Bitte um Assistenz.
Daraufhin wurde der südkoreanische Forschungseisbrecher 'Araon' (IMO: 9490935) zu Hilfe geschickt. Er erreichte den Havaristen am 14.1. und nahm ihn auf den Haken in Richtung der Ross-See. Am 15.1. war der Schleppzug mit rund vier Knoten dorthin unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot von Bohrinsel im Sturm abgerissen
(15.01.20) Am Morgen des 12.1. wurde der norwegische Halbtaucher 'West Mira', 50243 BRZ (IMO: 9662344), auf Position 64° 56.27' N 006° 46.53' E unterhalb der Rettungsbootstation von einer großen Welle getroffen. Dabei wurde ein Rettungsboot losgerissen und stürzte ins Meer hinab. Der Ankerziehschlepper 'Normand Prosper' von Solstad machte sich auf die Suche nach dem Boot.
Diese wurde durchgeführt auf der Basis von Driftanalysen des norwegischen MRCC. Das Rig war erst unlängst von Wintershall DEA auf der Halten Bank vor Norwegen stationiert worden. Alle Arbeiten an Bord wurden eingestellt, bis sich die Wetterbedingungen verbessert hatten. Es war allerdings weiterhin ausreichend Rettungsbootkapazität für alle 120 Arbeiter an Bord vorhanden.
Das MRCC in Südnorwegen und die Küstenverwaltung strahlten regelmäßig Warnungen vor dem treibenden Boot aus. Die Bohrinsel hatte im November eine zweijährige Kampagne für Wintershall DEA gestartet, während derer 12 Bohrlöcher niedergebracht werden sollen. Wenn die Bergknapp-Bohrung beendet ist, geht es weiter ins Maria-Feld, wo zwei Bohrungen geplant sind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf iranischem Frachter
(15.01.20) Am 14.1. brach in der Kapitänskajüte des iranischen Frachters 'Kasra-1', 1998 BRZ (IMO: 8888848), ein Feuer aus. Das Schiff lag an Liegeplatz 1 des Hafens von Makhachkala in Dagestan. Der Brand erfasste eine Fläche von fünf mal sieben Metern.
Rauch quoll aus den Aufbauten. Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen an. Gemeinsam mit Hafenarbeitern gelang es, den Brand an der weiteren Ausbreitung zu hindern und dann komplett zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Taiwan aufgegeben
(15.01.20) Der unter mongolischer Flagge laufende, 56 Meter lange Frachter 'Star Lord' (MMSI 476519030) funkte am Nachmittag des 15.1. einen Notruf, nachdem er in der Straße von Taiwan starke Backbord-Schlagseite entwickelt hatte. Er war auf der Fahrt von Kaohsiung nach Südkorea und befand sich in taiwanesischen Gewässern vor der Küste des Changhua County in der Straße von Taiwan, als er havarierte. Die Crew bereitete sich darauf vor, es aufzugeben.
Ein Helikopter der taiwanesischen Küste barg alle sieben Mann dann unversehrt ab. Das verlassene Schiff lag vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


14.01.2020

Zerquetschter PKW
Zerquetschter PKW
(Bild: Brannvesenet) Großbild klick!
Truck begrub Pkw auf norwegischer Fähre unter sich
(14.01.20) Am 14.1. gegen 8.15 Uhr stürzte ein Trailer auf der norwegischen Fähre 'Bastø 1', 5505 BRZ (IMO: 9144081), um und begrub mehrere Pkw unter sich. Das Unglück ereignete sich 10 Minuten vor dem Festmachen in Horten während der rund halbstündigen Überfahrt auf dem Oslo-Fjord zwischen Moss in Østfold und Horten in Vestfold. Ein Pkw wurde komplett zerstört.
Der Fahrer des Trucks wurde leicht verletzt. Um 8.26 Uhr erreichte die Fähre den Kai in Horten, und die Feuerwehren und Rettungsdienste sowie die Polizei rückten an. Um 8.40 Uhr meldete die Polizei, die Lage sei unter Kontrolle.
Die Feuerwehr bekämpfte den aus dem Laster auslaufenden Dieselkraftstoff mit absorbierenden Mitteln. Warum der Lkw umstürzen konnte, war noch unklar. Die Reederei Bastø Fosen leitete eine Untersuchung ein. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Windgeschwindigkeiten von 23,2 Metern pro Sekunde in der Region. Der Fährdienst wurde bis auf weiteres ausgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper auf Standby am Bulkcarrier 'Aeolos'
Schlepper auf Standby am Bulkcarrier 'Aeolos'
(Bild: Med Tugs) Großbild klick!
Havarierter Bulkcarrier nach einer Woche auf sicherem Ankerplatz vor Piräus
(14.01.20) Am 13.1. um 7.45 Uhr wurde der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Aeolos', 19882 BRZ (IMO: 9228382), eine Woche nachdem er im Mittelmeer manövrierunfähig geworden war, sicher vor Piräus auf Position 37° 54.46' N 023° 33.77' E verankert. Am 6.1. hatte das mit 19273 Tonnen Eisenerz von Diliskelesi nach San Nicolas, Argentinien, bestimmte Schiff gegen sieben Uhr bei 10 Beaufort Wind nordöstlich von Kap Malea mit einer 23-köpfigen Crew an Bord einen Ruderausfall erlitten und war manövrierunfähig geworden.
Die griechische Bergungsfirma Med Tugs wurde mit der Assistenz beauftragt und schickte die beiden Schlepper 'Vernicos Sifnos' (IMO: 9420435), und 'Alexander 5' (IMO: 9020405) zu Hilfe. Es gelang ihnen erst nach einer Wetterberuhigung, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und nun zu dem Ankerplatz zu ziehen, wo der Schaden nun gründlich untersucht werden sollte, um die Reparaturoptionen zu&xnbsp;analysieren. Die beiden Schlepper lagen danach weiter auf Standby am Schiff.
Am Morgen des 14.1. wurde es mithilfe weiterer Schlepper, der 'Ifestos 2' (IMO: 7811525), 'Chrisos XLii' (IMO: 8127921), und 'Karapiperis New Gene' (IMO: 9080663), nach Ampelakia gezogen. Dort lag er um 9.15 Uhr auf Position 37° 56.82' N 023° 33.65' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tankers 'BRO Nakskov'
Archivbild Tankers 'BRO Nakskov'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Fender in Brunsbüttel bei Festmachmanöver zerbrochen
(14.01.20) Am 10.1. um 16.40 Uhr entstand während des Festmachens des dänischen Tankers 'BRO Nakskov', 1205 BRZ (IMO: 9323584), ein großer Schaden an einem Holzfender in der Großen Nordkammer der Schleuse in Brunsbüttel. Das Schiff, das von Hamburg nach Kaliningrad unterwegs war, blieb unversehrt. Beim Festmachmanöver verhakte sich die Vorspring des Schiffs bei der Übergabe an Land unter einem an der Schleusenmauer befestigten Holzfender, sodass dieser beim Durchholen in zwei Teile brach.
An dem Tanker entstand dabei kein Schaden. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung erhielten Kenntnis von dem Unfall. Das Schiff konnte die Reise nach Kaliningrad ohne Auflagen fortsetzen. Er machte am 12.1. um 17 Uhr in Kaliningrad fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Rachel Jay' und 'TSM Penzer'
Trawler 'Rachel Jay' und 'TSM Penzer'
(Bild: Gerard Alain Le Brigand) Großbild klick!
Havarierter Trawler zur Reparatur nach Douarnenez geschleppt
(14.01.20) Am 11.1. wurden Vorbereitungen getroffen, den havarierten irischen Trawler 'Rachel Jay', 276 BRZ (IMO: 8808939), von Brest zu einer Reparaturwerft in Douarnenez zu verholen. Damit wurde das französische Mehrzweckschiff 'TSM Penzer' (MMSI: 228076900) der Iroise Mer beauftragt. Am 12.1. gegen 21 Uhr verließ der Schleppzug das Hafenbecken 5, in dem der Trawler seit dem 24.12. gelegen hatte, und am 13.1. um zwei Uhr traf er im Zielhafen ein.
Hier sollte das Schiff auf Slip repariert werden. Es hatte am 23.12. in der Biskaya rund 130 Meilen vor Penmarch am 23.12. einen Maschinenausfall erlitten. Auch damals war es die 'TSM Penzer', die dem Schiff zu Hilfe kam und es auf den Haken nahm. Am 24.12. um 17.40 Uhr wurde es nach Brest eingebracht und dort längsseits der 'TSM Dora' sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Sun S'
Containerfrachter 'Sun S', ex 'Atlas B'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenschaden in Aliaga
(14.01.20) Am 8.1. kam es auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'Sun S', 3798 BRZ (IMO: 9473975), zu einem Maschinenausfall in Aliaga. Nachdem Reparaturversuche durch die Maschinencrew fehlschlugen, wurde der Schlepper 'Yumurtalik' damit beauftragt, den Havaristen zu einer Reparaturwerft in Tuzla zu bringen. Die Verschleppung begann am Nachmittag des 10.1.
Beim Transit der Dardanellen sicherte ein Coastal Safety-Schlepper Begleitservice. Am 12.1. traf der Schleppzug in Tuzla ein, wo die Reparaturarbeiten nach einer genauen Schadensaufnahme und weiteren technischen Inspektionen begannen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Costa Arriba gestrandet und gesunken
(14.01.20) Am 13.1. strandete in stürmischer See der unter Panama-Flagge laufende Kutter 'Lakotoa' auf einem Riff vor dem Strand der Viento Frio-Gemeinde im Santa Isabel Distrikt von Costa Arriba in Colón. Das Schiff hatte sich zuvor von seinem Anker losgerissen. Es hatte dort gelegen, weil an Bord Instandhaltungsarbeiten durchgeführt wurden.
Zu der Zeit befand sich niemand an Bord. Der Eigner, die Open Blue Sea Farm Panama S.A, versuchte, das Schiff zu bergen, doch nach mehreren Stunden, in denen es sich immer mehr nach Backbord überlegte, sank es in der schweren Brandung eines Sturms, der seit dem 11.1. über Panama fegte. Nur noch Teile des Ruderhauses waren in den meterhohen Wellen sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eine Tote bei Kollision auf dem Rhein
(14.01.20) Auf dem Hochrhein bei Birsfelden zwischen Grenzach-Wyhlen und Basel kollidierte oberhalb der Kraftwerkinsel am 13.1. um 19.15 Uhr ein Binnenschiff mit einem Ruderboot. Der Doppelvierer, der mit vier Frauen unterwegs war, hatte eine Trainingsrunde auf dem Rhein gedreht. Sie waren flussaufwärts am Uferrand unterwegs gewesen, um dann auf Höhe des Birsfelder Hafens zu drehen.
Dort kam es aus noch nicht geklärten Ursachen zu der Kollision mit dem Binnenschiff, das sich in Bergfahrt befand. Eine 52-jährige Frau starb bei dem Zusammenstoß. Ihre Leiche wurde beim Kraftwerk aus dem Wasser gezogen.
Die drei anderen konnten sich leicht verletzt ans Ufer retten. Sie alle waren Mitglieder im Basler Ruder-Club und galten als erfahrene Ruderinnen. Ein Helikopter, die Feuerwehr sowie Polizeikräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lokomotiven kollidierten bei Assistenz für Tanker
(14.01.20) Zwei Lokomotiven zum Schleppen von Schiffen auf dem Panama-Kanal kollidierten am Nachmittag des 12.1. auf der Gatún-Schleuse, als sie dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Velos Leo', 29266 BRZ (IMO: 9381768), assistierten. Die eine schob sich förmlich über die andere. Der Tanker war von dem Unfall nicht betroffen und konnte seine Reise von Beaumont in den USA nach Lazaro Cardenas in Mexiko fortsetzen.
Es kam allerdings zeitweilig zu Verspätungen auf dem Kanal, als die Unfallstelle geräumt wurde und in der Zeit nur eine der Schleusenkammern nutzbar war. Phasenweise gab es Einbahnverkehr auf der Wasserstraße.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme im Englischen Kanal
(14.01.20) Der britische Frachter 'Beaumont', 2545 BRZ (IMO: 9319416), bekam auf der Reise von Brest nach Southampton, England, mit sieben Crewmitgliedern und einer Ladung von 3.000 Tonnen Schrott an Bord am 13.1. Probleme mit der Maschine wegen eines losen Bolzens am Auspuffkrümmerzylinder auf Position 50 54 48 N, 001 24 54 W. Nachdem Reparaturversuche durch die Maschinencrew erfolglos blieben, entschied der Kapitän, die Fahrt mit eigener Kraft, aber reduzierter Geschwindigkeit fortzusetzen. Die Solent Coastguard überwachte die Situation, bis das Schiff gegen sechs Uhr sicher am Bulkterminal in Southampton festgemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden wird in Tuzla behoben
(14.01.20) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker 'Sukran C', 2798 BRZ (IMO: 9280196), wird derzeit in Tuzla repariert. Auf dem Schiff war es am 14.12. zu einem technischen Versagen gekommen. Am 20.12. wurde es nach Tuzla geschleppt. Nach einer detaillierten Schadensaufnahme begannen technische Teams mit dessen Behebung. Am 14.1. lag der Tanker weiter am Werftkai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief vor Kreta auf Grund
(14.01.20) Am Morgen des 13.1. lief der griechische Kutter 'Amalia' vor Rethymnon auf Fangfahrt auf Grund. Die 'Amalia Marianna' kam dem Havaristen zu Hilfe und schleppte ihn wieder frei. Danach konnte er mit eigener Kraft in den Hafen von Rethymnon einlaufen.
Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Die Hafenbehörde leitete Ermittlungen ein und verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Untersuchungen und einer Klassebestätigung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stena-Fähre blieb mit Rampenproblem in Kiel liegen
(14.01.20) Auf der schwedischen Fähre 'Stena Scandinavica', 57958 BRZ (IMO: 9235517), kam es vor dem planmäßigen Ablegen vom Schwedenkai in Kiel nach Göteborg am Abend des 13.1. zu Problemen mit der Heckrampe, wegen derer das Schiff am Kai verbleiben musste. Ein Mobilkran wurde gerufen, um bei der Schadensbehebung zu assistieren. Die Stena-Line kündigte zunächst ein Auslaufen für 22 Uhr an, drei Stunden hinter dem Fahrplan.
Tatsächlich konnte die Fähre aber erst am 14.1. gegen ein Uhr die Leinen loswerfen. Statt wie geplant gegen neun Uhr in Göteborg einzutreffen, kämpfte sie am Vormittag noch gegen den Ostseesturm durch den Kattegat in Richtung schwedischer Gewässer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtercrew entsorgte unerlaubt Ladungsrückstände im Meer
(Datum) Am 13.1. haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel während einer Marpol-Kontrolle auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier 'SITC Zhoushan', 41684 gt (IMO: 9642502), im Elbehafen Brunsbüttel Eintragungen im Mülltagebuch über unerlaubte Entsorgungsvorgänge in die See festgestellt. Die Beamten fanden mehrere Eintragungen in dem Mülltagebuch, die belegten, dass auf der Reise trockene Ladungsrückstände in das Sondergebiet "Nordsee" und in die deutsche und dänische ausschließliche Wirtschaftszone eingeleitet wurden.
Nach ihrem Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft Hamburg entschied diese, dass gegen den Kapitän und den Chief Officer strafrechtlich ermittelt werden sollte. Das Amtsgericht Husum ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von insgesamt 8.500 Euro an. Über eine weitere Entsorgung von trockenen Ladungsrückständen im Golf von Mexiko wurde ein Flaggenstaatsbericht an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gefertigt.
Weiterhin stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Abwasseraufbereitungsanlage aufgrund mangelhafter Wartung nicht ausreichend funktionierte. Der Frachter hatte am 12.1. von Vysosk kommend im Elbehafen festgemacht. Am 14.1. lag er dort weiter festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot sank auf Vättern
(14.01.20) Auf dem Vättern sank am 11.1. ein Sportboot vom Typ Uttern 580. Das JRCC in Göteborg alarmierte die Seerettungsstation in Visingsö um 11.10 Uhr, nachdem das Boot Probleme mit der Ruderanlage und einen Maschineausfall südlich von Hästholmen gemeldet hatte. Die dreiköpfige Crew hatte keine Rettungswesten an Bord, deshalb war bei stürmischem Wetter Eile geboten.
In Vadstena-Motala wurde der Wasserscooter 'Allan Öhman' gestartet, und das 12-Meter-Rettungsboot 'Rescue Lars Prytz' lief von der Station Visingsö aus. Um 11.26 Uhr meldete das Boot Wassereinbruch. Die Position wurde nun als vor Borghamn angegeben. Der SAR-Hubschrauber Lifeguard 003 von Säve/Götnborg wurde nun ebenfalls mobilisiert, ebenso der Rettungsdienst in Ödeshög und die Feuerwehren von Borghamn und Vadstena.
Die 'Allan Öhman' kämpfte sich durch hohe Wellen und lokalisierte den Havaristen tatsächlich vor Borghamn. Daraufhin stach die Feuerwehr in Borghamn mit einem privaten Boot in See mit Einsatzkräften aus Vadstena ebenfalls an Bord. Für die 'Allan Öhman' war eine Rettungsaktion in der aufgewühlten See zu riskant, ebenso für jedes andere Boot. Deshalb wurde entschieden, der Lifeguard 003 die Schiffbrüchigen aufwinschen sollte.
Als gerade die dritte Person an Bord war, sank das Motorboot vor den Augen der Seenotretter. Die Position wurde der schwedischen Coastguard gemeldet, um mögliche Ölaustritte überwachen zu können. Da die Verunglückten wohlauf waren, wurden sie von den Rettungskräften Vadstena-Motala zu dem Ort gebracht werden, wo sie ausgelaufen waren, um von dort mit eigenen Fahrzeugen heimzukehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlassene Yacht in Port Townsend gestrandet
(14.01.20) Eine Segelyacht, die seit mehreren Monaten vor Port Townsend Bay geankert hatte, riss sich am 12.1. von ihrer Mooring los und trieb unweit des Bootshafens auf den Strand. Der Hafenkapitän von Port Townsend, Jim Pivarnik, vermutete, das Boot sei von seinem Eigner aufgegeben worden. Es hatte in einem Gebiet in der Zuständigkeit des Department of Natural Resources gelegen. Nun befand es sich in dem Verantwortungsbereich des Hafens. Pivarnik wollte die Yacht aus dem Wasser ziehen lassen und an der Werft aufpallen. Dem DNR wurde der Vorfall gemeldet, um auch die Autorisierung zu einer möglichen Zerstörung der Yacht zu bekommen. Umweltgefährdende Stoffe befanden sich nicht an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwieriger Sturmeinsatz der RNLI vor Fishguard
(14.01.20) Am 10.1. um 18.41 Uhr wurde das RNLI-Boot aus New Quay, die 'Frank and Lena Clifford of Stourbridge' von der Coastguard Milford Haven alarmiert, nachdem der britische Kutter 'Chris Tacha - PL 26', 102 BRZ (IMO: 8993930), mit einer sechsköpfigen Crew an Bord rund 17 Meilen nordwestlich des Hafens einen Ruderausfall erlitten hatte. Wegen der Größe des Havaristen wurde auch das RNLI-Boot aus Fishguard gerufen. Der 16,5 Meter lange Kutter trieb bei 6-8 Windstärken, zunehmend 9, manövrierunfähig in der hoch gehenden See.
Die geschätzte Ankunftszeit war eine Stunde nach dem Alarm, doch da der Kutter vor dem Wind rasch dahintrieb, war es nach 20 Uhr, als die Seenotretter eintrafen. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen gelang es rasch, eine Schlepptrosse zu übergeben. Das Boot aus Fishguard blieb auf Standby dicht beim Kutter. Die Seenotretter kamen überein, dass es am sichersten wäre, wenn das Boot aus New Quay die ganze 28 Meilen lange Strecke nach Fishguard ziehen würde.
Gegen Mitternacht wehte es konstant mit neun Beaufort. Die Gischt setzte die Sicht stark herab, und so mussten die Boote vorwiegend mit Radar und AIS navigieren. Um 2.35 Uhr erreichte der Konvoi den Hafen von Fishguard. Hier wurde die Schlepptrosse von dem Boot aus Fishguard übernommen, während das Boot aus New Quay bei weiterhin schwierigen Verhältnissen assistierte.
Da sich der Sturm weiter aufbaute, wurde entschieden, dass die Seenotretter aus New Quay in Fishguard übernachten würden. Am 11.1. um 10.35 Uhr, 16 Stunden nach dem Auslaufen, kehrten sie zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in der Biskaya
(14.01.20) Auf dem dänischen Tanker 'Oratank', 3691 BRZ (IMO: 9336713), der auf der Fahrt von Rotterdam nach Bordeaux war, kam es am 13.1. um 7.40 Uhr zu einem Ausfall der Hauptmaschine auf Position 49 50 45.6 N, 003 17 46.5 W. Um 08.08 Uhr hatte die Crew den Antrieb wieder am Laufen, und das Schiff setzte seine Reise fort. Es sollte am 15.1. in Bordeaux eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Maschinenausfall bei Piräus
(14.01.20) Auf der griechischen Fähre 'Ionis', 2440 BRZ (IMO: 7350325), die am 14.1. um, 10 Uhr mit 70 Passagieren, 13 Pkw, voer Trucks, zwei Motorrädern sowie 33 Crewmitgliedern aus Piräus nach Kythira und Kissamos ausgelaufen war, kam es am Vormittag zu einem Ausfall der Backbord-Hauptmaschine. Der Kapitän entschied, in den Abgangshafen zurückzukehren. Das Schiff machte sich mit der Steuerbord-Maschine mit reduzierter Geschwindigkeit von 10 Knoten auf den Weg dorthin und hatte den Hafen mittags wieder erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


13.01.2020

Archivbild Containerfrachter 'Timbus'
Archivbild Containerfrachter 'Timbus'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter kollidierte mit Schleusentor in Kiel
(13.01.20) Auf der Fahrt von Pasajes nach Södra Monsteras kollidierte der deutsche Containerfrachter 'Timbus', 4230 BRZ (IMO: 9198680), mit einem Tor der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau. Die Havarie ereignete sich, als er die Kammer am 12.1. um 18.40 Uhr in Richtung Ostsee verlassen wollte. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß er mit dem Wulstbug gegen das Tor und verursachte Sachschaden. Das Schiff machte zur Inspektion bei der Kieler Lindenau-Werft fest. Nach Abschluss der Untersuchungen konnte der Frachter seine Fahrt am 13.1. gegen ein Uhr ostwärts fortsetzen und sollte den schwedischen Hafen gegen 23 Uhr erreichen.
Die Polizei konnte bei ihren Ermittlungen keine technische Ursache an der Maschine finden. Bereits am 27.1.2017 war die 'Timbus' im Kanal havariert. Beim Einlaufen in die neue Nordschleuse in Brunsbüttel kam es auf der Fahrt von Vlissingen nach Södra Mosteras zu einem Maschinenschaden. Dieser wurde dann an den Bahnhofsdalben bis zum 27.1. repariert.
Am 26.11. desselben Jahres kam es erneut zu einem Maschinenschaden auf der Fahrt von Varberg nach Vlissingen auf der Nordsee. Eine Verpuffung führe zu einem Feuer, durch das ein Generator ausfiel. Das manövrierunfähgie Schiff warf 20 Meilen vor Terschelling Anker.
'Timbus' in Kiel
'Timbus' in Kiel
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Der Schlepper 'Viking' (IMO: 9431903) kam aus Delfzijl around zu Hilfe und schleppte den Havaristen nach Emden. Am 16.12. wurde er von den Schleppern 'VB Bremerhaven' (IMO: 9045871) und 'Gruno IV' (IMO:: 9342669) im Industriehafen auf den Haken genommen und nach Bremerhaven gezogen.
Dort fand vom 17.12. bis zum 3.3. die Reparatur beim MWB Bremerhaven Shipyard statt. Um 4.30 Uhr lief der instandgesetzte Frachter nach Varberg aus. Die 'Timbus' ist 99,91 Meter lang, 17 Meter breit und hat 7,27 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 6.238 Tonnen. Sie läuft für die Rord Braren Bereederungs GmbH in Kollmar und wurde 1999 bei der Peterswerft Wewelsfleth GmbH & Co. KG erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlorener Container bei Boczaada gestrandet
(13.01.20) Einer der insgesamt sechs Container, den der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Medkon Istanbul', 6285 BRZ (IMO: 9103386), in einem Sturm am 6.1. nahe Bozcaada bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h verloren hatte, trieb am 7.1. an einem nahegelegenen Strand an. Die anderen fünf blieben verschwunden.
Die Behörden warnten vor dem möglichen Treibgut. Der Frachter, der von Gemlik gekommen war, machte am 8.1. in Izmit fest und lief am 9.1. von Aliaga nach Alexandria aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper 'Lumberman'
Schlepper 'Lumberman'
(Bild: Michael Corcoran) Großbild klick!
Herrenloser Schlepper trieb auf Gastineau Channel auf Grund
(13.01.20) Der seit Mai 2018 im Gastineau Channel gestrandete Schlepper 'Lumberman', 192 BRZ (IMO: 5016676), machte sich am 11.1. gegen 17 Uhr unerwartet selbstständig und trieb mehrere hundert Meter südwärts, eher er vor dem Juneau Yacht Club am Norway Point erneut auf Grund trieb. Offenbar hatten die Anker des Schiffs nicht mehr gehalten. Ob diese mitgezogen wurden, war noch unklar.
Damit könnte er sich in der Zuständigkeit der CBJ Docks and Harbors und des Alaska Marine Exchange befinden. Der Gastineau Channel ist ein administratives Patchwork von CBJ und Staat. Zuvor hatte das Schiff auf staatlichem Gebiet gelegen. Docks and Harbors überwachte die Lage und konsultierte die Coast Guard. CBJ hat keine Ressourcen, um mit dem schweren Schiff umzugehen. Auf der aktuellen Position stellte es aber auch keine Beeinträchtigung des Fahrwassers dar.
Die 'Lumberman' hatte zuvor zwischen Downtown Juneau und Twin Lakes vor dem Aurora Harbor geankert, war dann aber erstmals auf Grund getrieben und in einem Geibet in der Verantwortlichkeit des Alaska Department of Natural Resources gestrandet. Die Global Diving & Salvage entsorgte danach eingedrungenes Wasser und umweltgefährdende Materialien von Bord.
Der Schlepper entstand 1941 bei der Jakobson Shipyard Company in Oyster Bay, New York, als 'Dauntless No. 15' für die Dauntless Towing Company, New York. 1975 ging er an die United States Army und wurde in 'Col. Albert H. Barkley' umbenannt.
Im selben Jahr erwarb ihn die Foss Launch and Tug Company in Tacoma, Washington, und stellte ihn als 'Andrew Foss' in Dienst. 1980 ging das Schiff an die Puget Sound Freight Lines in Seattle, Washington, und diente bis 1998 als 'Pachena', um dann zur Flotte der Western Towboat Company in Seattle eingereiht zu werden.
1998, erwarb die Channel Construction Company in Juneau, Alaska, das Schiff. Seit 1999 lief es als 'Lumberman' und sollte am Ende der aktiven Laufbahn zu einer Privatyacht werden. 2006 wurde es aus dem Register gestrichen und ankerte als Fischerunterkunft in Juneau, wo es sich 12 Jahre darauf erstmals selbstständig machte und seither ein Sorgenkind war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterschaden vor Isle of Wight
(13.01.20) Der liberianische LPG-Tanker 'Navigator Oberon', 17208 BRZ (IMO: 9671216), der von Vlissingen nach Houston mit einer 20-köpfigen Crew an Bord unterwegs war, meldete am 12.1. um 4.30 Uhr verstopfte Filter an der Hauptmaschine auf Position 50 12 07 N, 001 35 34 W, rund 28 Meilen südlich der Needles, Isle of Wight. Ein Austausch der Filter war unumgänglich, und um 7.30 Uhr war das Schiff unterwegs zu einem sicheren Ankerplatz, um, sie dort auszutauschen.
Es warf auf Position 50 18 07 N, 002 04 03 W, rund 15 Meilen südlich von St. Alban's Head Anker. Am 13.1. um 4.20 Uhr setzte es die Reise nach Abschluss der Reparaturen fort und nahm Kurs auf die USA, wo es am 27.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Salamis havariert
(13.01.20) Am Abend des 12.1. kam es zu einem Maschinenschaden auf der griechischen Motoryacht 'Vagelitsa' mit sechs Personen an Bord, die sich 2,3 Meilen südlich von Salamis befand. Die Hafenbehörden von Salamis und Piräus wurden informiert. Ein Patroullienboot kam zur Assistenz, und der Havarist wurde zur Marina des Ayia Club in Salamis eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre sank vor Karimunjawa
(13.01.20) Alle 14 Passagiere und die Crewmitglieder der indonesischen Fähre 'Ceria I', 533 BRZ, wurden gerettet, nachdem das Schiff am 10.1. gegen zwei Uhr auf der Fahrt von Tanjung Emas Semarang nach Ketapang in stürmischer See in den Gewässern von Karimunjawa sank. Sie trieben 31 Stunden in der See, bevor sie am 12.1. von zwei passierenden Schiffen auf einer Rettungsinsel zwischen Kemojan Island und Parang Island treibend entdeckt wurden. 12 von ihnen wurden nach Batulawang Hamlet, Kemojan Village, im Karimunjawa Distrikt gebracht. Zwei weitere kamen ins Karimunjawa Health Center.
Zunächst hatte die KM 'Angel' am 11.1. gegen acht Uhr Treibgut im Meer entdeckt. Dies brachte sie auf die Spur der Schiffbrühigen. Da das Schiff aber zu klein war, alle an Bord zu nehmen, wurde auch die KM 'Ita Kembar Jaya' zu Hilfe gerufen. Zwei Boote aus Kemojan Village brachten sie dann zum Hafen Legon Bajak.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historische Fähre in Flusshochwasser gekentert
(13.01.20) Das historische Fährboot in Darwin Township, Illinois, wurde am Morgen des 11.1. bei Hochwasser auf dem Wabash River losgerissen und lag am Nachmittag kieloben eine Meile flussabwärts entfernt in Wabash kieloben im Fluss. Vermutlich hatte es sich an Felsen verkeilt. Die 'Darwin Ferry' gab es seit 1818.
Der Ponton, die letzte Fähre auf dem Wabash River, verband Indiana mit Darwin in Clarke County und wurde hauptsächlich von Farmern genutzt. 2018 wurde die Außerdienststellung angekündigt, nachdem der Staat Indiana das Farmland gekauft hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb im Bottnischen Meerbusen
(13.01.20) Auf dem holländischen Frachter 'Sampogracht', 18321 BRZ (IMO: 9288071), der in Ballast mit einer 15-köpfigen Crew an Bord von Vlissingen nach Rauma unterwegs war, fiel am frühen Abend des 12.1. im Bottnischen Meerbusen die Hauptmaschine durch Überhitzung aus. Das manövrierunfähige Schiff trieb mit 1,5 Knoten auf die Küste zu. Es war nicht in unmittelbarer Gefahr, doch bei dem kräftigen Wind in dem Seegebiet wäre ein Abschleppen des 185 Meter langen Havaristen eine große Herausforderung gewesen.
Die Crew arbeitete stundenlang und zunächst ohne Erfolg daran, den Schaden zu beheben. Das MRCC in Turku überwachte die Drift und brachte das Patroullienboot 'Uisko' in Bereitschaft, um nötigenfalls eingreifen zu können. Am 13.1. um 4.25 Uhr gelang es endlich, die Hauptmaschine wieder anzufahren.
Mit sieben Knoten Fahrt ging es nun weiter in Richtung des Zielhafens, weiter unter Überwachung des MRCC. Gegen neun Uhr befand sich der Frachter vor Rauma und wurde dort von den beiden Hafenschleppern 'Jupiter' (IMO: 9287431), und 'Saturn' (IMO: 9315410), auf den Haken genommen und zum Containerterminal bugsiert, wo er um 9.40 Uhr sicher festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb vor Rolvsøya/Norwegen
(13.01.20) Der norwegische Trawler 'Ingvardson - F 95-H', 149 BRZ (IMO: 8845200), wurde am 12.1. westlich von Rolvsøya, Finnmark, manövrierunfähig, nachdem sich Leinen des Fanggeschirrs um den Propeller gewickelt hatten, und bat um Assistenz. Das Rettungsboot 'Odin' der NSSR-Station in Havoeysund kam zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken.
Er wurde in den Hafen von Forsøl abgeschleppt. Dort befreiten Taucher das Antriebssystem wieder von der Blockade. Anschließend setzte der Trawler seine Fangfahrt vor Norwegen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank im Java-Meer
(13.01.20) Der 72 Meter lange, indonesische Frachter 'KM El No. 2' (IMO: 8844751), geriet mit einer 14-köpfigen Crew an Bord am 11.1. im Java-Meer bei Belitung Island in stürmischem Wetter in Seenot. Er galt zunächst als vermisst, nachdem der Kontakt zu dem mit Zement und Baumaterial beladenen Frachter, er auf der Reise von Jakarta nach Pontianak in West-Kalimantan war, abgerissen war. Es sank am 12.1., nachdem die Ladung übergegangen war und er Schlagseite bekam.
Die Crew ging in eine Rettungsinsel und machte mit Notfackeln auf sich aufmerksam. Sie wurde unversehrt gerettet. Der Frachter ging auf geringer Wassertiefe unter und wurde nach Tagesanbruch mit den Aufbauten und dem Deckskran aus dem Wasser ragend auf ebenem Kiel liegend vorgefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kaoshiung
(13.01.20) Beim Auslaufen aus Kaoshiung kollidierte der chinesische Frachter 'Tai Gang', 2994 BRZ (IMO: 9550462), am 6.1. mit dem Kai der CSBC Shipbuilding Corporation, nachdem es zu einem Ruderausfall gekommen war. Dabei wurden sowohl die Kaianlage wie auch der Bug des Schiffs beschädigt. Unterhalb der Wasserlinie entstand in Riss im Rumpf.
Der Havarist wurde zurück in den Hafen geschleppt und am Kai repariert. Am 9.1. um 8.10 Uhr lief der Frachter wieder aus und nahm Kurs auf Quanzhou in der Fujian Provinz. Am 12.1. ankerte er auf der Außenreede von Quanzhou auf Position 24° 46.33' N 118° 48.27' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit vermutetem Maschinenschaden im Englischen Kanal
(13.01.20) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'Tiger Lily', 43036 BRZ (IMO: 9744984), war auf der Reise von Narvik nach Portland, USA, mit einer Ladung von 77.281 Tonnen Eisenerz am 11.1. gegen 13 Uhr NUC wegen eines vermuteten Maschinenschadens auf Position 52 38 32 N, 002 30 53 E.
Bei einer Inspektion der Hauptmaschine wurde kein Defekt entdeckt. Daraufhin setzte der Frachter die Reise fort und sollte den Zielhafen am 31.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbemannt gestrandetes Motorboot löste SAR-Operation aus
(13.01.20) Ein unbemanntes Motorboot löste in der Nacht zum 11.1. eine Suchaktion der US Coast Guard nach möglichen Personen im Wasser in Galveston, Texas, aus. Gegen zwei Uhr früh wurde die Coast Guard Houston-Galveston von der Tiki Island Police Department alarmiert, nachdem eine 21 Fuß lange Sea Chaser an der Ostseite der Jones Bay unbemannt angetrieben war. Es gelang nicht, zum Eigner einen Kontakt herzustellen.
Es wurde ein UMIB ausgestrahlt, und ein 29-Fuß-Boot der Station Galveston lief aus. Von der Air Station Houston stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, und die Öffentlichkeit wurde um Mithilfe gebeten. Nachdem er über Social Media von der Suchaktion erfahren hatte, meldete sich der Eigner des Boots und bestätigte, dass sich niemand an Bord befunden hatte.
Es hatte sich stattdessen in einem Sturm von seinem Liegeplatz losgerissen und war auf Drift gegangen. Nachdem diese Information bestätigt war, beendete die Coastguard ihre Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


12.01.2020

'Oline' gesunken
'Oline' gesunken
(Bild: Polizei Flensburg) Großbild klick!
Wird die Oline Teil eines Wrack-Friedhofs?
(11.01.20) An einem Ponton nahe des Museumshafens in Flensburg ragen seit dem Untergang in einer Sturmnacht am 9.1. 2019 zwei Masten aus dem Wasser, die zu dem Holzsegler 'Oline' gehören, der 1878 im dänischen Frederikshavn erbaut wurde. Der letzte Besitzer war mittellos gewesen und kam inzwischen bei einem Unfall in Dänemark ums Leben. Wem das Schiff nun gehört, war im Moment unklar.
Der Eigner soll das bereits heruntergekommene Schiff einst für einen Kasten Bier und 1,30 Euro übernommen worden. Die Museumswerft hätte nach dem Untergang nur über juristische Zwangsmaßnahmen in den Besitz des Schiffes kommen können. Inzwischen gab es Bestrebungen, nicht weit von der Untergangsstelle einen museal geprägten Unterwasser-Wrackfriedhof für eine Taucherschule einzurichten. Das inzwischen stark bewachsene Wrack dafür zu nutzen, wäre nach Einschätzung des Museumshafens eine der besten Perspektiven, die sich für das Schiff ergeben könnte. Motor und das Getriebe wurden bereits vor dem Untergang ausgebaut worden. Es war aber noch nicht geklärt, ob es Erben gab.
Taucher am Wrack der'Oline'
Taucher am Wrack der'Oline'
(Bild: Jonas Drescher) Großbild klick!
Wenn, dann wäre es aber nicht wahrscheinlich, dass sie diese die Erbschaft tatsächlich antreten. Denn eine Bergung des Schiffes wäre mit hohen Kosten verbunden.
Anfang des Jahres sank ein weiteres Schiff an der Flensburger Museumswerft gekentert, der 30 Meter lange Zweimaster 'Lille Björn'. Es gab allerdings Optimismus, dass diese Geschichte anders verlaufen wird als die der 'Oline'. Der Hafen hat, anders als in deren Fall, ein gutes Verhältnis zum Eigner, deshalb dürfte es wohl auch ein gutes Ende geben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seute Deern mit Schadstoffen belastet
(11.01.20) Der Bremerhavener Traditionssegler 'Seute Deern' ist möglicherweise mit Giftstoffen belastet. Der Abbruch des Museumsschiffs könnte dadurch komplizierter werden als bislang gedacht und der Plan, das Schiff bis zur Sail 2020 zu beseitigen, gefährdet sein. Die Farbe der Außenhaut ist mit Asbest versetzt, und auch im Innern des Schiffes wurden krebserregende Stoffe nachgewiesen.
Selbst der ehemalige Restaurant-Bereich war belastet. Für den Rückbau müssten die einzelnen Planken und Bohlen von Farbstoffen befreit werden, bevor das Holz entsorgt werden kann. Was das für die Kosten und den Zeitplan des Rückbaus bedeutet, war noch unklar.
Bremenports sagte, der Rückbau liege voll im Zeitplan, und dass das Schiff mit Schadstoff belastet ist, sei nichts Neues. Die Entsorgungsarbeiten, die mit dem Rückbau zusammenhängen, seien längst in die Kosten und auch in den Zeitplan für das Abwracken eingepreist. Allein die Vorbereitungen für den Rückbau werden von Bremenports auf 600.000 Euro beziffert, wie hoch die Ausgaben am Ende insgesamt sein werden, kann derzeit nur geschätzt werden.
Die Hafenbetriebsgesellschaft war Ende 2019 mit der Planung des Abwrackens betraut worden. Die Arbeiten sollen, wenn alle Genehmigungen vorliegen, laut dem Sprecher Mitte kommender Woche starten. Die inzwischen komplett entmastete Bark soll Ende des Monats an ihren letzten Liegeplatz gebracht werden. Dort wird sie unter einer Plane demontiert. Der Bund will 46 Millionen für einen Neubau bereitstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepptrosse wird vorbereitet
Schlepptrosse wird vorbereitet
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Frachter driftete durch Oban Bay/Schottland
(11.01.20) Das RNLI-Boot aus Oban, die 'Mora Edith MacDonald', wurde am Morgen des 11.1. alarmiert, nachdem der unter lettischer Flagge laufende Frachter 'CEG Galaxy', 1212 BRZ (IMO: 8516263), der in der Oban Bay von Workington kommend Anker geworfen hatte, ins Treiben geraten war. Er hatted ort geankert, um vor einem Sturm in der Region Schutz zu finden. Er trieb nun gefährlich dicht an die Küste von Kerrera und die belebte Nordzufahrt der Bucht.
Da an Bord zeitgleich auch ein mechanischer Schaden zu beheben war, war das Schiff auch manövrierunfähig und konnte nicht mit eigener Kraft eine sichere Position ansteuern. Das Rettungsboot aus Oban lief um 11.30 Uhr aus und war binnen weniger Minuten vor Ort. Ein Seenotretter wurde an Bord abgesetzt, um bei der Übergabe einer Schlepptrosse zu assistieren.
Wenig später stand die Schleppverbindung, und das Rettungsboot begann, den Frachter langsam voraus zu schleppen. Um 12.30 Uhr wurde er auf Position 56° 25.00' N 005° 29.53' W erneut und diesmal hoffentlich sicher vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew sinkenden Schleppers gerettet
(11.01.20) Die US Coast Guard rettete am 9.1. die dreiköpfige Crew des 62 Fuß langen Schubschleppers 'Gulf Man' (MMSI:368122140), der am 7.1. aus Miami nach Exuma auf den Bahamas ausgelaufen war. Das Schiff wara rund sechs Meilen nordöstlich von Andros Island in Seenot geraten. Um 18.20 Uhr wurde der EPIRB aktiviert.
Ein MH-60-Jayhawk-Helikopter stieg von der Air Station Clearwater auf. Als er vor Ort eintraf, war der Schlepper nach einem Wassereinbruch am Sinken. Noel Maycock, 66, Seth Daughtery, 32, und James Orr, 51, wurden unversehrt aufgewinscht und nach Nassau, Bahamas, geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker in Java-See gestrandet
(11.01.20) Der Tanker 'Express 88' lief am 10.1. in einem Sturm an der Nordküste von Bawean Island in der indonesischen Gresik Regency im Tanjungori-Distrikt auf Grund. Das Schiff war eine Woche zuvor aus Jakarta ausgelaufen und hatte vor Tanjungori geankert, um vor dem Sturm Schutz zu finden.
Doch nach einem Winddreher hielt der Anker nicht mehr, und das Schiff wurde auf die Riffe vor der Insel getrieben. Örtliche Fischer retteten die 11-köpfige Crew unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kehrte mit Wassereinbruch in Hafen zurück
(11.01.20) Die französische Fähre 'Havannah', 2305 BRZ (IMO: 9232357), brach ihre fahrplanmäßige Überfahrt von Ellington nach Rotuma am 8.1. ab, nachdem es durch einen Riss im Rumpf zu einem Wassereinbruch gekommen war. Das Schiff hatte fünf Passagiere an Bord und war mit Williams & Gosling-Trucks beladen. Fünf Fahrstunden von Rotuma entfernt entschied der Kapitän, nach Ellington zurückzukehren.
Die Maritime Safety Authority (MSAF) von Fiji lobte diese Entscheidung. Nach einer Schadensinspektion begannen die Reparaturen. Wie lange sie dauern würden, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marmara: Frachter beschädigte Seekabel
(11.01.20) Der türkische Frachter 'Ibrahim Simsek', 4045 BRZ IMO:7504653), verlor am 29.12. auf der Fahrt von Gemlik nach Nemrut seinen Steuerbordanker und verursachte Schäden an einem Seekabel südlich von Marmara auf Position 40 35.5 N, 27 40 E. Der Hafenkapitän leitete Untersuchungen ein, die Staatsanwaltschaft eine Ermittlung. Es wurde eine technische Inspektion nach dem Einlaufen in Nemrut Bay durchgeführt.
Nachdem die Löscharbeiten an der Pier in Nemrut Bay beendet waren, verholte der Frachter auf die Reede von Aliaga. Es wurde ein Auslaufverbot erlassen bis zum Abschluss der notwendigen Untersuchungen. Am 11.1. lag das Schiff weiter auf Position 38° 52.30' N 026° 58.39' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Trabzon/Türkei
(11.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'NS Union', 1543 BRZ (IMO: 8502133), kam es am 7.1. zum Ausfall eines Ölverschmutzungs-Verhinderungssystems in Trabzon. Daraufhin widerrief der Hafenkapitän die Auslaufgenehmigung bis zum Abschluss von Reparaturen. Nachdem diese erledigt waren, verließ das Schiff Trabzon am 10.1. um 9.20 Uhr und nahm Kurs auf Icdas, wo es am 13.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Generator- und Kompressorschaden auf Fähre
(11.01.20) Auf der Fahrt von Cebu nach Tagbilaran City, Bohol, musste die indonesische Fähre 'Oceanjet 88', 240 BRZ (IMO: 9712929), am Morgen des 10.1. in den Hafen zurückkehren, nachdem es am steuerbordseitige Stromaggregat zu einer Spannungsschwankung aufgrund eines festgefahrenen Kompressors gekommen war. Der Chefingenieur fand heraus, dass der Kompressor wegen Starkstromzuflusses ausgefallen war.
Der Schaden ereignete sich, als das Schiff vor Naga Point zwischen Bohol und Cebu unterwegs war. An Pier 1 in Cebu wurden alle 191 Passagiere der 'Oceanjet 88' abgesetzt und um 10.10 Uhr von der 'Oceanjet 15' weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Winschenausfall
(11.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Sunny Horizon', 29313 BRZ (IMO: 9410911) kam es am 9.1. zu einem Ausfall des Hydrauliksystems für die Winschen von Anker und Trossen 2,85 Meilen südsüdwestlich von Boucherville, Quebec. Die Crew führte Reparaturen aus, und das System wurde wieder betriebsfähig gemacht. Um 10.20 Uhr verließ der Tanker Quebec und machte am 10.1. um 00.50 Uhr in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leitungsproblem vor Alban's Head
(11.01.20) Auf dem dänischen Tanker 'Torm Marina', 61724 BRZ (IMO: 9319698), der auf der Fahrt von Rotterdam nach Pascagoula war mit einer 25-köpfigen Crew an Bord, kam es am 10.1. gegen 1.55 Uhr zu Maschinenproblemen wegen einer schadhaften Treibstoffleitung auf Position 50 11 N, 001 46 W, rund 24,4 Meilen vor St. Albans Head. Das Schiff war mit 73.365 Tonnen Öl beladen. Um 2.40 Uhr war der Schaden behoben, und es nahm wieder Fahrt auf, um am 26.1. den Zielhafen zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb im Sturm vor New Quay
(11.01.20) Das RNLI-Boot aus New Quay wurde am Abend des 10.10. alarmiert, nachdem ein Trawler 17 Meilen nordwestlich der Küste manövrierunfähig geworden war. Er trieb bei zunehmendem Sturm durch die aufgewühlte See. Das Rettungsboot nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn am frühen Morgen des 11.1. nach Fishguard ein. Wegen des inzwischen vollen Sturms blieben die Seenotretter anschließend auch noch im Hafen und kehrten erst gegen 11 Uhr nach New Quay zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Woods Hole
(11.01.20) Die amerikanische Fähre 'Gay Head', 1277 BRZ (IMO: 8123418), kollidierte am Morgen des 11.1. mit einer Barge, als sie achteraus laufend einen Slip in Woods Hole ansteuerte. Die U.S. Coast Guard verhängte bis zum Abschluss von Untersuchungen ein Auslaufverbot.
Die Fähre hatte aber nur kosmetische Schäden davongetragen und konnte zwei Stunden nach der Havarie den Dienst Vineyard Haven-Hyannis wieder aufnehmen. Starker Wind hatte zu dem Unfall beigetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen
Fähre 'NG'
Fähre 'NG'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Gelibolu: Kollision in den Dardanellen
(10.01.20) Am 10.1. um 7.30 Uhr kollidierte der 26 Meter lange, türkische Kutter 'Kestanelik' (MMSI: 271072164) mit der 44 Meter langen Fähre 'NG' in den Dardanellen vor Gelibolu. Diese war auf der Gelibolu-Cardak-Route im Einsatz. Sie wurde am Backbord-Heck getroffen und auf Höhe der Wasserlinie aufgerissen.
Dabei wurde ein Brennstoff-Tank getroffen, aus dem Diesel ins Wasser auslief. Die Fähre machte nach dem Zusammenstoß in Çanakkale an der Gallipoli Pier fest. Die Passagiere und ihre Autos wurden dort abgesetzt. Das Rettungsboot 'Kegm-9' wurde zum Liegeplatz geschickt und legte eine Ölsperre und ölabsorbierende Pads um den Havaristen aus.

Rumpfschaden an der Fähre 'NG'
Rumpfschaden an der Fähre 'NG'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Der Kutter legte in der Nähe an. Er hatte nur leichte Schäden am Bug davongetragen. Offenbar war der Skipper der 'Kenadelik' am Ruder eingeschlafen.









Bugschaden am Kutter 'Kestanelik'
Bugschaden am Kutter 'Kestanelik'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Holstein Express'
Archivbild 'Holstein Express'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Vier Tonnen Öl beim Bunkern in Ceuta ausgelaufen
(10.01.20) Der unter Luxemburg-Flagge laufende Tiertransporter 'Holstein Express', 7896 BRZ (IMO: 9004413), verursachte am Morgen des 10.1. eine Ölverschmutzung im Hafen von Ceuta. Die Levante-Pier, das Bootshaus und der Fischereihafen wurden betroffen, als rund vier Tonnen Kraftstoff gegen vier Uhr von dem am Alfau-Dock liegenden Schiff ins Hafenwasser liefen. Die alarmierte Hafenbehörde aktivierte den Ölbekämpfungsplan.
Arbeiter von Ecoceuta wurden gerufen und legten Absorbier-Pads im Wasser aus. Eine 150 Meter lange Ölsperre wurde ebenfalls verlegt. Die Arbeiten im Alfau-Dock und an der Ostmole wurden eingestellt, während die Ölbekämpfung im Gange war.
Die Arbeiten dauerten die nächsten Stunden weiter an. Es galt das Öl einzuschlängeln, aufzunehmen sowie die betroffenen Kaiflächen und den Rumpf zu reinigen. Inspektoren gingen an Bord der 'Holstein Express', um die Ursache des Unfalls herauszufinden.
Er hatte sich beim Bunkern von Öl ereignet, als einer der Tanks überlief. Im Zuge der Untersuchung sollte herausgefunden werden, ob unsachgemäße Bedienung der Ventile, Nachlässigkeit der Crew, die die Füllstände nicht hinreichend kontrollierte, oder ein technischer Fehler der Anlage Schuld war. Denkbar war auch ein technischer Fehler der Messgeräte, durch die nicht korrekt angezeigt wurde, wieviel Öl sich in den Tanks befand. Vom Ergebnis der Untersuchungen hing auch die Höhe von möglichen Bestrafungen ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters 'Ocean Ruler'
Wrack des Frachters 'Ocean Ruler'
(Bild: Sarang Sreelan) Großbild klick!
Schrottschiffe warten weiter auf Bergung
(10.01.2020) Die Bergung zweier gestrandeter maledivischer Schiffe, des Frachters 'Ocean Ruler', 1179 BRZ (IMO: 8408600), sowie des Kutters 'Oivalli', die bei Dharmadam und Azhikkal gestrandet waren, als sie zu den Steel Industries Kerala Ltd. (SILK) in Azhikkal geschleppt wurden, verzögert sich weiter. Die beiden Schiffe sollten dort verschrottet werden, rissen sich aber im August 2019 von ihrem Schlepper los, als sie von den Malediven kamen. Seitdem lagen sie auf Strand.
Bevor sie geborgen werden können, müssen sie aber ausgepumpt und Löcher im Rumpf abgedichtet werden. Dazu sollten 18 Pumpen zum Einsatz kommen, die aber wegen technischer Probleme ausfielen. So konnte die Bergung nicht, wie geplant, am 6.1. durchgeführt werden.
Sechs der Pumpen konnten inzwischen repariert werden, die weiteren sollten in den kommenden drei Tagen folgen. Erst wenn das Wasser gelenzt ist, können die Lecks gestopft werden. Außerdem war der Kanal, durch den die beiden Schiffe ins tiefere Wasser gezogen werden sollen, noch nicht ausgehoben.
Die damit beauftragte Firma aus Kochi wurde ebenfalls erst in drei Tagen vor Ort erwartet. Sie war bereits einmal angerückt, hatte ihr Gerät wegen damals aufgetretener Verzögerungen aber wieder abgezogen. Wenn die Schiffe flott sind, sollen sie bei der Werft von SILK abgebrochen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Turboladerschaden
(10.01.20) Am Nachmittag des 9.1. kam es vor Stad auf dem unter Malta-Flagge laufenden Tanker 'Key Figher', 3693 BRZ (IMO: 8712166), zu einem Turboladerschaden auf dem Weg von Klaipeda. Das Schiff bat um Assistenz und wurde von dem NSSR-Rettungsboot 'Halfdan Grieg' auf den Haken genommen. Gegen 23 Uhr machte es am Måløy Cargo Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Festøya
(10.01.20) Ein Fehler im Schiffsbetrieb sorgte dafür, dass die Maschine der norwegischen Fähre 'Hardingen', 2631 BRZ (IMO: 9036040), in am Morgen des 9. 1. ausfiel, kurz nachdem diese den Anleger in Festøya in Richtung von Solavågen verlassen hatte. Um 6.40 Uhr bat das Schiff, das vor dem Hafen trieb, um Hilfe.
Die in der Nähe befindliche Fähre 'Lote' kam zur Assistenz. Nachdem die Maschine wieder zum Laufen gebracht worden war, konnte die 'Hardingen' die Reise nach Solavågen fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern eingestellt
(10.01.20) Am Nachmittag des 9.1. stellte die US Coast Guard ihre Suche nach den zwei vermissten Crewmitgliedern des Kutters 'Papa's Girl' ergebnislos ein, der am Abend des 7.1. im Pamlico Sound gekentert war. Nur einer der vier Fischer hatte das Unglück überlebt, der Skipper wurde zwar geborgen, aber im Albemarle Hospital für tot erklärt. Insgesamt wurden rund 1.170 Quadratmeilen abgesucht.
Eingesetzt waren dabei in der Luft und zu Wasser mehrere Einheiten der Air Station Elizabeth City, der Stationen Hatteras Inlet und Oregon Inlet, die North Carolina Wildlife Resources Commission und die North Carolina Marine Patrol. Angesichts der vergangenen Zeit und der Wasser- und Lufttemperaturen gab es für die Vermissten keine realistische Überlebenschance mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Vermisste nach Kollision vor Kilyos
(10.01.20) Der russische Tanker 'Glard 2', 4794 BRZ (IMO: 9687980), kollidierte am 10.1. um 6.35 Uhr mit dem türkischen Kutter 'Dursun Ali Coskun', als er einen Ankerplatz nördlich von Kilyos bei Istanbul ansteuern wollte. Er war unterwgs von Rostov-am-Don nach Izmir, als sich der Zusammenstoß in dichtem Nebel rund fünf Meilen vor der Küste ereignete. Der Kutter sank binnen weniger Minuten.
Nur drei der sechs Crewmitglieder konnten von anderen Fischern gerettet werden. Die drei anderen wurden noch vermisst, und die türkische Coastguard leitete eine SAR Operation ein, an der die Rettungsboote 'Kiyem 5' und 'Kiyem 8', die Patroullienboote 'SG-KB7427', 'KB-4318', 'TCSG-71', 'TCSG-906' und 'TCSG-505', Hubschrauber, Taucher und andere Kutter in der Gegend sich beteiligten. Der Tanker warf mit leichten Schäden am Bug an der Nordzufahrt des Bosporus Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderschaden bei Dungeness Point
(10.01.20) Auf dem liberianischen Bulkcarrier 'Odysseas L.', 44180 BRZ (IMO: 9597381), kam es auf der Reise von Amsterdam nach Kanada mit einer 18-köpfigen Crew an Bord am Morgen des 9.1. zu einem Defekt an der Ruderanlage auf Position 50 52 03 N, 000 54 57 E, rund 3,50 Meilen vor Dungeness Point. Das in Ballast laufende Schiff verließ mit Notruder die südwestliche Spur der Verkehrstrennungszone des Englischen Kanals und hielt die Dover Coastguard über den Fortgang der Reparaturen auf dem Laufenden.
Nachdem diese abgeschlossen waren, setzte das Schiff am selben Tag seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor St. Catherines Point
(10.01.20) Der maltesische Bulkcarrier 'Seapace', 33036 BRZ (IMO: 9486025), der sich auf der Reise von St. Petersburg nach Paradip mt einer 21-köpfigen Crew und 2.4800 Tonnen Dünger als Ladung befand, meldete am frühen Morgen des 9.1. ein Problem mit einer Treibstoff-Pumpe auf Position 50 20 02 N, 001 08 22 W, rund 18 Meilen südsüdöstlich von St. Catherines Point vor der Isle of Wight. Die geschätzte Reparaturdauer wurde mit einer Stunde angegeben. Die Arbeiten konnten innerhalb dieses Zeitfensters abgeschlossen werden, um um 5.40 Uhr setzte der Frachter seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Yokohama
(10.01.20) Der japanische Frachter 'Shoyu', 499 BRZ (IMO: 9780249) kollidierte am 7.1. um 17.15 Uhr mit dem Baggerschiff 'Kojin Maru No. 2', 173 BRZ (IMO: 8961925), im Hafen von Yokohama. Ein Crewmitglied des Frachters, der am 6.1. aus Chiba gekommen war, wurde dabei verletzt. Ölaustritte wurden aus keinem der beiden Schiffe gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Yachtunfall vor Kerdonis
(10.01.20) Am 9.1. um 20:47 Uhr wurde das CROSS Etel durch einen Mayday-Ruf der fünfköpfigen Crew der Segelyacht 'Reder Mor' alarmiert, die an der Spitze von Kerdonis bei Belle-Île en Mer in Seenot geraten war. Das Rettungsboot 'SNS 096 - Belle Isle' der SNSM- Station Belle-Île en Mer, ein Dragon 56-Helikopter des Zivilschutzes und ein in der Nähe befindlicher Kutter steuerten auf die Position bei Pointe des Chats zu, wo die Segler Notraketen abfeuerten. Um 22:12 Uhr entdeckte der Hubschrauber das Boot.
Das CROSS mobilisierte daraufhin das Rettungsboot 'SNS 147 - Notre Dame du Calme' der SNSM-Station in Groix. Dieses nahm die Yacht auf den Haken, und am 10.1. um 1.20 Uhr wurde sie am Kai in Tudy fest. An einem der Segler wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch um drei Uhr stellte ein Arzt des SMUR den Tod fest.
Ein weiteres Crewmitglied wurde mit Verletzungen von dem Dragon 56 ins Groupe Hospitalier Bretagne Sud in Lorient geflogen und dort um 03:40 Uhr aufgenommen. Die drei übrigen Crewmitglieder wurden geschockt, aber ansonsten wohlbehalten um 3.40 Uhr ins Krankenhaus in Lorient eingeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in stürmischer See abgeschleppt
(10.01.20) Die RNLI in Filey kam am 9.12. dem 12 Meter langen Kutter 'Ceol Na Mara' zu Hilfe, der um 4.30 Uhr einen Notruf an die Humber Coastguard abgesetzt hatte. Wenig später lief das Rettungsboot 'Keep Fit Association' zu dem Havaristen aus, der 25 Meilen östlich von Filey Brigg mit Maschinenschaden trieb. Bei schwerer See waren sowohl die Wasserung wie auch die Anfahrt des Rettungsboots für die sechsköpfige Freiwilligencrew eine große Herausforderung.
Nachdem die Seenotretter den Kutter erreicht hatten, wurde entschieden, ihn nach Scarborough statt nach Bridlington abzuschleppen, weil dort günstigere Wetterbedingungen herrschten und mit weiter zunehmendem Wind auch die Fahrtrichtung geeigneter erschien. Nach einer Stunde Schleppfahrt konnte die 'Ceol Na Mara' sicher in Scarborough festgemacht werden. Über acht Stunden, nachdem der Einsatz begonnen hatte, war das RNLI-Boot gegen 12.30 Uhr zurück in Filey.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlechtes Wetter erschwert Suche nach vermisstem Fischer
(10.01.20) Die Marineeinheit, die nach Willie Whelan, dem vermissten Skipper des gesunkenen Trawlers 'Alize' sucht, konzentrierte sich auf ein Gebiet 10 Meilen südwestlich von Hook Head, wo das Wrack vermutet wird. Der 41-jährige aus Fethard-on-Sea im County Wexford wurde nicht mehr gesehen, seitdem der Kutter am 4.1. sank. Sein Decksmann Joe Sinnott, 65, der tot geborgen worden war, wurde am 9.1. in Kilmore beigesetzt.
An der Suchaktion waren Freiwillige der Coast Guard, Seenotretter aus Dunmore East, Kilmore Quay und Fethard-on-Sea, der R117-SAR-Helikopter in Waterford und der R116-Helikopter aus Dublin sowie private Schiffe beteiligt. Am 7.1. waren Marinetaucher in Kilmore Quay eingetroffen und hatten versucht, die Untergangsstelle zu finden.
Dabei wurden das Sonar und das ROV auf dem Patroullienboot 'LE Samuel Beckett' eingesetzt. Bislang haben aber die große Wassertiefe und schlechte Wetterverhältnisse die Arbeiten erschwert und werden auch in den nächsten Tagen Tauchgänge vor Ort nicht zulassen, falls das Wrack gefunden wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


09.01.2020

'Al Hamid': Propellerschaft gebrochen
'Al Hamid': Propellerschaft gebrochen
(Bild: Indian Navy) Großbild klick!
Indische Marine half Dhau vor Somalia
(09.01.20) Die INS 'Sumedha' der indischen Marine, die vor Somalia auf Piratenpatroullie war, kam am 6.1. im Golf von Aden der havarierten Dhau 'Al Hamid' und ihrer 13-köpfigen indischen Crew zu Hilfe. Ein Helikopter hatte das Holzschiff in der See treibend entdeckt. Ein Boardingteam wurde übergesetzt und führte eine Inspektion an Bord durch. Die Techniker stellten fest, dass der Propellerschaft gebrochen war.
Eine Reparatur war nicht möglich, deshalb wurde die Dhau in Sicherheit und weg von der somalischen Küste geschleppt. In der Zwischenzeit schickte der Eigner ein anderes Schiff, das sie in einen Hafen zur Reparatur bringen sollte. Zuvor versorgten die Soldaten die Schiffbrüchigen noch mit frischem Wasser und Medikamenten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überreste des Dampfers SS 'Fernebo'
Überreste des Dampfers SS 'Fernebo'
(Bild: Cromer Museum) Großbild klick!
Niedrige Tidenstände legten Wrack aus Erstem Weltkrieg frei
(09.01.20) Außergewöhnlich niedrige Tidenstände haben in Cromer die algenbehangenen, rostigen Reste des schwedischen Dampfers SS 'Fernebo' im Sand des nördlichen Norfolk Beach freigelegt. Das 70 Meter lange Schiff war auf seiner letzten Reise mit einer Ladung Schnittholz von London nach Gävle im neutralen Schweden unterwegs und kämpfte sich durch stürmische See, als sich am 9.1.1917 eine Explosion nahe der Cromer Pier ereignete, die es in zwei Teile zerbrach. Wahrscheinlich war eine von einem deutschen U-Boot verlegte Mine deren Verursacher gewesen, möglicherweise war aber auch eine Kesselexplosion Schuld an dem Schiffbruch.
Eine Schiffshälfte mit sechs Mann an Bord trieb in Richtung des Strandes, wo sich eine Menschenkette bildete, um sie an Land zu holen.
Wrack der SS 'Fernebo' 1921
Wrack der SS 'Fernebo' 1921
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Weitere 11 Mann wurden vom Rettungsbootsvormann Henry Blogg und seiner Crew mit dem Ruderboot 'Louisa Hartwell' in einer 14-stündigen Aktion gerettet. Blogg bewahrte in seiner 53-jährigen Karriere insgesamt 873 Menschen vor dem Tod.
Nur dem Ingenieur Johan Adolf Anderson konnte nicht geholfen werden. Seine Leiche trieb östlich der Unglücksstelle bei Mundesley an und wurde dort beerdigt. Nur wenige Menschen wissen heute von dem eine halbe Meile in Richtung Overstrand liegenden Wrackrest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Notruf vor Vigo
(09.01.20) Am 8.1. um 00.50 Uhr funkte der spanische Kutter 'Bonito Dos', 125 BRZ (IMO: 8744004), einen Mayday-Ruf und aktivierte den EPIRB auf Position 41 59 05 N, 020 54 02 W. Schiffe in der Nähe der Position wurden gebeten, Kontakt mit dem MRCC Ponta Delgada aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Autofrachters 'Golden Ray'
Wrack des Autofrachters 'Golden Ray'
(Bild: Unified Command) Großbild klick!
T&T Salvage soll Wrack der Golden Ray räumen
(09.01.20) Am 8.1. wurde die Bergungsfirma T&T Salvage LCC aus Galveston, Texas, ausgewählt, um das Wrack des Autofrachters 'Golden Ray' im St. Simons Sound vor der Küste von Georgia zu zerlegen und entsorgen. Sie war eine von sechs Firmen, die Angebote abgegeben hatten, darunter uach die DonJon-SMIT, die zunächst im Einsatz war, nachdem der Frachter am 8.9.2019 mit 4.200 Autos an Bord gekentert war.
Die Gallagher Marine Systems, die die 'Golden Ray' und ihre Versicherung vertreten, dankten DonJon-SMIT für ihre harte Arbeit und ihren Einsatz in dem Projekt, das eines der kompliziertesten seiner Art in der US-Geschichte war.
DonJon-SMITs Fokus auch auf Sicherheit, resultierte darin, dass es keine Verletzten zu beklagen gab, trotz all' der Gefahren, die bei ihrem Einsatz gelauert hatten. T&T Salvage wurde nun ausgewählt für ihre umfangreiche Erfahrung im Gebiet des Schiffsabbruchs. Sie wurden für die anstehenden Aufgaben als am höchsten qualifiziert angesehen.
Sie hatten einen sehr detaillierten Bergungsplan vorgelegt, der als der sicherste und effizienteste evaluiert wurde. Nach sorgfältiger Abwägung aller Angebote und als Resultat von Risiko-Projektionen bei jedem von ihnen blieben die Berger aus Texas mit der besten Lösung übrig. Derweil versuchte das Unified Command immer noch herauszufinden, welche Art von Barriere die sicherste wäre, um das Wrack während der Verschrottung abzudämmen, damit keine Gewässerschäden entstehen. Erst wenn über die Methode dafür entschieden ist, will das Unified Command eine Zeitschiene für die weiteren Arbeiten und die Details dieses Prozesses bekanntgeben. Am 8.1. wurden die beiden großen Kräne, mit denen DonJon-SMIT bisher vor Ort tätig war, vom Wrack der 'Golden Ray' abgezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandet: Kutter 'Sea Angels'
Gestrandet: Kutter 'Sea Angels'
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Treibstoff aus gestrandetem Kutter abgepumpt
(09.01.20) Das seinerzeit eingerichtete Unified Command aus U.S. Coast Guard, U.S. Marine Corps, North Carolina Emergency Management, Onslow County Emergency Management und Schiffseigner überwachte das Leichtern des Öls von dem am 9.12. nach einem Maschinenschaden im Browns Inlet, North Carolina, unweit von Surf City gestrandeten, 88 Fuß langen Kutter 'Sea Angels' (MMSI: 367493650) durch Vertragsnehmer der Eigner. Das Abpumpen des Kraftstoffs wurde am Nachmittag des 8.1. abgeschlossen. Weitere Arbeiten waren in den kommenden Tagen aber vonnöten, weitere ölhaltige Stoffe und umweltgefährdende Flüssigkeiten von Bord zu holen.
Die Arbeiten wurden verkompliziert durch die See- und Wetterverhältnisse vor Ort sowie das mögliche Vorhandensein nicht explodierter Munition in dem einstigen Übungsgebiet der US Nagy. Deshalb wurden Vorkehrungen getroffen, die Sicherheit des eingesetzten Personals und der Öffentlichkeit stets zu gewährleisten.
Das Browns Inlet befindet sich zwischen zwei Sandinseln im Bereich des U.S. Marine Corps Base Camp Lejeune. Das nordöstlich gelegene Browns Island wurde als Trainingsgebiet für Marinegeschütze, Mörser, Raketen, Artillerie und andere Kampfmittel genutzt. Im Browns Inlet ist jeglicher Kontakt mit dem Grund der Wasserstraße oder jede Aktivität, die den Boden stört, wegen des möglichen Vorhandenseins nicht explodierter Kampfmittel strengstens untersagt.
Das Marine Corps hat gewarnt, dass seit dem Durchzug des Hurrikans Florenz im Jahr 2018 noch mehr als die übliche Menge nicht explodierter Munition in der Nähe der Oberfläche in der abgelegenen Gegend gefunden werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bisher nur ein Überlebender nach Schiffbruch im Pamlico Sound
(09.01.20) Die US Coast Guard barg am Abend des 7.1. zwei Mann der Crew des Kutters 'Papa's Girl'und suchte nach zwei weiteren, nachdem das Schiff im Pamlico Sound, North Carolina, gesunken war. Das 5th District Command Center hatte das EPIRB-Signal aufgefangen und ein 47-Fuß-Boot der Station Hatteras Inlet sowie einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City alarmiert.
Die Hubschraubercrew lokalisierte die beiden Schiffbrüchigen wenig später im Wasser und zog sie an Bord. Sie wurden mit Unterkühlungen ins Sentara Albemarle Hospital in Elizabeth City geflogen. An einem der beiden, bei dem es sich um den Skipper handelte, wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch im Krankenhaus wurde er für tot erklärt.
Der zweite Mann konnte inzwischen bereits wieder entlassen werden. Mit dem ersten Tageslicht des 8.1. wurde die Suche nach den zwei Vermissten fortgesetzt. Auch ein 47-Fuß-Boot der Station Hatteras Inlet sowie Einsatzkräfte der North Carolina Wildlife Resources Commission und die 'Aubrey Niel' beteiligten sich an der Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter riss sich im Sturm in Hafnarfjordur los
(09.01.20) Der holländische Frachter 'Francesca', 4015 BRZ (IMO: 9113214), riss sich am 8.1. um 5.30 Uhr in schwerem Sturm von seinen Moorings im Hafen von Hafnarfjordur los und trieb mit seiner 11-köpfigen Crew in Richtung des Ölterminals ab, bevor er auf Grund festkam. Das isländische Patroullienboot 'Týr' sowie die beiden Hafenschlepper 'Magni' und 'Hamar' warfen los. Rettungsdienste und die Polizei wurden ebenfalls alarmiert.
Eine Spezialabteilung der Coast Guard wurde mobilisiert, um an der Leitung des Einsatzes in Hafnarfjordur teilzunehmen. Das sehr schlechte Wetter mit hohem Seegang und Windgeschwindigkeiten von 55-60 Knoten stellten eine große Herausforderung bei der Bergung dar. Die 'Týr' folgte der 'Magni' in den Hafen und assistierte dabei, Trossen vom Frachter auf die Schlepper zu übergeben.
Um neun Uhr gelang es der 'Magni' gemeinsam mit der 'Hamar', den Ausreißer wieder an einem Liegeplatz zu sichern. Bei einer Inspektion des Unterwasserschiffs durch Taucher am Nachmittag wurde festgestellt, dass dieser unversehrt geblieben war, weil der Frachter nicht auf den Steinen der Schutzmole, sondern auf Sandgrund festgekommen war. Die 'Francisca' war am 6.1. um 21.30 Uhr von Rotterdam kommend in den Hafen eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb nach Ruderschaden vor Lille-Molla/Norwegen
(09.01.20) Auf dem norwegischen Frachter 'Folla 2', 977 BRZ (IMO: 8112574), kam es am Abend des 8.1. zu einem Ruderschaden vor der Insel Lille-Molla in der Vågan-Gemeinde auf dem Weg nach Svolvær. Das Schiff trieb bei Windgeschwindigkeiten von 17,4 Metern pro Sekunde im West-Fjord in Richtung der Küste. Das JRCC Nord-Norwegen mobilisierte die NSSR-Rettungsboote 'Sundt Flyer' aus Svolvær und die größere 'Det Norske Veritas' aus Ballstad.
Auch der Kutter 'Knut Olav' (IMO: 9814686) lief aus Svolvær zur Hilfeleistung aus, konnte aber später wieder abdrehen. Denn gegen 21.40 Uhr wurde die Lage soweit unter Kontrolle gebracht, dass das Ruder mittschiffs gesichert war und der Havarist gegen die Wellen gehalten werden konnte. Die 'Sundt Flyer' nahm ihn dann auf den Haken.
Eine Stunde nach ihr traf auch das Patroullienboot 'Nordkapp' der norwegischen Coast Guard ein und eskortierte den Konvoi in Richtung des Hafens von Lødingen. Eine Reihe anderer Schiffe, darunter auch die Hurtigruten-Fähre 'Lofoten', befanden sich in der Nähe des Schleppzugs und hätten im Bedarfsfall rasche Hilfe bieten können. Die 'Folla 2', die am 8.1. um 14.45 Uhr aus Bodø ausgelaufen war, konnte schließlich am 9.1. um 6.20 Uhr sicher in Lødingen festgemacht werden. Am 9.1. sollten Taucher Rumpf und Ruderanlage dort inspizieren. Die 'Folla 2' verkehrt regelmäßig zwischen Trondheim und Øksfjord mit den Nor Lines und Polarfeed als Hauptkunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor St. Ann's Head
(09.01.20) Auf dem maltesischen Chemikalientanker 'Trans Holm', 4667 BRZ (IMO: 9164718), kam es auf der Fahrt von Eastham nach Barcelona mit einer 16-köpfigen Crew an Bord am 8.1. um 2.40 Uhr zum Ausfall einer Treibstoffpumpe der Hauptmaschine auf Position 51 43 02 N, 006 07 57 W, rund 36 Meilen westlich von St. Ann's Head. Zunächst wurde der Schaden soweit behoben, dass die Verkehrstrennungszone verlassen werden konnte. Die gesamte Reparaturdauer wurde auf vier bis sechs Stunden geschätzt.
Das Schiff erbat auch Sicherheitsmeldungen durch die Falmouth Coastguard, um einen ungefährdeten weiteren Weg zu gewährleisten. Die Reparatur wurde um 13.50 Uhr abgeschlossen, und der Tanker setzte die Reise nach Spanien fort. Dabei wurde es auf dem Weg durch die britischen Hoheitsgewässer erst von der Milford Haven Coastguard und dann von der Falmouth Coastguard überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper lief vor Point Edward auf Grund
(09.01.20) Der kanadische Schlepper 'Ocean A. Simard', 286 BRZ (IMO: 8000056), lief am 29.12. um 06.45 Uhr rund 0,8 Meilen südsüdwestlich von Point Edward, Ontario, auf Position 42 59 28.1 N, 82 25 19.3 W, auf eine Untiefe. Er konnte sich selbst wieder von der Bank befreien. Anschließend setzte er seine Fahrt von Sarnia nach Goderich fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Cedar Point
(09.01.20) Das kanadische Fahrgastschiff 'Sandy Graham', 212 BRZ (MMSI: 316008989), kollidierte am 2.1. gegen 11 Uhr mit dem Kai im Hafen von Cedar Point, Ontario, auf Position 44 48 43.7 N, 080 07 07.9 W. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver. Es entstanden dabei Schäden am Steuerbordpropeller und dem Heck.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verzweifelte Suche nach vermisstem Einhand-Segler vor Ägypten
(09.01.20) Jede Spur fehlt seit rund einem Monat von dem schottischen Geschäftsmann Colin Finnie, der mit seiner Segelyacht 'Simba' auf einer 5.000-Meilen-Reise von Australien über den Indischen Ozean nach Ägypten war. Die Angehörigen sind in größter Sorge um den 67-jährigen, der zuletzt am 7.12. Kontakt mit seiner Familie hatte, als er sich 300 Meilen von seinem Zielhafen Port Ghalib entfernt befand. Der Skipper aus Helensburgh, Dunbartonshire, wollte Weihnachten wieder zurück bei seiner Familie sein.
Er hatte nicht mehr viel Treibstoff, und Stürme machten ihm zu schaffen. Nachdem seine Frau Rosie Kenkead ihn nicht mehr erreichen konnte, wurde eine Suchaktion gestartet. Dabei wurde sein 44 Fuß langes Nauticat 44 am 13.12. auf dem Marsa Alam-Riff im Roten Meer entdeckt. Das auf der Seite liegende Schiff war aber verlassen.
Die ägyptische Ausländerbehörde unterstützte die Famile von Finnie, der bis 2017 das Aberdeen Northern Hotel geführt hatte, in jeder Weise. Auch die Coastguard suchte weiter nach Spuren des Vermissten. Rosie Kenkead startete als letzten Versuch einen emotionalen Aufruf mit der Bitte um Information über ihren Mann in der Faceboot-Gruppe der Port Ghalib Community.
Quelle:Tim Schwabedissen


Falsch deklarierte Container Schuld an Feuer auf Containerfrachter
(09.01.20) Das Feuer an Bord des Containerfrachters 'COSCO Pacific' am 4.1. nahm seinen Ausgang in einem Container mit Lithiumbatterien, die fälschlicherweise als Ersatzteile deklariert worden waren. Es wurde durch die spontane Entzündung eines Lithium-Ionen-Akkus verursacht. Mindestens zwei Container wurden durch das Feuer zerstört und weitere benachbarte Container beschädigt.
Das Ausmaß der Schäden und die Anzahl der beschädigten Container wurden noch nicht beziffert. Die zerstörten Container gehörten den Wan Hai Lines und wurden in Nansha geladen, um nach Nhava Sheva gebracht zu werden. Am Morgen des 9.1. lag das Containerschiff weiterhin in Colombo.
Alle ausbrannten und beschädigten Container waren inzwischen gelöscht worden. Die Container rund um den Brandsort standen noch unter Überwachung. Es wurden kontinuierlich Brandschutzkontrollen durchgeführt. Die eigentliche Brandbekämpfung war noch auf See durch den Einsatz von CO2 erfolgt.
Quelle:Tim Schwabedissen


08.01.2020

100-Tonnen-Propeller der 'Golden Ray'
100-Tonnen-Propeller der 'Golden Ray'
(Bild: Georgia Department of Natural Resources)
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Teile der Golden Ray als künstliches Riff versenkt
(08.01.20) Eine 150-Tonnen-Sektion des in Brunswick zwischen St. Simons und Jekyll Island gekenterten, unter Marshall Islands-Flagge registrierten Autofrachters 'Golden Ray', 71178 BRZ (IMO: 9775816), wurde am 6.1. als künstliches Riff versenkt. Es gesellte sich zu Landungsbooten, M-60-Kampfpanzern und diversen anderen Relikten vor der Küste von Georgia. Darunter waren das 50-Tonnen-Ruder, ein Teil des Propellerschafts und ein 100-Tonnen-Propeller.
Sie wurden von einem Schwimmkran aus auf 50 Fuß Wassertiefe rund 20 Meilen ostsüdöstlich von St. Simons Island abgesenkt und sollen ein Habitat für Fische und marines Leben am Reef SFC werden. Die Versenkung wurde durch die Bergungsfirma Don Jon SMIT, die an der 'Golden Ray' tätig war, durchgeführt. Für die weiteren Arbeiten wurde die T&T Salvage LLC in Texas unter Vertrag genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre saß stundenlang vor Spiekeroog fest
(08.01.20) Am 7.1. lief die deutsche Fähre 'Spiekeroog IV', 299 BRZ (IMO: 7824871), mit 140 Fahrgästen an Bord kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Spiekeroog auf dem Weg nach Neuharlingersiel im Fahrwasser auf Grund. Das Rettungsboot 'Neuharlingersiel' der gleichnamigen DGzRS-Station wurde zu Hilfe gerufen. Es vermochte den Havaristen aber nicht von der Untiefe herunterzuziehen.
Dieser blieb daraufhin sieben Stunden lang sitzen, bis die Flut wieder hoch genug aufgelaufen war. Die Fahrgäste wurden derweil an Bord frei versorgt und zu einer Open Bridge eingeladen, um sich die Zeit zu vertreiben. Um 17.45 Uhr kam wieder Bewegung in das Schiff.
Es konnte von der Sandbank, die sich wohl durch Strömungen aufgebaut hatte, heruntermanövriert werden und setzte die Fahrt zum Festland fort. Um 18.40 Uhr machte die Fähre schließlich in Neuharlingersiel fest. Passagiere, die ihren Anschluss für die Weiterreise per Bus und Zug verpasst hatten, bekamen ein Hotel und Hilfe vor Ort angeboten. Der Kapitän vermutete, dass sich Wattboden an der betroffenen Stelle abgelagert hatte.
Die Fähren sollten vorerst einen Bogen um die Position machen. Die Koordinaten der Unfallstelle wurden ans Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gemeldet. Dieses muss nun die Daten prüfen und entscheiden, ob es ein Spülschiff zur Beseitigung der Untiefe schickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'New Leo'
Archivbild Frachter 'New Leo'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter nach erfolgreicher Bergung zur Reparatur in Perama
(08.01.20) Der liberianische Frachter 'New Leo', 3893 BRZ (IMO: 9113044), auf dem am 4.12. zwischen Skyros und Lesbos die Maschine ausgefallen und die Ladung übergegangen war, und der am 6.12. auf die Reede der Insel Psara geschleppt wurde, wo er wieder auf ebenen Kiel gebracht wurde, traf am 13.12. auf einer Werft in Perama, Ampelakia, ein. Nachdem er dort um 10.30 Uhr festgemacht wurde, gingen Vertreter der Klassifizierungsgesellschaft Bureau Veritas an Bord, um den Schaden zu untersuchen und den Reparaturbedarf zu ermitteln. Vorläufig wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler drohte in Boulogne zu sinken
(08.01.20) Der französische Trawler 'Le Précurseur - BL.899829', 103 BRZ (IMO: 9224063), drohte in der Nacht zum 8.1. im Loubet-Becken in Boulogne-sur-Mer zu sinken. Es hatte einen Wassereinbruch erlitten und lag mit schwerer Backbordschlagseite am Kai. Gegen drei Uhr wurden die Feuerwehren von Marquise, Boulogne und Calais alarmiert, die mit starken Einsatzkräften anrückten.
Es dauerte mehrere Stunden, den Untergang abzuwenden und das Schiff zu stabilisieren. Maßgeblichen Anteil daran hatte eine Tauchereinheit, die Pumpen im Innern zum Einsatz bringen konnte. Gegen sechs Uhr konnten die Feuerwehren wieder abrücken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Passagiere werden evakuiert
Passagiere werden evakuiert
(Bild: Philippine Coastguard) Großbild klick!
Fähre trug bei Strandung Riss im Rumpf davon
(08.01.20) Die philippinische Fähre 'Ocean Jet 7', 275 BRZ, die am 6.1. vor Plaridel Port in Misamis Occidental auf Grund gelaufen war, hat bei ihrer Strandung einen Riss an Steuerbordseite davongetragen. Die philippinische Coastguard und ein Schlepper bemühten sich am 8.1., den Havaristen wieder flottzumachen.
Alle 271 Passagiere und die 17-köpfige Crew waren von Bord evakuiert worden, nachdem das Schiff bei starkem Wind auf der Fahrt nach Tabilaran City festgekommen war. Rund 20 Boote hatten sie unversehrt zurück nach Plaridel gebracht.
Am 25.1.2018 war die 'Ocean Jet 7'auf der Fahrt von Iloilo City nach Bacolod beim Ansteuern des Hafens 50 Meter vor dem Anleger um 18.10 Uhr nach einem Maschinenschaden mit dem Dock des Bacolod Real Estate Development Corporation kollidiert. Dabei wurden 40 der insgesamt 240 Passagiere des 1979 erbauten Schiffs verletzt. Überwiegend erlitten sie Schrammen und Schürfwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


FRS-Fähre hatte Maschinenschaden in Algeciras
(08.01.20) Auf der unter Zypern-Flagge laufenden Fähre 'Ceuta Jet', 2273 BRZ (IMO: 9174323), der Förde Reederei Seetouristik Iberia kam es am 8.1. zu einem Maschinenausfall, sodass das Schiff am Atraque No. 8 im Hafen von Algeciras liegenbleiben musste. Die Abfahrten von Algeciras um 10.30 Uhr und um 12 Uhr von Ceuta wurden für die notwendigen Reparaturen abgesagt. Ob die Überfahrten um 13.30 Uhr von Algeciras und um 15 Uhr von Ceuta würden stattfinden können, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Hamada S', ex 'Hakan Kalkvan'
Archivbild Frachter 'Hamada S', ex 'Hakan Kalkvan'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Crew gestrandeten Frachters nach fast einem Monat von Bord gerettet
(08.01.20) Am 7.1. wurde die noch immer an Bord des unter Togo-Flagge laufenden Frachters 'Hamada S', 1561 BRZ (IMO: 7946643), der am 11.12. bei Bizerte/Tunesien am Rimal-Strand auf die Küste getrieben war, ausharrende 11-köpfige Crew abgeborgen. Es handelte sich um sieben Inder, zwei Syrer und zwei Ägypter. Die Rettung durch Einsatzkräfte des Zivilschutzes, der Nationalgarde und des Grenzschutzes erfolgte aus humanitären Gründen, weil die Vorräte an Bord ausgingen.
Die Schiffbrüchigen sollten nun rasch in ihre Heimatländer gebracht werden. Das Schiff war aus Algerien gekommen und hatte eine Werft in Menzel Bourguiba zu Reparaturarbeiten ansteuern sollen. Nachdem die Maschine ausgefallen war, erteilte die Hafenbehörde aber keine Einlaufgenehmigung nach Bizerte und forderte den Kapitän stattdessen auf, Schlepperhilfe anzunehmen.
Schleppversuche fanden am 15.12. statt, verliefen jedoch ohne Erfolg. Das Schiff lag seither in unmittelbarer Nähe der Reste des Wracks der 'Tarpon Sentinel' auf dem Strand. Dieser 185 Meter lange, griechische Frachter hatte am 3.4.1983 auf dem Weg von Pensacola nach Port Said bei den Kanarischen Inseln Maschinenausfall erlitten. Er wurde am 18.5. nach Bizerte geschleppt, strandete am 19.10. bei Menzel Jemil auf Position 37 ° 15 'N; 9 ° 56 E' und zerbrach.
Ebenfalls in Sichtweite in der anderen Richtung ragten auch noch die Reste des am 21.1.1983 gestrandeten, ebenfalls griechischen Frachters 'Ydra', 8168 BRZ, aus der Brandungszone. Vor der Strandung war eine Meile östlich von Bizerte ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Nun könnte sich ein drittes Wrack zu den beiden zerschlagenen Torsi hinzugesellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verletzte werden ausgeflogen
Verletzte werden ausgeflogen
(Bild: NSRI) Großbild klick!
Fünf Verletzte und ein Toter bei Unfall vor Durban/Südafrika
(08.01.20) Am 7.1. um 09.30 Uhr wurden die NSRI Durban, die Netcare 911 Ambulance Services und die südafrikanische Air Force (SAAF) alarmiert, nachdem es zu einem schweren Unfall auf dem liberianischen Schwerlasttransporter 'Petrobras 70', 155302 BRZ (IMO: 9654062), gekommen war, der an Bord des unter Curacao-Flagge laufenden Boskalis-Dockschiffs 'Boka Vanguard', 91784 BRZ (IMO: 9618783) im Pazifik auf dem Weg von China nach Rio de Janeiro unterwegs war.
Fünf brasilianische Crewmitglieder hatten zum Teil schwere Verletzungen davongetragen, ein weiterer Mann tot. Das MRCC kontaktierte einen Arzt des Western Cape Government Health EMS zur Unterstützung der Mediziner an Bord, während der Transport Kurs auf Durban nahm. Ein SAAF BK-117-Helikopter des 15. Squadron wurde von Port Elizabeth nach Durban mobilisiert, ein weiterer SAAF-Oryx-Helikopter in Durban startklar gemacht.
Um 16.42 Uhr lief das NSRI-Rettungsboot 'Alick Rennie' von der Station in Durban aus, unterstützt von einem Notarzt von Netcare 911 und einem weiteren des IPSS zur Unterstützung der Maßnahmen vor Ort. Um 17.30 Uhr trafen der Oryx mit den Notärzten und der BK-117 Helikopter mit zwei Rettungsschwimmern der NSRI an dem Transport, der sich nun 28 Meilen östlich von Durban befand, ein. Der Oryx-Helikopter landete auf dem Helipad des Schiffs, der BK-117 und das Rettungsboot blieben auf Standby, während die ärztliche Versorgung an Bord durchgeführt wurde.
Dann wurden alle Verletzten an Bord des Oryx gebracht. Während dieser sie an Land flog, wurde die medizinische Betreuung fortgesetzt. Einer der Männer war in kritischem Zustand. Inzwischen waren alle fünf in einem Krankenhaus in Durban in Behandlung und stabil. Der Transport setzte unterdessen seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf Lake Erie
(08.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Robert S. Pierson', 10037 BRZ (IMO: 7366403), kam es am 3.1. gegen 12 Uhr zum Ausfall einer der Hauptmaschinen auf dem Lake Erie 5,67 Meilen südsüdwestlich von Port Colborne, Ontario. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 42 47 30 N, 079 18 28.2 W. Es setzte seine Fahrt mit der verbliebenen Maschinenkraft fort und machte am 7.1. um 2.40 Uhr in Detroit fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall vor Saint-Nicolas
(08.01.20) Auf dem kanadischen Tanker 'Espada Desgagnes', 42810 BRZ (IMO: 9334698), der von Montreal aus unterwegs war, kam es am 5.1. um 23.55 Uhr zu einem Ruderausfall 1,5 Meilen nordnordöstlich von Saint-Nicolas, Quebec. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 46 43 14.1 N, 071 22 18.6 W. Es warf Anker zur Untersuchung des Schadens und machte am 7.1. um 11.20 Uhr wieder in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Fähre nach Piräus eingeschleppt
(08.01.20) Auf der griechischen Fähre 'Apollon Hellas', 1821 BRZ (IMO: 8807105), die mit 455 Passagieren, 36 Pkw, zwei Trucks und zwei Motorrädern an Bord von Ägina kommend am 8.1. Piräus ansteuerte, kam es vor dem Hafen gegen 21 Uhr zum Ausfall einer der beiden Hauptmaschinen. Schuld war ein Generatorschaden. Zwei Schlepper wurden zur Assistenz gerufen und zogen das Schiff an den Kai.
Nachdem Passagiere und Fahrzeuge von Bord waren, wurde ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion verhängt. Am 8.1. um 8.30 Uhr lief die Fähre wieder aus und traf um 9.45 Uhr in Ägina ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Verletzte bei Brand auf Ölplattform
(08.01.20) Auf der Plattform 'Akai-C 6' der staatlichen mexikanischen Ölgesellschaft PEMEX bracht am 7.3. gegen 10 Uhr in der Campeche Bay im südlichen Golf von Mexiko ein Feuer aus. Dabei wurden drei Arbeiter verletzt und mussten zur medizinischen Betreuung an Land gebracht werden. Der Brand konnte binnen einer Stunde gelöscht werden, und nach einer weiteren Stunde begann die Arbeit auf der Plattform wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Hamburger Reederei hatte Pumpenschaden vor Start Point
(08.01.20) Auf dem maltesischen Containerfrachter 'Carat', 9983 BRZ (IMO: 9429209), der Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg, der am 3.1. von Casablanca nach Tilbury ausgelaufen war mit einer 14-köpfigen Crew an Bord, kam es am 7.1. um 7.15 Uhr zu einer Leckage an einer Maschinenpumpe auf Position 49 42 55 N, 003 14 15 W, rund 35 Meilen südsüdöstlich von Start Point.
Das Schiff koordinierte sich mit dem CROSS Joburg in Hinblick auf die Reparatur, deren Dauer auf vier Stunden geschätzt wurde. Nachdem der Schaden behoben war, nahm der Frachter wieder Fahrt auf und errreichte den Zielhafen am 8.1.
Quelle:Tim Schwabedissen


Briese-Frachter hatte Schaden an Öleinspritzung vor Beachy Head
(08.1.20) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'Louis', 6310 BRZ (IMO: 9501679), der Briese-Schifffahrt in Leer, hatte auf der Fahrt von Rostock nach Olvia mit einer 11-köpfigen Crew an Bord am 6.1. gegen 21.25 Uhr ein Problem mit der Öleinspritzung auf Position 50 39 13 N, 000 26 51 E, rund neun Meilen südöstlich von Beachy Head. Es war mit über 2.500 Tonnen Elementen für Windkraftanlagen beladen. Die geschätzte Reparaturzeit betrug rund vier Stunden, und es wurde keine Assistenz benötigt.
Der Frachter warf zur Ausführung der Arbeiten Anker neun Meilen südöstlich von Beachy , Anschließend setzte er seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erneut Feuer auf Ex-Fregatte Ex-Köln
(08.01.20) Erneut kam es am 7.1. auf der Peters-Werft in Wewelsfleth zu einem Feuer bei Arbeiten an der ehemaligen Fregatte 'Ex-Köln', die dort seit August 2019 zu Überholungsarbeiten liegt. Um 8.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und rückte mit 18 Einsatzkräften an. Bereits am 12.12.2019 waren bei Schweißarbeiten an Bord Materialien in Brand geraten.
Betroffen war damals der Technikraum, in dem sonst für das wirklichkeitsnahe Schiffsbrandbekämpfungs-Training gezielt Feuer gelegt werden kann. 60 Feuerwehrkräfte rückten unmittelbar nach der Brandmeldung aus, darunter auch Experten zur Schiffsbrandbekämpfung der Feuerwehr Brunsbüttel. Sie bekamen das Feuer erst am Nachmittag unter Kontrolle.
Auch bei ihrem letzten großen Werftaufenthalt im Juni 2015 fing die 'Ex-Köln' Feuer als Folge von Schweißarbeiten auf der Kieler Lindenau Werft. Seinerzeit waren Dämmstoffe in einem Zwischenraum durch Funkenflug in Brand geraten. Das Feuer wurde von der Berufsfeuerwehr Kiel gelöscht.
Das Schiff liegt zu Ausbildungszwecken normalerweise in Neustadt. Beim Einsatzausbildungszentrum haben in den vergangenen gut 30 Jahren Tausende von Soldaten Brand- und Leckabwehr trainiert. Die109 Meter lange Übungshulk wurde 1961 in Dienst gestellt.
Danach diente sie als U-Jagdfregatte bei Nato-Einsätzen im Nordatlantik.1982 wurde die 'Köln' beim 2. Fregattengeschwader außer Dienst gestellt und zum Ersatzteillager für die fünf Schwesterschiffe. Dabei entstand die Idee, aus dem Schiff später eine Übungsplattform zu machen.
Da es zwischenzeitlich eine neue Fregatte 'Köln' gab, musste die Vorgängerin in 'Ex-Köln' umgetauft werden. 1989 kam dann der Start der zweiten Dienstzeit. Die 'Ex-Köln' löste die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fregatte 'Scharnhorst' in Neustadt ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


35 Personen von sinkender Yacht gerettet
(08.01.20) Die indische Katamaran-Motoryacht 'Tyche' mit 35 Personen an Bord geriet am 5.1. rund 1.5 Meilen vor dem Gateway of India bei Mumbai in Seenot, nachdem eine Rohrleitung an der Hauptmaschine brach und Wassereinbruch verursachte. Kapitän Hashuram Thakur, 55, der 'Ashtavinayak', eilte nach dem Notruf gegen Mittag mit seiner dreiköpfigen Crew zu Hilfe. Es gelang, alle Schiffbrüchigen zu retten.
Wie sich herausstellte, war der Katamaran der West Coast Marine Yacht Services in schlechtem Zustand und hatte nicht genug Rettungswesten für alle Fahrgäste, die an Bord des Ankerliegers einen Geburtstag feierten. Außerdem gab es keine Genehmigung, die Gewässer vor Mumbai zu befahren oder dort zu ankern. Am 7.1. untersuchte der Maharashtra Maritime Board (MMB) das mit vollgelaufenem Steuerbordrumpf eingeschleppte Schiff.
Quelle:Tim Schwabedissen


14 Fischer vor Chebba/Nordafrika gerettet
(08.01.20) Sechs Meilen vor dem Hafen von Chebba in Mahdia geriet am Abend des 7.1. der tunesische Kutter 'Bilal' mit einer 14-köpfigen Crew an Bord in Seenot. Nach einem Notruf kamen mehrere andere Boote in der Nähe und die Coastguard zu Hilfe.
Es gelang, alle Fischer des in Sfax beheimateten Schiffs in Sicherheit zu bringen, bevor dieses sich aufs Heck stellte und sank. Sie wurden unversehrt in den Fischereihafen von Chebba gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marinetaucher sollen vermissten Fischer vor Wexford suchen
(08.01.20) Irische Marinetaucher sollen helfen, das vermisste Crewmitglied William 'Willie' Whelan, 41, des vor Wexford gesunkenen Kutters 'Alize' zu finden. Gardaí koordinierte die SAR-Operation und bat am 7.1. die Naval Services Diving Section (NSDS) um Hilfe. Die exakte Position des Wracks war derzeit noch unbekannt. Ob die RNLI und das Patroullienboot 'LE Samuel Beckett' weiter im Einsatz bleiben, sollte im Tagesverlauf entschieden werden.
Die NSDS verfügt sowohl über ein AUV, ein ROV wie auch Side Scan Sonar. Das Marine Casualty Investigation Board hat eine Untersuchung des Untergangs eingeleitet. Das Schiff stand für gut 200,000 Euro zum Verkauf und war in einwandfreiem Zustand, als sie auf rund 50 Metern Wassertiefe sank. Der Untergang erfolgte so schnell, dass die zweiköpfige Crew keinen Notruf mehr absetzen konnte. Stattdessen wurde am 4.1. um 22.30 Uhr das EPIRB-Signal aufgefangen.
Wenig später fand der Hubschrauber R117 eines der Crewmitglieder, Joe Sinnott, im Wasser treibend vier Meilen vor der Küste von Duncannon. Er konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Die Beerdigung des 65-jährigen Manns aus Seaview, Kilmore, soll am 8.1. in der St Mary's Church, Kilmore, stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Tasmanien aufgegeben
(08.01.20) Am 8.1. gegen 13 Uhr funkte der australische Kutter 'Southern Hope' bei Low Rocky Point an der Südwestküste Tasmaniens einen Mayday-Ruf. Er hatte Wassereinbruch erlitten, und die zweiköpfige Crew flüchtete in ein Rettungsboot. Ein anderer Kutter in der Nähe, die 'Ballbreaker', nahm sofort Kurs auf die Position.
Auch ein Westpac Rescue Helicopter stieg auf, musste aber nicht mehr eingreifen, da der andere Kutter die beiden Schiffbrüchigen an Bord nahm und unversehrt in den Hafen brachte. Der verlassene Havarist trieb derweil auf Felsen an der Küste auf Grund. Ob er noch zu bergen war, war derzeit unklar. Die Australian Maritime Safety Authority leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermisstem Skipper vor Malediven dauert an
(08.01.20) Das Motorboot von Skipper Nasrullah Abdulla, der nahe der Angafaru-Lagune im Baa Atoll am 2.1. ums Leben kam, wurde am 7.1. in 46 Metern Wassertiefe im Zuge einer groß angelegten Suchaktion auf dem Meeresgrund entdeckt. Es lag zwischen Dhonfanu Island und der Angafaru-Lagune und wurde von der Marine mit Tauchern geborgen. Der 41-jährige von Eydhafushi Island war mit drei weiteren Personen unterwegs gewesen, als er mit einem Motorboot kollidierte, das die übrigen retten konnte.
Die genaue Unglücksposition war unklar, sie lag aber zwischen Dhonfanu Island und Hanifaru Island im Baa-Atoll. Der Skipper des Kollisionsgegners, Mohamed Mustafa, hatte bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen davongetragen und im Baa Atoll Hospital behandelt, ehe er am 3.1. nach Male kam, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hatte. Einem anderen Mann auf dem Boot wurde ein Ohr abgetrennt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nach Untergang der Fay: Streit um Paragraphenschiffe
(08.01.20) Nach dem Totalverlust des brandneuen, norwegischen Trawlers 'Fay' (IMO: 9827619) in der Barentssee am 28.12. ist nun ein Rechtsstreit zwischen den Eignern und der Bauwerft entbrannt, der sich um die Stabilität des Schiffs dreht. Der Hintergrund ist, dass die maximal mögliche Länge von Kuttern lange Zeit von der Quotenbasis, auf der das Schiff im Einsatz ist, bestimmt war. Die 'Fay' war 20.99 Meter lang, lag also exakt einen Zentimeter innerhalb der in diesem Rahmen maximal zulässigen Grenzen. Gleichzeitig war sie 10 Meter breit und vom Laderaum bis zur Brücke fünf Decks hoch.
Diese Schiffe breiter und höher zu bauen als es normalerweise der Fall wäre, hat sich aufgrund dieser Regulierung eingebürgert. Diese Art Schiffe erhielt den Spitznamen Paragraphen-Schiffe. Die Quotenregel sollte aber nicht Basis der Konstruktion sein, sagte nun der norwegische Fischereiminister Harald Tom Nesvik. Fiskebåt - eine Organisation für die Tiefsee-Fangflotte - empfahl nun, die Restriktionen für Länge und Breite zu streichen und stattdessen die Ladekapazität der Fangschiffe zu limitieren. Breite und Höhe als Parameter zusätzlich zur Länge würde größere Herausforderungen in Hinblick auf die Regulierungen bieten.
Quelle:Tim Schwabedissen


07.01.2020

Seelöwen auf dem Segelboot
Seelöwen auf dem Segelboot
(Bild: Josh Philips) Großbild klick!
Seelöwen versenken Segelyacht
(07.01.20) Ein paar mächtige Seelöwen brachte zum Jahresende im Eld Inlet des Puget Sound in Olympia, Washington, ein Segelboot zum Sinken. Sie hatten es offenbar mit einem Felsen zur Rast verwechselt. Doch das kombinierte Gewicht der beiden Giganten drückte den Bug des Boots so stark nach unten, dass dieses zu sinken begann.
Ein örtlicher Fischer, Josh Phillips wurde Zeuge der verhängnisvollen Rast. Am Ende waren die Seelöwen ihren Rastplatz los, denn als Philips etwas später noch einmal nach dem Rechten schaute, ragte nur noch der Mast der unglücklichen Yacht aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier treibt im Sturm vor Kap Maleas
(07.01.20) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Aeolos', 19882 BRZ (IMO: 9228382), der mit einer 22-köpfigen Crew an Bord von Diliskelesi nach San Nicolas in Argentinien unterwegs war, hatte am Morgen des 6.1. einen Ruderausfall in der Ägäis nordöstlich von Kap Maleas und trieb manövierunfähig südöstlich der Peloponnes. Das griechische MRCC wurde alarmiert und überwachte die Lage des Frachters. Zwei Patroullienboote sowie ein Schlepper aus Piräus wurden in Marsch gesetzt.
Das Schiff trieb seit sieben Uhr in aufgewühlter See bei 10 Beaufort Windstärke aus Nord im Sturm Hephaestion bei Lufttemperaturen knapp über null Grad. Es hatte eine Ladung von 19,273,42 Tonnen Eisenerz an Bord. Die Seenotstelle hielt konstanten Funkkontakt mit der Schiffsführung und bat andere Schiffe um Assistenz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters 'Spudnik'
Wrack des Frachters 'Spudnik'
(Bild: Canadian Coastguard) Großbild klick!
Aufgegebenes Wrack soll nach 15 Jahren verschrottet werden
(07.01.20) Das verrottete Wrack des Frachters 'Spudnik', der bereits seit über eienm halben Jahrzehnt von seinem Eigner aufgegeben auf dem Fraser River nahe Surrey, British Columbia, lag, soll jetzt geräumt werden. Das Schiff befand sich dort seit über fünf Jahren, und von ihm gingen zusehends Gefahren einer größeren Verschmutzung aus, falls es durch Korrosion vollends sinkt oder in Brand gerät. Die kanadische Coast Guard und die Marine Recycling Corporation untersuchten nun die Optionen für eine sichere Verschrottung des 75 Jahre alten Schiffs.
Seit 2014 wurden bereits viele umweltgefährdende Stoffe von Bord geholt. Fünf Tonnen Diesel und 1,5 Tonnen Schmieröl waren dort gelagert. Am 12.11.2014 hatte sich die 'Spudnik' von ihren Moorings losgerissen und war auf den Britannia Beach zugetrieben.
Daraufhin hatte die Coast Guard sie mit der 'Cutlass' zu den Amix Marine Services nach New Westminster geschleppt. Es handelte sich bei dem 59,7 Meter langen Schiff um einen einstigen Transporter der U.S. Navy, der einen Ankerplatz am Nexen Beach im Howe Sound hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ærøskøbing: Marstal-Fähre fiel mit technischen Problemen aus
(07.01.20) Die dänische Fähre 'Marstal', 1617 BRZ (IMO: 9199074), musste am 6.1. vier Überfahrten zwischen Ærøskøbing und Svendborg ausfallen lassen, weil es zu technischen Problemen an Bord gekommen war. Betroffen waren die Abfahrten von Ærøskøbing um 5.35 Uhr, 8.35 Uhr, 11.35 Ujhr sowie 14.35 Uhr sowie die jeweiligen Rücktouren. Ein Ölkontrollventil musste repariert oder nachjustiert werden. Dafür wurde ein Techniker gerufen.
Während dieser Arbeiten bestand das Risiko eines Ausfalls von Elektrizität und Licht. Deshalb war ein sicherer Fährbetrieb nicht möglich. Da sich die Arbeiten länger als geplant hinzogen, kehrte das Schiff erst um 17.35 Uhr in den Fährdienst zurück. Bis dahin fing die 'Ærøxpressen' den Ausfall ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov'
Archivbild Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov'
(Bild: ID:DN-ST-89-10486) Großbild klick!
Russischer Kreuzer mit Problemen im Bosporus
(07.01.20) Beim Transit des Bosporus geriet der russische Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov', 11280 tdw, am 5.1. in Schwierigkeiten im südlichen Teil der Straße nahe Kabatas. Er kam außer Kontrolle und bewegte sich auf die Küste und die dortigen Piers zu. Schlepper waren rasch vor Ort und sicherten den weiteren Weg des Schiffs zur Moda-Reede in Südost-Istanbul.
Der Kreuzer kam von Sewastopol. Am 6.1. sollte er an der Sarayburnu-Pier in Istanbul festmachen, wo er Teil des Besuchsprogramms des russischen Präsidenten Putin in der Türkei war. Der stürmische Nordwind und starke Strömung vereitelten aber sein sicheres Anlegen trotz der Assistenz von vier Schleppern, und so kehrte er zu seinem Ankerplatz am Eingang der Wasserstraße im Marmarameer zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper machte gestrandete Fähre bei Skiathos wieder flott
(07.01.20) Die griechische Fähre 'Proteus' 1160 BRZ (IMO: 7350416), die am Nachmittag des 5.1. auf den Felsen der kleinen Insel Daskalonisi vor Skiathos auf Grund gelaufen war, saß einen Tag später immer noch fest. Die 53 Passagiere waren nach der Havarie, an der ein Ruderausfall Schuld war, gegen 20 Uhr über die geöffnete Heckrampe von einem Patroullienboot sowie dem Touristenboot 'Kalypso' abgeborgen und zurück nach Skiathos gebracht worden. Dort sorgte die Reederei für die Unterbringung in Hotels, bevor ein Weitertransport arrangiert war.
Taucher untersuchten im Tagesverlauf den Rumpf auf mögliche Schäden. Der griechische Schlepper 'Christos XXIX' (MMSI: 239979400) wurde aus Volos nach Skiathos gerufen, um die Fähre wieder flottzumachen. Am Nachmittag des 6.1. gelang es, das Schiff samt seiner 26-köpfigen Crew von den Steinen herunterzubekommen.
Es wurde anschließend zu Untersuchungen nach Skiathos gebracht. Aus Athen reisten Inspektoren der zuständigen Klassifizierungsgesellschaft an. Nachdem keine ernsthaften Schäden festgestellt wurden, sollte es nach einer abschließenden Inspektion durch Vertreter der Hafenbehörde in den Dienst zurückkehren können.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Seute Deern'
'Seute Deern'
(Bild: Leonard Steinbeck) Großbild klick!
Vorbereitungen für letzte Reise der Seute Deern laufen
(07.01.20) In Bremerhaven steht die letzte Reise der 'Seute Deern' bevor. Zuvor müssen aber noch Abriss- und Sicherheitsmaßnahmen im Museumshafen durchgeführt werden, bevor es zum Baltimore-Pier geht, wo das Schiff abgewrackt werden soll. Im Südteil des Alten Hafens liefen die Vorarbeiten.
Seit dem Wochenende war eine Transporttrasse zwischen Schifffahrtsmuseum und Baltimore-Pier fertig aufgeschüttet. Bereits Mitte Dezember waren die Masten gekappt worden, damit das Schiff beim Transport leichter ist. Auch eine Fußgängerbrücke musste weichen.
Am 6.1. sollte damit begonnen, Sitzbänke und ein Geländer zu entfernen, damit genügend Platz ist. Außerdem sollte ein Betonvorsprung, der ins Hafenbecken hineinragt, abgerissen werden. Allerdings konnte anders als erhofft am 6.1. die Abbruchfirma Freimuth noch nicht loslegen, weil die notwendige Abbruchgenehmigung der Stadt für den Rückbau der Betonterrasse um sechs Meter noch nicht vorlag.
Der Bereich rings um den neuen Liegeplatz soll mit einer Containerwand abgesperrt werden. Außerdem wird eine Folie auf dem Hafengrund ausgelegt, damit während des Abwrackens keine Schadstoffe in den Boden gelangen können. Ein genaues Datum für den Umzug stand noch nicht fest, er soll aber noch im Januar stattfinden.
Damit das marode Schiff dabei nicht auseinanderbricht, wird es mit einer Winde und einem Seil bewegt. Zunächst soll das Hafenbecken mit Wasser vollgepumpt werden und der Pegel um einen halben Meter erhöht werden. Wenn das Schiff dann an seinem Liegeplatz angekommen ist, wird das Wasser abgelassen und das Becken mit Sand angefüllt werden, um den Rumpf zu stabilisieren.
Allein die Vorbereitung der Abwrackung kostet rund 600.000 Euro. Das kontinuierliche Abpumpen des Wassers aus dem Schiffsinnern schlägt derzeit mit rund 100.000 Euro pro Monat zu Buche. Die Lenzpumpen fördern täglich bis zu 4.800 Kubikmeter Wasser, und zwei Experten passen rund um die Uhr auf diese auf. Die Finanzmittel kommen vom Land aus dem Etat des Wirtschaftsressorts. Wer für die Kosten des eigentlichen Abbruchs aufkommt, war noch unklar. Für die Rekonstruktion sowie weitere Maßnahmen im Museumshafen hat der Bund 47 Millionen Euro zugesagt. Inwieweit dieses Geld für das Abwracken genutzt werden kann, war noch offen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre in Ischia außer Kontrolle
(07.01.20) Am 6.1. um 7.25 Uhr geriet die italienische Fähre 'Driade', 1397 BRZ (IMO: 7717303), außer Kontrolle, nachdem sie im Hafen von Ischia losgeworfen hatte, um nach Procida und Pozzuoli auszulaufen, als sie von dem Sturm, der über die Region fegte, erfasst wurde. Das Schiff trieb auf die Redentore-Pier zu. An Bord waren 20 Passagiere und sechs Autos.
Dank der seemännischen Fähigkeiten des Kapitäns kam es nur zu einer leichten Kollision mit der Pier, und Zusammenstöße mit in der Nähe liegenden Schiffen konnten vermieden werden, während die Fähre als Spielball der Winde vor den Hafenmauern trieb. Personal der Hafenbehörde kam zu Hilfe und vermochte mit langen Mooringleinen, die Fähre unter Kontrolle zu bekommen.
Andere Schiffe und Hydrofoils, die in den Hafen einlaufen wollten, mussten im Golf von Neapel warten, bis die 'Driade' um 8.20 Uhr wieder am Kai gesichert und die Lage unter Kontrolle war.
Die Fahrgäste gingen dann von Bord und wurden mit anderen Schiffen aufs Festland gebracht. Die italienische Coastguard führte derweil eine Inspektion der Fähre durch. Nachdem keine Schäden, die die Seetüchtigkeit gefährdet hätten, festgestellt wurden, durfte das Schiff um 11.30 Uhr nach Pozzuoli auslaufen und kam diesmal auch ohne Zwischenfälle aus dem Hafen heraus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Maschinenschaden in Thasos
(07.01.20) Am Morgen des 6.1. kam es auf der griechischen Fähre 'Agios Athanasios', 480 BRZ (IMO: 7813652), in Thassos zu einem Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Nachdem der Kapitän die Hafenbehörde informiert hatte, verhängte diese ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Das Schiff lag ohne Passagiere wegen stürmischen Wetters in Thassos und wartete auf ein Abflauen des Sturms.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschlagnahmter Tanker in Elefsína vollgelaufen
(07.10.20) Am Morgen des 6.1. wurde der unter Togo-Flagge registrierte Tanker 'Noor One', 627 BRZ (IMO: 5039707), in Elefsína von Hafenmitarbeitern mit einer Schlagseite von 20 Grad an seinem Langzeit-Liegeplatz in Vlychas vorgefunden. Das rund sieben Meter vom Ufer entfernt vermoorte Schiff lag mit dem Heck an Steuerbordseite halb überflutet auf Grund. Nach der Entdeckung wurde von einer Firma eine Ölsperre um den Havaristen ausgelegt.
Der Tanker war am 14.6.2014 von der griechischen Coastguard beschlagnahmt worden, nachdem zuvor der Rekordfund von über zwei Tonnen Heroin, die ins Land geschmuggelt werden sollten, stattgefunden hatte. Sowohl die 'Noor One' wie auch ihre 11-köpfige Crew wurden arrestiert.
Sie hatten die Drogen zwischen Oman und Pakistan an Bord genommen. Der geschätzte Straßenverkaufswert hatte bei über 30 Millionen Dollar gelegen. Das Schiff, das von dem Click Shipmanagement in Piräus betrieben wurde, lag seither in Elefsína bei Athen vor Anker und verrottete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Bressay beschädigt
(07.01.20) Die britische Fähre 'Leirna", 420 BRZ (IMO: 9050199), musste am 3.1. aus dem Dienst genommen werden, nachdem eine sehr starke Windbö sie vom Liegeplatz am Bressay-Fährterminal losriss und gegen die Laderampe trieb. Dabei wurde der Rumpf oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Ein Auto, das gerade von der Fähre herunterfuhr, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Menschen wurden nicht verletzt, doch die Fähre war nicht mehr betriebsfähig. Als Ersatz wurde die 'Fivla' über das Wochenende eingesetzt, während die 'Leirna' repariert wurde. Am 7.1. um 12.15 Uhr ging sie von Lerwick aus wieder in Betrieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb im Sørøysund
(07.01.20) Am 6.1. hatte das NSSR-Boot 'Odin' in Finnmark seinen bereits Einsatz. Am hintersten Ende des Sørøysunds hatte der Kutter 'F-100-A'um Assistenz gebeten. Er war durch Netze im Propeller manövrierunfähig geworden. Der Havarsit wurde auf den Haken genommen und sicher nach Bergsfjord geschleppt, wo Taucher den Antrieb wieder befreiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Ladung der COSCO Pacific
(07.01.20) Auf der Reise von Port Klang nach Ngava Sheva in Indien brach in der Ladung des unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters 'COSCO Pacific' 115776 BRZ (IMO: 9355551), am 4.1. vor der indischen Südwestküste ein Feuer aus. Das Schiff unterbrach seine Reise und nahm Kurs auf den Hafen von Colombo, wo es am 6.1. um 6.50 Uhr am Eastern Ferry Terminal festmachte. Dort wurden die vom Brand betroffenen Container aus dem Laderaum gelöscht.
Das Schiff wurde kontinuierlich überwacht, bis diese Arbeiten und die notwendigen Inspektionen an Bord durchgeführt waren. Am 7.1. lag es weiter am Kai in Colombo. Die regulären nächsten Anlaufhäfen nach dem Auslaufen aus Port Klang am 3.1. waren Nhava Sheva, Shekou, Ningbo und Shanghai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Osaka
(07.01.20) Der japanische LPG-Tanker 'Propane Maru No.18', 743 BRZ (IMO: 9201126) kollidierte am 1.1. gegen 12 Uhr mit einer Kaianlage in Osaka. Danach wurde er durch eine Notankerung gestoppt. Das Schiff trug Schäden am Bug davon, blieb aber seetüchtig. Am 3.1. um 11.15 aUhr machte es in Sakaide fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Humboldt Bay von der Brandung zerschlagen
(07.01.20) Am Abend des 5.1. sank der 35 Fuß lange Kutter 'Elly' nach Maschinenausfall und einem Wassereinbruch unweit der Zufahrt von Humboldt Bay. Um 19.10 Uhr alarmierte die Crew die Coast Guard Humboldt Bay über die Notlage ihres Schiffs nahe der Südmole. Ein 47-Fuß-Boot der Station sowie ein MH-65-Dolphin-Helikopter der Air Station Humboldt Bay wurden zu der Position geschickt. Die Hubschraubercrew nutzte ein spezielles Funkgerät, um den EPIRB zu lokalisieren, und stieß auf ein Trümmerfeld in der Brandungszone der Mole.
Dieses leitete sie zu einer Rettungsinsel und der Crew, die den Strand bereits erreicht hatte. Ein Rettungsschwimmer wurde dort abgesetzt, um die Schiffbrüchigen zu checken. Es stellte sich heraus, dass einer der Fischer eine Kopfverletzung hatte. Er wurde aufgewinscht und ins St. Joseph's Hospital in Eureka geflogen. Die beiden anderen Männer wurden vom Humboldt County Sheriff's Deputy betreut. Die Brandung zerschlug unterdessen den Kutter weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bella Costa ging in Flammen auf
(07.01.20) Am Nachmittag des 6.1. ging gegen 15.15 Uhr die brasilianische Motoryacht 'Bella Costa' vor dem Caiobá Yacht Club in der Baía de Guaratuba an der Küste von Paraná in Flammen auf. Die zweiköpfige Crew sprang auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser und konnte von anderen Booten in der Nähe unversehrt gerettet werden. Auch ein SAR-Team des Hafenkapitäns war vor Ort im Einsatz.
Die 'Bella Costa' hatte eigentlich einem anderen Boot nahe des Caiobá Yacht Club assistieren wollen. Doch auf einmal setzte eine der Maschinen aus, und Flammen breiteten sich aus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Boot wurde aber total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter kenterte vor Jeju
(07.01.20) Ein Fischer kam ums Leben, 13 weitere wurden vermisst, nachdem ein koreanischer 35-Tonnen-Kutter am 7.1. um 00.50 Uhr vor Jeju, rund 37 Kilometer westlich von Chagwi Island kenterte. Die koreanische Coast Guard leitete eine SAR-Operation an. Die Schiffbrüchigen wurden von zwei anderen Kuttern gerettet.
Ein Mann war im Schiffsinnern eingeschlossen worden. Er konnte zwar geborgen werden, starb aber, nachdem er geborgen worden war, in einem Krankenhaus in Jeju. Hoher Seegang wurde für den Unfall verantwortlich gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Schiffbruch in Atoll
(07.01.20) Die 'TTS Fern' lief am 7.1. gegen acht Uhr auf ein Riff beim Kagi Male-Atoll. An Bord waren ein 37-jähriger maledivischer Skipper und zwei Crewmitglieder. Diese konnten gerettet werden, der Kapitän wurde vermisst. Die maledivische Coastguard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Schiffbruch mutmaßlichen Schmugglerkutters
(07.01.20) Am 4.1. gegen 18 Uhr sank ein 20 Meter langer Kutter vor dem Hong Kong International Airport. Nur sechs Mann der siebenköpfigen Crew wurden gerettet, einer vermisst. Der 58-jährige Skipper wurde am 6.1. verhaftet, während die Suche nach dem Vermissten, einem Twen aus Hongkong, bislang ergebnislos andauerte.
Die Polizei vermutete, dass das Schiff 3.000 Kisten mit Gefrierfleisch nach China schmuggeln wollte. Das Holzboot sank nach einem Wassereinbruch 1,8 Kilometer vor der Baustelle für die 3. Landebahn des Airport. Alle acht Mann an Bord landeten dabei im Wasser.
Ein 24-jähriger kam mit leichten Beinverletzungen ins North Lantau Hospital in Tung Chung zur Behandlung. Dem Kapitän drohten wegen Gefährdung von Menschenleben auf See nun bis zu vier Jahre Haft und eine Geldstrafe von 35.000 Dollar. An Bord waren keine Rettungswesten gewesen. Die Untersuchungen der Polizei dauerten am 6.1. weiter an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Entsorgungsarbeiten auf CDRY Blue nach Wetterberuhigung wieder aufgenommen
(07.01.20) Nach sturmbedingter Unterbrechung gingen die Arbeiten auf dem gestrandeten Frachter 'CDRY Blue' vor Sant' Antioco am 6.1. weiter. Vom Arbeitsschiff 'Jif Helios' aus wurden 24 Fässer mit Öl und potentiell stark umweltgefährdenden Substanzen geborgen, die sich im Innern des Frachters an der Südwestküste der Insel befunden hatten. Sie wurden dann zur Entsorgung in den Hafen von Sant'Antioco transportiert. Am 7.1. planten das Laboratorio di Educazione Ambientale e alla Sostenibilità dell'ARPAS und die italienische Coast Guard Proben zu ziehen.
Währenddessen wurden die Arbeiten zur Ölbergung fortgesetzt. Die Coastguard setzte einen Helikopter zur Überwachung ein. Weder von dort noch von der Crew der 'Jif Helios' wurden irgendwelche Wasserverschmutzungen festgestellt. Auch das Ölbekämpfungsschiff 'Naitan 1' und das Patroullienboot 'CP 2100' und Mitarbeiter der Hafenbehörde von Sant'Antioco waren überwachend tätig.
Quelle:Tim Schwabedissen


06.01.2020

'Nos Drôles - PL.117753' gesunken
'Nos Drôles - PL.117753' gesunken
(Bild: Didier Bourbannec) Großbild klick!
Kutter sank in Paimpol
(06.01.20) Im Hafen von Paimpol an der Côtes d'Armor sank am Nachmittag des 5.1. der französische Trawler 'Nos Drôles - PL.117753', 6 BRZ (MMSI: 227113100). Gegen 16 Uhr alarmierte ein Zeuge die Feuerwehr, nachdem das Schiff vor seinen Augen zu sinken begonnen hatte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie aber nichts mehr ausrichten.
Der Kutter war bereits komplett versunken. Nur noch Teile der Masten ragten wenig später aus dem Hafenwasser. Es hatte sich zum Zeitpunkt des Untergangs niemand an Bord befunden. Die Feuerwehr machte Ölbekämpfungsgerät klar für den Fall, das Kraftstoff aus dem Wrack ausliefe. Ein daneben liegender Kutter räumte seinen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Container vor Boczaada
(06.01.20) In einem Sturm, der mit Windgeschwindigkeiten von 110 km/h über die nördliche Ägäis und das ??Marmarameer fegte, gingen am 6.1. sechs Container von dem unter Panma-Flagge laufenden Frachter 'Medkon Istanbul', 6285 BRZ (IMO: 9103386), in den Gewässern des Bozcaada-Distrikts vor Çanakkale über Bord. Der Frachter, der von Gemlik nach Izmir unterwegs war, warf anschließend nördlich von Bozcaada Anker. Der Kapitän erstattete dem Dardanelles Strait Vessel Traffic Services Directorate (VTS) Meldung über den Ladungsverlust.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Alize - WD 207'
Kutter 'Alize - WD 207'
(Bild: Tony Maldeon) Großbild klick!
Kutter sank vor Hook Head - zwei Tote zu befürchten
(06.01.20) Der in Wexford beheimatete, 11,7 Meter lange Kutter 'Alize - WD 207' sank am frühen Morgen des 5.1. vor Hook Head. Der 65-jährige Fischer Joe Sinnott aus Kilmore Quay. kam dabei ums Leben. Er wurde noch ins Universitätskrankenhaus Wexford gebracht, wo Ärzte vergeblich versuchten, ihn wiederzubeleben. Eine SAR-Operation der RNLI war im Gange, den noch vermissten 41-jährigen Skipper Willie Whelan aus Fethard-on-Sea zu finden.
Um 00.15 Uhr hatte sich der EPIRB des von Duncannon aus operierenden Kutters aktiviert. Das Schiff war seit 36 Stunden auf See und wurde am 4.1. um 23 Uhr im Hafen zurückerwartet. Nachdem das Notsignal einging, schickte die irische Coastguard den Sikorski-Helikopter Rescue 117 sowie die RNLI-Boote aus Kilmore Quay im County Wexford, Fethard-on-Sea und Dunmore East im County Waterford. Der Hubschrauber entdeckte dann einen bewusstlosen Mann im Meer vier Meilen vor Duncannon.
Er wurde aufgewinscht und zum Waterford Airport geflogen. Von dort ging es mit Krankenwagen ins University Hospital Waterford in Ardkeen, ohne dass ihm noch hätte geholfen werden können. Die Suche nach dem Skipper wurde von Fischern an Bord von 15 bis 20 Kuttern aus Kilmore Quay und Dunmore East unterstützt. Auch der Sikorski-SAR-Hubschrauber aus Dublin, Rescue 116, wurde mit dem ersten Tageslicht in den Einsatz geschickt. Die Rettungsoperationen wurden koordiniert durch das Patroullienboot 'LE Ciara' als on-scene-command. Vor Ort waren 4-5 Beaufort Wind mit Wellenhöhen von sechs Metern. Für den 6.1. wurden 7-8 Beaufort erwartet.
Um 16.30 Uhr wurde die Suchaktion bei schwindendem Licht unterbrochen. Bislang wurden lediglich einige Wrackteile des Kutters gefunden. Mit dem ersten Tageslicht des 6.1. waren die Einsatzkräfte wieder vor Ort.
Die Unglücksstelle befand sich nicht weit von jener, an der im Januar 2007 der in Dunmore East beheimatete Trawler 'Pere Charles' verlorenging, als er vom Heringsfang zurückkehren wollte. Damals kam die gesamte fünfköpfige Crew ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Frachter vor Tekirdag nach knapp zwei Wochen geborgen
(06.01.20) Der russische Frachter 'Nevado 35', 2604 BRZ (IMO: 9361988), der seit dem 25.12. im Gebiet von Sarköy, Tekirdag, mit einer 11-köpfigen russischen Crew an Bord 35 Meter vor der Küste von Mürefte bei Hosköy festgesessen hatte, konnte von dem türkischen Schlepper 'Kurtarma 4' (IMO: 9335941) wieder flottgemacht werden.
Zuvor waren rund 50 % der Ladung von einem anderen Frachter geleichtert worden. Am 5.1. gegen 17 Uhr warf der Havarist nach Inspektionen vor Tekirdag auf Position 40° 57.92' N 027° 32.71' E Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


'MHV 910 - Ringen' legt Ölsperre aus
'MHV 910 - Ringen' legt Ölsperre aus
(Bild: Marinehjemmevaernet Aabenraa) Großbild klick!
Ölverschmutzung durch losgerissenen Tanker in Åbenrå
(06.01.20) In schweren Sturmböen riss sich am Morgen des 4.1. gegen 9.30 Uhr im Hafen von Åbenrå der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker 'Stone 1', 23248 BRZ (IMO: 9380582), der Zenith Gemi Isletmeciligi A.S., der gerade seine Ölladung am Ensted-Terminal löschte, von seinem Liegeplatz los.
Eine unbekannte Menge Öls lief ins Wasser aus, bevor die Pumpen gestoppt werden konnten. Eine umfassende Ölbekämpfungsaktion, an der sich das Patroullienboot 'Diana - P 520' der dänischen Marine und die, 'MHV 910 - Ringen' der Heimwehr beteiligten, lief an. 360 Meter Ölsperren wurden im Fjord vor dem Kraftwerk ausgelegt.
Dabei war auch das Ölbekämpfungsschiff 'Mette Miljø' im Einsatz. Das im Wasser treibende Öl verschmutzte rund 300 Meter des Strandes in Varnæs südöstlich des Kraftwerks. Es gelang, die Verschmutzung am Nachmittag unter Kontrolle zu bekommen.
Die Reinigungsarbeiten durch rund 50 Einsatzkräfte dauerten am 5.1. weiter an. Es waren insgesamt um die 30 Kubikmeter Öl ausgelaufen. Die 'Stone 1' warf zwischen an der Nordspitze von Alsen auf Position 55° 5.77' N 009° 37.06' E am 4.1. um 11.25 Uhr Anker. Sie wurde von den dänischen Behörden mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief bei Skiathos auf Grund
(06.01.20) Die griechische Fähre 'Proteus', 1160 BRZ (IMO: 7350416), lief am Nachmittag des 5.1. nach einem Ruderschaden auf Felsen der kleinen Insel Daskalonisi vor Skiathos auf. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch. Die 45 Passagiere und 26 Crewmitglieder blieben unversehrt. Die Fahrgäste wurden mit dem Patroullienboot 'Kalypho' abgeborgen und zurück in den Hafen von Skiathos gebracht.
Das außerdem mit acht Fahrzeugen beladene Schiff war aus Volos gekommen und sollte als nächstes Skopelos ansteuern. Die Passagiere wurden mit einem anderen Schiff weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Verita' im Vollbrand
'Verita' im Vollbrand
(Bild: Maledives National Defence Force) Großbild klick!
Motoryacht sank nach Feuer vor Malediven
(06.01.20) Am 6.1. gegen 5.30 Uhr brach auf der australischen Motoryacht 'Verita' gegen 5.30 Uhr ein Feuer aus. Das Schiff hatte in der Lagune der Insel Kuda Villingili im Kaafu Atoll bei K. Thulusdhoo vor Anker gelegen. Die maledivische National Defence Force (MNDF) wurde um 5.42 Uhr alarmiert und versuchte gemeinsam mit Feuerwehr-Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.
Die dreiköpfige australische Crew wurde gerettet und zunächst auf ein in der Nähe liegendes Schiff gebracht. Später kam sie ins Thulusdhoo Health Centre zur medizinischen Betreuung. Es war aber niemand ernsthaft verletzt worden. Keine Rettung gab es für ihr Schiff - es ging während der laufenden Löscharbeiten gegen neun Uhr weiterhin brennend unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Lauvvik beschädigt
(06.01.20) Am 3.1. um 20.10 Uhr kollidierte die norwegische Fähre 'Bjørnefjord', 2671 BRZ (IMO: 9013098), auf einer ihrer ersten Überfahrten auf dem Høgsfjord mit dem Kai des Anlegers in Lauvvik. Dabei wurde die Fähre so stark beschädigt, dass sie zunächst zur Reparatur aus dem Betrieb genommen werden musste. Sie machte am 4.1. um 18.30 Uhr in Hundvag, Stavanger, fest.
Die Reparaturdauer könnte eine Woche betragen. Auch der Kai wurde in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber weiter genutzt werden. Die Fähre 'Utne' wurde als Ersatz am 4.1. um 16.30 Uhr auf der Route Lauvvik-Oanes in Betrieb genommen. Sie kann aber nur 40 Passagiere befördern, während die 'Bjørnefjord' eine Kapazizät für 100 Fahrgäste hat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Kollision in Piräus
(06.01.20) Am 5.1. um 6.15 Uhr kollidierte die griechische Fähre 'El Venizelos', 38261 BRZ (IMO: 7907673), mit dem Kai des Anlegers in Piräus, als sie bei kräftigem Wind von Chania kommend dort festmachen wollte. Die 565 Passagiere konnten das Schiff unversehrt verlassen. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Inspektionen und einer Seetüchtigkeitsbescheinigung durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft. Um 17.15 Uhr verließ das Schiff den Hafen wieder und nahm Kurs auf Souda, wo sie am 6.1. um 5.40 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Visby
(06.01.20) Am 4.1. gegen 23 Uhr kollidierte die schwedische Fähre 'Visborg', 32447 BRZ (IMO: 9763655), von Nynäshamn kommend mit den Fendern des Fährkais in Visby, als sie in stürmischem Wind anlegen wollte. Dabei wurde der Rumpf am Steuerbord-Vorschiff eingedrückt. Der Schaden lag oberhalb der Wasserlinie.
Die Reederei Destination Gotland untersuchte die Schäden im Laufe des Tages am Kai in Visby. Der Fährdienst Visby-Nynäshamn wurde währenddessen von der 'Visby' (IMO: 9223784) übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Mineralwasser geflutet
(06.01.20) Bei Windgeschwindigkeiten von rund 30 Knoten und einem Seegang von zwei bis drei Metern Wellenhöhe in den Gewässern von Lembar, West Lombok, riss sich ein Truck auf dem Ladedeck der indonesischen Fähre KMP 'Citra Nusantara', 1007 BRZ (IMO: 8132160), los und stürzte um. Das Unglück ereignete sich, als sie gerade auf die Pier II im ASDP Lembar Port zuhielt. Der Truck war mit 11 Tonnen Mineralwasser beladen, die auf dem Deck auslaufen. Die West Lombok Police und Personal der Lembar 3 KP3 Police Station koordinierten die notwendigen Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief vor Plaridel auf Grund
(06.01.20) Die philippinische Fähre 'Ocean Jet', 275 BRZ (IMO: 7908990), lief auf Grund, kurz nachdem sie den Hafen von Plaridel, Misamis Occidental, Northern Mindanao, am Morgen des 6.1. verlassen hatte.
Sie war nach Tagbilaran City in Bohol bestimmt und hatte 271 Passagiere sowie eine 17-köpfige Crew an Bord. Das Schiff war gegen acht Uhr in stürmischer See 1,5 Kilometer vom Abgangshafen entfernt auf Grund gedrückt worden.
Teams der philippinischen Coastguard-Stationen Plaridel und Jimenes, das Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office und Behörden in Plaridel mobilisierten rund 20 Boote, um die Passagiere in Sicherheit zu bringen. Ein Schlepper wurde gerufen, um den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Kollision zur Reparatur in Altinova
(06.01.20) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter 'Mira', 1962 BRZ (IMO: 8300157), der in einer Kollision mit einem Ankerlieger am 29.11.2019 beim Manövrieren vor Istanbul beschädigt worden war, traf am 25.12. am Yasarsan Shipyard in Altinova zur Reparatur ein und lag seither auf Position 40 43 24 N, 029 28 38 E. Nach dem Eintreffen auf der Werft wurde zunächst eine genaue Schadensaufnahme begonnen. Seither fanden Stahlschneidearbeiten statt, und nach dem Austausch von Teilen der Rumpfplatten soll ein Dichtigkeitstest neben anderen Reparaturen stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter vor Güllüm verankert
(06.01.20) Am 4.1. gegen 14 Uhr warf der türkische Frachter 'Med Samsun', 26061 BRZ (IMO: 9225794), Anker auf der Reede von Güllük. Technikerteams und ein Inspektor kamen dort an Bord, um die für Reparaturen notwendigen Inspektionen vorzunehmen. Am 5.1. lag das Schiff auf Position 37° 15.17' N 027° 34.64' E verankert.
Es hatte am Nachmittag des 30.12. einen Maschinenausfall nordöstlich von Naxos erlitten, wo es wegen stürmischen Wetters Schutz gesucht hatte. Die Hafenbehörde von Naxos hatte daraufhin die Fahrterlaubnis entzogen. Am 1.1. nahm der griechische Schlepper 'Alexander 5' (IMO: 9020405) den Havaristen auf den Haken. Am 2.1. ankerte er vor Ikaria auf Position 37° 32.34' N 026° 11.74' E, bevor es am 3.1. in Richtung Güllük weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Offshore-Schiff vor Stornoway abgeschleppt
(06.01.20) Das norwegische Offshore-Serviceschiff 'Hydro Pioneer', 766 BRZ (IMO: 8104345), hatte nach dem Auslaufen aus Stornoway am 4.1. gegen 16 Uhr einen Ausfall des Antriebssystems auf Position 58 25 00 N, 006 38 23 W. Der Notfallschlepper 'Ievoli Black' wurde zur Assistenz mobilisiert. Auch das RNLI-Boot aus Stornoway kam zu Hilfe.
Als erstes vor Ort war der Schlepper 'Helen Mary' (IMO: 9729130) aus Stornoway und nahm den Havaristen um 19.15 Uhr auf den Haken. Um 20.20 Uhr brach die Schleppverbindung aber in stürmischer See. Um 22.35 Uhr stand sie wieder und wurde am 5.1. um 2.15 Uhr an die 'Ievoli Black' übergeben. Das Rettungsboot aus Stornoway konnte um 2.30 Uhr entlassen werden. Gegen fünf Uhr wurde der Havarist zurück nach Stornoway gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank nach Feuer vor Panama
(06.01.20) Am Morgen des 4.1. geriet die Motoryacht 'Tabalog' vor der Isla Flamenco in Amador in Brand. Der Servicio Nacional Aeronaval (Senan) und der Servicio de Protección Institucional (SPI) wurden zu Hilfe gerufen. An Bord waren 14 Personen, die zum Teil auf der Flucht vor den auf dem Achterschiff wütenden Flammen, die rasch auf die gesamten Aufbauten übergriffen, ins Wasser sprangen.
Alle wurden unversehrt und in guter Verfassung gerettet und unversehrt zumYacht Club in Balboa gebracht und dort betreut. Für ihre in hellen Flammen stehende Yacht gab es keine Rettung - sie sank einige Zeit später.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russisches Landungsschiff abgeschleppt
(06.01.20) Das Landungsschiff 'Orsk', 4650 tdw, der russischen Marine wurde in Syrien manövrierunfähig und musste zurück zur Schwarzmeerbasis in Sewastopol geschleppt werden. Zwei Mal fiel auf dem Weg von Sewastopol nach Syrien im Schwarzen Meer die Maschine aus. Am 3.1. zog der Marineschlepper 'MB-304', 1452 tdw, den Havaristen durch den Bosporus. Das 1968 erbaute Schiff kann bis zu 1.500 Tonnen Ladung aufnehmen und hat eine 55-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtboot sank vor West-Manggarai
(06.01.20) Das indonesische Frachtboot 'Jabal Nur', das mit 18 Tonnen Salz beladen war, sank in den Gewässern des West-Manggarai-Distriks in Ost-Nusa Tenggara, nachdem es auf ein Riff vor Seraya Besar-Island unweit des Seraya Marannu-Village aufgelaufen und leckgeschlagen war. Die Havarie ereignete sich, weil ein Crewmitglied, das das Holzschiff zeitweilig führte, mit den Gewässern nicht vertraut war. Es war von Süd-Sulawesi nach Bima in der West Nusa Tenggara-Provinz unterwegs gewesen, als dem Kapitän unwohl wurde und er darum bat, am Ruder abgelöst zu werden.
Die sechsköpfige Crew konnte sich retten. Sie wurde im Seraya Marannu-Village untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Humboldt Bay in Seenot
(06.01.20) Am 5.1. gegen 20.15 Uhr kam die U.S. Coast Guard der dreiköpfigen Crew eines 35 Fuß langen Kutters zu Hilfe, der nahe der Südmole in Humboldt Bay einen Maschinenausfall erlitten hatte und in Seenot geraten war. Die Coast Guard Humboldt Bay schickte ein Boot und einen MH-65 Dolphin-Helikopter mit einem Rettungsschwimmer an Bord zu Hilfe. Als die Retter eintrafen, befand sich die Crew des Kutters bereits am Strand.
Einer war erheblich verletzt und wurde mit dem Hubschrauber ins St Joseph's Hospital geflogen. Der Kutter war bei acht bis 10 Fuß hohen Wellen auch in einem schlechten Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Mann der Coast Guard Astoria von Lotsenboot gerettet
(06.01.20) Am 4.1. rettete die Crew des 20 Meter langen, amerikanischen Lotsenboots 'Connor Foss' (MMSI: 367529030) die vierköpfige Besatzung eines 26-Fuß-Boots der-Coast Guard Aids to Navigation in Astoria, Oregon. Es war vor Pier 39 bei Routineoperationen umgeschlagen, nachdem eine Reihe hohe Wellen über den Bug kamen und eine starke Steuerbordschlagseite auslösten. Um 11.40 Uhr gingen beim 13. Coast Guard District Command Center in Seattle die Notsignale der vier Sender der Crew ein. Sie korrelierten mit gleichzeitig erstatteten Meldungen über Notraketen bei Pier 39 in Astoria.
Um 11:50 Uhr strahlte die Coast Guard Columbia River einen UMIB an die Seefahrt in dem Gebiet aus, und von der Air Station Astoria stieg ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf. Von der Station Cape Disappointment lief ein 47-Fuß-Boot aus.
Um 12:09 Uhr meldete die Crew der 'Connor Foss' der Coast Guard, dass sie die vier Schiffbrüchigen gerettet habe. Sie wurden zur 17th Street Pier gebracht und dort medizinisch betreut. Anschließend kamen sie ins Columbia Memorial Hospital. Die Clatsop County Sheriff Marine Unit assistierte bei der Rettungsaktion, indem sie das gekenterte Boot ebenfalls an die Pier schleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skipper von manövrierunfähiger Yacht abgeborgen
(06.01.20) Am 3.1. kam die U.S. Coast Guard einem Einhandsegler zu Hilfe, dessen Boot nach einem Mastbruch in die Brandungszone von Peacock Spit, einer Untiefe am Rand der Columbia River Bar nahe Cape Disappointment, Washington, trieb. Er hatte die Coast Guard Station Cape Disappointment um 14.254 Uhr mit Mobiltelefon kontaktiert, nachdem sein Boot nach Motorausfall und Mastbruch manövrierunfähig geworden war. Ein Rettungsboot auf einer Trainingsfahrt sowie ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard North Bend wurden mobilisiert.
Der Hubschrauber lokalisierte die Yacht um 15.35 Uhr. Eigentlich sollte das Rettungsboot herangeführt werden, doch wegen der Wetterbedingungen vor Ort wurde entschieden, den Skipper abzubergen. Der umgestürzte Mast blockierte ihm den Weg in die Kajüte, wo er Schutz vor dem Sturm hätte finden können.
Gegen 16 Uhr wurde ein Rettungsschwimmer abgesetzt und assistierte dem Segler. Er wurde an Bord gezogen und zur Air Station Astoria geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähige Yacht vor Sennen Cove geborgen
(06.01.20) Das RNLI-Boot aus Sennen Cove, die 'City of London III', wurde am 4.1. von der Coastguard Falmouth alarmiert, nachdem eine Segelyacht 1,5 Meilen westlich von Sennen Cove um Assistenz gebeten hatte. Es war manövrierunfähig mit Motorausfall und Wassereinbruch. Um 13.10 Uhr lief das Rettungsboot aus, und bei 4-5 Beaufort Wind und moderater Wellenhöhe erreichte es die Yacht um 13.30 Uhr.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt für eine Lageeinschätzung. Offenbar war der Wassereinbruch unter Kontrolle, doch vorsorglich wurde eine Lenzpumpe an Bord übergeben und einsatzklar gemacht. Gegen 14 Uhr wurde die Yacht auf den Haken genommen.
Um 16 Uhr wurde sie nach Newlyn Harbour eingeschleppt und dort sicher festgemacht. Nachdem alles in Ordnung war, kehrte die 'City of London III' nach Sennen Cove zurück und wurde um 17.40 Uhr wieder einsatzklar gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach Segelyacht in Bay of Plenty
(06.01.20) Die neun Meter lange Segelyacht 'Machana' funkte am 5.1. gegen 20 Uhr zweimal Mayday vor der Küste von Whakatane und löste so eine SAR-Operation in der Bay of Plenty aus. Eine Orion P 3 der Air Force in Auckland stieg auf, konnte das Boot in der Nacht nicht finden. Um 23 Uhr kehrte sie zu ihrer Base zurück.
Um 11.30 Uhr des 6.1. meldete das New Zealand Rescue Coordination Centre aber, dass das Boot und seine zweiköpfige Crew wohlbehalten in der Omaio Bay aufgefunden worden waren. Ein Anwohner hatte es dort liegen sehen und nach Radiomeldungen als das vermisste Boot identifiziert. Die beiden Segler hatten Schwierigkeiten gehabt, den Ankerplatz zu halten. Ein Schiff der Coastguard in Opotiki wurde nun zu ihrer Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.01.2020

Frachter 'Nevado 35'
Frachter 'Nevado 35'
(Bild: Kiyi Emniyeti) Großbild klick!
Frachter tagelang bei Tekirdag auf Grund
(04.01.20) Am 25.12. gegen fünf Uhr lief der russische Frachter 'Nevado 35', 2604 BRZ (IMO: 9361988), wegen eines Ruderversagers im Gebiet von Sarköy, Tekirdag, mit einer 11-köpfigen russischen Crew an Bord auf Grund. Er saß 35 Meter vor der Küste von Mürefte unweit des Dorfes Hosköy fest. Zwei Tage lang versuchte der Kapitän ohne Erfolg, sein Schiff ohne Fremdhilfe wieder freizubekommen.
Danach bat er um Assistenz. Zunächst untersuchten Taucher den Rumpf auf Schäden. Wegen schlechten Wetters verlief aber auch der anschleßende Einsatz eines Schleppers zunächst erfolglos.
Deshalb wurde entschieden, die Ladung von 2.970 Tonnen Zuckerrübenschnitzel aus Yeisk auf einen anderen Frachter zu leichtern. Am 4.1. ging dieser von Istanbul kommend längsseits des Havaristen. Der Schlepper 'Kurtarma 4' (IMO: 9335941) lag auf Standby und sollte ihn nach ausreichender Reduzierung des Tiefgangs wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Vigo
(04.0120) Am 3.1. gegen Mitternacht kam es auf dem spanischen Frachter 'Moraime', 5574 BRZ (IMO: 9423853), zu einem Maschinenschaden südwestlich von Vigo. Von dort war er um 3.20 Uhr nach Casablanca ausgelaufen. Ein Schlepper kam zur Assistenz und zog den Havaristen zurück nach Vigo, wo er am 4.1. gegen sieben Uhr an der Muelle del Arenal festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht 'Umoya Mahhalla'
Segelyacht 'Umoya Mahhalla'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Einhandsegler vor Destin in Schwierigkeiten
(04.01.20) Die US Coast Guard assistierte am 2.1. einem Einhandsegler vor Destin, Florida, der an Bord der Segelyacht 'Umoya Mahhalla' aus Dania Beach bei ungünstigem Wetter in Schwierigkeiten gekommen war. Die Coast Guard Mobile, Alabama, wurde um 10:25 Uhr von dem Mann kontaktiert, der eine Meile vor Destin im Golf von Mexiko Anker geworfen hatte.
Ein 45-Fuß-Boot kam ihm von der Station Destin zu Hilfe. Es war um 11:30 Uhr vor Ort und transportierte den Segler sicher an Land.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Roscoff gekentert
(04.01.20) Am 4.1. um 10.55 Uhr wurde das CROSS Corsen vom Semaphor der Isle de Batz alarmiert, dass der Kutter "Ke-vero MX.922368 ", 3 BRZ (MMSI: 227770370), vor dem Hafen von Bloscon in Roscoff gekentert war. Eine Leine hatte sich am Grund verhakt, Schlagseite verursacht und die Ladung zum Übergehen gebracht. Daraufhin schlug der Kutter um.
Der Skipper wurde von dem Kutter 'Beg Al Louarn' unversehrt geretttet. Das CROSS schickte das Rettungsboot 'SNS 295 - President Michel Morvan' der SNSM-Station Roscoff sowie das Polizeiboot 'Amathee G-1103' aus Roscoff zum Havaristen. Das vollgeschlagene, aber noch schwimmende Boot konnte geborgen und abgeschleppt werden.
Um 12.05 Uhr wurde es am Kai des Hafens von Bloscon mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben. Anschließend wurde es zum Abtransport auf einen Trailer gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Herrenloses Segelboot bei Oban
Herrenloses Segelboot bei Oban
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Herrenlose Yacht bei Oban/Schottland geborgen
(04.01.20) Am 4.1. gegen 10 Uhr wurde die Freiwilligencrew der RNLI-Station Oban alarmiert, nachdem sich eine Segelyacht von ihrer Mooring in der Connel Bay losgerissen hatte und auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot 'Mora Edith MacDonald' lief um 10.15 Uhr mit einer siebenköpfigen Crew an Bord aus. Nachdem diese sich überzeugt hatte, dass sich niemand an Bord der Yacht befand, wurde entschieden, das nahe der Falls of Lora liegende Boot zu sichern und zu bergen.
Das XO-Boot wurde ausgesetzt, das nahe genug an die Yacht herankam, um eine Schleppleine festmachen zu können. Dann wurde sie in tieferes Wasser gezogen und längsseits genommen. Nachdem sie sicher an einer nahegelegenen Mooring festgemacht war, kehrte das Rettungsboot nach Oban zurück und war um 12.30 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Dardanellen havariert
(04.01.20) Auf dem unter Komoren-Flagge laufenden Frachter 'Hunkar', 1574 BRZ (IMO: 8919233), der von Yeisk aus türkische Gewässer ansteuerte, kam es am 1.1. in der Spdzufahrt der Dardanellen zu einem Maschinenausfall. Da es der Crew nicht gelang, Reparaturen durchzuführen, nahm der Schlepper 'Yumurtalik' den Havaristen auf den Haken, um ihn nach Tuzla in eine Werft zu bringen.
Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten begann die Verschleppung am Morgen des 3.1. Ein Coastal Safety-Schlepper eskortierte den Schleppzug beim Transit der Wasserstraße. Am 4.1. warf der Frachter vor Tuzla auf Position 40° 50.49' N 029° 14.97' E um 7.10 Uhr Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Kamtschatka
(04.01.20) Zwei russische Frachter, die 'Shantar', 6540 BRZ (IMO: 9190274) und die 'Tanir', 7085 BRZ (IMO: 8711318), kollidierten am 2.1. auf der Reede der Avacha Bucht, Petropavlovsk, vor der Halbinsel von Kamtschatka. Die 'Shantar' lief mit dem Bug in die Backbordseite der 'Tanir', auf der der Rumpf unterhalb der Wasserlinie aufgerissen wurde. Taucher flickten die Leckage mit einer harten Patsche. Am 3.1. lagen beide Schiffe gegen acht Uhr in Petropavlovsk-Kamtschatkiy am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hydraulikleckage auf Bulkcarrier
(04.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Algoma Buffalo', 11619 BRZ (IMO: 7620653), kam es auf demWeg vo Sandusky 4,75 Meilen östlich von White Rock, Michigan, zu einer Hydraulikölleckage im CP-Propellersystem. Er wurde auf Position 43 41 04.2 N, 082 30 25.2 W am 31.12. um 23 Uhr manövrierunfähig. Das Schiff warf Anker, und die Crew führte Reparaturen durch. Die 'Algoma Buffalo' setzte ihre Fahrt fort, nachdem die US Coast Guard sie freigegeben hatte, und machte am 1.1. um 16.30 Uhr in Alpena, Michigan, fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter seit Weihnachten mit Maschinenausfall vor Anker
(04.01.20) Der chinesische Frachter 'Ju Long 2', 3303 BRZ (MMSI: 413205180), erlitt mit 2.650 Tonnen Fisch an Bord am 26.12. einen Maschinenausfall nahe der indischen Lakshadweep-Inseln auf Position 11 38 06 N, 66 38 25.2 E und warf Anker. Die Kühlung des in Kartons und Taschen verpackten Fischs bei -20 Grad Celsius blieb aber weiter gewährleistet, da die Kühleinheit und der Dieselgenerator normal weiterliefen.
Die Eigner untersuchten nun mehrere Optionen, darunter, den Havaristen nach Cochin zu schleppen und dort die Fracht auszulagern, in Mumbai dasselbe zu tun oder ihn zur Reparatur nach Singapur zu ziehen. Die Versicherung verlangte dafür einen Schlepper von 35 Tonnen Pfahlzug. Am 4.1. lag die 'Ju Long 2' weiter auf Position 10 10 44 N, 66 18 1 E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper bekam Schleppdraht in Propeller
(04.01.20) Der kanadische Schlepper 'Seaspan Cutlass', 149 BRZ (IMO: 7434781), wurde mit einer fünfköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig, nachdem sich ein Stahldraht nahe Port Mellon, British Columbia, auf Position 49 32 08.9 N, 123 25 34.5 W am 31.12. um 15.30 Uhr um den Backbordpropeller gewickelt hatte.
Mit der Steuerbordmaschine erreichte die 'Seaspan Cutlass' gegen 6.30 Uhr des 1.1. Horseshoe Bay zur Reparatur. Nach deren Abschluss machte er am 3.1. in Nanaimo fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luft in Hauptmaschine stoppte Frachter
(04.01.20) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier 'Spring Glory', 51265 BRZ (IMO: 9603491), wurde am 31.12. um 16.10 Uhr durch Luft in der Maschine auf Position 49 05 53.7 N, 123 41 54.0 W bei der Ansteuerung von Ankerplatz 7 im Trincomali Channel manövrierunfähig. Das Schiff warf dort Anker und machte sich am 2.1. um 00.20 Uhr auf den Weg in den Hafen von Vancouver. Von dort ging es am 4.1. nach Ningbo weiter, wo der Frachter am 27.1. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bunkertanker drohte zu stranden
(04.01.20) Der norwegische Tanker 'Grip Bunker', 89 BRZ (MMSI: 257225800), erlitt am Nachmittag des 4.1. von Hestivka kommend einen Maschinenausfall bei Grandefjära in Ørlandet. Ein Rettungsboot sowie der norwegische Trawler 'Hordafor IV'(IMO: 7407697) waren in der Lage, dem Bunkertanker rasch zu Hilfe zu kommen. Dies war auch dringend nötig, weil er in stürmischer See nur noch einen knappen Kilometer von der Küste entfernt trieb und binnen weniger Minuten gestrandet wäre.
Der Trawler nahm die 'Grip Bunker' um 16.43 Uhr auf den Haken und zog sie in nördlicher Richtung davon. Auch ein Sea King-SAR-Helikopter sowie das NSSR-Boot 'Horn Flyer' wurden vom MRCC Nord-Norwegen mobilisiert. Um 16.54 war die Lage unter Kontrolle, und gegen 18 Uhr konnte der Havarist sicher im Hafen von Uthaug festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei riskantem Überholmanöver
(04.01.20) Am 1.1. kollidierten zwei brasilianische Fahrgastschiffe auf der Fahrt von Manicoré nach Humaitá auf dem Amazonas. Grund war ein riskantes Überholmanöver, bei dem wohl beide Schiffsführer zeigen wollten, was in ihren Schiffen steckt. Die 'Admiral Alfredo' näherte sich dabei mit ihrem Steuerbordheck immer weiter der Backbordseite der 'São Sebastião' an, bis es zum Zusammenstoß kam. Die brasilianische Marine wurde informiert und leitete eine Untersuchung ein. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kiel der CDRY Blue aufgerissen
(04.01.20) Der Kielbereich des italienischen Frachters 'CDRY Blue", 5629 BRZ (IMO: 9504619), der seit dem 21.12. vor der Insel Sant'Antioco auf Grund liegt, hat Risse im Kielbereich. Dies stellten Taucher der italienischen Coastguard während ihrer Inspektionen des Unterwasserschiffs fest. Deshalb ist das Abpumpen des Kraftstoffs aus den Tanks im unteren Schiffsbereich um so dringlicher.
Seit dem 3.1. konnte bei derzeit ruhigem Wetter regelmäßig Öl abgepumpt werden. Die Coast Guard aus Cagliari und Sant'Antioco überwachten das Entfernen des Kraftstoffs aus gefluteten Bereichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter treibt im Indischen Ozean
(04.01.20) Am 3.1. um 12.40 Uhr wurdene das MRCC Mumbai und die indische Coast Guard alarmiert, nachdem der 26 Meter lange Kutter 'Shalimol' am Morgen einenMaschinenausfall erlitten hatte und im Indischen Ozean trieb. Er befand sich südwestlich von Mumbai auf Position 18 01 12 N, 71 01 12E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier sitzt auf Mississippi fest
(04.01.20) Der liberianische Bulkcarrier 'SBI Hercules', 36421 BRZ (IMO: 9705342), wurde im Souhtwest Pass des Mississippi am 1.1. manövrierunfähig. Das Schiff warf am Fahrwasserrand Anker und erhielt Assistenz zweier Schlepper. Die US Coastguard richtete bei Flussmeile 15 einen Einbahnverkehrt ein.
Einlaufende Schiffe dürfen maximal 47 Fuß Tiefganghaben. Zwischen den Flussmeilen 14 und 16 wurde eine langsame Geschwindigkeit vorgeschrieben. Am 4.1. lag der Havarist weiter auf Position 28° 58.13' N 089° 23.06' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.01.2020

Segler im Wasser
Segler im Wasser
(Bild: USCG) Großbild klick!
Zwei Segler nach Bootsbrand gerettet
(03.01.20) Die US Coast Guard rettete am Nachmittag des 2.1. die zweiköpfige Crew der havarierten, 37 Fuß langen Segelyacht 'Rhapsody' rund 288 Meilen ostsüdöstlich von Corpus Christi, Texas. Um 2.13 Uhr wurde der EPIRB des Boots aktiviert. Sofort wurde von der Air Station Corpus Christi eine HC-144 Ocean Sentry zu der Position geschickt und der unter Marshall-Islands-Flagge laufende LPG-Tanker 'Sahara Gas', 25051 BRZ (IMO: 9748215), der sich auf der Reise von Corpus Christi nach Abidjan in der Nähe befand, gebeten, die Lage zu erkunden. Dessen Crew stellte fest, dass es auf der Yacht einen Maschinenraumbrand gegeben hatte.
Wegen der 10 Fuß hohen Wellen in dem Seegebiet war es dem Tanker nicht möglich, mit einem eigenen Rettungsboot zu assistieren. Die HC-144 Ocean Sentry
Segler wird aufgewinscht
Segler wird aufgewinscht
(Bild: USCG) Großbild klick!
sicherte nach ihrem Eintreffen die Kommunikation mit den Seglern ab. Da das Wetter sich weiter verschlechterte, wurde von der Air Station Houston ein MH-65 Dolphin-Helikopter angefordert.
Vom Aviation Training Center Mobile startete eine weitere HC-144 Ocean Sentry. Um 12:42 Uhr winschte der MH-65-Helikopter die Segler auf und flog sie zur Air Station Houston.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack einer Barge
Wrack einer Barge
(Bild: Genevieve Grippo) Großbild klick!
Erosion legte altes Wrack frei
(03.01.20) Am Ufer des Lake Michigan vor dem Kruse Park verschwindet allmählich ein 88,5 Fuß langes Wrack wieder, das im Oktober dort aufgetaucht war. Es könnte sich um ein Ende des 19. Jahrhunderts entstandenes Schiff handeln, das 1936 einer Explosion zum Opfer fiel. Damals war eine Barge mit einem Dampfkran von Muskegon nach Grand Haven unterwegs und schlug leck.
Die Coast Guard wurde zu Hilfegerufen, doch beim Versuch, das Gefährt abzuschleppen, riss der Bug ab. Der noch heiße Dampfkran stürzte ins Wasser und explodierte beim Kontakt.
Der Kran wurde vor acht Jahren eine halbe Meile von dem jetzigen Fundort entfernt entdeckt. Bei dem nun freigelegten Wrack fehlte der Bug, was auf die Barge hindeutete. Am 2.1. war ein Drittel des Wracks bereits wieder vom Sand bedeckt und dürfe in den kommenden Wochen komplett wieder verschwinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Getriebeschaden in Cadiz
(03.01.20) Der unter spanischer Flagge laufende Asphalt-Bitumentank-Tanker 'Herbania', 5662 BRZ (IMO: 9674828) machte aus Huelva kommend am 16.12.2019 wegen eines Lagerschadens im Untersetzungsgetriebe am Terminal Contendres in Cadiz fest. Bereits im Oktober 2017 hatte das Schiff einen solchen Schaden mit dem Hyundai FPGV 660 gehabt. Im aktuellen Fall wurde er aber als schwerwiegender als der vorherige beschrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre im Marmara-Meer evakuiert
(03.01.20) Die türkische Hafenfähre 'Sehit Metin Sulus', 456 BRZ (MMSI: 271002523), hatte auf der Fahrt vom Passagierterminal in Istanbul zur Prince Island-Fährterminal im Marmara-Meer mit 238 Passagieren an Bord und einer achtköpfigen Crew am 1.1. gegen 14 Uhr einen Maschinenausfall und trieb südlich von Prince Island. Reparaturversuche durch die Crew schlugen fehl, deshalb wurde um Assistenz gebeten. Ein ähnlich großes Passagierschiff ging längsseits und übernahm die Fahrgäste.
Nachdem sie sicher von Bord und an Land gebracht waren, verholte der Havarist zum Fährterminal in Kartal. Hier sollte der Schaden behoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter treibt in der südlichen Ägäis
(03.01.20) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter 'Lady Sham', 6354 BRZ (IMO: 9171383), erlitt auf der Fahrt von Bejaia nach Tripoli, wo er am 3.1. hätte eintreffen sollen, einen Maschinenausfall im Mittelmeer. Der Havarist trieb zwischen Rhodos und den Inseln von Karpasos. Am 3.1. driftete er auf Karpathos zu und wurde von der griechischen Coastguard überwacht. Ein Schlepper sollte ihn auf den Haken nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre mit Wassereinbruch auf Grund gesetzt
(03.01.20) Die indonesische Fähre KMP 'Terubuk I', 399 BRZ (IMO:9027439), schlug am 2.1. gegen 20 Uhr beim Auslaufen aus Waipirit in der West Seram Regency zur Hunimua Pier im Liang Village in der Central Maluku Regency leck, als sie mit dem Kai kollidierte. Der Kapitän hatte angesichts einer Wetterverschlechterung mit höher werdenden Wellen entschieden, das Schiff vorzeitig um 19 Uhr aus dem Hafen und auf See hinaus zu bringen. Doch beim Ablegen schlug das Heck an Backbordseite gegen die Hafeneinrichtung und wurde aufgerissen.
Es kam zu einem starken Wassereinbruch, der die Stabilität gefährdete. Der Kapitän entschied daraufhin, auf die einen Kilometer entfernt liegende Küste von Gemba zu setzen. Hier wurden die 64 Passagiere mit Rettungsinseln evakuiert. Dabei assistierten ASDP-Offiziere aus Waipirit. In den folgenden Stunden wurden alle Fahrgäste sicher an Land gebracht.
Eine Frau erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die 10-köpfige Crew blieb an Bord der Fähre. An Bord waren auch 14 Autos und 28 Zweiräder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug vor Ventspils im Sturm in Not
(03.01.20) Am Abend des 30.12. riss sich eine leere Kohlebarge von dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Schlepper 'Raduga Europe', 408 BRZ (IMO: 8518168), vor der lettischen Küste los, als sie von Danzig, wo sie am 28.12. ausgelaufen war, nach Finnland gebracht werden sollte. Der Schleppzug war in einen schweren Sturm geraten. Es gelang dem Schlepper aber, den verlorenen Anhang wieder festzumachen. Der Kapitän bat anschließend die Hafenbehörde von Ventspils, einlaufen zu dürfen.
Dies wurde auch genehmigt, doch auf dem Weg in den Schutzhafen riss sich die Barge ein weiteres Mal los, und die im Wasser treibenden Schleppdrähte wickelten sich um den Propeller der 'Raduga Europe'. Auch am Bug entstanden Schäden durch den enormen Zug der Schleppdrähte, die sich durch den Stahl fraßen. Die herrenlose Barge strandete unweit des Hafens.
Der Schlepper machte am 31.12. um 15.40 Uhr bei Noord Natie Ventspils - LVVNT - 0003 fest. Wegen des anhaltenden Sturms konnte die Bergung der Barge noch nicht durchgeführt werden. Sie hatte zwei Tonnen Benzin an Bord, die aber nicht auszulaufen drohten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holländischer Fischer nach dramatischer Rettung aus Sturm wieder glücklich zu Hause
(03.01.20) Am 31.12. war der holländische Fischer Sander van de Pol (31) aus Oss wieder zu Hause und feierte nicht nur das neue Jahr, sondern auch sein Überleben in der eisigen Barentssee, nachdem am 28.12. sein Trawler 'Fay', 439 BRZ (IMO: 9827619), im Sturm gesunken war. Eigentlich hätte das Schiff den Wetterbedingungen standhalten sollen. Gerade hatte die Crew das Fanggeschirr ausgebracht, als eine besonders hohe Welle den Rumpf traf. Um 10.45 Uhr aber fiel auf einmal die Maschine aus, und es kam zu einem Blackout. Alle Lichter erloschen, und der brandneue, stabile Kutter war unvermittelt ein Spielball der Elemente. Mit allen Mitteln wurde versucht, den Antrieb wieder zu starten.
Doch dies misslang, und es kam zu einem Wassereinbruch in die Fischluke. Der Skipper wies die Crew an, sie zu schließen, doch mangels Hydraulik gelang auch dies nicht. Wenige Minuten später war klar, dass das Schiff nicht mehr zu retten war. Um, 11 Uhr funkte das Schiff Mayday, und die Crew verließ die Luke und legte Überlebensanzüge an.
Dank guten Trainings wussten die Männer, was zu tun war. Sie sprangen gegen den Wind über Bord, um schwimmend die abgeworfenen Rettungsinseln zu erreichen. Die erste löste sich nicht richtig, doch es gelang, die zweite erfolgreich loszumachen.
Trotz der Kälteschutzanzüge waren Gesicht und Hände nicht komplett geschützt vor dem ein Grad kalten Wasser. Es gelang allen Fischern, schwimmend die Rettungsinsel zu erreichen. Es dauerte mehrere Stunden, bis die norwegische Coastguard vor Ort war.
Die Männer hielten sich mit Witzen bei Laune und versuchten mit Smartphone Kontakt zur Außenwelt zu halten, was aber nicht gelang. Dann dröhnten die Motoren eines Rettungshubschraubers, und starke Scheinwerfer erhellten das Szenario. Wenig später verschwand ihr Schiff mit dem Bug voran in den tosenden Wellen.
Binnen einer halben Stunde waren alle Schiffbrüchigen an Bord gezogen und wurden nach Honningsvåg geflogen. Sie hatten all Habseligkeiten verloren, aber ihr Leben gerettet. Am Abend des 31.1. traf de Pol glücklich im Haus seiner Eltern in Oss ein. Wie es zu dem Verlust seines Schiffes kommen konnte, den er und seine Kameraden dank ihres besonnenen Handels überlebten, wird noch genau zu untersuchen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


24 Personen von gekentertem Boot gerettet
(03.01.20) Die philippinische Coast Guard kam am 1.1. den 24 Passagieren des Motorboots Poseidon 2' zu Hilfe, das vor Naga City in Cebu in stürmischer See gekentert war. Alle Insassen wurden unversehrt von der Küstenwache in Zentral Visayas gerettet und nach Naga Port gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten auf Kirtankhola River im Gange
(03.01.20) Am 2.1. begann die Bergung des mit Klinker beladenen Frachters 'Md Dudu Mia-1', der auf dem Kirtankhola River gekentert war. Ein 25-köpfiges Taucherteam sollte die Ladung leichtern. Das Schiff war am 14.12. um 22.30 Uhr vor Barishal Port nach der Kollision mit dem nach Dhaka bestimmten Fahrgastschiff 'Shahrukh-2'von Barguna kommend mit 1.200 Tonnen Klinker aus Chattogram auf dem Weg nach Barishal Dapdapia gesunken. Die Fracht war für die Olympic Cement Company bestimmt.
Das Bergungsschiff 'P S Salvage' ging an der Untergangsstelle vor Anker. Die Leichterarbeiten sollen zwischen 20 und 60 Tagen dauern. Zuvor hatte die Bangladesh Inland Water Transport Authority aus Barishal das Bergungssschiff 'Nirvik' mit der Arbeit beauftragt, doch dies kann nur 250 Tonnen aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbergung von CDRY Blue hat begonnen
(03.01.20) Am 2.1. begann das Entfernen der umweltgefährdenden Stoffe vom gestrandeten Frachter 'CDRY Blue' in Sant'Antioco. Die Arbeit startete am Morgen nach der Genehmigung durch das Transportministerium. Das Ziel ist, nicht nur alles Öl abzupumpen, sondern auch Farben, Nahrungsmittel etc., die das Ökosystem stören könnten, zu entfernen. Das Öl wird aus den Tanks zunächst in Spezialcontainer auf dem Deck gepumpt. Diese werden dann per Helikopter zu einem Schiff gebracht, das sie in den Hafen von Sant'Antioco bringt.
Diese Operation wird je nach Wetterlage mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ein Ölbekämpfungsschiff und zwei Patroullienboote überwachen die Lage. Taucher der Küstenwache haben derweil mehrfach das Unterwasserschiff erkundet, um dessen Zustand zu dokumentieren und zu überwachen. Erst wenn Gefahrstoffe und Ladung von Bord sind, kann die eigentliche Bergung beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


02.01.2020

Walkadaver auf dem Wulstbug
Walkadaver auf dem Wulstbug
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Isle of Wight: Walkollision wird untersucht
(02.01.20) Der liberianische Kühlfrachter 'Cote d'Ivoirian Star', 15292 BRZ (IMO: 9172478), der auf der Fahrt von Senegal nach Portsmouth am 30.12. mit einem Wal kollidiert war und die Coastguard informiert hatte, durfte, nachdem er sieben Stunden lang vor der Ostküste der Isle of Wight geankert hatte, während der Vorfall untersucht wurde, am Abend in den Hafen einlaufen und machte dort um 18.40 Uhr fest. Ein Lotse hatte den Kadaver auf dem Wulstbug liegend entdeckt, als er an Bord des Frachters ging.
Dieser wurde von drei Schleppern assistiert, als er in den Hafen kam. Das Counter Pollution Team, Receiver of Wreck, Portsmouth International Port und der Queen's Harbour Master waren mit dem Zwischenfall beschäftigt. Wo genau sich dieser ereignete und ob der Wal zu dem Zeitpunkt noch lebte, ließ sich nicht ermitteln.
Der Kadaver wurde nun in Portsmouth weiter untersucht. Der Frachter verließ den Hafen wieder am 31.12. um 17.15 Uhr und nahm Kurs auf Antwerpen, wo er am 1.1. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Andiamo' wird gehoben
'Andiamo' wird gehoben
(Bild: USCG) Großbild klick!
Wrack von Luxusyacht aufgerichtet
(02.01.20) Das Wrack der unter Marshall Islands-Flagge registrierten Luxusyacht 'Andiamo', 299 BRZ (IMO: 9446233), des Sängers Marc Anthony soll in Kürze aus der Island Gardens Marina auf Watson Island, Miami, geräumt sein. Seit dem 29.12. lag es wieder auf ebenem Kiel, nachdem ein Schwimmkran es 90 Grad gedreht hatte. Zuvor hatten Taucher mehrere Tage lang diese Operation vorbereitet.
In den Tanks der Yacht befanden sich weiter Schmieröl, Hydrauliköl und andere umweltgefährdende Flüssigkeiten. Die US Coast Guard leitete die Reinigungsarbeiten und gab dafür rund 300,000 Dolar aus dem Oil Spill Liability Trust Fund aus. Der Rumpf der Yacht war noch in einigermaßen gutem Zustand, weil das Feuer vorwiegend in den oberen Bereichen gewütet hatte, sodass die Berger zuversichtlich waren, ihn wieder schwimmfähig zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Heraklion
(02.01.20) Beim Anlegemanöver in Heraklion am 2.1. um 5.45 Uhr kollidierte die griechische Fähre 'Blue Horizon', 27230 BRZ (IMO: 8616336), von Piräus kommend mit 428 Passagieren, 69 Pkw, 22 Trucks und drei Fahrrädern an Bord bei stürmischem Wetter mit dem Kai des Hafens. Dabei kam es zu Schrammen am Steuerbord-Bug. Menschen wurden nicht verletzt.
Das Schiff wurde für die notwendigen Untersuchungen mit einem temporären Auslaufverbot belegt. Am Nachmittag sollte die nächste Abfahrt nach Piräus stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Garnelenkutter 'Scandies Rose'
Garnelenkutter 'Scandies Rose'
(Bild: Barry Graham) Großbild klick!
Kutter sank vor Alaska - Suche nach fünf Vermissten eingestellt
(02.01.20) Die US Coast Guard wurde am 31.1. gegen 22 Uhr von dem in Dutch Harbor beheimateten Garnelenkutter 'Scandies Rose', 195 BRZ (IMO: 7933529), alarmiert, der bei Sutwik Island, Alaska, mit einer siebenköpfigen Crew an Bord nach einem Wassereinbruch in akute Seenot gerat und wenig später sank. Das Coast Guard Communications Detachment in Kodiak fing einen Mayday -Ruf auf, und sofort stiegen MH-60 Jayhawk-Helikopter und HC-130 Hercules-Suchflugzeuge auf.
Die letzte bekannte Position des Schiffs, das auf dem Weg in den Heimathafen war, als es verloren ging, war 170 Meilen südwestlich der Air Station Kodiak. Ein Jayhawk lokalisierte eine Rettungsinsel und barg zwei Überlebende aus ihr. Sie wurden zur Behandlung ins Krankenhaus in Kodiak geflogen.
Die zweite Rettungsinsel des Schiffs wurde leer im Meer treibend gesichtet. Auch das Patroullienboot 'Mellon (WHEC 717)' wurde aus der Beringsee gerufen und erreichte das Suchgebiet am Abend des 1.1., um ebenfalls nach den fünf Vermissten Ausschau zu halten. Vor Ort herrschten aber mehr als 40 Meilen Wind und bis zu 20 Fuß hohe Wellen bei einer Sicht von rund einer Meile.
Nach 20 Stunden Suche, in denen 1,400 Quadratmeilen mit insgesamt vier MH-60 Jayhawk-Helikoptern, zwei HC-130 Hercules sowie der 'Mellon' abgesucht wurde, entschied die Coastguard, die SAR-Operation zu beenden. Die 'Scandies Rose' wurde 1978 bei der Bender Shipbuilding in Mobile, Alabama, erbaut und lief für die Scandies Rose Ventures LLC and Middle Grounds Fisheries LLC. Einsatzgebiet war die Beringsee vor Alaska. Das Schiff war 43 Meter lang, 16 Meter breit und hatte 3,8 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf gefährlichem Kurs vor Boulogne
(02.01.20) Am 1.1. um 06:20 Uhr stellte das CROSS Gris-Nez einen gefährdlichen Kurs des holländischen Frachters 'Moezelborg', 6540 BRZ (IMO: 9180839), dicht an einer Sandbank 14 Meilen südwestlich von Boulogne in der Verkehrstrennungszone von Pas-de-Calais fest. Eine notwendige Kursänderung war unterblieben, und das Schiff hielt auf die dort gelegenen Untiefen zu. Sofort wurde ein Teil des dortigen Schiffsverkehrs umgeleitet, um eine Kollisionsgefahr abzuwenden. Dann kam das CROSS in Kontakt mit der 'Moezelborg' und wurde auf einen sicheren Kurs geleitet.
Das Operationscenter der maritimen Präfektur in Cherbourg entschied gemeinsam mit dem CROSS, den Bulkcarrier vorsorglich von dem Patroullienboot 'Cormorant' der Marine in ein Gebiet zu eskortieren, wo eine Inspektion durchgeführt werden konnte. Um 10.20 Uhr ging von diesem ein Boardingteam auf den Frachter und stellte sicher, dass dessen Kapitän und Crew in der Lage waren, eine sichere Navigation zu gewährleisten.
Um 11.15 Uhr nahm die 'Moezelborg' wieder Fahrt auf und setzte die Reise von Setubal nach Finnland fort. Das CROSS erstellte einen Bericht über den Verstoß gegen die Navigationsregeln.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähiger Kutter durch Brandungszone abgeschleppt
(02.01.20) Der 13 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pacific Cloud' (MMSI:367373730) bat am 31.12. vor der Yaquina Bay-Barre rund 2.5 Meilen nordwestlich von Yachats, Oregon, bei der Coast Guard North Bend um Assistenz, nachdem er einen Maschinenausfall erlitten hatte. Um 12.57 Uhr ging der Notruf ein, dass das Schiff mit 2.500 Pfund Garnelen an Bord in die Brandungszone trieb. Ein 47-Fuß-Boot der Station Yaquina Bay lief um 13:35 Uhr aus, eskortiert von der 52 Fuß langen 'Victory'.
Von der Air Station North Bend stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, um den Havaristen bis zum Eintreffen der Boote zu überwachen. Es gelang dem 47-Fuß-Boot dann, eine Schleppverbindung herzustellen, und dann wurde die 'Pacific Cloud' fünf Stunden lang über die Barre und in die Yaquina Bay Bar geschleppt. Um 18.50 Uhr wurde sie dort sicher vermoort.
In dem Seegebiet herrschten Windgeschwindigkeiten von bis zu 34 Meilen und steile Wellen von bis zu 15 Fuß Höhe. Die dreiköpfige Crew des Kutters blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Haida Gwaii
(02.01.20) Der Kutter 'Ocean Dragon' mit einer vierköpfigen Crew an Bord kollidierte am 22.12. mit der Barge 'Skagway Provider', die sich am Haken des Schleppers 'Bering Titan', 497 BRZ (IMO: 9819064), befand, auf Position 54 09 27.2 N, 132 24 38.3 W, rund 3,41 Meilen nordnordwestlich von Haida Gwaii, British Columbia. Der Skipper der 'Ocean Dragon' war offenbar zum Zeitpunkt der Havarie abgelenkt gewesen. Sein Schiff wurde schwer beschädigt, die Crew erlitt leichte Verletzungen.
Die Barge blieb unversehrt. Am 25.12. lief der Schleppzug mit der 'Bering Titan' in Seattle ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanktrailer mit Fischsilage geborgen
(02.01.20) Der Tanktrailer mit verflüssigtem Fisch, der auf Position 50 06 14.5N, 125 17 48.5W eine Viertelmeile westlich Quadra Island, von der 29 Meter langen, kanadischen 'Inlet Raider' (MMSI: 316009756) bei stürmischer See in die Gewässer vor Vancouver Island gestürzt war, konnte am 1.1. aus dem Wasser geborgen werden. Die Coastal Seatrucking pumpte am 31.12. die Silage in ein anderes Tankfahrzeug. Dann wurde das Wrack aus dem Campbell River gezogen.
Es geriet nichts von dem Fischfutter ins Wasser. Das Department of Fisheries and Oceans machte hohen Wellengang am 30.12. dafür verantwortlich, dass der Trailer erst auf dem Deck des Landungsboots verrutschte und dann über Bord rollte. Die kanadische Coast Guard war vor Ort, doch die dreiköpfige Crew war unversehrt geblieben, und niemand musste gerettet werden.
Der Tanktrailer kam aus Cypress Harbour, wo sich eine Aquakultur von Cermaq Canada befindet. Er blieb in vertikaler Position schwimmfähig und wurde in die Duncan Bay bugsiert, wo eine Ölpserre ausgelegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tausende Holzplanken aus dem Meer gezogen
(02.01.20) Fischer und Anwohner der Küstenbereiche bei Grimstad und Arendal kämpften weiter mit tausenden von Schnittholzplanken, die der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Isidor', 2735 BRZ (IMO: 9081356), vom 8. Auf den 9.12. im Sturm auf der Nordsee verloren hatte. Der Vorfall wurde den Versicherern und internationalen Behörden vorschriftsmäßig gemeldet, es gab aber keine Erkenntnisse darüber, dass die verlorene Fracht in norwegische Gewässer getrieben war. Dort wurde sie aber am 22.12. entdeckt, und seither wurde versucht, soviel wie möglich des Treibguts zu bergen, um die daraus resultierende Gefährdung für die Schifffahrt zu reduzieren.
Das NSSR-Boot 'Inge Steensland' barg zwei Bündel mit einem Gewicht von jeweils drei Tonnen. Die Planken wurden in den Hafen von Arendal gezogen. Nun war es an der Sache der Polizei und der Versicherung, die Verantwortlichkeit rechtssicher festzustellen. Die 'Isidor' lag unterdessen seit dem 30.12. wieder im Hafen von Hamina, wo sie auch die auf dem Weg nach Humber verlorengegangene Ladung aufgenommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


01.01.2020

Motorboot auf der Mole
Motorboot auf der Mole
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Motorboot rast auf Mole - zwei Verletzte
(01.01.20) Am 31.12. kurz nach Mitternacht raste ein 42 Fuß langes Motorboot auf eine Mole am Dania Beach bei Port Everglades in Hollywood. Von den vier Personen an Bord wurden zwei schwer verletzt, als es mit hoher Fahrt auf die Südseite der Fischereimole auflief und sich auf die Seite legte. Die Fort Lauderdale Fire Rescue, Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, das Broward Sherriff's Office Department, die BSO Fire Rescue, die U.S. Coast Guard und die Hollywood Fire Rescue wurden alarmiert.
Eine Frau war ins Wasser geschleudert worden und kam mit Traumaverletzungen ins Memorial Regional Hospital. Alle übrigen Insassen kamen ins Broward Health Medical Center.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Maschinenschaden vor Naxos abgeschleppt
(01.01.20) Am Nachmittag des 30.12. wurde die Hafenbehörde von Naxos informiert, dass der türkische Containerfrachter 'Med Samsun', 26061 BRZ (IMO: 9225794), der am 28.12. aus Antalya ausgelaufen war, einen Maschinenschaden erlitten hatte. Das Schiff mit einer 19-köpfigen Crew an Bord war zuvor wegen stürmischen Wetters nordöstlich von Naxos vor Anker gegangen wegen stürmischen Wetters.
Die Hafenbehörde verhänge ein Fahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Da dies vor Ort nicht möglich war, wurde der griechische Schlepper 'Alexander 5' (IMO:9020405) zur Assistenz gerufen. Am 1.1. war der Schleppzug nach Piräus unterwegs, wo er am 2.1. um 17 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild norwegische Fähre 'Superspeed 1'
Archivbild norwegische Fähre 'Superspeed 1'
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Hirtshals: Techische Probleme auf der Fähre 'Superspeed 1'
(01.01.2020) Auf der norwegischen Fähre 'Superspeed 1', 36822 BRZ (IMO: 9374519), kam es am 31.12. zu technischen Problemen im Hafen von Hirtshals. Ein Ausflussrohr war beschädigt und musste repariert werden. Dies führte zu einer mehrstündigen Verzögerung.
Statt wie geplant um 12.15 Uhr nach Kristiansand auszulaufen, war das Schiff erst gegen 17 Uhr auslaufklar. Es machte gegen 19 Uhr in Kristiansand fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden im Bosporus
(01.01.20) Auf dem unter Sierra-Leone-Flagge laufenden Frachter 'Emona', 2959 BRZ (IMO: 8008101), kam es auf der Fahrt von Hereke nach Varna am 29.12. im nördlichen Abschnitt des Bosporus zu einem technischen Versagen. Das Schiff kehrte zur Reede von Büyükdere zurück und warf Anker zur Reparatur durch die Crew. Am 1.1. lag es dort weiter auf Position 41° 9.23' N 029° 2.92' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrtschiff verlor Ruderhaus
(01.01.20) Das deutsche Flusskreuzfahrtschiff 'Arkona' (MMSI-No.: 211578600) kollidierte am 30.12. gegen ein Uhr mit der Dorkwerder Brücke über den Van Starkenborgh Kanal bei Dorkwerd. Die 93 Personen an Bord blieben unversehrt. Allerdings wurde das Ruderhaus zerstört und auf das Achterdeck geschoben. Ursächlich für die Havarie war eine Fehleinschätzung des Schiffsführers über die lichte Durchfahrthöhe der Brücke. Diese wurde nach Tagesanbruch von Rijkswaterstaat inspiziert, hatte aber keine großen Schäden davongetragen. Deshalb kam es auch zu keinen Einschränkungen des Verkehrs auf der Wasserstraße von Lemmer nach Delfzijl.
Das Fahrgastschiff machte nach dem Unfall in Aduard fest und wurde mit einem Fahrverbot belegt, bis ein Not-Ruderhaus installiert war. Dies wurde am Vormittag des 30.12. aufgebaut, und das Schiff durfte wieder loswerfen. Es hätte seine Fahrt eigentlich in Rotterdam beenden sollen, doch wegen der verlorenen Zeit ging es nur bis Amsterdam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter rettete Segelschiffscrew im Pazifik
(01.01.20) Die US Coast Guard, der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter 'Kalamazoo', 9743 BRZ (IMO:9611058 ) und der unter Liberia-Flagge laufende Frachter 'Nobility', 9998 BRZ (IMO: 9459101), kamen am 29.12. der entmasteten, 42 Fuß langen Segelyacht - 'Coco Haz III' 656 Meilen westsüdwestlich von Hawaii auf dem Pazifik zu Hilfe. Die 'Nobility' war nach Busan unterwegs, die 'Kalamazoo' auf der Reise von Yokohama nach Hawaii. Die dreiköpfige Crew der Yacht wurde an Bord der 'Kalamazoo' genommen und sollte an Bord des Schiffs mit nach Honolulu reisen.
Ein Flugretter hatte bei einem der Schiffbrüchigen eine leichte Verletzung diagnostiziert. Mit der Aktion endete eine mehrtägige Suche einer HC-130 Hercules der Coastguard und einer P-8_Poseidon der U.S. Navy sowie das Patroullienboots 'Joseph Gerczak (WPC 1126)', das aus Honolulu ausgelaufen war, aber wegen Treibstoffmangels nur kurz im Suchgebiet operierte. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten bis zu 28 Meilen und Wellenhöhen bis 10 Fuß.
Das Coast Guard Joint Rescue Coordination Center Honolulu war am 23.12. auf die Yacht aufmerksam gemacht worden, die von Osaka nach Waikiki, Oahu, unterwegs war und deren letzte geplottete Position 805 Meilen nordwestlich von Oahu war. Sie verfügte über kein EPIRB.
Das JRCC Honolulu alarmierte die Coastguard Honolulu und strahlte eine Safety NET-Botschaft aus an alle Handelsschiffe in dem Seegebiet. Es gelang schließlich, mithilfe der japanischen Coastguard herauszufinden, dass die 'Coco Haz III' bereits am 19.12. ihren Mast verloren hatte. Die letzte Funkkommunikation zwischen Boot und Eigner hatte am 20.12. stattgefunden.
An Bord waren 500 Gallonen Treibstoff, Nahrung für zwei Wochen und Wasser für einen Monat Seeaufenthalt. An Bord waren zwei Amerikaner und ein Japaner.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafenarbeiter fürchten Explosion feuchter Ladung
(01.01.20) Nachdem der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier 'Lintan', 24785 BRZ (IMO:9715206), am 18.12. in Stettin festgemacht hatte, weigerten sich die Hafenarbeiter dort, die Ladung Zinkkonzentrat aus Salalah zu löschen. Sie fürchteten eine Explosion, da sie auf der Reise feucht geworden war.
Daraufhin entwich Wasserstoff, wodurch eine solche Gefahr bestehen kann. Erst müssen die Laderäume mit Inertgas gefüllt werden, um die gefährliche Mischung von Sauerstoff und Wasserstoff zu neutralisieren. Am 1.1. lag der Frachter weiter bei der Katowickie Dalby Bulk Cargo am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank nach Kollision
(01.01.20) Am 31.12. um 6.15 Uhr kollidierte das russische Kühlschiff 'Subaru', 1415 BRZ (IMO: 8810310), mit einem koreanischen 28-Tonnen-Kutter südöstlich von Pohang. Dieser wurde so schwer getroffen, dass er sank.
Der Frachter stoppte und rettete alle 12 Crewmitglieder. Einige Stunden später warf er Anker auf der inneren Reede von Pohang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden bei Blackhead Lighthouse
(01.01.20) Der britische Bulkcarrier 'Falcon Bay', 25598 BRZ (IMO:9741724), hatte auf der Fahrt von Ijmiden nach Belfast am 31.12. gegen 11.15 Uhr Probleme mit einer Treibstoffpumpe 7,1 Meilen nordöstlich von Blackhead-Leuchtturm auf Position 54 51 52 N, 005 33 54 W. Zunächst war angenommen worden, den Schaden binnen einer Stunde beheben zu können, doch nachdem dies misslang, steuerte der Frachter einen Ankerplatz an und warf um 23.50 Uhr auf Position 54° 43.25' N 005° 34.39' W vor Donaghadee Anker. Hier lag er am 1.1. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Quebec
(01.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Tuvaq W.', 5422 BRZ (IMO: 9610341), er von Port Menier kam, fiel eine der beiden Hauptmaschinen am 27.12. um 16.30 Uhr vor Saint-Michel-de-Bellechasse, Quebec, auf Position 46 53 03.4 N, 070 56 18.4 W aus. Der Tanker steuerte mit der verbliebenen Maschine Trois-Rivières an, wo die Crew sich an die Reparatur machte. Am 1.1. lag er dort weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankanhänger mit Lachs stürzte in Duncan Bay
(01.01.20) Am 28.12. stürzte wegen hohen Seegangs ein mit totem Lachs gefüllter Tankanhänger von dem 29 Meter langen, kanadischen Landungsboot 'Inlet Raider' (MMSI: 316009756) ins Wasser der Duncan Bay nördlich des Campbell River, British Columbia. Nach offiziellen Angaben kam es zu keinen Ladungsaustritten von dem Fahrzeug der Coastal Seatrucking, das von der Fischfarm Cypress Harbour der Cermaq Canada kam.
Die Firma versorgt Aquakulturen in der Region mit der 'Inlet Raider'. Fisheries and Oceans wurde verständigt. Am 1.1. sollte das gesunkene Fahrzeug ausgepumpt und geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätsel um angetriebene Holzfracht gelöst
(01.01.20) Am 22.12. trieben große Mengen von Holzplanken in Sørlandet an, die der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Isidor', 2735 BRZ (IMO: 9081356), in der Nacht zum 9.12. in stürmischem Wetter auf der Nordsee verloren hatte. Insgesamt 1.200 Tonnen gingen über Bord und drifteten an die Küsten von Grimstad und Arendal. Privatpersonen, Fischer und das Rettungsboot 'Inge Steensland' machten sich an die Bergung der Bündel, deren Herkunft zunächst unbekannt war.
Eine Plakette an einem deutete auf die Södra Hamina in Finnland als Herkunft hin. In der Tat war das Holz dort auf die 'Isidor' verladen worden. Die Hafenbehörde von Arendal kontaktierte die Reederei Echoship, die den Vorfall bestätigte. Der Frachter war am 28.11. aus Hamina nach Humber ausgelaufen, wo es am 11.12, festmachte. An Deck waren insgesamt rund 1.700 Kubikmeter Holz, was 1.200 bis 1.300 Tonnen entsprach. Wieviel noch im Meer trieb, war unbekannt. Die norwegischen Behörden hatten wegen der unbekannten Drift der Ladung keine Information erhalten mach der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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