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Online-Hafenhandbuch Frankreich:
Ankerbucht Sagone / Korsika

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Die Ortschaft Sagone (etwa 800 Einwohner) gehört teils zur Gemeinde Vico, teils zur Gemeinde Coggia und liegt 36 Kilometer nördlich von Ajaccio an der Westküste Korsikas.

Sagone war ab dem 6. Jahrhundert Bischofssitz. Piratenangriffe und die Malaria führten dazu, dass 1572 der Bischofssitz nach Vico und später nach Calvi verlegt wurde. Der Ort versank lange in Bedeutungslosigkeit. Erst die erfolgreiche Bekämpfung der Malaria nach dem Zweiten Weltkrieg führten zur Entstehung eines modernen Fischer- und Badeortes. Als Sehenswürdigkeit gilt die Ruine der Kathedrale Sant'Appiano.



Ankerbucht Sagone / Korsika
42° 6.172' N 008° 41.478' E
Die Bucht ist knapp 1200 Meter breit und schneidet etwa einen Kilometer tief nach Norden ein. Die Wassetiefe nimmt zum Scheitel hin gleichmäßig ab. Im Scheitel liegt ein gut 1100 Meter langer Strand mit feinem Sand.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht problemlos. Im Anfahrtsbereich selbst gibt es keine Riffe oder Untiefen, wohl aber am Ostufer der Bucht. Für eine sichere Ansteuerung bei Dunkelheit fehlen Leuchtfeuer, eine nächtliche Ansteuerung ist für Ortsunkundige daher nicht zu empfehlen. Als Ansteuerungshilfe kann können tagsüber der auffällige Rundturm auf der Westhuk der Bucht dienen. Ankern kann man östlich der kleinen Mole über gut haltendem Sandgrund auf sieben bis zehn Metern Wassertiefe. Bei der vorherrschenden Windrichtung Südwest steht jedoch immer etwas Schwell in die Bucht, so dass es ratsam ist einen Heckanker auszubringen um den Bug in Windrichtung zu halten.

Küste und Umgebung: Die Ufer der Bucht sind locker bebaut und ansonstend naturbelassen. Die Flanken der Bucht bestehen aus felsiger Steilküste nur im Scheitel liegt ein langer Sandstrand. Im Hinterland liegen bewaldete Berge.

Service / Sonstiges: Wasser an der Wurzel des Stegs, Einkaufsmöglichkeiten: Supermarkt am Steg oder im Ort, vom Restaurant L'Ancura hat man die ankernden Boote gut im Blick.

Kontakt: keiner

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windsack Die Marina ist gut geschützt bei den vorherrschenden Windrichtungen, nur bei Starkwind aus gibt es Schwell. Das vorherrschende Muster in den Sommermonaten sind Thermische Land- und Seewindzirkualationen. Der Mistral ist hier etwas weniger stark als im Rhone-Delta. Weniger häufig kommt es zu Schirokko, einem heißen Südwind, der bis Marseille aus der Sahara weht und roten Staub mit sich führt, was möglicherweise zu einer Verschlechterung der Sicht führt. Häufig weht der Garbi, ein Wind aus Südwest, der thermisch verstärkt und unter Tiefdruckeinfluß auch leicht 6-7 Windstärken erreichen kann.




Weblinks:
Sagone in Wikipedia

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Lage Sagone Lage Sagone
(Bild: UBehrje / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!
Hafenplan Ankerbucht Sagone Hafenplan Ankerbucht Sagone
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!
Ansteuerung Sagone: Auffälliger Rundturm Ansteuerung Sagone: Auffälliger Rundturm
(Bild: searay20)  Großbild klick!
Ankerbucht Sagone: Bojenfeld Ankerbucht Sagone: Bojenfeld
(Bild: ANDRE GARDELLA)  Großbild klick!
Sagone: Ruine der Kathedrale Sant'Appiano Sagone: Ruine der Kathedrale Sant'Appiano
(Bild: Roger Dettwiller)  Großbild klick!
Sagone: Langer Sandstrand Sagone: Langer Sandstrand
(Bild: wambam23)  Großbild klick!