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Online-Hafenhandbuch Griechenland:
Koronisia / Ambrakischer Golf

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Letztes Update 06/2024


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Koronisia (250 Einwohner) ist die größte und einzige bewohnte Insel im Ambrakischen Golf. Das gleichnamige Fischerdorf auf ihr gehört mit zwei Kirchen und der Ruine einer Burg zu den Ausflugszielen der Gemeinde Arta.
In Koronisia gibt es eine der Muttergottes geweihte, dreischiffige Kirche aus spätbyzantinischer Zeit, deren Ursprünge ins Ende des 10. Jahrhunderts zurückgehen. Um diese Kirche existierte ein Kloster, das 1193 zum ersten Mal schriftlich erwähnt ist, aber 1918 aufgegeben wurde. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, vor allem um 1670, 1870 und im 20. Jahrhundert. Sie dient heute als Pfarrkirche.
Im Süden der Insel befindet sich eine kleine Festung (Koulia), die baugleich mit der Festung Laskara auf einem Hügel an der Spitze der Landzunge östlich von Preveza ist.
Die Einwohner betreiben immer noch Fischfang. Ein kleiner Hafen befindet sich im Südwesten der Insel. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist außerdem der Tourismus. Wegen des flachen Wassers sind die Strände der Insel auch für Kinder geeignet.


Koronisia / Ambrakischer Golf
39° 0.809' N 020° 54.822' E
Die ganzjährig geöffnete Marina bietet etwa 25 Liegeplätze für Segelyachten bis zu 18 Meter LÜA auf maximal 2,4 Meter Wassertiefe. Vor zwei Jahren wurde der Hafen ausgebaggert. 2,4 m ist er nun tief, 1,9 Millionen Euro hat das und ein neuer Steg dazu gekostet.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Im Anfahrtsbereich gibt es keine Riffe oder Untiefen. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert. Angelegt wird am Mittelsteg längsseits.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich der Marina ist dicht bebaut. Im Außenbereich besteht sie aus langen Sandstränden. Das Land dahinter ist leicht hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt. Dahinter liegen mittelhohe bewaldete Berge.

Service / Sonstiges: Wasser und Strom am Kai. Duschen/WC, Badestrand, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten Supermarkt, Motoren-Werkstatt, Slip, Schiffsausrüster, Spielplatz, Grillplatz, WLAN Anschluss (vom Schiff aus verfügbar)

Kontakt:
Tel: +39
Fax: +39
VHF Kanal 16
Web:

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windsack Im Ambrakischen Golf muss man im Frühjahr und im Herbst bei Gewittern mit plötzlich auftretendem Starkwind rechnen. Im Ionischen Meer herrschen im Sommer thermische Winde vor: Der Maestro (auch Etesien genannt) weht hier deutlich moderater als in der Ägäis. Er kommt als Nordwestwind in der Regel am späten Vormittag auf, erreicht Stärke 3-4, selten mehr, und flaut bei Sonnenuntergang meist ab.
Natürlich wird dieser regelmäßige Ablauf durch gelegentlich durchziehende Fronten oder Gewitter gestört. Die Sturmhäufigkeit liegt aber ganzjährig unter 1%.



Weblinks:
Koronisia in Wikipedia

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Lage Koronisia
Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter Großbild klick!
Hafenplan Marina Koronisia Hafenplan Marina Koronisia
Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter Großbild klick!
Luftbild Hafen Koronisia Luftbild Hafen Koronisia
(Bild: marinas.com) Großbild klick!
Ekklisia Panagia Koronisias Ekklisia Panagia Koronisias
(Bild: Diane Lewis)  Großbild klick!
Sandstrand neben der Marina Sandstrand neben der Marina
(Bild: Climber Tsiatsos)  Großbild klick!
Fischer verkaufen ihren Fang Fischer verkaufen ihren Fang
(Bild: medien.diablog.eu)  Großbild klick!
Rote Befeuerung an der Hafeneinfahrt Rote Befeuerung an der Hafeneinfahrt
(Bild: nn)  Großbild klick!