Die Hafenstadt Conil de la Frontera (22.529 Einwohner, 2019) liegt in Andalusien. Im Sommer strömen bis zu 80.000 Touristen hierher.
Die Ortschaft Conil lebte in der Vergangenheit hauptsächlich vom Fischfang und der Landwirtschaft. Dabei hatte der traditionelle Thunfischfang, die Almadraba, eine große Bedeutung. Heute ist die Atmosphäre des Ortes internationaler und hauptsächlich durch Tourismus, Sprach- und Surfschulen geprägt.
Die Geschichte Conils reicht bis zu den Phöniziern zurück, die sich 1500 v. Chr. an diesem Ort niederließen. Einzelne Funde, wie die Reste einer phönizischen Nekropolis, zeugen von dieser Zeit. Die Nähe zu reichhaltigen Angelgebieten machte die Stadt seit jeher besonders attraktiv für Eroberer und Plünderer. Nach Maurischer Besiedelung ging der Ort nach der Eroberung durch die Christen zum Herrschaftsgebiet von Alonso Pérez de Guzmán über. Daran erinnert der ehemalige Aussichtsturm Torre de Guzmán, der auf den einstigen Wehrcharakter des Dorfes verweist.
Conil de la Frontera / Andalusien
36° 17.647' N 006° 8.105' W
Der Hafen liegt zwei Seemeilen nordwestlich der Stadt und ist eigentlich ein reiner Fischerhafen für 98 Boote, man kann aber nach Absprache bei einem Fischkutter längsseits gehen auf zwei bis3,5 Meter Wassertiefe. Max. LOÜ 15m
Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Riffe gibt es nicht. Wegen einer Sandbank unbedingt von Ost her ansteuern. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits mehrfach befeuert.
Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich des Hafens ist locker bebaut mit Fischhallen etc. Im Außenbereich besteht sie aus Felsen mit ein paar Sandbuchten. Das Land dahinter ist hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt oder ist bewaldet.
Service / Sonstiges: Strom/Wasser, Stangeneis, Badestrand, Restaurant, Bar
Kontakt: Lugar Puerto Pesquero de Conil S/N, 11149 Conil de la Frontera (Cadiz), Apartado de Correo 231
Tel.: 956232967
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Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
In den Sommermonaten reicht das Azorenhoch oft bis zur iberischen Halbinsel. An der Westküste Spaniens stellt sich dann eine stabile Nordwindströmung ein. Hitzetiefs über Spanien verstärken diesen Effekt. Hinzu kommen teilweise starke tageszeitliche thermische Winde.Starke Sommerhitze stellt sich in der Regel immer nur für wenige Tage ein, wenn statt der kühlen Winde vom Atlantik der sogenannte Levante aus Afrika bläst. Bei Winden um Süd bis Südwest ensteht im Hafen starker Schwell.
Weblinks:
Conil de la Frontera in Wikipedia
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Lage Conil de la Frontera(Bild: HansenBCN / Walter) Großbild klick!
Hafenplan Conil(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!
Blick aud den Hafen(Bild: Ignacio Diaz Triviño) Großbild klick!
Auktionshalle(Bild: Luis Javier Hualde) Großbild klick!
Leuchtturm über dem Hafen Conil(Bild: wikiloc.com) Großbild klick!
Sandstrand östlich des Hafens(Bild: Angel Breña Camps) Großbild klick!
