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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Ilha da Culatra / Portugal

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Die österreichische Yachtrevue schreibt sinngemäß: "Einer der spektakulärsten Ankerplätze, die Karibik Portugals!". Ein Paradies auf Erden, auch in der Hochsaison menschenleere Stände und Dünen.

Die Ilha da Culatra, (auch Ilha do Farol), ist eine bewohnte Düneninsel und liegt im Süden Portugals im Naturpark Parque Natural da Ria Formosa am Golf von Cádiz und gehört zur Region Algarve. Sie bildet zusammen mit den benachbarten Inseln eine lediglich durch wenige Kanäle oder Priele unterbrochene Inselkette, die einen natürlichen Schutz der zwischen den Inseln und dem Festland gelegenen Lagune bildet.

Die flache Sand- und Düneninsel ist gute sieben Kilometer lang, bis zu deutlich über einen Kilometer breit. Sie ist ebenso wie die benachbarten Strandinseln durch Sedimente entstanden, die an den Steilküsten der Westalgarve durch Erosion abgetragen und aufgrund der vorherrschenden Strömungsverhältnisse im Laufe der Zeit weiter östlich abgelagert wurden. Da der westliche Teil der Insel oftmals auch Ilha do Farol genannt wird, ist zu vermuten, dass es sich ursprünglich um zwei eigenständige Inseln gehandelt hat, die erst durch Landzuwächse miteinander verbunden wurden.

Ein Holzsteg führt über die ganze Insel von Süden nach Norden, denn in der Springzeit bilden sich überall Seen und Bäche, wo die Besucher dann nasse Füße bekämen.

Auf der Ilha de Culatra leben ständig etwa 1000 Einwohner verteilt auf drei Siedlungen: Culatra liegt etwa in der Mitte der Insel und Farol ganz im Westen; zwischen beiden Orten befindet sich eine dritte Ansiedlung, Hangares genannt.

Der Strand der Insel hat die Blaue Flagge für besonderes Engagement im Bereich Umwelt bekommen.

Eine nach festem Fahrplan verkehrende Fähre verbindet, saisonal unterschiedlich oft, insbesondere in den Sommermonaten den Festlandshafen Olhão über die Ilha de Armona mit den Orten Culatra und Farol auf der Ilha de Culatra. Auf der Insel gibt es keine Hotels, sondern lediglich Übernachtungsmöglichkeiten in Privatunterkünften oder kleineren Pensionen, so dass der Tourismus noch nicht so bedeutend ist wie in anderen Regionen an der Algarve. Der sich an der Südküste befindende und sich über die ganze Insellänge erstreckende Sandstrand ist daher selbst in der Hauptsaison kaum bevölkert.

Das markanteste Gebäude ist der 1851 erbaute und 47 Meter hohe Leuchtturm (portugiesisch: Farol) do Cabo de Santa Maria mit einer Nenntragweite von etwa 25 Seemeilen im Westen der Insel innerhalb der Ortschaft Farol.



Ilha da Culatra / Portugal
36° 57.583' N 007° 52.291' W (Einfahrt Cabo de Santa Maria)

Navigation: Die Einfahrt in die Lagune ist 'tricky' und nur zu empfehlen, wenn die Flut aufläuft. Sie ist für tiefgehende Yachten nur am Cabo de Santa Maria möglich. Die Einfahrt ist beidseits mehrfach befeuert . (Fahrzeuge mit einem Tiefgang von > 2,5m dürfen die Lagune nicht befahren. Mit einem massiven Wellenbrecher ist die Einfahrt von Cabo de Santa Maria geschützt. Bei Springtide kann hier die Ebbströmung so stark sein, daß die Einfahrt schwierig bis unmöglich wird. Normalerweise kommt man aber mit einer starken Maschine gegenan.

Yachthäfen stehen dem Durchreisenden praktisch nicht zur Verfügung. Der Yachtclub in Olhao hat leider keine freien Plätze für Transityachten. Dafür gibt es wunderschöne Ankerplätze. Der Ankergrund besteht überwiegend aus Sand und Schlick. Eine gute optische Ansteuerungshilfe ist der Faro de Farol .

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich der Ilha da Culatra ist naturbelassen und besteht aus langen Sandstränden und Dünen.

Service / Sonstiges: Bis auf einige Restaurants zwei Supermärkte mit einem einfachen, aber ausreichenden Sortiment in Calutra keine Versorgung. Hier gibt es auch frisches Obst und Gemüse und man kann Brot vorbestellen. Empfehlenswert das Restaurant/Cafe Janoca, hier gibt es Fisch und Krustentiere gut und preiswert. Guten Fisch gibt es beim Hafen im 'Restaurante Rui'. Der Flughafen von Faro ist nicht weit und auf Culatra liegt man zum Teil in der Flugschneise, die Flieger sind also gut hörbar.

Uschi Rech schreibt am 14.3.2019: " Ich war schon mit dem Boot dort. Wir ankerten zwei Wochen lang hinter der Insel, die wirklich noch ziemlich wild und naturbelassen ist. Allerdings dürfen sich die dort lebenden Fischer mittlerweile auch an Wasser und Strom erfreuen, ebenso wie sie auch an der Bewirtung der Touristen und Segler, die es durchaus gibt, ihr Geld verdienen."

Kontakt: keiner

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windsack In den Sommermonaten reicht das Azorenhoch oft bis zur iberischen Halbinsel. An der portugiesischen Atlantikküste stellt sich dann eine stabile Nordwindströmung ein. Hitzetiefs über Spanien verstärken diesen Effekt. Hinzu kommen teilweise starke tageszeitliche thermische Winde . Sie wehen an der Westküste am Spätnachmittag aus Nord mit bis zu sieben Beaufort, an der Algarve aus Nordwest in der gleichen Stärke.
Die Südküste ist bei meist ablandigen Winden trocken und wolkenlos. Starke Sommerhitze stellt sich in der Regel immer nur für wenige Tage ein, wenn statt der kühlen Winde vom Atlantik der sogenannte Levante aus Afrika bläst.




Weblinks:
Ilha da Culatra in Wikipedia

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Lage Ilha da Culatra Lage Ilha da Culatra
(Bild: NordNordWest / Walter) Großbild klick!
Üersicht Ilha da Culatra Üersicht Ilha da Culatra
(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!
Leuchtturm Farol Leuchtturm Farol
(Bild: entdecken-sie-algarve.com) Großbild klick!
Endlose, einsame Sandstrände Endlose, einsame Sandstrände
(Bild: Carlos Horta) Großbild klick!
Luftbild Ilha da Culatra Luftbild Ilha da Culatra
(Bild: Kirill Sergeev) Großbild klick!
Dünen auf der Ilha da Culatra Dünen auf der Ilha da Culatra
(Bild: Carlos Horta Großbild klick!