EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Nachrichtenarchiv "Gorch Fock" 2010






Die Strecke Buenos Aires-Montevideo ist nur 204 Kilometer
lang (Bild: Google Earth)  Großbild klick!
Weihnachten auf der 'Gorch Fock'
(27.12.10) Die 'Gorch Fock' hat am 22. Dezember Buenos Aires verlassen und sich auf die Reise nach Montevideo begeben, wo sie am 29. Dezember eintreffen soll.
Das Wasser des Río de la Plata zwischen Buenos Aires und Montevideo ist durch den hohen Eintrag von lehmigem Schlamm trüb. Das Revier weist nur geringe Tiefen auf, im allgemeinen unter 20 Meter, so dass Schiffe mit größerem Tiefgang in der Region ausgebaggerte Fahrrinnen benutzen müssen.
Das einzige Problem der Gorch Fock ist, dass sie nicht zu früh eintrifft, ist die Strecke doch nur 204 Kilometer (oder 110 Seemeilen) lang, für einen Segler ein Klacks.
So ankert das deutsche Segelschulschiff gegenwärtig auf dem Rio de la Plata außerhalb von Montevideo, wo die Crew auch das Weihnachtfest feierte.
In der Hafenstadt Montevideo, der Hauptstadt Uruguays soll die Bark am Mittwoch zu einem offiziellen Besuch festmachen.

Denkmal für die versenkt 'Graf Spee' in Montevideo
(Bild: unbekannt)   Großbild klick!
Montevideo ist die Hauptstadt Uruguays. Sie liegt am Mündungstrichter des Río de la Plata. Sie zählt rund 1,3 Mio. Einwohner und ist das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum des Landes. Sie gehört zu den zehn sichersten Städten Lateinamerikas und ist zudem nach einer Studie die südamerikanische Stadt mit der höchsten Lebensqualität.
Während des Zweiten Weltkriegs suchte das deutsche Panzerschiff Admiral Graf Spee, das als Handelsstörer im Südatlantik unterwegs war, nach einem Gefecht mit britischen Kreuzern am 13. Dezember 1939 im neutralen Hafen von Montevideo Zuflucht. Vor die Wahl zwischen einem weiteren, aussichtslosen Seegefecht mit den Briten und einer Internierung durch Uruguay gestellt, versenkte die Mannschaft der Graf Spee am 17. Dezember 1939 vor Montevideo das Schiff selbst. Ein Denkmal mit dem gehobenen Anker des Schiffs hat heutzutage seinen Platz in einem allerdings nicht ohne weiteres öffentlich zugänglichen Teil des Hafens von Montevideo.
Montvideo ist Sitz von zwei Yachthäfen der vornehmen Clubs Yacht Club Nautilus und Yacht Club Uruguay.
Quelle: Peter O. Walter



Passieraufstellung auf der 'Gorch Fock' in Buenos Aires
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GORCH FOCK: Enger Terminplan in Buenos Aires
(15.12.10) In Buenos Aires, Argentiniens Hauptstadt, ist das derzeitige Etappenziel der GORCH FOCK. Das Segelschulschiff der Deutschen Marine machte am vergangenen Mittwoch im Hafen der argentinischen Metropole fest und wurde vom Musikkorps der argentinischen Marine begrüßt (Bild). Derzeit liegt sie im Marinestützpunkt von Buenos Aires neben dem argentinischen Segelschulschiff „Libertad(Bild).

Anlass des Besuchs sind die dortigen Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag zur Unabhängigkeit des Landes. Für das Schiff ist Buenos Aires im Verlauf der laufenden Reise nach der ostbrasilianischen Hafenstadt San Salvador de Bahia der zweite Hafen auf dem südamerikanischen Kontinent.

Die Terminplanung während der Hafenliegezeit ist eng bemessen. Neben dem offiziellen Besuchsprogramm inklusive zweier Kranzniederlegungen steht vor allem die Integrierung sechzig neuer Besatzungsmitglieder an, die am 10. Dezember an Bord eingetroffen sind und die Besatzung des Segelschulschiffes für die weitere Reise verstärken wird. Und wie es sich für einen "„Botschafter in Blau“" gehört, zu dessen Aufträgen auch die Völkerverständigung zählt, soll die Bevölkerung Buenos Aires nicht zu kurz kommen: Während des traditionellen OPEN SHIP wird sich die Dreimastbark Argentiniens Hauptstadt präsentieren.

Das Auslaufen ist für den 22. Dezember geplant. Mit Kurs gen Montevideo nimmt das Segelschulschiff der Deutschen Marine dann Kurs auf die Nordseite des Rio de la Plata, die entfernung beträgt nur knapp über 100 Seemeilen. Die Besatzung wird das Weihnachtsfest auf See und den Jahreswechsel in der Hauptstadt Uruguays verbringen. Von dort läuft die GORCH FOCK mit südlichen Kursen in den Atlantik, um im Anschluss die Einfahrt zur Magellanstraße zu passieren und an der Südspitze Feuerlands das erste Mal in ihrer 52-jährigen Geschichte das Kap Hoorn zu umrunden.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



'Gorch Fock' (Hintergrund) 'und Libertad' im Vordergrund
(Bild: S.Michel, Buenos Aires)   Großbild klick!
GORCH FOCK in Buenos Aires angekommen
(11.12.10) Bei der Ankunft bei sommerlichen Temperaturen legte sich der deutsche Segler direkt neben das argentinische Segelschulschiff „Libertad“ am Mittwoch im Marinestützpunkt von Buenos Aires. Beide Segelschulschiffe sind sich in den vergangenen 40 Jahren mehrmals bei Regatten und Hafenbesuchen begegnet. Der Besuch in Argentinien ist Teil der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag Unabhängigkeit des südamerikanischen Landes.

Die 1960 bis 1963 auf der argentinischen Staatswerft als Rahsegler für die Ausbildung von Kadetten gebaute „Libertad“ ist der Stolz der argentinischen Marine. Mit 103 Metern LÜA und einer Verdrängung von über 3000 Tonnen ist die „Libertad“ deutlich länger und schwerer als das 1800 Tonnen verdrängende deutsche Segelschulschiff.

Die „Gorch Fock“ wird bis zum 22. Dezember in Buenos Aires bleiben. Am Wochenende ist auch ein „Open Ship“ für die argentinische Bevölkerung geplant. Danach wird die Besatzung der „Gorch Fock“ am Mittwoch wieder Kurs auf den sommerlichen Südatlantik nehmen und dort eine Seephase absolvieren. Nächste Station der Reise wird danach Montevideo nehmen, wo sie vom 29. Dezember bis 2. Januar festmachen soll. Im Januar startet das Schiff dann von dort in Richtung Kap Hoorn.

Bei dem Besuch in Salvador den Bahia (Brasilien) war eine 25-jährige Offizieranwärterin aus dem Mast gestürzt und an ihren schweren Verletzungen gestorben. Daraufhin wurde die Ausbildung von Offizieranwärtern vorerst ausgesetzt. Zur Verstärkung der Stammbesatzung für die gefährliche Rundung von Kap Hoorn wird in Kürze ein Kontingent an sechzig vollausgebildeten Matrosen der Marine an Bord kommen. Einige der ausbildenden Segeloffiziere werden dafür den Heimflug antreten.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Nach der Arbeit im Rigg: Auf dem Weg nach unten sind die
Soldaten ungesichert.   Großbild klick!
Offiziersausbildung auf der 'Gorch Fock' ausgesetzt
(19.11.10) Auf der "Gorch Fock", dem Aushängeschild der Marine werden bis auf weiteres auf keine Offiziersanwärter mehr ausgebildet. Die Offiziers-Ausbildung auf dem deutschen Segelschulschiff wird bis zum September 2011 ausgesetzt. Das bestätigte der Sprecher des Flottenkommandos in Glücksburg, Jan Ströhmer, am Donnerstagabend im NDR.

Die über 70 Lehrgangsteilnehmer, die in diesen Tagen von Brasilien zu ihrer Ausbildungsfahrt hätten starten sollen, werden Anfang kommender Woche in ein Flugzeug nach Deutschland steigen, so Ströhmer weiter. Sie sollen in Flensburg weiter geschult werden. In Buenos Aires war ein weiterer Crewwechsel vorgesehen, auch dieser wurde abgesagt.

Die "Gorch Fock" wird aber laut "Kieler Nachrichten" ihre Südamerikareise dennoch fortsetzen. Dabei wird sich aber nur die Stammbesatzung ab Bord befinden. Die repräsentativen Aufgaben sollen erfüllt werden. Die Rückkehr in den Heimathafen ist zum Ende der Kieler Woche 2011 geplant. Zum ersten Mal wird damit die Offiziersausbildung auf der "Gorch Fock" während einer Fahrt abgebrochen.

Mit dieser Entscheidung nehme die Marine auch Rücksicht auf die seelische Verfassung einiger Soldaten nach dem tödlichen Sturz einer Offiziersanwärterin Anfang November. Der Unfall passierte während eines Hafenaufenthalts der "Gorch Fock" im brasilianischen Salvador de Bahia - die 25-Jährige stürzte bei Kletterübungen aus der Takelage der Dreimastbark.

Das Ausbildungskonzept solle überprüft werden, sagt Fregattenkapitän Uwe Rossmeisl, Sprecher des Flottenkommandos Glücksburg. "Die Marine nimmt sich Zeit, alles genau zu untersuchen", erklärt Rossmeisl, es gehe nun um die Frage: "Was können wir besser machen?" Ob das Ausbildungskonzept überhaupt geändert werde, das könne jetzt noch niemand sagen.

Der Ausbildungsstopp ist ein bislang einmaliger Vorgang in der rund 52-jährigen Geschichte der "Gorch Fock". Maris Böken, deren Tochter Jenny im September 2008 von dem Segelschiff in die Nordsee stürzte und ertrank, begrüßte die Entscheidung. Die Marine habe sich ihren "höchsten Respekt" verdient. "Die Vorfälle wurden nicht auf die leichte Schulter genommen", sagte Böken, die sich mit einer eigenen Stiftung für die Angehörigen gefallener Bundeswehrsoldaten engagiert.

Es handelte sich um den sechsten tödlichen Zwischenfall an Bord in der Geschichte des Schiffes. Zuletzt war in der Nacht zum 4. September 2008 eine 18 Jahre alte Offiziersanwärterin vor Norderney während ihrer Wache von Bord des Schiffes in die Nordsee gestürzt. Erst elf Tage später entdeckte die Besatzung eines Fischereiforschungsschiffs ihre Leiche 120 Kilometer nordwestlich von Helgoland.

Das gesamte Ausbildungskonzept komme auf den Prüfstand, kündigte Ströhmer an. Erst im September 2011 werde der nächste Jahrgang von Offiziersanwärtern das Schiff übernehmen. Nach Angaben des Marinesprechers wird an der Ausbildung auf dem berühmten Dreimaster aber grundsätzlich festgehalten.

Am 23. August 1958 war die "Gorch Fock" in der Werft von Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel gelaufen. Seitdem legte sie knapp 700.000 Seemeilen zurück, etwa 14.000 Offiziere und Unteroffiziere wurden auf ihr ausgebildet.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Arbeiten im Rigg   Großbild Klick!
Nach tödlichem Absturz: "Gorch Fock" läuft nicht aus
(18.11.10) Wohin steuert die „Gorch Fock“ nach dem tragischen Unfall einer Offizieranwärterin? Zur Zeit liegt das deutsche Segelschulschiff in Lateinamerika fest. Wann und wie die 'Gorch Fock' weiterfährt, ist offen. Genauso die Frage, wie es mit der Ausbildung auf der „Gorch Fock“ weitergeht.

Am Mittwoch hätte das Segelschulschiff Brasilien verlassen sollen. Zwei Wochen waren als Liegezeit nach der Atlantiküberquerung eingeplant. Doch das Auslaufen wurde in Absprache der Marineführung mit dem Kommandanten vorerst verschoben. Offiziell wurde die Entscheidung mit den laufenden Untersuchungen begründet, die nach dem Absturz einer 25-jährigen Offizieranwärterin laufen. Nach Informationen der Kieler Nachrichten prüft die Marine jedoch, in welcher Form die Reise überhaupt fortgesetzt wird. Zudem wurde bekannt, dass es eine grundsätzliche Überprüfung des Ausbildungskonzeptes geben soll. Diese könnte möglicherweise Auswirkungen auf den weiteren Betrieb des 1958 gebauten und zuletzt mehrfach aufwendig modernisierten Segelschulschiffes haben.

Wie berichtet, war es am 8. November an Bord zu einem tödlichen Unfall gekommen. Eine 25-Jährige Offizieranwärterin war aus 27 Metern Höhe am Hauptmast (Großtopp) abgestürzt und anschließend im Krankenhaus der brasilianischen Hafenstadt an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die Soldatin war am Montag in ihrer Heimatgemeinde Holzminden beigesetzt worden. Marineintern war nach dem Unglück sofort eine Untersuchung eingeleitet worden. Gleichzeitig benötigten Besatzungsmitglieder und Kadetten intensive seelische Betreeung. Nach KN-Informationen wurde die für den nächsten Fahrtabschnitt erforderliche Vorbereitung der Ausbildung bis auf weiteres verschoben.

Am 2. November war der dritte Teil des diesjährigen Jahrgangs der Offizieranwärter nach Brasilien geflogen worden. Die beiden ersten Teile der zusammen rund 250 Kadetten hatten ihre seemännische Grundausbildung bereits auf der Atlantiküberquerung von Kiel bis Las Palmas sowie von Las Palmas nach Bahia de Salvador absolviert. Wie die Südamerika-Reise der „Gorch Fock“ weitergeht, stand bis Mittwochabend noch nicht fest.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Offiziersanwärterin (25) stürzt auf der «Gorch Fock» in den Tod
(08.11.10) Eine Offiziersanwärterin ist bei Arbeiten im Rigg des Segelschulschiffs «Gorch Fock» in den Tod gestürzt. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Deutschen Marine am Sonntag bei einer Ausbildungsfahrt in Brasilien.

Es ist Sonntag 10 Uhr im brasilianischen Salvador de Bahia. Die Sonne brennt, es sind 24 Grad, als die deutsche Marine ihre Übungen durchführt. Fünf Tage zuvor hat das berühmte Übungsschiff „Gorch Fock“ in der Hafenstadt angelegt. Bei einer Kletterübung dann der tragischer Unfall: Eine 25-jährige Soldatin will gerade von der Takelage herunterklettern, als sie den Halt verliert. Sie stürzt von 27 Meter Höhe auf das hölzerne Deck: schwerste Verletzungen.

Die Verwandten der Offiziersanwärterin wurden informiert: «Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und den Kameraden auf dem Segelschulschiff Gorch Fock», hieß es in der Mitteilung vom Montag. Zur Unglücksursache machte die Marine zunächst keine Angaben. Die 25-Jährige trat im März 2007 in die Bundeswehr ein und war Angehörige der Marineschule Mürwik.

Bereits in der Vergangenheit hatte es auf der «Gorch Fock» Unfälle mit Todesopfern gegeben. Im September 2008 ertrank eine 18-Jährige in der Nordsee, nachdem sie während ihrer Seewache über Bord gefallen war. 2002 starb ein 19-Jähriger nach einem Sturz aus der Takelage. 1998 fiel ein ebenfalls 19-Jähriger aus dem Großmast aus zwölf Metern Höhe auf die Planken.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Gorch Fock: Zwischen Anspannung und Bergfest
(02.11.10) Die GORCH FOCK hat die Küste Afrikas hinter sich gelassen und nähert sich Südamerika. Wenn in der morgendlichen Durchsage des Wachhabenden Offiziers (WO) Peilung und Abstand zum nächsten Land angegeben werden, ist mittlerweile Brasilien unser nächstes Zielland. Nichtsdestotrotz, das Einlaufen ist noch eine Weile hin.

Am 20. Oktober hatten wir Bergfest, also die Hälfte der Seefahrtstage liegen hinter uns. Teilweise macht sich die Anspannung der Seefahrt bemerkbar. Schlafmangel, Enge, fehlende Privatsphäre, die Umstände und das Klima zerren bei manchem Kameraden an den Nerven und die Stimmung ist in der Folge manchmal leicht gereizt.

Da vergreift sich der Eine oder Andere schon mal im Ton und aus spaßiger Kabbelei wird Ernst. Doch alles lässt sich schnell wieder klären und wir lernen bei diesem Stress, dass sich jeder Einzelne zusammen reißen muss und wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Bisher funktioniert dieser Aspekt der Kameradschaft sehr gut.

Des Weiteren fand das Highlight dieses Törns statt: Die Äquatorüberquerung mit Äquatortaufe! - Jeder, der den Äquator überquert, wird getauft, um ein würdiger Anhänger Neptuns zu werden. Das ist ein großes Spektakel mit Aufgabenparcours und kleinen Neckereien für die "„Unwürdigen“" - die Ungetauften. Diese wiederum wehren sich im Vorfeld mit Streichen und Schabernack gegen das "„getaufte Pack“". Da wird dann z.B. heimlich Werbematerial der "„Anti-Neptun-Liga“" oder der "„Iglo-Nation“" verteilt.

Und dann war der große Tag da. Wir wurden mit viel Getöse von kostümierten "„Höflingen des Unterwasserkristalpalastes“" geweckt und hatten - nach unserem Einverständnis - gruppenweise einen Parcours mit unterschiedlichen Stationen zu bestehen. Ein riesiger Spaß, auf den wir stolz zurückblicken und der abends bei großem Buffet und gemütlichem Beisammensitzen gebührend begangen wurde.

In den Tagen nach Querung der Innertropischen Konvergenzzone gab es von oben auch Phasen der kurzen Abkühlung: Gelegentlich regnete es. Die Schauer hatten es aber in sich und sorgten dafür, dass wir nach unserer Wache aussahen, als ob wir einmal kielgeholt wären. Bei sonst Temperaturen von 30 Grad Celsius im Schatten war es trotzdem eine willkommene Abwechslung.

Ebenso brüten wir über den theoretischen Unterrichtsthemen. Wir haben am letzten Samstag unseren ersten Leistungsnachweis im Fach "„Statik in der Atmosphäre“" geschrieben. Drei weitere werden noch folgen. Daher wird jede freie Minute zum Lernen genutzt. Da trifft es sich gut, dass wir anfangs immer noch in einer windarmen Zone waren und aus diesem Grund unter Motor fahren mussten. Mittlerweile haben wir seit einigen Tagen den Südostpassat erreicht, der uns stetig Richtung Brasilien trägt.
Quelle: Janine Pape & Sven Kusau (SSS GORCH FOCK)



GORCH FOCK wieder unterwegs
(19.10.10) Die Seephase des 2. Törns hat mit dem Auslaufen aus Las Palmas (Spanien) begonnen. Ziel ist Salvador de Bahia an der brasilianischen Ostküste. Janine Pape ist als Offizieranwärterin der Deutschen Marine in Gran Canaria an Bord des Segelschulschiffes GORCH FOCK gegangen und berichtet bei Marine.de über ihre ersten Eindrücke auf der Bark.

Wir, zirka 75 Offizieranwärter, sind jetzt seit zwölf Wochen Soldaten und haben bereits zwei Etappen auf dem Weg zum Marineoffizier, nämlich die Soldatische- sowie die Nautische Basis, gemeistert.
Jetzt steht uns das nächste Abenteuer bevor: Die Seemännische Basis auf dem Segelschulschiff GORCH FOCK. Dazu wurden wir zusammen mit 22 neuen Segelcrewmitgliedern mit einer Transall nach Köln und mit einem Airbus der Luftwaffe weiter auf die Kanarischen Inseln geflogen. Im dortigen Hafen wartete die GORCH FOCK bereits auf uns, so dass unsere Segelvorausbildung als Grundlage für die folgende Seefahrt unmittelbar im Anschluss beginnen konnte.

Wir lernten alles, was wir zum Überleben während der nächsten Wochen brauchen, zum Beispiel das Hängemattenpacken, -spannen und natürlich darin schlafen, die Bordorganisation und natürlich das Wichtigste: Segel- und Tampenkunde.

Begonnen wurde mit dem Aufentern. Mit noch etwas flauem Gefühl und Respekt vor der Höhe ging es hinauf in die Takelage. Als nächster Schritt folgte das Segelsetzen und natürlich damit arbeiten. Dazu lernten wir binnen kürzester Zeit die wichtigsten Manöver, beispielsweise Boje über Bord und Halse sowie das "„Ruppen“" an den Tampen (Tauende), was das Zeug hält. Schnell zeigte sich, dass man nur gemeinsam stark ist.

Nach einigen Tagen sind einem diese erst noch fremden Abläufe bereits sehr vertraut und wir waren bereit für die Generalprobe: Das Nachtsegelexerzieren. Als auch bei Dunkelheit das Entern und die Manöver saßen, sah der Kommandant für das planmäßige Auslaufen keine Hindernisse.

Also genossen wir die letzten Stunden an Land. Die Stadt Las Palmas bot uns genügend Möglichkeiten, noch einmal Kraft für die kommenden Strapazen zu sammeln. Es folgte die Proviant- und Kraftstoffübernahme und bereits am Folgetag stachen wir in See.

Bei uns Offizieranwärter wechselte sich Unbehagen vor der Ungewissheit der bevorstehenden 26 Seetagen mit harter Arbeit bei schwierigen Bedingungen ab mit großer Freude und Aufregung, dass es jetzt endlich losgeht und dass das Erlernte jetzt in die Praxis umgesetzt werden kann.

Leider wurde die Freude und der Stolz des Auslaufens dadurch getrübt, dass wir nicht unter Segeln sondern mit Motorantrieb auslaufen mussten - Windstille! Nach ein paar Stunden auf See kam dann jedoch der ersehnte Befehl: Aufentern und Segel setzen!

Auch bei wenig Seegang bemerkten wir jetzt, dass das Aufentern bei Windstille im Hafen sich deutlich anders anfühlt als bei leichtem Wind auf offener See. Es schaukelte und die Segel flogen uns um die Ohren. Mit vereinten Kräften wurden schließlich alle Segel gesetzt und wir segeln nun der unendlichen Weite des Atlantiks entgegen.
Quelle: Janine Pape (SSS GORCH FOCK)



"Gorch Fock" sticht nach "großem TÜV" wieder in See
(30.05.10) Es ist ein einzigartiges Schiff und nach Aussagen von Experten das einzige Segelschulschiff der Welt, das in einem solch hervorragenden Zustand ist. Noch liegt die Gorch Fock in der Elsflether Werft, doch am Dienstag, 5 Uhr in der Früh, wird sie die alte Seefahrerstadt verlassen, eine Probefahrt am Dienstag führt zunächst nach Wilhelmshaven. Die 'Gorch Fock', liegt seit dem Jahr 2000 bereits zum siebten Mal in Elsfleth. Dabei seien "stabilitätserhaltende Maßnahmen" von der Schraube bis in die Segel durchgeführt worden. Unter anderem erhielt das Schiff eine neue Takelage und neue Segel. Eine großer Werftaufenthalt stehe für das Segelschulschiff der Bundesmarine alle vier Jahre auf dem Programm. Die Kosten für die Generalüberholung bezifferte der Marinesprecher auf mehrere Millionen Euro. Genau ließe sich das erst beziffern, wenn alle Testfahrten beendet seien.

Wir liefern pünktlich ab, es ist alles prima gelaufen,“ so Kurt Wiechmann, Vorstand der Elsflether Werft, die fünf Monatige dauernde Liegezeit zusammen. Mit gemischten Gefühlen denkt er an den Abschied. Schon sehr viele Schiffe haben die Werft verlassen, doch bei der Gorch Fock ist es eben etwas Anderes. „Es ist ein absolutes Prestige-Objekt – und ich habe mich schon oft dabei ertappt, dass ich das Schiff selbst auf den langen Reisen gedanklich begleite“, sagt Wiechmann, der zum Glück noch einige weitere Tage an Bord des Schulschiffs verbringen wird.

Die Probefahrt der 'Gorch Fock' führt zunächst nach Wilhelmshaven ins Marinearsenal. Dort werden Krängungsversuche durchgeführt, um den neuen Schwerpunkt des Schiffes auszutesten.

Die Verbesserung der Stabilität des Schiffes war das Herzstück der Liegezeit“, erläutert Klaus Wiechmann, Betriebsingenieur der Elsflether Werft. Auch er ist froh, dass die vielschichtigen Arbeiten termingerecht abgearbeitet werden konnten. Selbst der ungewöhnlich strenge Winter konnte das Timing der Werft nicht durcheinanderbringen. Wiechmann: „Alle Mitarbeiter und auch die Besatzung der Gorch Fock haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie alle können stolz auf das sein, was sie geschafft haben.“. Am Freitag wurde auf der Gorch Fock klar Schiff gemacht und alles auf Hochglanz poliert. Beim Ablegen muss schließlich alles perfekt sein.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



'Gorch Fock' in der Werft   Großbild klick!
Früher als geplant: 'Gorch Fock' dockt aus
(14.04.10) Früher als geplant hat das Segelschulschiff «Gorch Fock» seinen Aufenthalt in einem Dock in Bremerhaven verlassen. Die Unterwasserarbeiten am Schiff sind abgeschlossen. Der Rumpf des Segelschulschiff der Deutschen Marine ist also fit für die neue Saison.
Neben einem frischen Unterwasseranstrich hat die Gorch Fock eine neue Antriebswelle bekommen. "Nach zehn Jahren wurde es mal wieder Zeit", sagte ein Sprecher der Dockgesellschaft Bredo. In Bremerhaven wurden außerdem alle Auslaufventile und die Ruderwelle überprüft. Damit wurde der komplette "Schiffs-TÜV" durchgeführt, den die Gorch Fock alle fünf Jahre machen muss.
Am Dienstagnachmittag kehrte die Dreimastebark zurück zur Elsflether Werft der Weser bei Bremen. Hier werden die Masten, das Tauwerk und die Segel in Ordnung gebracht. Das generalüberholte Segelschiff soll nach Angaben eines Marinesprechers bis Ende Mai in Elsfleth bleiben. Bevor das Flaggschiff der Sail 2010 im Juni zur geplanten Südamerika-Tour in See sticht, wird es dem Marine-Arsenal in Wilhelmshaven einen Besuch abstatten.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Marine plant: "Gorch Fock" soll nach Wedel
(02.04.10) Es ist eine Sensation - nicht nur für Wedel, sondern für die gesamte Hamburger Metropolregion: Die "Gorch Fock", das Segelschulschiff der Bundesmarine, wird vom bisherigen Standort Kiel nach Wedel in den Tonnenhafen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung verlegt und künftig "Hamburg/Wedel" als Heimathafen haben.
Pech für Wedel und die Region: Das Hamburger Abendblatt hatte geschickt einen Aprilscherz lanciert, der in Kiel für Empörung und in Wedel für Euphorie gesorgt hatte ...
Quelle: Peter O. Walter



Kurs nach Bremerhaven: „Gorch Fock“ zum TÜV
(02.04.10) Mit einem bis auf die Masten gerupften Rigg hat das Segelschulschiff „Gorch Fock“ am Montag Kurs auf Bremerhaven genommen. Dort soll das Segelschulschiff der Deutschen Marine in den kommenden Wochen unter anderem einen neuen Unterwasseranstrich erhalten.

Die Arbeiten sind Teil eines umfassenden „Schiffs-TÜV“, dem sich die 90 Meter lange Dreimast-Bark bis Ende Mai bei der Elsflether Werft an der Weser bei Bremen unterziehen soll. Ende Juli soll die „Gorch Fock“ zu einer Südamerika-Reise starten, u.a. auch Kap Hoorn umsegeln.

Auf dem Weg dorthin macht sie noch einmal vom 25. bis 29. August als Flaggschiff der „Sail 2010“ Station in Bremerhaven.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



2000 Quadratmeter Segeltuch werden überholt
(16.01.10) 2000 Quadratmeter Segel, das sind 23 Segel, Rah-, Gaffel- und Stagsegel, müssen in der Stadthalle Elsfleth unter die Lupe genommen werden. Zivile Sachverständige begutachten die Segel und entscheiden, welche instand gesetzt werden müssen. „Der Segelsatz stammt aus dem Jahr 2003 und ist stark strapaziert worden“, sagt Oberleutnant zur See Sicka, der darauf hinweist, dass die Gorch Fock noch über einen weiteren kompletten Segelsatz, er stammt aus dem Jahr 2008, verfügt. „Der 2008er-Satz ist gut eingesegelt und in einem Top-Zustand.“ Dass der alte Satz trotz der enormen Beanspruchungen noch erstaunlich gut inSchuss ist, das stellt Peter Weiß, fest. Er ist der Instandsetzungsbeauftrage der Gorch Fock und im Marinearsenal Wilhelmshaven beschäftigt. „Es gibt einige Löcher, Risse und Scheuerstellen und es müssen neue Lieken eingearbeitet werden, aber das dürfte für die Segelmacher kein Problem sein“, sagt Weiß. Das Tuch ist eines der besten Segeltücher, die es gibt“, verrät Weiß im Gespräch mit der NWZ. Dass Qualität seinen Preis hat, ist hinlänglich bekannt. Nach Angaben von Experten kostet ein Segelsatz der Gorch Foch rund 350 000 Euro.
Quelle: BOKELMANN



Wartungsarbeiten an Bord   Großbild klick!
Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird in Elsfleth erwartet
(05.01.10) Frühaufsteher können an diesem Dienstag in der Wesermarsch Zeugen eines besonderen Ereignisses werden: Gegen 5.15 Uhr wird das Segelschulschiff der Bundesmarine, die "Gorch Fock", in Elsfleth erwartet. Die Gorch Fock kommt schon zum siebten Mal nach in die Elsflether Werft.

In der Elsflether Werft werden bis Mitte Mai umfangreiche Modernisierungsarbeiten an dem Dreimaster durchgeführt. Den Millionenauftrag hatte die Werft in der Vorweihnachtszeit erhalten. Erneuert werde unter anderem die gesamte Takelage, sagt Werft-Vorstand Kurt Wiechmann. Drähte, Blöcke, Seile, die drei Masten, alle zehn Rahen werden genau auf eventuelle Schädigungen untersucht. Zum Einsatz kommt dabei moderne Technik: Die Untersuchungen werden per Endoskopie durchgeführt.

Auch die Stromerzeuger an Bord sowie die Antriebsanlagen werden in den kommenden Monaten instandgesetzt. Außerdem wird das Segelschulschiff mit einer Korrosionsschutzanlage ausgestattet. Für die Arbeiten an dem Schiff müssen auch die Ballastgewichte entladen werden: Das sind 16 000 Blei-Barren.Die Besatzung der Gorch Fock wird während der Arbeiten an dem Schiff auf dem Wohnschiff „Wische“ untergebracht werden.

Mit dem monatelangen Werftaufenthalt rüstet sich die «Gorch Fock» für die nächsten Reisen. Das Marine- Segelschulschiff verließ am Montag seinen verschneiten Heimathafen Kiel für Umbauarbeiten in Elsfleth an der Weser und Krängungstests im Marinearsenal von Wilhelmshaven. Erst am 5. Juli soll die «Gorch Fock» zurückkehren - die Kieler Woche fällt damit für sie dieses Jahr aus. Am ersten August-Wochenende geht es nach Hamburg und danach zu den Feiern zum 100. Geburtstag der Marineschule Mürwik nach Flensburg. Ende August startet die „Gorch Fock“ eine zehnmonatige Reise nach Südamerika, wo sie erstmals auch Kap Hoorn umsegeln soll.
Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine



Grüne Gesichter bei Windstärke 12
(03.01.10) Vor einem Jahr stand für Lydia Leverenz fest, dass sie zur Marine will. Der Entschluss war schnell gefasst, auch wenn ihre Mutter zunächst Entscheidungshilfe leisten musste. Die Bewerbung bei der Bundeswehr blieb ihre einzige. Und sie war erfolgreich. Von insgesamt 12 000 Bewerbern für eine Laufbahn bei der Bundeswehr war die Abiturientin schließlich eine von 250 Offizieranwärtern, die zur Marine kamen. Inzwischen hat die 20-Jährige bereits ihre erste Fahrt auf hoher See mit dem Segelschulschiff Gorch Fock hinter sich. Kurz vor Weihnachten lief der Segler wieder in Kiel ein. Jetzt verbringt die Brandenburgerin ihre Ferien in Brandenburg. Ab 4. Januar muss sie dann wieder in der Marineschule in Flensburg büffeln.

Fünf Woche dauerte die erste Schiffstour, die von den Azoren über Wilhelmshaven nach Kiel führte. Trotz der Liebe zum Wasser musste sich Lydia Leverenz zunächst an die neue Umgebung gewöhnen. „In der ersten Woche hatte ich keinen Hunger“, sagt sie. Andere Kameraden hätten sogar mit regelrecht grünen Gesichtern an Deck gestanden und die Fische gefüttert. Ein paar Vitamintabletten halfen gegen die Übelkeit. Das war auch nötig, denn die Gorch Fock erwarteten noch Windstärke 12 und zehn Meter hohe Wellen.

Doch von Gemütlichkeit kann an Bord des Dreimasters ohnehin keine Rede sein. Geschlafen wird in Hängematten. Tagsüber stehen Lehrgänge auf dem Programm oder die Segelwache an Deck. Bei Wind und Wetter mussten Segel gesetzt und eingeholt werden. Lydia Leverenz war für das Vortop-Segel in 40 Metern Höhe zuständig. Höhenangst habe sie nicht. „Aber wenn man in Schräglage nach unten blickt und nur Meer sieht, fragt man sich, wo das Schiff ist“, berichtet die Offizieranwärterin.

Auch andere Probleme an Bord waren schnell aus dem Weg geräumt. So herrscht bei der Bundeswehr durchaus eine gewisse Machokultur. Manche Männer können sich offenbar nur langsam daran gewöhnen, dass längst auch Frauen zur Bundeswehr kommen. Andere wiederum hätten ihr zunächst nicht glauben wollen, dass sie als Frau zur Marine wollte. Die Kommandos dort aber kommen vor allem noch von Männern, die höheren Grade habe die Frauen noch nicht erreicht.

Auf Lydia Leverenz warten 13 Jahre bei der Bundeswehr. Im Herbst beginnt sie ein Pädagogik-Studium an der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Nach dem Studium ist sie Oberleutnant. Wer bei der Marine ausgebildet wird, verbringt also vor allem viel Zeit an Land. Das nächste Mal zur See geht es voraussichtlich Ende März. Da fährt ihre Einheit auf einem Kriegsschiff Richtung Afrika. Lydia Leverenz kommt dann ausgerechnet auf die Fregatte Brandenburg. „Das war mein Traum, dass ich als Brandenburgerin auf die Brandenburg komme“, sagt sie.

Eine „Wasserratte“ war Lydia Leverenz schon immer, sagt ihre Mutter Ute: „Ich hab ihr einen Tauchschein zur Jugendfeier geschenkt.“ Mit 14 Jahren wurde Lydia Rettungsschwimmerin beim Roten Kreuz. Dort fehlt die angehende Offizierin nun, denn für Einsätze im Strandbad Lehnin bleibt wenig Zeit.

Die Ausbildung bei der Marine bringt dafür viel Abwechslung mit sich. Im Februar besucht die Offizieranwärterin zwei Wochen lang die Britannia Royal Naval College im englischen Dartmouth. Unter den Seestreitkräften kommt es immer wieder zu internationalen Begegnungen bei Lehrgängen und in der Ausbildung. Auf der Gorch Fock fuhren auch junge Soldaten aus Kasachstand mit – und aus Algerien. Das waren die mit den grünen Gesichtern.
Quelle: mit freundlicher Genehmigung Märkische Allgemeine Autor: Klaus D. Grote




Weblinks:
Die "Gorch Fock" in Wikipedia
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