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Online-Hafenhandbuch Dänemark:
Die Insel Fårö / Schweden

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Fårö Panorama: Rauken
Fårö Panorama: Rauken (Bild: Plrk)  Großbild klick!
Fårö ist eine schwedische Insel in der Ostsee, die nur durch einen schmalen Sund von Gotland getrennt ist. Ihre Ausdehnung beträgt ca. 18 x 7,5 km. Fårö hat eine Küstenlänge von 97 km und ist mit einer Fläche von 113,3 km² Schwedens achtgrößte Insel.

Der Name der Insel, der im 14. Jahrhundert Faroyna lautete, beinhaltet die Wortstämme far in der Bedeutung von Fahrweg oder auch Fahrwasser und ö für Insel. Allerdings wird auch eine Herleitung vom englischen Wort far in der Bedeutung von fern in Erwägung gezogen. Mit Schafen hat der Inselname nichts gemeinsam, da diese auf Gotland und den benachbarten Inseln lamm oder lamb genannt werden.

Vom Ort Fårösund auf Gotland gibt es ca. alle 30 Minuten (in Abhängigkeit von der Tageszeit) eine kostenlose Fährverbindung nach Fårö mit seinem gleichnamigen Inselhauptort.

Kleinere Siedlungen sind Lansagårdarna, Lassnor, Lauterhorn, Mölnor und St. Gåsmora. Auf der Insel, die früher aus zwei Inseln bestand, aber durch die noch immer andauernde Landhebung zusammengefügt wurde, gilt das besondere Interesse der Besucher dem Naturreservat Ullahau mit seiner Dünenlandschaft und den Raukgebieten von Digerhuvud, Gamle Hamn und Langhammars. Die Natur der Insel besteht aus lichten Nadelwäldern und Heideflächen, die Strände sind oft steinig. Spuren des eisen- und wikingerzeitlichen Lebens sind spärlich oder unerforscht. An den steinernen Häusern, die hier früher errichtet wurden als im übrigen Gotland, und den Schafhütten (lambgift genannt), fallen die fast bis zum Boden reichenden Reetdächer auf. In der Nähe des Naturschutzgebietes Langhammars befindet sich das alte Gotländische Fischerdorf Helgumannen. Diese einst zahlreich am Strand vorhandenen Plätze wurden nur in der Fangperiode bewohnt.

Fårö und der Norden von Gotland waren bis Mitte der 1990er Jahre militärisches Sperrgebiet. Nachdem Schweden 1995 der EU beigetreten war, wurde einige Jahre danach die schwedische Küstenartillerie-Division KA3 abgezogen. Ein Relikt aus dieser Zeit ist ein 203 Meter hoher Sendemast am Holmudden bei 57°57'33" nördlicher Breite und 19°20'46" östlicher Länge.

Auf Fårö gibt es ungewöhnliche Naturformationen, die so genannten Rauken: bizarre, unwirklich anmutende Kalksteinsäulen, die über Jahrtausende von Meer und Wind geformt wurden und die man bei einem Besuch auf Fårö unbedingt gesehen haben muss.

Hafen Lauterhorn
57° 57.204' N 019° 4.986' E
Der Hafen bietet etwa 25 Plätze für Segelyachten bis zu 14 Meter LüA auf 3,2 Meter Wassertiefe.



windsack Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.

Windvorhersage Fårö
Lage Fårö
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter)Großbild klick!
Hafen Lautershorn  Großbild klick!
Rauke auf Fårö
(Bild: Jürgen Howaldt)  Großbild klick!

Weblinks:
Die Insel Fårö in Wikipedia

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