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Sportboothäfen Koserow auf Usedom

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Das Seebad Koserow liegt auf der Insel Usedom direkt am Ufer der Ostsee und des Achterwassers.

Koserow wurde 1347 erstmals als Cuzerowe und Kuzerowe urkundlich erwähnt, die Kirche ist aber älter. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie Sandboden, auf dem nur Ziegen (= Koze) leben können.

Koserow liegt an der schmalsten Stelle der Landenge zwischen Nord- und Süd-Usedom an der Bundesstraße 111, inmitten einer landschaftlich reizvollen Region zwischen der Ostsee und dem Achterwasser. Der Ort liegt direkt an den Hängen des dicht bewaldeten Streckelsberges (etwa 60 Meter über NN).

Der (überwiegend saisonale) Fremdenverkehr ist der bedeutsamste Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Der breite feinkörnige Sandstrand und die bis zu 60 Meter hohe Steilküste machen den Ort vor allem für Badetouristen attraktiv. Die 261 Meter lange Seebrücke besitzt eine Schiffsanlegestelle, von der aus Schiffe der Adler-Linie verkehren. Parallel zur Küste verläuft ein Radwanderweg, der Koserow und die übrigen Küstenorte miteinander verbindet. In der Gemeinde sind viele Betriebe des Hotellerie- und Gastronomiegewerbes ansässig. Daneben betreiben viele Haushalte der Gemeinde private Zimmervermietung. Koserow gehört gemeinsam mit Ückeritz, Loddin und Zempin dem Vereinsverbund Usedomer Bernsteinbäder[3] an, dessen Ziel die gemeinsame touristische Vermarktung ist. Die Gemeinde erhebt eine Kurtaxe.

Die ersten Anfänge des Badetourismus in Koserow datieren etwa auf die Mitte des 19. Jh. Die erste Seebadeanstalt öffnete 1853 - sie wurde aber schon 1857 durch eine Sturmflut wieder zerstört. Als sich mit dem Chausseebau und dem Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1911 die Reisemöglichkeiten verbesserten, nahm die Zahl der Badegäste stetig zu, auch wenn die Gemeinde keine ernsthafte Konkurrenz für die Kaiserbäder im Osten der Insel darstellte.



Sportboothäfen Koserow
54° 2.786' N 13° 59.423' E
Die Vereinshäfen bieten Plätze für Segeljollen und Motorboote auf 0,6 Meter Wassertiefe.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Die Ansteuerung ist bei Tageslicht problemlos, eine nächtliche Ansteuerung ist für Ortsunkundige aber nicht zu empfehlen. Eine markante Landmarke, die als Ansteuerungshilfe dienen könnte, gibt es nicht. Als Ansteuerungshilfe kann tagsüber die gut sichtbare dienen. Nachts ist die Hafeneinfahrt befeuert. Angelegt wird an Holzstegen mit Fingern.

An der Ostseeseite ist der größte Teil der Küste von Koserow Steilküste, mit dem Streckelsberg als höchstem Punkt. Nur im nordwestlichen Abschnitt, Richtung Zempin, wo sich auch der Hauptstrand und die Seebrücke befinden, flacht die Küste ab. Die Südküste zum Achterwasser im Bereich von Koserow ist flach und ist verschilft (Mückengefahr) dazwischen einzelne Sandstrände mit großen runden Steinen (Findlinge).

Service / Sonstiges: Strom/Wasser, Grillplatz, Slip

Kontakt: nicht bekannt

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windsack Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten: Da die Ufer und das umgebende Land flach sind, kann der Wind ungehindert über den See wehen und sich so gut entfalten.

Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.



Weblinks:
Koserow in Wikipedia
Medien in der Kategorie Koserow
Aktueller Wind in Koserow

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Lage Koserow
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Hafenplan Koserow Hafenplan Koserow
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!
Luftbild Marina Koserow< Luftbild Marina Koserow
(Bild: marinas.com) Großbild klick!
Feldsteinkirche Koserow 13. Jahrhundert Feldsteinkirche Koserow 13. Jahrhundert
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Bootshafen Ost Bootshafen Ost
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Einfahrt Bootshafen Ost< br>(Bild: Peter Walter)  Großbild klick!
Westhafen Slip Westhafen Slip
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Koserow: Einfahrt Westhafen Koserow: Einfahrt Westhafen
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