... Online-Hafenhandbuch Griechenland: Hafen Sami auf Kefalonia


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Online-Hafenhandbuch Griechenland:
Sami /Kefalonia

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Sami, Kefalonia, Ionisches Meer, Panorama Fährkai
Sami, Kefalonia, Ionisches Meer, Panorama Fährkai (Bild: )  Großbild klick!
Sami (2.341 Einwohner, 2011) ist eine Hafenstadt auf Kefalonia. Sie liegt an der Ostküste der Insel und ist die wichtigste Hafenstadt Kefalonias mit Verbindungen zum Festland und nach Ithaka.

Der Ort Sami wird erstmals in der Odyssee erwähnt, unmittelbar in der Nähe der Stadt wurden mykenische Mauern einer Akropolis entdeckt. In Sami lebte im späten 1. oder frühen 2. Jahrhundert der Gnostiker Epiphanes. Mit Gründung der kefalonischen Tetrapolis wurde die Stadt eine der vier Stadtstaaten. Im Jahre 189 v. Chr widersetzte sich Sami der römischen Belagerung und wurde im Jahr darauf geplündert. Im Anschluss wurde die Stadt zu einem römischen Hafen ausgebaut. Im 5. und 6. Jahrhundert war die Stadt Ziel zahlreicher Piratenüberfälle. Sami wird in antiken Quellen manchmal fälschlicherweise als Samo oder Samos bezeichnet, was zu einer Verwechselung mit der Insel Samos geführt hat, zumal beide einen guten Ruf in der Weinerzeugung besitzen.



Hafen Sami
38° 15.275' N 020° 38.740' E
Sami ist der zweitgrößte Hafen auf der Insel Kefalonia im Ionischen Meer, es gibt Fähren nach Korfu, Ithaki, Patras und Italien. Sami ist eine bezaubernde Stadt mit einem langen Kai, an dem sich schattige Restaurants und Tavernen reihen, die Fisch und andere Spezialitäten servieren. Der Hafen ist nur schlecht gegen Dünung geschützt. Zum Übernachten ist er nicht geeignet, jedoch bietet er gute Versorgungsmöglichkeiten.

Lediglich das Wasser, das sich an den Steinen bricht macht einige störende Geräusche. Nachts, wenn sich der Wind gelegt hat, ist es ruhig. In der Hauptsaison sollte man jedoch vor Buganker mit Heckleinen festmachen. Um gut und sicher zu liegen, sollte man 50 m Kette geben, weil die Nachmittagsbrise seitlich auf das Schiff einfällt. Wasser gibt es an der westlichen Kaimauer umsonst. Der Ankergrund hält gut.

An der Innenseite des nördlichen Wellenbrechers, wo außen die Fähren festmachen ist längsseits Platz für etwa sechs Segelyachten. Eine Wanderung um die Bucht nach Westen zur Höhle mit dem Unterwassersee ist empfehlenswert. Dort wird man mit Booten über den See gefahren. Jacke mitnehmen, da es kühl wird.

Navigation: Die Ansteuerung macht keine Schwierigkeiten, da der Ort schon von weitem auszumachen ist, Untiefen gibt es nicht. Der Hafen ist gut geschützt und seitdem die Durchbrüche in der westlichen Kaimauer mit Steinen aufgefüllt sind, liegt man auch längsseits gut und sicher. Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Nachts ist die Hafeneinfahrt rot / grün befeuert.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Waschsalon, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Travellift, Kran, Arzt, Bank, Post

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windsack Entlang der Westküste von Meganisi und zwischen Lefkas, Ithaka und Kefallonia gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launisch ist und öfter mal dreht. Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.



Weblinks:
Sami in Wikipedia
Taxifahren in Griechenland
Aktueller Wind in Kefallonia

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Lage Sami Lage Sami
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Hafenplan Sami Hafenplan Sami
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!
Sami Fischerhafen Sami Fischerhafen
(Bild: Arturo Gallia)  Großbild klick!
Restaurants am Hafen Restaurants am Hafen
(Bild: bvasko)  Großbild klick!
Hafenpromenade Sami Hafenpromenade Sami
(Bild: Symon Sanderson)  Großbild klick!
Innenseite Pier Innenseite Pier
(Bild: Gert Trapp / ESYS)  Großbild klick!