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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Marina Melilla (Enklave Marokko)

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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Melilla (86.487 Einwohner, 2019) ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste mit einer Landgrenze zu Marokko. Als spanische Exklave gehört Melilla zur Europäischen Union, ist aber gemäß dem Zollkodex der Union vom Zollgebiet der EU ausgenommen. Das Gebiet umfasst 13,4 km².

Melilla ist seit dem Jahr 1497 in spanischem Besitz; auch nach der Unabhängigkeit Marokkos von den Kolonialmächten Frankreich und Spanien (1956) blieben Melilla und das ebenfalls in Afrika gelegene Ceuta spanisch. Die Altstadt von Melilla (Medina Sidonia) ist als Kulturgut (Bien de Interés Cultural) in der Kategorie Conjunto histórico-artístico anerkannt.

Melilla geht möglicherweise auf eine Gründung der Phönizier zurück, die hier um 1100 v. Chr. einen Handelsplatz und eine Siedlung mit Namen Rusadir gründeten. Nach mehrfachen vergeblichen Belagerungen (die letzte in den Jahren 1774 wurde Melilla im 17. und 18. Jahrhundert von den Spaniern zu einer Festungsstadt ausgebaut.



Marina Puerto Noray (Melilla, Enklave Marokko)
35° 17.365' N 002° 55.911' W (Marinaeinfahrt)
35° 17.288' N 002° 55.407' W (Hafeneinfahrt)
Der Hafen von Melilla ist zweigeteilt in den südlichen, marokkanischen Teil und den spanischen nórdlichen. Die Marina liegt im nördlichen Teil und bietet Plätze für Yachten bis zu 24 Meter LÜA auf zwei bis vier Meter Wassertiefe.

Melilla ist ein Port of Entry, d.h. es sind alle Behörden vorhanden, welche eine Ein- oder Ausreise ermöglichen. Melilla ist aber auch zollfreies Gebiet, man kann gut einkaufen und alles ohne Mehrwertsteuer.

Navigation: Gefahr bei der Ansteuerung: im Abstand von 1 bis 4 Meilen vor der Küste liegen nächtens fast immer Netze parallel zur Küste aus. Die Länge der einzelnen Netze beträgt bis zu mehreren Meilen. Beginn und Ende des jeweiligen Netzes sind mit schlecht identifizierbaren LED-Bojen gekennzeichnet, dazwischen befindet sich die Schwimmleine des Netzes, meist mit kleinen weißen Schwimmkoerpern an der Oberfläche gehalten.
Wird man von einem näheren oder auch entfernteren Fischerboot mit kräftigen Scheinwerfern angestrahlt, bedeutet das, dass man Kurs in Richtung Netz hat. Man ändert nun solange de Kurs, bis man nicht mehr angestrahlt wird, dann ist man auf einem Parallelkurs zum Netz und kann dieses umfahren.
Da die Netze von unterschiedlichen Fischern in mehreren Distanzbereichen zur Küste ausgelegt werden, kann es nötig sein, mehrere Auswegmanöver wie oben beschrieben zu fahren.
Wenn man ein Netz erwischt hat, werden recht bald die Fischer kommen die, aber nicht sehr kompetent im Freikriegen sind. Dennoch werden sie versuchen, Entachädigung das beschädigte Netz zu erhalten. Ruhiges Verhandeln ist dann angesagt; mit 2 Flaschen Wein sollte man sich aber freikaufen koennen. Von einer Ansteuerung bei Nacht raten wir ab. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits mehrfach befeuert.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich der Marina des Hafens ist urban geprägt und dicht bebaut. Im Außenbereich besteht sie im Norden aus Felsenküste, teilweise recht steil. Im Süden liegt eine sandige Nehrung, dahinter ein Lagune. Im Hiterland liegt der Mont Gourougou mit einer Höhe von 890 Metern.

Service / Sonstiges: Steuerbegünstigte Tankstelle; aktuell ca 90Cent/Liter, Yachtausrüster am Hafengelände, Stellplätze an Land; man darf aber nicht am aufgebockten Schiff wohnen, 10 Gehminuten ins Stadtzentrum, Täglich mehrere Fähren nach Malaga, Fahrtzeit zwischen ca. 5 und 9 Stunden, Deckspassage ca. EUR 50, Flughafen in der Stadt, Ausflugsmöglichkeiten nach Marokko, zB zur sehenswerten Grenzstadt Oujda, Duschen/WC (auch behindertengerecht), Strom/Wasser am Steg, Restaurant, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten (Lidl, SuperSol supermercados in Hafennähe, alle ohne Mehrwertsteuer), Autovermietung, Segelmacher, Waschsalon, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, WLAN im Hafen, Slip, Travellift, Kran, Arzt, Bankautomat, Post

Kontakt:
Puerto Noray Melilla
Tel:+34 952 691017
Fax:+34 952 691063
Web http://www.puertodemelilla.es/index.php/puerto-deportivo
Mail: puertonoray AT puertodemelilla.es
VHF Kanal 9,16

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.

Für die Informationen danken wir Hansjörg Winkler !



windsack Hier herrscht der Vendavales, das ist ein Wind aus West bis Südwest im spanischen Alboranmeer und im Seegebiet zwischen der spanischen Ostküste und den Balearen . Am häufigsten weht der Vendaval von September bis März.
Durch die geographischen Bedingungen (Sierra Nevada in Spanien und das marokkanische Gebirge) werden im Alboranmeer westliche Winde kanalisiert und düsenartig verstärkt. Diesen Düseneffekt hat man ebenfalls in der Straße von Gibraltar.
Ein weiteres spezifisches Windphämomen im Alboranmeer sind die Contrastes: Das sind in der Straße von Gibraltar und im Alboranmeer auf kurze Distanz entgegengesetzte Winde, oft von Gewittern, Regenböen und Windhosen begleitet.Melilla




Weblinks:
Melilla in Wikipedia
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http://map.openseamap.org/ Lage Melillahttp://map.openseamap.org/
(Bild: HansenBCNOpenSeaMap / Walter) Großbild klick!
Hafenplan Marina Melilla Hafenplan Marina Melilla
(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!
Blick auf die Marina Blick auf die Marina
(Bild: Miguel González Novo) Großbild klick!
Festung Melilla la Vieja Festung Melilla la Vieja
(Bild: TonioMora) Großbild klick!
In der Marina In der Marina
(Bild: JUAN MANUEL DOMINGUE?) Großbild klick!
Hafeneinfahrt Melilla Hafeneinfahrt Melilla
(Bild: Google Earth) Großbild klick!
Der Hafen des Segelclubs Der Hafen des Segelclubs
(Bild: Miguel González Novo) Großbild klick!
Rathaus von Melilla Rathaus von Melilla
(Bild: TonioMora) Großbild klick!
Der Grenzzaun von Melilla Der Grenzzaun von Melilla
(Bild: StephaneMGrueso) Großbild klick!
Badestrand in Melilla Badestrand in Melilla
(Bild: Miguel from Melilla)&xnbsp; Großbild klick!