EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Der Vänern / Schweden

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Der Vänern (deutsch auch Vänersee) streckt sich auf eine Länge von 140 Kilometern, misst an der breitesten Stelle 75 Kilometer und geht fast 100 Meter in die Tiefe. Mit 5.648 km2 ist er nach dem Ladoga- und Onegasee Europas drittgrößter See - am Ufer haben Besucher oft den Eindruck, sie stehen an einem Binnenmeer. Er liegt 44 Meter über dem Meeresspiegel.

Der See wird durch einen Sund zwischen der Halbinsel Värmlandsnäs und der Insel Kållandsö in einen westlichen und einen östlichen Teil geteilt. Der westliche Teil des Vänern wird auch als Dalbosjön bezeichnet, der größere östliche Teil auch als Värmlandssjön. Im Vänern liegen zahllose kleine und grössere Inseln und Schären: Die größten Inseln im Vänern sind Torsö, (61 km2, vor Mariestad), Kållandsö, (57 km2,nahe Lidköping) und Hammarö (47 km2, bei Karlstad). Der See hat außerdem mehrere Schärengärten und dadurch insgesamt etwa 22.000 Inseln. Die größte der Inseln, Torsö, kann man mit dem Auto über eine kilometerlange Brücke erreichen.

Tourismus und Unterkünfte: Rund um den See gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Die Entstehung des Vänersee
Vor 11.000 Jahren begann die Eiszeit, ihren Griff um den skandinavischen Kontinent zu locker. Die Eiskante zog sich weiter nach Norden zurück. Als aber die Eisschmelze den Teil des Vänersees erreicht hatte, der heute als Dalbosee bekannt ist, wurde es wieder kälter, und das Eis lag einige Jahunderte still, ehe es schließlich wieder seinen weiteren Rückzug antrat.
Dies führte dazu, dass Steine, Kies und Sand sich in einem Streifen an der Eiskante sammelten, und Spuren der Eiszeit sind auch heute noch quer durch Schweden zu entdecken.

Im Vänersee ist die Eisrandzone besonders gut beim Landzipfel Hjortens udde auf der Dalslandseite und beim Riff Hindens rev auf Kålland zu erkennen.

Das Eis zog sich zurück und das Land begann, aus dem Meer aufzutauchen.
Anfangs war der Vänersee noch eine Meeresbucht, doch vor 9.000 Jahren war die Landerhöhung so groß, dass die Meeresbucht Vänern vom Meer abgeschnürt und somit zum See wurde. Der Sund zwischen See und Meer entwickelte sich nach und nach zu einem Fluß und wurde zum Göta älv.

Der junge Binnensee war viel größer als der heutige Vänersee. Weite Landstriche, von Värmlandsnäs über das südliche Värmland und südlich an der Grenze zur Landschaft Västergötland, lagen unter Wasser. Die Landerhöhung hält auch heute noch an und beträgt im Durchschnitt 3 mm pro Jahr.

Durch den Götakanal ist er mit dem Vättern verbunden. Im Winter ist Eissegeln möglich.

Im Vänern liegt ganz für sich die Inselgruppe Djurö mit ca 35 Inseln und jeder Menge kleiner Schären. Djurö ist ein Nationalpark und aufgrund des sehr reichen Vogellebens ist es verboten, sich 1.4-31-7 in bestimmten Teilen der Schären aufzuhalten.



windsack
Der Vänern ist kein harmloses Gewässer. Wind und Wetter entsprechen jenem des Skagerrak und Kattegat. Auf den offenen Wasserflächen finden sich Bedingungen wie auf der Ostsee.
Im Sommer herrscht meist Westwind, an warmen Tagen können sich südliche Winde entwickeln. Der Vänern und Vättern sind nicht zu unterschätzen. Sie können außerordentlich rauh sein und neigen zu schnellen Wetterumschwüngen (Gewitter im Hochsommer) mit erstaunlich schnell aufkommender grober See. Warnungen Einheimischer sind in jedem Fall ernstzunehmen.



Weblinks:
Der Vänern in Wikipedia
Der Vänern im Spiegel
Bilderseite Vänern

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Lage Vänern   Großbild klick!














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Karte Vänern   Großbild klick!


















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Die Brücke zur Insel Torsö   Großbild klick!






Detaillierte Karte Vänern   Großbild klick!























Mariestad mit Yachthafen (Bild: Namram)   Großbild klick!









Mündung des Götakanals in den Vänern
(Bild: CTHOE)   Großbild klick!
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