EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv April 97
Last update: Saturday, 10. May 1997 - 21:39:09
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Securite - Securite - Securite
all ships - all ships - all ships und alle friedliebenden Segler!
Friday, 18. April 1997 - 06:51:08
Preuss ist ab heute, Freitag, 18. April anno tobac, mit der SY "Almi" auf
Rammkurs in der Ägäis unterwegs.
Wo der 44füßige Kahn versenkt wird, steht noch in den Sternen. Könnte aber
zwischen Athen und Rhodos geschehen.
Alle sailors werden gebeten, scharf Ausguck zu gehen und im Annäherungsfall
schnellstens das Weite zu suchen - sonst landet man noch unter
SOS-Seenotfälle im ESYS.
Die ersten (?) News der Ägäis-Saison nach Rückkehr am Sonntag, 4. Mai, per
Email.
Over and out und tschüß!!!
Joachim ;=)))))))))))
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Türkei: Kinderausweise nur mit Passbild!
Wednesday, 16. April 1997 - 15:34:07
Türkeisegler aufgepaßt: Ab 15.4.97 gilt für die Einreise in die Türkei, dass in Kinderausweisen ein Passbild zu sein hat. Ist in dem Dokument kein Passbild, wird die Einreise strikt verweigert!!
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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DWD dreimal voll daneben
Wednesday, 16. April 1997 - 15:29:12
Dreimal lag der Deutsche Wetterdienst (DWD) in letzter Zeit kurz hintereinander daneben: Ein Orkan wurde nicht in volller Stärke erkannt, ein Sturmtief entpuppte sich als laues Lüftchen und aus einer Regenprognose wurde in Wirklichkeit strahlender sonnenchein. Die Gründe liegen in ungenauen Satellitendaten und den fehlenden, weil abgeschafften Wetterschiffen. 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Surfer in Seenot
Sunday, 13. April 1997 - 19:20:20
EMDEN. Nach einem Mastbruch ist ein Surfer im Wattenmeer bei Emden in
Seenot geraten. Ein Stunde nach der Alarmierung wurde er von der Crew des
Seenotrettungskreuzers "Alfried Krupp" aus den kalten Fluten geborgen. Er
wurde in ein niederländisches Krankenhaus gebracht.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Hongkong: Kinder über Bord geworfen?
Sunday, 13. April 1997 - 19:20:20
HONGKONG. Die Küstenwacht von Hongkong sucht nach chinesischen Kindern,
die möglicherweise während einer Verfolgungsjagd über Bord geworfen wurden.
Ein Polizeiboot hatte nachts ein unbeleuchtetes Schnellboot entdeckt und
die Verfolgung aufgenommen. Plötzlich wurden bisher nicht identifizierte
Gegenstände über Bord geworfen. Dann verschwand das Schnellboot in der
Dunkelheit. Der Menschenschmuggel aus China, insbesondere von Kindern,
deren Eltern in Hongkong arbeiten, ist in den vergangenen Monaten drastisch
angestiegen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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'Peter von Danzig' führt im Hongkong-Challenge
Thursday, 10. April 1997 - 13:14:57
Die Regattayacht 'Peter von Danzig' (Kiel) liegt beim 'Hongkong-Challenge' (nicht verwechseln mit BT-Challenge!) in Führung.Die Regatta startete am 23. Oktober (96) in London, wo am 18.September (97) nach 30.000 Seemeilen die ersten Yachten erwartet werden.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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"Das Boot" ist runderneuert aufgetaucht
Tuesday, 8. April 1997 - 06:41:51
LOS ANGELES. In einer zweistündigen Kinofassung hat Erfolgsregisseur
Wolfgang Petersen seine Buchheim-Verfilmung "Das Boot" neu geschnitten und
vertont in Los Angeles präsentiert. Der komplette Neuschnitt, der als "Das
Boot: The directors cut" in den USA angelaufen ist, wird von Kritiker-Lob
überschüttet. Petersens Urfassung von 1982, dem eine sechsteilige
Fernsehserie folgte, gilt als erfolgreichster deutscher Nachkriegsfilm. Die
Neufassung der dramatischen und wenig kriegsverherrlichenden Geschichte um
"U 96" auf Feindfahrt glänzt mit Toneffekten und einer Vertiefung der
Charaktere. Im Sommer wird des "Regisseurs Schnitt", mit dem sich Petersen
eine Traum erfüllt hat, auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Florida: Deutsches Ehepaar bei Bootsunglück ertrunken
Tuesday, 8. April 1997 - 06:41:43
FORT LAUDERDALE. Ein deutsches Ehepaar, 62 und 58 Jahre alt, ist bei einem
Bootsunglück auf einem als schwierig geltenden Kanal bei Ford Lauderdale
ums Leben gekommen. Das mit elf Personen besetzte Boot war in einem Gebiet
starker Strömung zunächst von einer Welle überspült worden. Während die
Passagiere Wassers schöpften, wurde das Ausflugsschiff von der Strömung
efaßt und unter einen Schleppkahn gedrückt, der an einer Unterführung fest
vertäut war. Es tauchte kieloben auf der anderen Seite wieder auf. Von den
Insassen trug niemand eine Schwimmweste. Nach Behördenangaben war der
Schiffsführer offenbar in diesem Gewässer überfordert.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Brand auf Kreuzfahrtschiff: ein Deutscher tot
Tuesday, 8. April 1997 - 06:41:36
FORT LAUDERDALE. Beim Brand auf dem Kreuzfahrtschiff "Vistafjord"
(Cunard-Reederei) ist am Sonntag ein deutsches Crew-Mitglied ums Leben
gekommen. Zwei Personen wurden verletzt. Das Feuer war im Eingangsbereich
ausgebrochen. Der Mann wurde eine Etage darüber in der Nähe der Wäscherei
mit Rauchvergiftung gefunden. Das mit 991 Menschen besetzte Schiff war auf
dem Weg von Ford Lauderdale nach Madeira. Es wurde zunächst zu den Bahamas
umgeleitet.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Ostsee: Skipper über Bord
Tuesday, 8. April 1997 - 06:41:31
KIEL. Beim Versuch, nach dem Ausfall seiner Maschine ein Notsegel zu
setzen, ist am Samstag 14 sm östlich von Dahme ein 44jähriger Skipper über
Bord gegangen. Die Suche verlief bisher ergebnislos. Der Mann war mit
seinem umgebauten Fischkutter auf dem Weg nach Mecklenburg-Vorpommern.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Leichtsinn: Drei Tote bei Segelunfall auf der Ostsee
Sunday, 6. April 1997 - 07:46:54
GREIFSWALD. Wahrscheinlich drei Tote hat ein Segelunfall auf der Ostsee vor
Greifswald gefordert.
Bei Starkwind war am Donnerstag das mit vier Studenten besetzte Segelboot
im Greifswalder Bodden vor der Hafeneinfahrt von Wieck gekentert. Ein
Fischer rettete einen jungen Mann. Ein weiteres Crewmitglied wurde stark
unterkühlt aus dem vier Grad kalten Wasser geborgen, starb jedoch auf dem
Weg ins Krankenhaus. Am Freitag wurde ein dritter Segler tot gefunden. Die
Suche nach dem vierten Mann, an der sich zwei SAR-Hubschrauber, ein
Seenotrettungskreuzer und Feuerwehrtaucher beteiligten, ging auch am
Samstag weiter. Nordwest sieben und Sturmböen behinderten die Aktion. Es
besteht kaum noch Hoffnung, ihn lebend zu finden. Die Wasserschutzpolizei
sprach von "Leichtsinn" der Sportler: Schon vor Saisonbeginn sind in
Mecklenburg-Vorpommern bei Sportbootunfällen sechs Menschen ums Leben
gekommen. Drei werden noch vermißt. Die Boote seien den Gewässern und dem
Wetter oft nicht angepaßt und mangelhaft ausgerüstet. Auch Unerfahrenheit
und die Mißachtung von Sicherheitsregeln führe zu Unfällen: Zum Teil würden
keine Schwimmwesten getragen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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356 Kreuzfahrer an Darminfektion erkrankt
Sunday, 6. April 1997 - 07:46:18
MIAMI. Auf dem norwegischen Kreuzfahrtschiff "Royal Odyssee" grassiert eine
Darm-Virusinfektion: 306 der 781 Passagiere sowie 50 Crewmitglieder klagen
über Durchfall und Erbrechen. Das Schiff sollte in Miami zu einer neuen
Fahrt auslaufen. Doch die US-Gesundheitsbehörde verlangte zunächst eine
Desinfektion des Dampfers. Bereits im März hatte es 70 Gäste "erwischt".
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Philippinen: Tanker explodiert
Sunday, 6. April 1997 - 07:47:05
MANILA. Ein mit 100 000 Liter Kerosin, Benzin und Diesel beladener Tanker
ist im Hafen von Zamboanga City (rund 900 Kilometer südlich von Manila)
explodiert. Dabei wurden ein Mann getötet, drei weitere Crewmitglieder
schwer verletzt. Bei der Explosion des Holzschiffes wurden zwei weitere
Schiff beschädigt. Jetzt droht eine Ölpest.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Helmut van Straelen, Webmaster unseres Partnerservers Bluewater schreibt aus Annapolis/Maryland/USA:
Von: annap@erols.com (annapolis kiosk) Betreff: SEHR SChNELL IN USA Gesendet am: 03.Apr.1997 16:32:16 -0500 Abgeholt am: 04.04.97 07:04 Hallo Peter, bin seit gut zwei Wochen in Annapolis. Konnte jetzt die Gelegenheit nutzen, um einmal zu surfen. Deine Seiten (Anm.d.Red. er meint die Seiten von ESYS) sind hier Klasse schnell. Hast Du den neuen Server hier stehen, oder in Europa? Wenn ich mit der JOSEF HAYDN zurueck bin, werde ich auch einen neuen Server suchen. Das Wetter wird so langsam besser und ich denke, in einer Woche geht es auf die erste Teilstrecke zu den Bermudas. Viele Gruesse aus Maryland von HELMUT
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Vor gut einem halben Jahr gabs bei uns unter der Rubrik 'Spass muss sein' folgenden Witz zu lesen:
Was wir nicht wussten, war der offenbar reale Hintergrund dieser Geschichte, die wir fuer einen Witz hielten. Segler Frank Berger, (VSTFZWWDQAFD@spammotel.com), schickte (Wednesday, 2. April 1997 - 19:37:37) uns folgende Information:
This is the transcript of an actual radio conversation between a US Naval ship and Canadian authorities off the coast of Newfoundland in October 1995. Radio conversation released by the Chief of Naval operations 10-10-95.
US SHIP: Please divert your course 0.5 degrees to the South to avoid a collision.
CANADIAN: Recommend you divert YOUR course 15 degrees to the South to avoid a collision.
US SHIP: This is the Captain of a US Navy Ship. I say again, divert YOUR course.
CANADIAN: No. I say again, divert YOUR course!
US SHIP: THIS IS THE AIRCRAFT CARRIER USS MISSOURI. WE ARE A LARGE WARSHIP OF THE US NAVY. DIVERT YOUR COURSE N O W !!!!!
CANADIAN: This is a lighthouse. Your call.
Und wenn's nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden!
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"Cita" wird der See überlassen
Wednesday, 2. April 1997 - 17:00:49
ST.MARY'S. Der vor St. Mary's in Südengland gestrandete deutsche Frachter
"Cita" wird der See überlassen. Bei der Havarie erlitt das 100 Meter lange
und 3000 BRT große Containerschiff Totalschaden. Seit Sonntag sind
Bergungsmannschaften dabei, 90 Tonnen Schweröl aus den Tanks zu pumpen. Von
den 200 Containern wurde etwa ein Drittel geborgen. Auch die Inselbewohner
haben nach wie vor Spaß am Bergen des ungewöhnlichen Strandgutes. Immerhin
sind die Container mit aufladbaren Batterien, T-Shirts, Computerteilen,
Schuhen, Autoreifen und Babykleidung beladen. Die Polizei de Grafschaft
Cornwall drohte derweil mit Strafen. Die Crews von Rettungsbooten
versuchen, die restlichen Container zu bergen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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