... Online-Hafenhandbuch Griechenland: Hafen Marathokampos auf Samos


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Online-Hafenhandbuch Griechenland:
Marathokampos / Samos

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Marathokampos liegt an der Südwestküste von Samos in der südlichen Ägäis. Bisher war es ein reines Fischerdorf, aber das wird sich ändern: Der Hafen wurde - in einem für Griechenland atemberaubenden Tempo - ausgebaut und gesichert. Die eigentliche Ortschaft liegt aber nicht an der Küste, sondern oben in den Bergen.



Hafen Marathokampos
37° 42.449' N 026° 42.276' E
Der Hafen wird derzeit flott ausgebaut, es gibt schon reichlich Moorings, Strom und Wasser geht (05/2019), keine Gebühren.

Navigation: Als Ansteuerungshilfe kann tagsüber die gut sichtbare Ortschaft und die Windräder darüber dienen. Die Einfahrt ist frei von Untiefen und daher problemlos. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert. Anlegen längsseits ist möglich. Es gibt aber auch Moorings.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich des Hafens ist dörflich geprägt und bebaut. Die Küste außerhalb besteht aus Felsen sowie Sand-/Kiesstränden. Das Land dahinter ist ansteigend und wird landwirtschaftlich genutzt, Ziegenzucht und Olivenanbau. Die kahlen Berge im Hinterland erreichen mit dem Kerkis (Bild) eine Höhe von 1.443 Meter. Fallböen sind also möglich.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Restaurants am Hafen, Bar, bescheidene Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Slip, Arzt, Bank, Post

Ingrid Hoffmann schreibt am 9.4.2019: "Der Hafen wurde weiter ausgebaut, wir haben mit unserer SY Lazy Lady 54 ft LÜA an der neuen Mole längsseits angelegt, das haben wir bei den Yachten, die bei unserer Ankunft bereits da waren, so beobachtet.. Es war auch nicht sehr voll, wir wurden aber von einem Passanten (deutlich) darauf angesprochen, wir sollten mit Buganker und Heckleinen anlegen, um weiteren Yachten Platz zu lassen. In dem inneren Bereich lagen wenige Yachten an Moorings, nach Auskunft der Fischer seien diese zur freien Verfügung, sie waren allerdings nicht sehr lang, bei 35 ft sieht man dann schon die Kette."

George Pfurtscheller schreibt am 30.06.2021: "Der Hafen Marathokampos ist mit grosszügiger EU-Unterstützung fertiggestellt worden.
Er liegt gut geschützt durch bis zu 2,5 m hohe Schutzmauern. Lediglich der vor allem im Winter stark einfallende Südwind bringt Unruhe und teils hohe Wellen über die Einfahrt in den östlichen Teil des Hafens. Wasser und Strom stehen zur Verfügung. Noch werden keine Liegegebühren erhoben. Der östliche Bereich bietet Anlagemöglichkeiten auch für grosse Yachten. Die neu erstellte Quermole neben der Einwasserungs - Rampe bietet Platz für 10 Yachten mit Buganker. Leider machen dort oft Yachten längs fest und blockieren so die Anlegemöglichkeiten für weitere Yachten.
Hinter der neuen Quermole befinden sich noch weitere Liegeplätze für kleinere Boote bis ca. 35 Fuss. An der östlichen Mole können bis zu 5 Yachten längsseits gehen.
Wichtig zu wissen ist, dass dort bei Meltemi ab 7-8 Bft eine 40 m Fähre Schutz sucht, die normalerweise in Karlovasi (auf der Nordseite der Insel) stationiert ist. Die Poller an deren Anlegestelle sind mit einem gelben Punkt markiert. Bei langanhaltendem, starkem Südwind empfiehlt es sich, einen Liegeplatz im westlichen Teil des Hafens am alten Fährsteg, der vor allem von einheimischen Fischtrawlern benutzt wird, zu suchen. Dort hat es auch eine kleine Quermole mit Mooring für Yachten bis ca. 12 m, die meistens von Langzeit Liegern belegt ist.
Im ganzen Hafen beträgt die Tiefe gemäss den einheimischen Fischern mindestens 3 m. Die Versorgungsmöglichkeiten sind auf einen kleinen Supermarkt und eine Bäckerei beschränkt. Entlang des Hafens gibt es mehrere Restaurants mit preiswerten Angeboten. Zum internationalen Flughafen sind es etwa 50 Minuten mit dem Auto. Das Taxi dorthin kostet ab 40€.
"

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windsack Im Sommer weht Meltemi vor Marathokampo aus Nordwest, aber nicht so stark wie in der Zentralägäis. Nachts legt es sich meist. Wenn er dennoch in der Nacht weht, ist am nächsten Tag sehr starker Meltemi zu erwarten. Im Frühjahr und im Herbst ist der Meltemi schwächer. Ein sicheres Zeichen ist abendlicher und nächtlicher Tau. Dann gibt es am nächsten Tag wenig oder keinen Wind. Im Winter kann es zu heftigen (!) Stürmen bis zur Orkanstärke kommen.
Fallböen können jedoch tückisch sein und urplötzlich von den Bergen von Samos herabfegen. Deshalb ist es nicht ratsam den Spinaker zu benutzen!! Die Winde im November und Dezember können durchaus Sturmcharakter erreichen.

In dem Seegebiet um die kleine Insel Saimopoula herrscht - auch wenn überall der Meltimi powert - Flaute und leider auch kabbelige See.

Windvorhersage Marathokampos


Weblinks:
Marathokampos in Wikipedia (en)
Aktueller Wind in Samos

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Lage von Marathokampos Lage von Marathokampos (Bild: Lencer / Walter)  Großbild klick!
Hafenplan Hafen Marathokampos Hafenplan Hafen Marathokampos
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!
Marathokampos Hafeneinfahrt Marathokampos Hafeneinfahrt
(Bild: majklbee)  Großbild klick!
Marathokampos: Restaurants am Hafen Marathokampos: Restaurants am Hafen
(Bild: Rinaldo from Svitjod)  Großbild klick!
Marathokampos: Kiesstrand an der Hafeneinfahrt Marathokampos: Kiesstrand an der Hafeneinfahrt
(Bild: esalvotti)  Großbild klick!
Marathokampos: Gebirge im Hinterland Marathokampos: Gebirge im Hinterland
(Bild: L.Pekaar)  Großbild klick!