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Morro Jable / Fuerteventura

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Morro Jable / Fuerteventura Strand mit Leuchtturm
Morro Jable / Fuerteventura Strand mit Leuchtturm (Bild: nn) Großbild klick!
Morro Jable (7.841 Einwohner, 2011) liegt an der Südküste auf der Kanareninsel Fuerteventura .

Der Ortskern liegt in einem Tal zwischen zwei Felsenhügeln am Atlantik. Mittlerweile hat sich der Ort auch über die beiden Hügel östlich und westlich des Tales ausgedehnt. Hinter dem westlichen Hügel liegt der Hafen des Ortes, in dem täglich eine Autofähre nach Las Palmas auf Gran Canaria ablegt. Im Osten Morro Jables beginnt die Hotelsiedlung Jandia Playa, die sich über mehrere Kilometer entlang des Sandstrandes ausdehnt. Nördlich des Ortes erstrecken sich mittelgebirgsähnliche Berge vulkanischen Ursprungs, die am Pico de la Zarza mit 807 Meter ihren höchsten Punkt erreichen.

Das Ortsbild ist von 'würfelförmigen' Betonhäusern geprägt, wie sie typisch für südliche Länder sind. Sie werden von engen, steilen Gassen getrennt.

Wirtschaftlich wird der Ort, der über Jahrhunderte von der Fischerei lebte, heute vom Tourismus bestimmt. In den 1970er- und 1980er-Jahren entstanden die groüen Hotels und Einkaufszentren entlang der Küstenstraüe (FV-2), die westlich in Playa Jandia zugleich Boulevard ist (Avenida del Saladar, Saladar = Salzwiesen zwischen Strand und Ort), und heute die Haupteinnahmequelle des Ortes darstellen.

Tourismus und Unterkünfte: Morro Jable war ein altes Fischerdorf, das bis etwa 1970 relativ abgeschieden in der Einöde des Südens Fuerteventuras lag. Als jedoch eine Straße nach Morro Jable gebaut wurde, setzte der Tourismus ein, der inzwischen bestimmend für den Ort geworden ist. Es entstanden zahlreiche im Stil des Brutalismus erbaute Hotels, die terrassenartig an den steilen Hängen entlang der Küste liegen. Damit wurde Morro Jable/Jandia Playa zum wichtigsten Zentrum des Tourismus auf Fuerteventura. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Morro Jable / Fuerteventura
28° 3.014' N 014° 21.958' W
Im Hinterland der Marina erheben sich teilweise respektabel hohe Berge. Marina sehr unruhig, viel Schwell und Fallböen, Preis sehr niedrig (Ende 2011). Wasser und Strom am Steg. Ende 2011 keine Duschen und keine Toiletten. Zum Ort anstrengender Fuüweg über eine hohe Klippe. Altstadt von Morro Jable ganz nett. Weiter in Richtung Osten nur noch Touristenbunker - aber ein sehr schöner Strand.

Navigation: Die Ansteuerung ist tagsüber und bei Nacht problemlos möglich. Als gute Ansteuerungshilfe dient tagsüber der gut sichtbare Leuchtturm Punta Mattoral. Nachts ist die Hafeneinfahrt befeuert, ist aber wegen der Lichter im Hintergrund schlecht auszumachen.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Fischrestaurants an der Uferpromenade, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Supermarkt Eurospar in Hafennähe, Strom/Wasser am Steg, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Travellift 40t, Kran, Arzt, Bank, Post

Edith Roloff schreibt: "Der Hafen ist auch ein Fährhafen, daher ist Vorsicht bei der Einfahrt zu bewahren. Es hat etwas gedauert mit sich auf Kanal 9 der Hafenmeister gemeldet hat. Man bat uns zu warten. Nach 20 Minuten bei gut 20 Knoten Wind wurden wir ungeduldig. Bei der Nachfrage wurde uns ein Platz zugewiesen. Dieser stellte sich als zu klein für unsere Segelyacht raus. Wir baten an Steg Nr. 3 anlegen zu dürfen. Nach weiteren 10 Minuten wurde dies genehmigt. Es gibt keine offizielle Hilfe beim Anlegen. Die Verständigung ist überwiegend in Spanisch. Die Freundlichkeit des Personal ist optimierungsfähig. Die Schwimmstege des Hafens sind überwiegend mit kleinen Motorbooten belegt. Ab und An liegt eine Segelyacht. Wir haben bei Ebbe noch 3,5m Tiefe gemessen. Außer öffentlichen Toiletten sind keine Sanitäranlagen vorhanden. Das Ambiente ist mhhhh. Es gibt ein Fischrestaurant direkt an der Marina das zur Fischereivereinigung gehört und bekannt ist für seinen hervorragenden Fisch. Wir können dies bestätigen."

M.K. schreibt am 26.08.2019: "Liegeplatzanfrage per E-Mail wurde beantwortet mit Hinweis, dies online über die Webseite www.puertoscanarios.es zu tun. Allerdings muss man vorab einige Dokumente vom Boot hochladen, die wir als Charterer nicht elektronisch hatten. Ob das zu einer Zuweisung eines freien Platzes geführt hätte, ist fraglich. Anrufe auf VHF 9 wurden nicht beantwortet (weder unsere auf Englisch noch die anderer Segler auf Spanisch), ob später erschienene Security ein auf diesen Kanal eingestelltes Funkgerät an Gürtel trägt. Wir hatten den Eindruck, dass es einfach "leise" gestellt war.
Es stellt sich später heraus, dass er auch nicht wusste, welche Plätze frei sind. Er wurde mit Hilfe anderer lokaler Wassersportler telefonisch herbeigerufen, sie kannten hier eine Telefonnummer, die nicht diejenige war, die der Hafenbetreiber auf seiner Webseite angibt.
Wir hatten uns auf einen der freien Plätze am westlichen Finger-Schwimmsteg im östlichen Hafenteil gelegt. Es stellte sich in Gesprächen mit den an diesem Steg liegenden Sportfischern heraus, dass dieser Platz zufällig für eine Nacht frei war, da das Boot des Platzeigners gerade an Land stand und erst am nächsten Tag wieder gekrant werden sollte. Allerdings blieben auch andere Plätze frei, die angeblich definitiv belegt waren...
Im östlichen Teil ankerte an anderes Segelboot vor den beiden Stegen, an denen wohl kein Platz war. Möglicherweise hätte man noch am südlichen der beiden Stege "stern-to" mit Buganker anlegen können. Wir wollten uns aber nicht mit anderen Moorings / Ankerleinen verhaken, bzw. nicht dem Ankerlieger in die Quere kommen. Nachts kam dann dort auch noch ein weiterer Ankerlieger hinzu. Andere (größere) Yachten (~ 15m) mussten östlich des Hafens ankern, uns wurde berichtet, dass die Nacht wegen des Schwells dort recht unruhig war.
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windsack Fuerteventura liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird. Lediglich in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.
Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend (gelegentlich zeigt sich der Scirocco) fern. Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm. Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig sind. Auf Fuerteventura, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln, kommt es mehrmals pro Jahr zu einer besonderen Wetterlage, der Calima, wenn über der Sahara Staubpartikel durch Sandstürme und starke Thermik bis in groüe Höhen transportiert werden. Mit südöstlichen Winden werden diese Aerosole dann weit auf den Atlantik hinaus transportiert . Während solcher Wetterlagen sinkt die Sichtweite auf der Insel bis auf wenige 100 Meter ab. Die Luft ist dann voller Staub und der Himmel erscheint in einem schon fast unwirklichen Rot- bis Braunton.




Weblinks:
Morro Jable in Wikipedia
Webcam Morro Jable

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Lage von Morro Jable Lage von Morro Jable
(Bild: Openseamap) / Walter) Großbild klick!


Hafenplan Marina Morro Jable Hafenplan Marina Morro Jable
(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!
Marina Morro Jable Marina Morro Jable
(Bild: marathon2010@hotmail) Großbild klick!
Ansteuerungsmarke: Leuchtturm Punta Mattoral Ansteuerungsmarke: Leuchtturm Punta Mattoral
(Bild: JoeBar1965) Großbild klick!
Bar beim Kran Bar beim Kran
(Bild: Frank Vincentz) Großbild klick!
Morro Jable von See Morro Jable von See
(Bild: Ján Halác() Großbild klick!
Morro Jable: Strand mit Leuchtturm Morro Jable: Strand mit Leuchtturm
(Bild: Dirk Vorderstraüe) Großbild klick!
Im Hintergrund liegen kahle Berge Im Hintergrund liegen kahle Berge
(Bild: Frank Vincentz) Großbild klick!