Segeln: Die Dardanellen, eine gefährliche Schifffahrtsstraße
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    Mittelmeer: Die Dardanellen

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    Die Dardanellen (in der Antike "Hellespont"genant) verbinden das Mittelmeer über das Marmarameer und den Bosporus mit dem Schwarzen Meer. Öl aus dem Schwarzen Meer kann nur auf diesem Schiffahrtsweg ins Mittelmeer gebracht werden. Die Türkei ist dabei, für die passierenden Schiffe strenge Sicherheitsauflagen zu erarbeiten. Trotz Lotsenpflicht kommt es immer wieder zu folgenschweren Kollisionen zwischen Großschiffen. Eine besonders kritische Stelle, an der es immer wieder zu Zusammenstößen kommt, ist dabei die S-Kurve bei Canakkale (siehe roter Kreis in der Karte).
    Ihre Oberflächenströmung trägt vom Schwarzen Meer Süßwasser ins Mittelmeer, während eine tiefere Strömung in entgegengesetzter Richtung Salzwasser zurückträgt. Beide verursachen Schwankungen in der Wassertemperatur und im Salzgehalt im Marmarameer. Da im Mittelmeer die Verdunstung höher ist als Zuflüsse es speisen, überwiegt die aus dem Marmarameer kommende Oberflächenströmung. Die Strömungsgeschwindigkeit variiert zwischen ein bis 2 Knoten.

    Sprengstofffrachter in Dardanellen gestrandet
    (05.03.2004) - Vor Eceabat Canburnu lief in den Dardanellen am 4. März der ukrainische Frachter "Delphin 1" mit 19 Tonnen Sprengstoff an Bord auf Grund. An Bord befanden sich fast 400 Schachteln mit Kapseln und 88 Holzkisten voller Sprengstoff.
    Der Kapitän habe die Fracht vor der Passage der Meeresenge nicht deklariert, teilten die türkischen Schifffahrtsbehörden mit. Der Frachter wurde freigeschleppt und in den Hafen von Canakkale eingebracht. Das Schiff hatte sich auf dem Weg nach Beirut befunden.
    Quelle: Tim Schwabedissen Zum Großbild klicken!

    Zwei Frachter bei den Dardanellen kollidiert
    Istanbul (12.02.2004) Bei schlechtem Wetter sind nahe der Wasserstraßen der Dardanellen zwei Frachter zusammengestoßen. Eines der beiden Schiffe begann daraufhin zu sinken, wie die türkische Küstenwache am Donnerstag mitteilte. Zehn Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, ein elftes wurde am Abend noch vermisst. Als Grund für die Kollision wurde unzureichende Sicht angegeben.
    Wegen eines Schneesturms war zuvor bereits der Bosporus für den Schiffsverkehr gesperrt worden. Die durch Istanbul verlaufende Wasserstraße zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer sei am Nachmittag wegen schlechter Sicht sowie starken Windes und Schneefalls geschlossen worden, teilten die Behörden mit. Sie soll wieder geöffnet werden, sobald sich die Wetterbedingungen bessern. Es wurde erwartet, dass der Sturm noch am Wochenende andauern wird.
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

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    Die Dardanelen bei Canakkale
    Dardanellen: Frachter nach Kollision mit Tanker gesunken
    Sonntag, 14. April 2002, 11:07 Uhr
    Canakkale - Das mit Eisen beladene Frachtschiff "Noor al Amal" ist in der Nacht zum Samstag in den Dardanellen mit einem türkischen Tanker kollidiert und innerhalb von zwei Stunden gesunken. Die 17 Mann der Crew konnten rechtzeitig vom Schiff abgeborgen werden. Aus dem gesunkenen Schiff trat am Samstag Treibstoff aus. Der Küstenschutz traf Vorbereitungen, um eine Ölpest am Strand zu verhindern. Der 18 829 Bruttoregistertonnen große Tanker war zur Zeit des Unglücks leer.
    Der unter kambodschanischer Flagge fahrende Frachter "Noor al Amal" war auf dem Weg von der Ukraine nach Ägypten und bei der Einfahrt in die Dardanellen mit dem Tanker zusammengestoßen. Die Besatzungen beider Schiffe wurden am Samstag verhört, um den Grund des Zusammenstoßes herauszufinden.
    Die Dardanellen, die zusammen mit dem Bosporus die türkischen Meerengen bilden, sind 65 Kilometer lang und bis zu 100 Meter tief. Die Meerengen verbinden das Schwarze Meer mit dem Marmarameer und der Ägäis und gehören zu den meist befahrenen Meeresstraßen.
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS



    Weblinks:
    Die Dardanellen in Wikipedia
    Englischsprachige Seite über die Dardanellen



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