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Der Hurrikan


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Tropische Wirbelstürme tragen je nach Region unterschiedliche Namen. In Ostasien wird ein solcher Sturm Taifun genannt. Im karibischen Raum werden sie Hurrikan genannt und in Australien gibt es so was ähnliches wie einen 'kleinen Bruder', den Willy-Willy, der mehr einer Windhose gleicht. Die in Australien vom Meer kommenden Wirbelstürme heißen dort Cyclones.
Eines haben sie alle gemeinsam: Sie entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser eine Temperatur von mindestens 26 Grad Celsius hat und stark verdunstet.

Der Begriff Hurrikan geht vermutlich auf die Maya-Gottheit Huracan zurück. Huracan war der Herr der Winde und strafte die Menschen mit einer Sintflut, nachdem diese die Götter verärgert hatten. Huracan wird als einbeinige Figur dargestellt, oft mit einem rauchenden Gegenstand im Mund.

Der größte bisher beobachtete tropische Wirbelsturm war 1979 der Taifun Tip, der die chinesische Küste, Japan und die Philippinen verwüstete. Sein Durchmesser betrug 2200 Kilometer.
Durch den extrem niedigen Luftdruck im Zentrum eines tropischen Wirbelsturms kann sich der Meeresspiegel dort um mehr als einen Meter anheben.

Die Hurricanes entstehen in den Doldrums, korrekter wissenschaftlicher Name "Intertropical Convergence Zone", abgekürzt "ITCZ". Sie sind ein Gebiet schwacher, veränderlicher Winde und häufiger Windstillen am Äquator und liegen etwa zwischen der Ostspitze Südamerikas und dem westlichsten Teil Afrikas, wobei der Kalmengürtel auf der afrikanischen Seite seine größte Breite aufweist.
Die Hurrikan-Saison dauert im amerikanischen Pazifik von 15. Mai bis 30. November, im Atlantik von 1. Juni bis 30. November. Die Karibik wird pro Jahr von 10 bis 20 dieser Stürme heimgesucht. Die Wirbelstürme eines Jahres werden mit englischen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge benannt. Im September 1999 kamen beim Hurrikan «Floyd» an der US- Ostküste 63 Menschen ums Leben; im September 1996 starben durch «Fran» 39 Menschen.

Die Karibik wird pro Jahr von zehn bis 20 Hurrikanen heimgesucht, meist in den Monaten August bis Oktober. Um die Wirbelstürme eines Jahres zu unterscheiden, werden sie mit englischen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge benannt. Der Wirbelsturm, der im Oktober 1997 die mexikanische Küste verwüstete, trug den Namen "Pauline".

Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben und Geschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde erreichen.
Typisches Kennzeichen ist sein Auge. Das ist eine windstille und wolkenarme Zone von ungefähr 20 Kilometer Durchmesser im Wirbelzentrum, während es außen herum stürmt und tobt.

Experten haben früher ohne großen Erfolg versucht, Wirbelstürme künstlich zu schwächen - zum Beispiel durch den Abwurf von Trockeneis. Große Fortschritte gab es hingegen bei der Vorhersage und Warnung, denn der Weg eines Hurrikans kann relativ genau vorausberechnet werden.

Hurrikans in ESYS:
Rick 11/97   Taifun Linda/Vietnam 11/97   Andrew 09/96   Pauline 10/97

Download MPG-Video Hurricane Andrew
Download MPG-Video Hurricane Andrew

Warum sie Namen tragen und wann die Namensgebung begann
Why hurricanes are named, when names began

Links zu Stories und Fotos

  CNN Storm left   The Weather Channel: Storm Watcher / Active Hurricanes   NOAA: National Hurricane left
  USA Storm Advisories   USA Hurricane Watch   E. Pacific Satellite Image
  TWC: Hernan Slams México 10/2/96   CNN story: Fausto Threatens Baja 9/13/96   CNN story: Fausto Batters Baja 9/13/96
  CNN story: Fausto Strikes Mainland 9/14/96   Hurricane Guide  Die Hurricaen-Seite von Purdue
  Hurricane-Archiv 1886 bis heute  Hurricane-Hunters Homepage (SUUPER)  Hurrikan-Archiv Atlantik 1896 bis heute

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