EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Die 'GORCH FOCK':
Bordhunde Whisky und Gogo




Zu den Zeiten des Kommandanten von Stackelberg waren sogar Hunde an Bord:
Liebevoll kümmerten sich die jeweiligen Besatzungen um die Bord-"Maskottchen": Terrier-Dame "Whisky" und ihr Nachfolger "Gogo".
hatte das Hauptdeck voll im Griff und biss (offensichtlich zum Vergnügen der Ausbilder) jeden in die Hose, der beim Kommando "Aufentern" nicht rechtzeitig in Gebälk kam. Sie hatte sogar den Dienstgrad eines Maats. Allerdings brach sie einmal in die Kombüse ein, was ihr ein "Kriegsgerichtsverfahren" und anschließende Degradierung zum Hauptgefreiten einbrachte. Dass sie danach nur noch Dienstgradniedrigere beißen durfte, wird hoch und heilig versichert.

Von "Gogo" sogar gibt es sogar eine schriftliche Beurteilung. Danach war der mit dem Merkmal "unmenschlich" charakterisierte Hund 1967 "durch Geburt an Bord" in die Bundeswehr eingetreten, zeigte sich fortan "tierisch unverdorben" und erwarb sich dadurch die Beförderung vom "See-Hund-Eleven" zum Gefreiten.


Bordhund Whiskey Zeitungsartikel 1967 Teil 1
Bordhund Whiskey Zeitungsartikel 1967 Teil 2
Dank an Peter Wachtel für die Zusendung der Artikel!





(Bild: Karl-Heinz Stohner)   Großbild klick!
Karl-Heinz Stohner aus Mutterstadt in der Pfalz schreibt:"Obwohl ich "leider" nur einen Monat an Bord des SSS.­G.F. war, hatte ich mich recht schnell mit dem "Wachhund/Oberdeck" angefreundet. Sympathie beiderseits? Scheinbar! Vermutlich hat er instinktiv wahrgenommen, dass ich ein Tierfreund war. Bin ich immer noch. Whisky war ein lebhafter Fox-Terrier. Schon vor der Hängematten-Musterung am frühen Morgen hat er uns im Mannschaftsdeck abgeholt und den Niedergang zum Oberdeck hinaufgetrieben!, allerdings mit Hilfe der sehr grellen Weck-Töne der Bootsmann-Maaten-Pfeife. Fürchterlich! Für unsere Ohren fast unerträglich Trotz beißender Kälte, bei Eis und Schnee - der Januar 1966 zeigte sich als ein richtiger! Wintermonat - war "Whisky" bei der anschließenden Morgentoilette an Oberdeck dabei, hat hie und da einen Kameraden gezwickt und nach dem Frühstück die Parade abgenommen. Genau so war er! Ein kleiner, liebenswerter Tyrann.
Als ich nach meiner Wehrdienstzeit bei der BuMa wieder zu Hause war, habe ich mir einen Hund zugelegt und ihn, in Erinnerung an "Bordhund Whisky", ebenfalls "Whisky" genannt. Er ist aber immer eine "Landratte" geblieben. Allerdings hat er gelegentlich im „Vater Rhein“, direkt vor unserer Haustüre, ein ausgedehntes Bad genommen."











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Dank für das Foto an Günter Frank!
Bordhund Wiskey (Bild: )   Großbild klick!
















Bordhund Wiskey 1967 mit Gefr. OA Peter Wachtel)   Großbild klick!














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